Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine – www.muenchen.de/ukraine

Münchner Umweltzone

Informationen und Übersicht über das Gebiet der Umweltzone der Landeshauptstadt München.

Umweltzone_Uebersicht

Umweltzone im Stadtgebiet München

In München zählt der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings zur Umweltzone. Der Mittlere Ring selbst gehört aktuell nicht dazu. Seit 2012 darf die Umweltzone nur noch mit gültiger grüner Feinstaubplakette befahren werden. Das betrifft alle Autos, Busse, Wohnmobile und Lkw. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von 100 Euro.

Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren tragen maßgeblich zur Luftverschmutzung bei. Ihre Abgase enthalten Luftschadstoffe wie Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2).

Geplante Erweiterung der Umweltzone

In der Vollversammlung am 16. Oktober 2022 wird der Stadtrat entscheiden ob im Rahmen der achten Fortschreibung des Luftreinhalteplans im Jahr 2023 die Umweltzone um den Mittleren Ring erweitert wird. Darüber hinaus wird entschieden, ob die Umweltzone zum 1. Februar 2023 für die Zufahrt von Diesel Fahrzeugen der Schadstoffklasse 4/IV und schlechter in einer ersten Stufen verschärft wird. Weitere Details zu den Planungen der achten Fortschreibung des Luftreinhalteplans finden sie hier .

Die Umweltplakette für München kann online oder auch bei den Prüfstellen der DEKRA, TÜV, GÜS oder AU-Werkstätten erworben werden. Die Kosten betragen je nach Bezug zwischen 5 und 15 Euro. Für die Ausstellung benötigen Sie einen gültigen Fahrzeugschein, mit dessen Hilfe die Emissionsschlüsselnummer ermittelt werden kann.
In der Regel erhalten die meisten Benzinfahrzeuge mit geregeltem Katalysator und Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfilter eine grüne Plakette.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit ist 2005 der Tagesgrenzwert für Feinstaub (PM10) in Kraft getreten. Er beträgt 50 µg/m³. Dieser Tagesmittelgrenzwert darf nicht öfter als 35 Mal im Kalenderjahr überschritten werden. Im Jahresmittel ist ein Grenzwert von 40 g/m³ Feinstaub (PM10) einzuhalten. Für Stickstoffdioxid (NO2) gilt seit 2010 ein Jahresmittelgrenzwert von 40  µg/m³ sowie ein 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m³, der nicht öfter als 18 Mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Im Jahr 2015 wurde ein Jahresmittelgrenzwert für die kleineren Feinstaubpartikel (PM2,5) in Höhe von 25 µg/m³ eingeführt.

Diese und weitere Grenzwerte sind in der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung festgelegt.

Zur Überwachung der Luftqualität betreibt das Zuständige Landesamt für Umwelt (LfU) das Lufthygienische Landesüberwachungssystem Bayern, kurz LÜB, (Link zur Webseite des LfU ).

In der Landeshauptstadt gibt es folgende LÜB-Messstationen:

  • Landshuter Allee
  • Stachus
  • Lothstraße
  • Johanneskirchen
  • Allach (dort wird kein Feinstaub gemessen)

Die aktuellen Messergebnisse werden vom Bayrischen Landesamt für Umwelt im Internet veröffentlicht.

Ergänzendes Stickstoffdioxid-Messnetz der LHM

Zusätzlich betreibt die Landeshauptstadt München seit 2018 ein freiwilliges ergänzendes Stickstoffdioxid-Messnetz. Die Ergebnisse sowie weitere Informationen finden Sie hier .

Geplante Erweiterung der Umweltzone und des Diesel-Fahrverbots

Die häufigsten Fragen und Antworten zum geplanten Diesel-Fahrverbot

Ähnliche Artikel

This is a carousel with rotating cards. Use the previous and next buttons to navigate, and Enter to activate cards.

Pilotprojekt "Easyride"

Bis Dezember 2020 testet die Stadt zusammen mit verschiedenen Mobilitätsanbietern neue Technologien für automatisiertes und vernetztes Fahren.

Programm „München elektrisiert“

Aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ der Bundesregierung erhalten die Stadt München und ihre Projektpartner Fördermittel für den Aufbau von E-Ladeinfrastruktur.

Zweite S-Bahn Stammstrecke

Der vom Freistaat und der Deutschen Bahn geplante zweite Stammstreckentunnel ist die Grundvoraussetzung für wesentliche Verbesserungen im S-Bahn-System.

Seilbahn über den Frankfurter Ring

Ein Pilotprojekt untersucht in einer Machbarkeitsstudie die Umsetzbarkeit einer Seilbahn über den Frankfurter Ring.

Autoreduzierte Altstadt

Fußgänger*innen, Radfahrende und der öffentliche Nahverkehr sollen mehr Platz in der Münchner Altstadt bekommen.

Tunnelbau am Mittleren Ring

An weiteren Abschnitten des Mittleren Rings soll der Verkehr zukünftig durch neue Tunnel geführt werden.