Sieger im Städteranking 2026

München verteidigt 2026 erneut seine Spitzenposition im jährlichen Städteranking von WirtschaftsWoche, ImmoScout24 und IW Consult.

#1 im Niveauranking

Auch in diesem Jahr steht München ganz oben im Städteranking, das die größten deutschen Städte in Bezug auf ihre Wirtschaftskraft und Standortqualität bewertet. 2026 ergänzt die Teilbewertungen im Niveau- und im Dynamikranking der neu geschaffene KI-Index. 

Seit 2013 führt München unangefochten das Niveauranking, das die wirtschaftliche und soziale Lage der Städte bewertet, an - in diesem Jahr gefolgt von Frankfurt am Main und Stuttgart. Besonders stark punktet München durch seinen breiten Branchenmix und den starken Fokus auf wachstumsstarke Hightech-Branchen wie die KI-Industrie und Biotech, Rüstung und Raumfahrt. 

Im Dynamikranking, das die Entwicklung über die letzten fünf Jahre betrachtet, erreichte München in diesem Jahr Rang 4. Wie schon in der Vergangenheit konnten diesmal Frankfurt am Main (#1), Düsseldorf (#2) und Berlin (#3) aufgrund einer schwächeren Ausgangslage durch stärkere Veränderungen – etwa auf dem Jobmarkt, bei den Bauaktivitäten und beim Pro-Kopf-Wachstum – die Top 3 besetzen. 

Allerdings erreichte München souverän Platz 1 im neu entwickelten KI-Ranking. Dieser Index spiegelt, wie stark sich in der Stadt schon unternehmerische Cluster im Bereich der künstlichen Intelligenz herausgebildet haben. Gemessen wurde dies anhand der KI-Startup-Dichte, der Zahl der angemeldeten Patente, der Anzahl von Stellenausschreibungen mit KI-Bezug und der Zahl der Unternehmen, die als KI-Vorreiter gelten.  

Münchens Erfolgsfaktoren

In den Einzelwertungen schneidet München noch bei der Akademikerquote sehr gut ab. Nur in Karlsruhe ist diese noch höher. Auch beim kommunalen Steueraufkommen pro Einwohner*in erreicht München einen Spitzenplatz und wird nur von Frankfurt übertroffen. 

München lag auch mit der Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im deutschen Städtevergleich auf einem sehr guten zweiten Platz, wenngleich die Kaufpreise für Wohneigentum weiterhin die höchsten waren und die Wohnkosten in München mit 30,7 Prozent vom Einkommen den höchsten Wert im Bundesvergleich darstellen. 

Trotzdem zieht München besonders junge Erwachsene an, wie der "Wanderungssaldo" zeigt: München war die zweit-attraktivste Stadt für neu zuwandernde Einwohner zwischen 25 und 30 Jahren. 

Weitere Stärken, die Münchens Spitzenplatz im IW Städteranking unterstreichen, waren wie schon in den Vorjahren die exzellente Forschungslandschaft, die niedrige Kriminalitätsrate und die boomende Tourismusbranche. 

Das Ranking

WirtschaftsWoche, IW Consult und ImmoScout24 analysieren jährlich, wie es sich in den kreisfreien deutschen Städten mit über 100.000 Einwohner*innen leben und arbeiten lässt. In diesem Jahr wurden 71 Städte untersucht.