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Machtlfinger Straße

Im Gewerbeband Obersendling sollen rund um das ehemalige Siemens-Gelände Arbeitsplätze, Kultur und Wohnen entstehen.

Aktuelles

Das neue, klimaresiliente Quartier im Gewerbeband Obersendling hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Realisierung genommen. In der Sitzung des Planungsausschusses vom 21. September 2022 wurde der zugehörige Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2139 nun gebilligt und als vorbehaltliche Satzung erlassen. Gleichzeitig wurde die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans vorbehaltlich der Zustimmung durch die Vollversammlung gebilligt.

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Masterplan: KCAP GmbH mit SLA / COBE Architects


Masterplan 2022

Das Projekt

Masterplan Machtlfinger Strasse 2022
KCAP GmbH mit SLA / COBE Architects
Masterplan

Zu den Wohnungen und Arbeitsplätzen hinzu kommen eine Kindertagesstätte sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Im Zentrum befinden sich drei Hochpunkte.

Die zirka fünf Hektar große Brachfläche liegt zwischen der Machtlfinger, Boschetsrieder, Geisenhausener- und Helfenriederstraße. Sie umfasst die ehemaligen Bürogebäude der Siemens AG und das frühere Betonwerk. Die Grundstückseigentümer möchten das Areal nach den Vorgaben der Rahmenplanung für das Gewerbeband Obersendling neu strukturieren. Die zukünftigen Nutzungen sollen in Einklang mit den benachbarten Gewerbebetrieben stehen.

Ziele der Planung

Das neue Quartier soll mit einer Mischung aus Gewerbe, Dienstleistungen, Wohnen, Gastronomie, sozialer Infrastruktur, Kultur- und Freizeiteinrichtungen den Stadtteil beleben. Durch das gesamte Gewerbeband verläuft in Ost-West-Richtung ein ehemaliges Industriegleis. Dieses soll als Geh- und Radweg zum "grünen Rückgrat" des Gebiets werden und öffentlich begehbar sein.

Planungskonzept

Das Quartier erstreckt sich entlang der Boschetsrieder Straße, die Gebäude sind rechtwinklig angeordnet. Abwechslungsreiche Außenräume und das Nebeneinander unterschiedlicher Gebäudetypen erzeugen Lebendigkeit. Im Zentrum des Quartiers befinden sich drei Hochpunkte. Höhe und Anordnung werden im weiteren Verfahren mit Blick auf die Hochhausstudie geprüft. Die prägnante Betonhalle mit ihrem Siloturm soll unter anderem kulturell genutzt werden. Ein zentral gelegener Quartiersplatz bietet Raum für Aktivitäten. Die Dächer der Gebäude sollen als begrünte Dachgärten, Terrassen und Freizeitflächen genutzt werden.

Ansichten

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Städtebaulicher Workshop

Als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren führten die Grundstückseigentümer im Juli 2019 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Workshop durch. Von sieben Planungsbüros kamen zwei in die engere Auswahl: Die Büros KCAP (Zürich) mit SLA (Kopenhagen) und COBE Architects (Nordhavn) entwickelten gemeinsam mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung, dem Bezirksausschuss und den Eigentümern ein gemeinsames Planungskonzept. In die Bearbeitung waren auch Anregungen aus einer Öffentlichkeitsveranstaltung im Juli 2019 eingeflossen.

Mobilität

Durch das Quartier führt ein Geh- und Radweg. Der Autoverkehr wird auf die umliegenden Straßen beschränkt, an denen sich Zufahrten in die Tiefgarage befinden. Mit dem U-Bahnhof Machtlfinger Straße und der künftigen Tram-Westtangente ist das Quartier bestmöglich an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Zusätzlich ist ein Mobilitätskonzept geplant.

Chronologie

9/2022: Billigungs- und vorbehaltlicher Satzungsbeschluss
7 bis 8/2020: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (Videopräsentation )
5/2020: Bekanntgabe der Workshop-Ergebnisse im Stadtrat
7/2019: Workshop
7/2019: Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit
5/2019: Aufstellungsbeschluss des Stadtrats für den Bebauungsplan 2139
1/2018: Stadtratsbekanntgabe  zur Rahmenplanung für das Gewerbeband Obersendling

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