Machtlfinger Straße

Im Gewerbeband Obersendling sollen rund um das ehemalige Siemens-Gelände Arbeitsplätze, Kultur und Wohnen entstehen.

Das Projekt

Machtlfinger Straße: Masterplan
KCAP GmbH mit SLA / COBE Architects
Masterplan

Zu den Wohnungen und Arbeitsplätzen hinzu kommen eine Kindertagesstätte sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Im Zentrum befinden sich drei Hochpunkte.

Die zirka fünf Hektar große Brachfläche liegt zwischen der Machtlfinger, Boschetsrieder, Geisenhausener- und Helfenriederstraße. Sie umfasst die ehemaligen Bürogebäude der Siemens AG und das frühere Betonwerk. Die Grundstückseigentümer möchten das Areal nach den Vorgaben der Rahmenplanung für das Gewerbeband Obersendling neu strukturieren. Die zukünftigen Nutzungen sollen in Einklang mit den benachbarten Gewerbebetrieben stehen.

Ziele der Planung

Das neue Quartier soll mit einer Mischung aus Gewerbe, Dienstleistungen, Wohnen, Gastronomie, sozialer Infrastruktur, Kultur- und Freizeiteinrichtungen den Stadtteil beleben. Durch das gesamte Gewerbeband verläuft in Ost-West-Richtung ein ehemaliges Industriegleis. Dieses soll als Geh- und Radweg zum "grünen Rückgrat" des Gebiets werden und öffentlich begehbar sein.

Städtebaulicher Workshop

Als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren führten die Grundstückseigentümer im Juli 2019 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Workshop durch. Von sieben Planungsbüros kamen zwei in die engere Auswahl: Die Büros KCAP (Zürich) mit SLA (Kopenhagen) und COBE Architects (Nordhavn) entwickelten gemeinsam mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung, dem Bezirksausschuss und den Eigentümern ein gemeinsames Planungskonzept. In die Bearbeitung waren auch Anregungen aus einer Öffentlichkeitsveranstaltung im Juli 2019 eingeflossen.

Planungskonzept

Das Quartier erstreckt sich entlang der Boschetsrieder Straße, die Gebäude sind rechtwinklig angeordnet. Abwechslungsreiche Außenräume und das Nebeneinander unterschiedlicher Gebäudetypen erzeugen Lebendigkeit. Im Zentrum des Quartiers befinden sich drei Hochpunkte. Höhe und Anordnung werden im weiteren Verfahren mit Blick auf die Hochhausstudie geprüft. Die prägnante Betonhalle mit ihrem Siloturm soll unter anderem kulturell genutzt werden. Ein zentral gelegener Quartiersplatz bietet Raum für Aktivitäten. Die Dächer der Gebäude sollen als begrünte Dachgärten, Terrassen und Freizeitflächen genutzt werden.

Mobilität

Durch das Quartier führt ein Geh- und Radweg. Der Autoverkehr wird auf die umliegenden Straßen beschränkt, an denen sich Zufahrten in die Tiefgarage befinden. Mit dem U-Bahnhof Machtlfinger Straße und der künftigen Tram-Westtangente ist das Quartier bestmöglich an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Zusätzlich ist ein Mobilitätskonzept geplant.

Chronologie

7 bis 8/2020: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (Videopräsentation )
5/2020: Bekanntgabe der Workshop-Ergebnisse im Stadtrat
7/2019: Workshop
7/2019: Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit
5/2019: Aufstellungsbeschluss des Stadtrats für den Bebauungsplan 2139
1/2018: Stadtratsbekanntgabe  zur Rahmenplanung für das Gewerbeband Obersendling

Ansichten

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