Pressestelle der Branddirektion
Informationen zu aktuellen Einsätzen und Kontakt zum Team der Pressestelle.
Kontakt zur Pressestelle der Branddirektion
Telefon für Journalist*innen und Medienvertreter*innen:
089 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
presse.feuerwehr@muenchen.de
Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
13. Juli
Montag, 13. Juli 2026, 15.47 Uhr; Sonnenstraße
Beim Sturz in einen Schacht eines Wäscheaufzugs ist am Montagnachmittag eine Frau schwer verletzt worden. Die Rettung gestaltete sich aufwändig.
Um 15.47 wurde die Integrierte Leitstelle über den Absturz einer Person in einem Wäscheschacht informiert. Umgehend alarmierte diese einen Löschzug sowie die Höhenrettungsgruppe. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass eine 40-jährige Frau in einen Aufzugsschacht für benutzte Wäsche gefallen und nach zirka acht Metern freiem Fall im Untergeschoss zum Liegen gekommen war. Zwei Höhenretter der Berufsfeuerwehr wurden an einem Flaschenzug zu der Verletzten abgelassen. Noch im Schacht erfolgte eine erste medizinische Versorgung, während weitere Einsatzkräfte die Rettung vorbereiteten. Durch die Abmaße von etwa 50 x 80 cm fand die Erstversorgung auf engstem Raum statt. Um weitere Verletzungen möglichst zu vermeiden, wurde die Frau auf einer Halbtrage, einer Spezialtrage der Höhenrettungsgruppe, fixiert und mit Muskelkraft zwei Stockwerke nach oben gezogen. Dort konnte sie von einem Notarzt intensivmedizinisch behandelt und anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert werden.
Wie genau es zu dem Sturz gekommen ist, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Wäscheaufzug wurde durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen.
Montag, 13. Juli 2026, 12.18 Uhr; Eduard-Spranger-Straße
Das besonnene Eingreifen von Mitarbeitenden auf einer Baustelle verhinderte am Montagmittag eine Brandausbreitung auf die Fassade eines Gebäudes.
Gegen 12.15 Uhr ging eine Meldung in der Integrierten Leitstelle über brennenden Unrat auf einer Baustelle ein. Da sich das Brandgut direkt an der Fassade eines mehrgeschossigen Rohbaus befand, wurde ein Löschzug zum Einsatzort entsendet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hielten bereits mehrere Bauarbeitende, die Flammen mit einem Wasserschlauch unter Kontrolle. Sofort wurden die ersten Löschversuche mit einem Hohlstrahlrohr intensiviert. Durch den brennenden Unrat hatte die Dämmung zwischen zwei Betonwänden Feuer gefangen. Mit Spezialgerätschaften eines Sonderlöschmittelfahrzeugs wurde das Löschwasser direkt in die Dämmung eingebracht. Anschließend erfolgte die Kontrolle mit einer Wärmebild- und einer Endoskop-Kamera.
Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach zirka zwei Stunden beendet werden. Trotz der schnellen Reaktion entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
10. bis 12. Juli
Freitag, 10. Juli 2026; 16.20 Uhr
Kind aus Spielgerät befreit
Vollmarpark (Neuharlaching)
Am Freitagnachmittag ist ein dreijähriges Mädchen auf einem Spielplatz im Vollmarpark mit dem linken Bein in einem Spielgerät steckengeblieben. Die Feuerwehr München befreite das Kind unverletzt.
Die kleine Leonie war beim Spielen abgerutscht und mit ihrem linken Bein zwischen zwei Metallsprossen eines Kletter-Iglus geraten. Die Eltern hatten zunächst probiert, ihre Tochter selbst zu befreien, mussten jedoch schließlich die Feuerwehr verständigen.
Als erstes versuchten die Einsatzkräfte, das Bein mithilfe eines Gleitmittels und Brechwerkzeug aus der misslichen Lage zu befreien. Da dies nicht zum Erfolg führte, entschied man, ein hydraulisches Rettungsgerät (Spreizer) zu verwenden. Mit diesem wurden die beiden Metallsprossen vorsichtig auseinandergedrückt, sodass das Bein unverletzt befreit werden konnte.
Im weiteren Verlauf entfernte die Feuerwehr die betroffene Stange vollständig und sicherte die freiliegenden Schweißstellen provisorisch mit Klebeband, um bis zur Instandsetzung des Iglus weitere Verletzungsgefahren zu minimieren.
Freitag, 10. Juli 2026; 19.10 Uhr
Verkehrsunfall auf dem Mittleren Ring
Aribonenstraße (Obergiesing)
Bei einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw sind am Freitagabend vier Personen teilweise schwer verletzt worden. Ein 26- jähriger erlag seinen Verletzungen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren mehrere Pkw in einen Verkehrsunfall verwickelt. In einem der Fahrzeuge befand sich der schwer verletzte Fahrer sowie ein Beifahrer, der im Auto eingeklemmt war.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst befreite die Feuerwehr den Beifahrer mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät aus dem Pkw. Trotz der sofort eingeleiteten intensivmedizinischen Maßnahmen erlag der Mann wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Der Fahrer desselben Fahrzeugs wurde nach der technischen Rettung schwer verletzt in eine Münchner Klinik transportiert. Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden vom Rettungsdienst versorgt und mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ebenfalls in Münchner Krankenhäuser gebracht.
