Seilbahn über den Frankfurter Ring

Ein Pilotprojekt untersucht in einer Machbarkeitsstudie die Umsetzbarkeit einer Seilbahn über den Frankfurter Ring.

Ideenskizze zur möglichen Seilbahn über dem Frankfurter Ring

Machbarkeitsstudie

Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, die wesentlichen Voraussetzungen für ein Planungsverfahren zu erarbeiten, mögliche Schwierigkeiten der Umsetzung herauszufinden und Lösungsvorschläge zu entwickeln. In der Studie wird insbesondere auf technisch-betriebliche, bauliche und städtebaulich-naturräumliche Aspekte eingegangen. Darüber hinaus sollen die Grobkosten für den Bau und Betrieb einer Seilbahn ermittelt und ein allgemeiner Vergleich zu einer Schnellbus- und einer Tramlösung gezogen werden.

Was bisher geschah

  • September 2019 bis Dezember 2020
    Erstellung der Machbarkeitsstudie
  • Februar bis Juni /2019
    Erarbeitung des Untersuchungsinhalts für die Machbarkeitsstudie
  • Dezember 2018
    Beauftragung der Studie per Stadtratsbeschluss
  • Juli 2018
    Vorstellung der Idee einer Seilbahn für München

Studie soll Machbarkeit aufzeigen

Könnte eine Seilbahn über dem Frankfurter Ring eine zusätzliche Querverbindung im Münchner Nahverkehrssystem schaffen? Diese Frage soll eine Machbarkeitsstudie klären, die voraussichtlich bis November 2020 erstellt wird.

Seilbahnen gibt es in München bislang nicht, doch diese neue Mobilitätsform könnte das Nahverkehrssystem ergänzen und entlasten.

Als Pilotprojekt der Landeshauptstadt München und des Freistaates Bayern wird jetzt eine zirka 4,5 Kilometer lange Tangentialverbindung im Münchner Norden zwischen dem U-Bahnhof Studentenstadt, der Tramhaltestelle Schwabing Nord, dem U-Bahnhof Frankfurter Ring und dem U-Bahnhof Oberwiesenfeld untersucht.

Neben der vorgeschlagenen Haupttrasse werden acht verschiedene Verlängerungsmöglichkeiten geprüft (siehe Karte).

Karte

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Vorteile

  • Für den Bau einer Seilbahn mit Stützen wird vergleichsweise wenig Fläche benötigt. In wachsenden, dicht besiedelten Städten ist das von Vorteil: Dort steigt nicht nur das Verkehrsaufkommen, auch der verfügbare Raum wird knapper. Der Münchner Norden ist einer der verkehrlich am stärksten belasteten Räume im Stadtgebiet.
  • Eine Seilbahn würde leise, energiesparend und unabhängig über den übrigen Verkehr schweben.
  • Sie könnte in das bestehende ÖPNV-Netz integriert werden.
  • Baukosten und Bauzeit sind deutlich geringer als bei einem U-Bahn-Ausbau, wenn auch bei deutlich kleineren Transportkapazitäten.
  • Barrieren, wie Bahngleise, Straßen oder die Isar, können überwunden werden.

Ausblick

Nach der Machbarkeitsstudie werden die Ergebnisse dem Münchner Stadtrat und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Entscheidet sich der Stadtrat für den Bau einer Seilbahntrasse, schließen sich eine detaillierte Planung der ausgewählten Trasse, Architekturwettbewerbe für die Stationsgebäude und schlussendlich das Genehmigungsverfahren an. 

Visualisierungen Seilbahnprojekt Toulouse

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