Die Stadt als Wirtschaftsraum

Die Stadtökonomie verknüpft die wirtschaftlichen Prozesse mit Elementen wie Bevölkerung und Flächen und leitet daraus Strategien und Handlungsempfehlungen ab.

Cover Wirtschaftsatlas

Aktuell: Neuer Atlas Wirtschaftsstandort München

München verzeichnet unter den deutschen Großstädten die geringste Arbeitslosenquote. Der "Atlas Wirtschaftsstandort München" bietet spannende Einblicke in diese und viele weitere wirtschaftliche Kennzahlen. Mehr Infos weiter unten.
Die Veröffentlichung zum Download

Über den Wirtschaftsatlas

Der Atlas Wirtschaftsstandort München gibt einen Überblick über die Themenbereiche Wirtschaftsstruktur, Erwerbstätigkeit, Arbeitsmarkt, Standort und Fläche sowie Kaufkraft und Versorgung. Verschiedene Indikatoren werden anhand von Karten sowohl kleinräumig für die Stadtbezirke und Stadtbezirksteile der Landeshauptstadt München als auch für die Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise) in der Region München dargestellt. Auch eine Einordnung der Landeshauptstadt München im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wird vorgenommen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

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Erwerbstätigenprognose für München und die Region

Die aktuelle Prognose basiert auf den Beschäftigungsdaten des Jahres 2022. Sie beschreibt die aus heutiger Sicht wahrscheinlichste Entwicklung der Beschäftigten und Erwerbstätigen bis 2040.

Zusammenfassung

Die Ergebnisse der aktuellen Erwerbstätigenprognose für München und die Region zeigen, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Landeshauptstadt München und der Region weiter steigen wird. Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen. Das Arbeitskräfteangebot wird zunehmend zum limitierenden Faktor am Arbeitsmarkt.

Die strukturelle Verschiebung hin zu einem höheren Dienstleistungsanteil wird sich mit der Zunahme der Wissensintensität von Produkten und Prozessen und der Digitalisierung weiter fortsetzen. Die Akademisierung in München wird weiter steigen, bei insgesamt zunehmenden Qualifikationsanforderungen. Die langfristige Prognose erwartet einen weiteren Anstieg der Erwerbstätigenzahl in der Landeshauptstadt München bis zum Jahr 2040 um 17 Prozent (Region München: 17 Prozent) auf dann voraussichtlich 1,4 Millionen (Region München: 2,4 Millionen). Der Erwerbstätigenzuwachs beträgt in der Landeshauptstadt München rund 208.000 Personen (Region München: 346.000 Personen).

Zur Erwerbstätigen- und Flächenbedarfsprognose München zum Download

Zur Erwerbstätigen- und Flächenbedarfsprognose München zum Download (Kurzfassung)

Information

Bis zum Jahr 2040...

...wird in München eine Zunahme der Erwerbstätigen auf 1,4 Millionen erwartet (Vergleich 2022: 1,2 Mio.).

Information

Bis zum Jahr 2040...

...wird in der Region München eine Zunahme der Erwerbstätigen auf 2,4 Millionen erwartet (Vergleich 2022: 2,1 Mio.).

Erwerbstätigenprognose für Münchner Stadtbezirke und Stadtbezirksteile

Die aktuelle Prognose basiert auf der Erwerbstätigenprognose für München und die Region. Sie beschreibt die aus heutiger Sicht wahrscheinlichste Entwicklung der Erwerbstätigen für die Münchner Stadtbezirke und Stadtbezirksteile bis zum Jahr 2040.

Zusammenfassung

München bleibt auch in Zukunft eine attraktive, dynamische Großstadt, die zahlreiche Menschen und Unternehmen anzieht. In den kommenden Jahren ist daher von einer Zunahme an Erwerbstätigen auszu­gehen. Bis ins Jahr 2040 wird für die Landeshauptstadt München ein Anstieg der Erwerbstätigen von rund 210 Tausend auf 1,4 Millionen prognostiziert. Die Prognose bis 2040 zeigt auch, dass die bestehende Verteilung auf die Teilgebiete weitgehend bestehen bleiben. In allen Stadtbezirken wird ein Anstieg der Erwerbstätigen erwartet. Besonders Neubauten und Umstrukturierungen führen teils auch zu hohen Anstiegen in einigen Stadtbezirken.

Erwerbstätigenprognose für die Münchner Stadtbezirke und Stadtbezirksteile zum Download

Information

Bis zum Jahr 2040...

... rechnen Experten mit einem Anstieg um mehr als 200.000 Beschäftigte auf 1,4 Millionen Erwerbstätige.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

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Gewerbeflächenentwicklungsprogramm

Blick auf die Bavaria Towers und das SZ-Hochhaus
Andreas Heddergott, LHM
Gewerbegebiet Steinhausen

Die Stadt hat ihr Gewerbeflächenentwicklungsprogramm fortgeschrieben. Ziel ist es, München als sicheren Wirtschaftsstandort zu erhalten, insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen.

Das Gewerbeflächenentwicklungsprogramm (GEWI) wurde im Jahr 2000 konzipiert, um der Wirtschaft die nötige Planungssicherheit zu geben. Es definiert bedarfsgerechte Gewerbestandorte für den Erhalt der "Münchner Mischung", also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen großen und kleinen Betrieben aus Produktion, Handwerk, Dienstleistung, Forschung und Entwicklung in den unterschiedlichsten Branchen.

Seit dem Jahr 2000 hat sich das Angebot an Gewerbeflächen in der stark wachsenden Stadt aufgrund vermehrter Zielkonflikte, zunehmenden Umwandlungsdrucks und standortbezogener Unzulänglichkeiten jedoch stark verringert. Diese Entwicklung wurde in der zweiteiligen Fortschreibung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms 2017 und 2018 aufgegriffen:

  • Im ersten Teil wurden Vorschläge zur Neuentwicklung, Bestandssicherung und Umstrukturierung von Gewerbeflächen aufgezeigt, die Prüfung eines Instrumentes zum Gewerbegebietsmanagement anhand eines Pilotprojektes an der Neumarkter Straße vorgeschlagen und Konzepte für flächensparendes Gewerbe thematisiert. Außerdem wurden Perspektiven für interkommunale Gewerbegebiete im Münchner Umland aufgezeigt und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und Bezirksausschüsse unter anderem durch ein Hearing beauftragt.
  • Im zweiten Teil wurde das Instrument des Gewerbegebietsmanagements dauerhaft eingeführt. Es wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert und für die wichtigsten Maßnahmengebiete konkrete Ziele festgelegt. Unter anderem wurde das Ziel festgelegt, bis zum Jahr 2030 zusätzlich 35 Hektar neue Fläche insbesondere für das "klassische" (produzierende) Gewerbe zu schaffen. 

Die Fortschreibung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms ist ein Gemeinschaftsprojekt des Referats für Stadtplanung und Bauordnung mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft, das für die Wirtschaftsförderung zuständig ist.

Zum Nachlesen:

Sachstandsbericht zum GEWI, 2023

Beschluss zur Fortschreibung, 2018

Stadtratsbeschluss von 2017

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