Neben den Rettungsarbeiten sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Abschließend unterstützten die Kräfte bei der Reinigung der Unfallstelle. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste der Mittlere Ring im Bereich des Einsatzes für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zur Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Samstag, 11. Juli 2026; 16.27 Uhr
Absturz von Fassadenteilen beschäftigt Feuerwehr
Belgradstraße (Schwabing)
Am Samstagnachmittag ist die Feuerwehr München in die Belgradstraße alarmiert worden, nachdem Fassadenteile eines Wohngebäudes auf die Straße gestürzt waren.
Im Bereich unterhalb der Dachrinne waren auf einer Länge von rund fünf Metern Fassadenteile abgestürzt. Die Feuerwehr räumte das betroffene Gebäude vorsorglich und kontrollierte die Wohnungen. Dabei wurden keine weiteren Gefahren festgestellt. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Für die Dauer des Einsatzes musste die Belgradstraße zwischen der Viktor-Scheffel-Straße und der Herzogstraße gesperrt werden. Dadurch kam es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.
Zur Beurteilung der Standsicherheit wurden Fachkräfte der Lokalbaukommission (LBK) sowie ein Statiker hinzugezogen. Die Erkundung erfolgte unter anderem mit einer Drehleiter und durch das Drohnenteam der Feuerwehr München. Zusätzlich kam eine Endoskopkamera zum Einsatz, um schwer zugängliche Bereiche des Gebäudes zu kontrollieren.
Nach der Begutachtung entschieden die Fachleute, lose Fassadenteile kontrolliert durch die Feuerwehr entfernen zu lassen. Die Arbeiten dauerten rund drei Stunden. Anschließend wurde die Gefahrenstelle mit Bauzäunen gesichert und an die Polizei übergeben.
Gegen 20.20 Uhr ist die Feuerwehr erneut zur Einsatzstelle gerufen worden, nachdem Anwohner*innen Risse am Gebäude gemeldet hatten. Gemeinsam mit der Lokalbaukommission erfolgte eine erneute Begutachtung. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren dabei aber nicht erforderlich. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
9. Juli
Donnerstag, 9. Juli 2026, 18.57 Uhr; A99 zur A8
Der Unfall eines Kleinlasters hat dazu geführt, dass die Feuerwehr München diesen mit dem Kran bergen musste.
Noch im feierabendlichen Berufsverkehr ging in der Leitstelle München die Meldung ein, dass ein Kleinlaster auf einer Leitplanke im Überleitungsbereich der A99 zur A8 stünde und umzufallen drohe. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt keine Person mehr im Fahrzeug und niemand wurde verletzt.
Die Einsatzkräfte konnten die initiale Meldung vor Ort bestätigen und leiteten sofort Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug und dem fließenden Verkehr ein. Nachdem die Lage dann stabil war, wurde über die Polizei die Bergung des Fahrzeugs abgeklärt.
Dabei stellte sich heraus, dass in Absprache mit mehreren Bergungsunternehmen keine Möglichkeit bestand, zeitnah einen Kran für diese Aufgabe an den Einsatzort zu bekommen. So wurde übereinstimmend mit allen Beteiligten entschieden, dass der Kran der Feuerwehr die Bergung übernehmen soll.
Mit entsprechendem Anschlagmaterial und dem Abschleppunternehmen vor Ort konnte der verunfallte LKW dann von der Leitplanke und direkt auf den Abschleppwagen gehoben werden. Trotz der verhältnismäßig schnellen Bereitstellung eines schweren Hebegeräts dauerten die einsatzbedingten Verkehrsbehinderungen bis kurz nach 21 Uhr.
Zum Unfallhergang und dem Sachschaden ermittelt die zuständige Polizeidienststelle.
Donnerstag, 9. Juli 2026, 13.36 Uhr; Rupert-Bodner-Straße
Auf einer Baustelle in der Rupert-Bodner-Straße ist am Donnerstagmittag ein Lkw in eine Baugrube gestürzt. Der Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden.
Kurz nach 13.30 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle München der Notruf ein. Auf einer Baustelle im Stadtteil Aubing war ein Lkw in eine Baugrube gestürzt. Der voll beladene Kieslaster war bei Rangierarbeiten abgerutscht und auf die Seite gefallen. Der Fahrer des Fahrzeugs verletzte sich dabei leicht und konnte das Fahrzeug nicht mehr eigenständig verlassen.
Mit einem Großaufgebot rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Westen Münchens aus. Den zuerst eintreffenden Einheiten stellte sich die Lage vor Ort als stabil dar. Der leicht verletzte Fahrer befand sich in seinem Führerhaus, konnte das Fahrzeug jedoch nicht nach oben über die Seitentür verlassen.
Die Feuerwehr entfernte anschließend mit einer Glassäge die Frontscheibe und befreite auf diese Weise den Fahrer. Dieser wurde an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik gebracht.
Zur Schadenshöhe sowie zur genauen Unfallursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.