Pflege in München - Fachinformationen

Fachinformationen zu Förderprogrammen, Projekten und innovativen Maßnahmen.

Förderung von Web-Seminaren

Im Rahmen unserer Leitlinien sind - vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie - auch Web-Seminare förderfähig.

Informationen zu Förderungen, Programmen und Projekten

Lebensqualität, © Marco2811 - Fotolia.com
Marco2811 - Fotolia.com

Die Landeshauptstadt München unterstützt durch verschiedene finanzielle Förderungen, Programme und Projekte die pflegerische Versorgung von Bürger*innen.

Dazu gehört, dass in München ausreichende und zielgruppengerechte Versorgungsformen vorhanden sind (wie Angebote an vollstationären Pflegeeinrichtungen, Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen oder alternativen Versorgungsformen). Zusätzlich soll die Pflegequalität gesichert und optimiert werden.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften können eine Alternative zu vollstationärer Versorgung bieten. Hier ist ein selbst bestimmtes Leben mit anderen Menschen in pri­vater Atmosphäre möglich.

Anmeldung von ambulanten Pflegediensten

Wer gegen Entgelt krankenpflegerische Tätigkeiten erbringt oder anbietet muss dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt mitteilen.

Forum Altenpflege

Im Mittelpunkt stehen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu Themen der Langzeitpflege zwischen den Expert*innen aus Geschäftsführung, Praxis, Ausbildung und Pflegewissenschaft.

Hausinterne Tagesbetreuung (HIT)

 Die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen in vollstationären Einrichtungen kann durch die HIT verbessert werden.

Interkulturelle Altenhilfe und Langzeitpflege

Engagiert für Vielfalt: Maßnahmen und Angebote für die Stärkung der Interkulturellen Öffnung in der Offenen Altenhilfe und der Langzeitpflege in München.

Interkulturelle Öffnung der Pflege in München

Um ältere und pflegebedürftige Migrant*innen individuell zu versorgen, ist es notwen­dig, ihre Migrationsbiografie sowie ihre kulturellen und spirituellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Einrichtungen werden dabei unterstützt, entsprechende Angebote zu entwickeln und umzusetzen.

Investitionsförderung für ambulante Pflegedienste

Ambulante Pflegeeinrichtungen (Pflegedienste) können Förderung für betriebsnotwendige Investitionsaufwendungen erhalten.

Investitionsförderung für teilstationäre Pflege

Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege können für Neubau, Umbau oder Modernisierungsmaßnahmen Fördermittel erhalten.

Investitionsförderung für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kurzzeitpflege werden durch die Landeshaupstadt München mit Zuschüssen für betriebsnotwendige Investitionen gefördert.

Konzepte und Maßnahmen

Gewaltprävention, PE-Maßnahme Demenz und Pflegebedürftige mit Sehbehinderung

Gewaltprävention

Im Auftrag der Münchner Pflegekonferenz wurde der „Leitfaden zur Erarbeitung einrichtungsspezifischer Konzepte zur Gewaltprävention in Einrichtungen der Langzeitpflege in München“ entwickelt. Maßnahmen hierzu werden in der Langzeitpflege gefördert

Personalentwicklungsmaßnahme Demenz (PE Demenz)

Im Jahr 2005 mit 2013 wurde die berufsgruppenübergreifende PE Demenz durchgeführt. Mit diesem Programm ist es unter anderem auch gelungen, die Anzahl der freiheitsentziehenden Maßnahmen in den Pflegeeinrichtungen zu senken.
Bitte wenden Sie sich an altenhilfe.soz@muenchen.de, wenn Sie weitere Informationen möchten.

Pflegebedürftige Menschen mit Sehbeeinträchtigung

2015 fand ein Fachtag zum Thema „Pflege und Betreuung von sehbeeinträchtigten, pflegebedürftigen Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen“ statt. Ziel ist nach wie vor, die spezielle Versorgung und Begleitung von Menschen mit Sehbehinderungen zu verbessern.
Bitte wenden Sie sich an altenhilfe.soz@muenchen.de, wenn Sie weitere Informationen möchten.

