Pappenheimstraße

Nahe der Kreuzung Pappenheim-/Blutenburgstraße entstehen Wohnungen und Gewerbe - das Gebäude des früheren Krankenhauses bleibt erhalten.

Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Telekom-Gelände

Visualisierung Pappenheimstraße
dreisterneplus Architektur + Stadtplanung
Innerstädtisch und grün: das neue Quartier an der Pappenheimstraße (Visualisierung)

Auf dem ehemaligen Telekomgelände an der Pappenheimstraße sollen zirka 170 Wohnungen, eine Kindertagesstätte und Gewerbeflächen entstehen.

Die Nutzungen kommen in zwei Neubauten und einem denkmalgeschützten Gebäude auf dem etwa 1,12 Hektar großen Gelände unter.

Das denkmalgeschützte Gebäude an der Pappenheimstraße, Ecke Blutenburgstraße, welches als ehemalige Kaserne errichtet und später als Krankenhaus genutzt wurde, soll künftig Büros beherbergen.

An der Pappenheimstraße entsteht ein sechsgeschossiges Wohngebäude mit Kindertagesstätte, entlang der Blutenburgstraße ein Wohngebäude mit bis zu sieben Geschossen. Die beiden Neubauten rahmen das Denkmal ein, durch Rücksprünge wird das denkmalgeschützte Gebäude herausgestellt.

Innerhalb dieser offenen Blockbebauung entstehen die Freifläche der Kita sowie private Grünflächen im rückwärtigen Teil des Grundstücks. Ein Großteil des Baumbestands soll erhalten bleiben. Die Dachflächen der Neubauten sollen von den Bewohner*innen als Dachgärten genutzt werden können.

Die benötigten Stellplätze werden in Tiefgaragen unter den Neubauten geschaffen.

Lage

Das Planungsgebiet liegt im 3. Stadtbezirk Maxvorstadt zwischen der Blutenburgstraße und der Pappenheimstraße und ist in privatem Eigentum. Die integrierte Kindertagesstätte soll jedoch im städtischen Teileigentum realisiert werden.

Die Umgebung des Planungsgebiets ist geprägt von einem Wohnquartier mit Läden, Gastronomie und Büros im Norden.

Östlich des Planungsgebiets liegen das Winterquartier des Circus Krone sowie die Spatenbrauerei. Südlich befinden sich der Circus Krone, ein Gymnasium und ein Berufsschulzentrum.

Aktueller Stand

Aufgrund von notwendigen Umplanungen bereitet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung derzeit die Unterlagen zur erneuten Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Absatz 2 Baugesetzbuch vor.

Als nächster Schritt wird Anfang 2022 der Billigungs- sowie vorbehaltliche Satzungsbeschluss durch den Stadtrat herbeigeführt.

Um die städtebauliche Qualität zu sichern, ist nach dem Satzungsbeschluss  außerdem ein Realisierungswettbewerb geplant.

Chronologie

02/2019 bis 03/2019: Frühzeitige Beteiligung der Behörden nach § 4 Absatz 2 BauGB
11/2016: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 13a Absatz 3 BauGB
7/2014: Aufstellungsbeschluss des Stadtrats

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