Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
29. April
Mittwoch, 29. April 2026, 20.27 Uhr; Grafinger Straße
Am Mittwochabend ist es in einem Münchner Supermarkt zum Brand einer Papiermüllpresse gekommen. Die verbaute Sprinkleranlage verhinderte die Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile.
Um 20.26 Uhr ging die Information der Brandmeldeanlage des Multifunktionsgebäudes in der Grafinger Straße ein. Kurz nachdem die ersten Einheiten der Feuerwehr ausgerückt waren, meldeten sich Mitarbeitende und berichteten von einer Rauchentwicklung im Bereich der Lagerräume des dortigen Supermarkts. Der Laden war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen, sodass sich keine Kunden mehr im Gebäude befanden. Bei der Erkundung der Einsatzkräfte konnte der Brand in einem Papier-Müllpresscontainer lokalisiert werden. Die Sprinkleranlage über dem Container hatte bereits ausgelöst und die Ausweitung des Feuers verhindert. Zum vollständigen Ablöschen aller Glutnester wurde der Container im Verlauf komplett entleert. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach zirka zweieinhalb Stunden beenden.
Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
28. April
Dienstag, 28. April 2026, 11.07 Uhr; A99
Am Dienstag arbeiteten erfolgreich die unterschiedlichsten Rettungsorganisationen in und um München zusammen, um bei einem medizinischen Notfall auf der Autobahn zu helfen.
Die Feuerwehr München wurde am späten Vormittag zu einem Rettungseinsatz auf die A99 alarmiert. Auf einem Parkplatz kurz vor Neuherberg war es in einem Reisebus zu einem medizinischen Notfall gekommen.
Da der Rettungshubschrauber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht landen konnte, wurden der Notarzt und der Notfallsanitäter per Winde aus dem Hubschrauber heruntergelassen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München übernahmen mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Sperrung des Parkplatzes. Im weiteren Verlauf unterstützte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim die Maßnahmen zur Absicherung.
Die rettungsdienstliche Versorgung erfolgte durch einen Rettungswagen der Werkfeuerwehr der TU Garching. Dieser transportierte die etwa 72-jährige Patientin zur weiteren Abklärung in ein Münchner Klinikum.
Zur weiteren Entwicklung des Gesundheitszustands der betroffenen Person liegen der Feuerwehr München keine Informationen vor.
Dienstag, 28. April 2026, 6.12 Uhr; Effnerstraße + M3
In den frühen Dienstagmorgenstunden ist es an der Auffahrt von der Effnerstraße zur M3 zu einem Brand eines Lastkraftwagens gekommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr München sowie der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring waren im Einsatz.
Ein Mitarbeiter der Feuerwehr München befand sich auf dem Weg zu seiner Dienststelle, als er den brennenden Lkw bemerkte. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Feuerwache 8 begab er sich umgehend dorthin und informierte von der Nachrichtenstelle aus seine Kollegen. Parallel dazu wurde die Integrierte Leitstelle verständigt.
Bereits beim Ausrücken war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Müllwagen lichterloh, das Feuer hatte auf das Führerhaus übergegriffen. Der Fahrer des Lastkraftwagens konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und blieb unverletzt.
Die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfung ein. Hierzu kam zunächst ein C-Strahlrohr zum Einsatz. Um eine schnelle Löschwirkung zu erzielen, wurde ein Wasser-Schaum-Gemisch verwendet. Kurz darauf trafen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring ein und unterstützten die Maßnahmen. Mit insgesamt zwei Rohren konnte das Feuer nach wenigen Minuten gelöscht werden.
Während der Löscharbeiten musste die Auffahrt vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Die Ursache für den Brand ist derzeit unklar. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.
27. April
Montag, 27. April 2026, 17.32 Uhr; Tschaikowskystraße
Am Montagabend ist es in einem Zweifamilienhaus zu einem Kellerbrand gekommen; dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wartete der Eigentümer bereits vor dem Anwesen und wies die Feuerwehr ein. Der Einsatzleiter konnte den Kellerbrand bereits am Hauseingang bestätigen, da das gesamte Treppenhaus stark verraucht war.
Umgehend ging ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in den verwinkelten Keller vor. Da die Einsatzkräfte nichts sehen konnten, wurden von außen zwei Kellerfenster eingeschlagen, um eine Belüftungsöffnung zu schaffen. Zusätzlich kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz, wodurch sich die Sichtverhältnisse deutlich verbesserten.
Im weiteren Verlauf konnte ein Luftbefeuchter als Brandursache lokalisiert werden. Das Feuer wurde schnell gelöscht.
Die anschließenden Belüftungsmaßnahmen gestalteten sich jedoch zeitintensiv. Parallel zur Brandbekämpfung wurde ein weiterer Atemschutztrupp eingesetzt, um die beiden Wohnungen im Gebäude zu kontrollieren.
Der entstandene Sachschaden wird aufgrund der starken Verrußung sowie der beschädigten Elektrik im Keller auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.