Mehr zum Thema:

LGBTI* - Öffnung der vollstationären Pflege für die LGBTI*-Community

Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, dass ein Konzept zur Öffnung der vollstationären Pflege für die Zielgruppe Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBTI*) entwickelt werden soll.

Marktberichte Pflege und Bedarfsermittlungen

Das Sozialreferat erstellt unter anderem einen jährlichen Marktbericht Pflege. Durch eine umfassende Abfrage von Daten werden durch Erhebung, Analyse und Bewertung Entwicklungen des Pflegemarktes abgebildet.

Parkausweise für Soziale Dienste

Personen oder Organisationen, die pflegebedürftige Menschen betreuen, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um ihr Fahrzeug im Halteverbot, an Parkuhren oder Parkscheinautomaten abzustellen.

Pflegekonferenz

Die Münchner Pflegekonferenz ist ein kommunales Gremium, das sich mit wichtigen Fragen zum Thema Pflege befasst.

Pflegeüberleitung

Aufgabe der Pflegeüberleitung ist, Menschen bei ihrem Einzug in eine vollstationäre Einrichtung zu begleiten und zu unterstützen.

Primary Nursing in der Langzeitpflege

Ziel des Projekts war die Erprobung von Primary Nursing in der Langzeitpflege. Neben dem Einsatz dual ausgebildeter Pflegender sollte die geltende Fachkraftquote in vollstationären Pflegeeinrichtungen erhalten werden.

Psychopharmaka und Antihistaminika in der vollstationären Pflege

Wie sieht es mit dem Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika aus?

Die Zahl freiheitsentziehender Maßnahmen in den Münchner Pflegeheimen ist gesunken.
Doch wie sieht es mit dem Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika aus?

Im Zeitraum von 03.08.2018 bis 31.05.2021 untersucht die Katholische Stiftungshochschule München , wie Psychopharmaka / Antihistaminika in der vollstationären Pflege in München verschrieben und verabreicht werden. Ziel ist unter anderem festzustellen, wie der Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika mit sedierender Wirkung reduziert werden kann. An der Studie beteiligen sich fünf vollstationäre Pflegeeinrichtungen in München.

Der Münchner Stadtrat hat am 17.09.2015 dem Konzept zur Durchführung dieser Studie zur Verschreibung und Verabreichung von Psychopharmaka in der vollstationären Pflege zugestimmt.

Auftraggeberinnen sind das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und die Landeshauptstadt München. Ausgangspunkt war die Initiative München , die versucht, durch die Bündelung von Fachwissen eine weitere Verbesserung bei der Versorgung von Seniorinnen und Senioren zu erreichen. Alle Professionen, die an der Verordnung von Psychopharmaka oder Antihistaminika mit sedierender Wirkung beteiligt sind, sollen sensibilisiert werden hinsichtlich der freiheitsentziehenden Wirkung dieser Medikamente, der Genehmigungsbedürftigkeit beim  Betreuungsgericht sowie für alternative Möglichkeiten.

Die Betreuungsstelle des Sozialreferats hat hierzu bereits gemeinsam mit zwei Heimträgern Fachtage zu diesem Thema durchgeführt.

Qualifizierung für ambulante und teilstationäre Pflege

Für Mitarbeitende in der ambulanten und teilstationären Pflege können pflegespezifische Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Supervisionen bezuschusst werden.

Qualität in der vollstationären Pflege

Die Versorgungsqualität von Bewohner*innen in vollstationären Pflegeeinrichtungen soll durch eine verbesserte Grundqualifikation sowie aktuelles Fachwissen der Mitarbeitenden erhöht werden.

Seniorenpolitisches Konzept

Hier legt das Sozialreferat die dritte Fortschreibung der Münchner Altenhilfestrategie vor.

Umgang mit Speisen und Lebensmitteln in Pflegeeinrichtungen

Eine kurze Information für Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen zum Umgang mit Speisen und Lebensmitteln.