Connected Urban Twins

München entwickelt mit Hamburg und Leipzig den Digitalen Zwilling (Connected Urban Twins, CUT). Ziel ist die Nutzung digitaler Daten zur Stadtentwicklung.

Neue Impulse für die digitale Stadtentwicklung

Connected Urban Twins - Logo
CUT

Förderzuschlag des Bundes erhalten

Im Rahmen des Förderaufrufs Smart Cities made in Germany des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) hat München zusammen mit den Städten Hamburg und Leipzig im September 2020 den Zuschlag für eine Förderung des gemeinsamen Projektes „Connected Urban Twins – Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für integrierte Stadtentwicklung“ (CUT) in Höhe von zirka 32,4 Millionen Euro erhalten.

Das Projekt startet 2021 und läuft fünf Jahre. Die Federführung liegt bei Hamburg. Bei der Landeshauptstadt München werden das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, das Kommunalreferat und das IT-Referat das Projekt gemeinsam umsetzen und dabei mit den beiden Partnerstädten eng kooperieren.

Der „Digitale Zwilling“

Ziel ist die Entwicklung neuer, innovativer Anwendungsfälle für die Stadtentwicklung und Beteiligungsformen. Grundlage dafür sind die sogenannten „Digitalen Zwillinge“.

Dabei handelt es sich um digitale Abbilder der Stadt, also Gegenstücke zu real existierenden Gegenständen oder Prozessen, die aus Daten und Algorithmen bestehen. Die Zwillinge sind über Sensoren mit der „echten“ Welt verbunden. Im städtischen Kontext sind das zum Beispiel Straßen, Gebäude oder Gewässer. Aber auch abstraktere Verwaltungsvorgänge können mit einem „Digitalen Zwilling“ abgebildet werden.

Aus allen Zwillingen entsteht dann ein interaktives 3D-Stadtmodell und eine gemeinschaftliche Stadtdatenplattform, die sowohl von Expert*innen als auch von Bürger*innen als „Open Source“, also als frei zugängliche Datenquelle, genutzt werden können. Alle beteiligten Akteure können dadurch schnellere, bessere und neu durchdachte Entscheidungen treffen.

Offene und transparente Entwicklung

Die Entwicklung der Projekte erfolgt nutzerorientiert und modular. Alle Projektergebnisse werden frühzeitig geteilt und als „Open Source“ zur Verfügung gestellt. Dadurch werden auch die jeweiligen Metropolregionen und in einem weiteren Schritt andere Städte von den Ergebnissen profitieren. Außerdem wird die „Zwillings-Technologie“ dadurch stellvertretend für andere Verwaltungsbereiche weiterentwickelt.

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