Quartier an der Friedrich-Creuzer-Straße

Zwischen der Friedrich-Creuzer-Straße und dem Karl-Marx-Ring in Perlach, wo sich die Kiesgrube Piederstorfer befand, wird ein Quartier mit 1.300 Wohnungen gebaut.

Das Projekt

Visualisierung Promenade
Büschl Unternehmensgruppe
Visualisierung der Promenade

Neben den Wohnungen werden drei Kindertagesstätten, Einzelhandel sowie Grün- und Freiflächen entstehen.

Das 12,8 Hektar große Planungsgebiet befindet sich an der Nahtstelle zwischen Trudering und Neuperlach, zwischen Friedrich-Creuzer-Straße, Alexisweg, Karl-Marx-Ring, Niederalmstraße und Stemplingeranger. Es wird den Siedlungsrand am Truderinger Wald ausformen und einen Übergang zwischen der kleinteiligen Bebauung Truderings und der großformatigen Bebauung Neuperlachs schaffen.

Es werden unterschiedliche Wohnformen für unterschiedliche Einkommensgruppen gebaut, 390 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau. Das Zentrum bildet ein öffentlicher Park, der auf drei Seiten von den Baufeldern gefasst ist und sich zum Truderinger Wald öffnet. Am Park ist außerdem eine "Promenade" mit Aufenthaltsbereichen vorgesehen. Der Grünzug im Süden in Verlängerung der Ständlerstraße wahrt die klimatische Funktion. Insgesamt werden 3,7 Hektar öffentliches Grün entstehen. Es werden zehn Krippen- und zehn Kindergartengruppen in drei gemischten Einrichtungen, ein Kinder- und Jugendtreff, ein Nachbarschaftstreff und 1.600 Quadratmeter für den Einzelhandel im Quartier gebaut. Der Grundschulbedarf ist bereits in unmittelbarer Umgebung beim Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring eingeplant.

Besonderheiten

Die das Ortsbild prägenden Bäume und Vegetationsstrukturen bleiben weitgehend erhalten. Ein Schallschutzkonzept wurde erarbeitet. Die Niederalm- und Zehntfeldstraße werden vom Durchgangsverkehr entlastet. Eine Buslinie führt durch das Quartier. Zwischen Neuperlach und Trudering wird es attraktive Fuß- und Radwege geben.

Wettbewerb

2014 lobten die Demos Wohnbau GmbH und die Büschl Unternehmensgruppe in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München einen nichtoffenen Planungswettbewerb mit zwei Bearbeitungsphasen aus, der im Juli 2015 entschieden wurde. Als Sieger ging der Entwurf der Büros Riegler Riewe Architekten, Graz, Yellow Z Stadtplanung, Berlin, und Lad Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover, daraus hervor. Dieser war die Grundlage für die weitere Planung. In die Auslobung waren Anregungen aus einer Bürgerveranstaltung eingeflossen.

Verfahrensstand

Am 6. Dezember hat der Stadtrat im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung für den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2090 die Satzung beschlossen.

Chronologie

12/2017: Satzungsbeschluss
7/2017: Billigungsbeschluss
5/2016: Informationsveranstaltung
11/2015: Erörterungsveranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
10/2015: 2. Ausstellung zum Wettbewerb
9/2015: Bekanntgabe des Ergebnisses im Stadtrat
8/2015: Ausstellung zum Wettbewerb
7/2015: Auswahlgremium im Planungswettbewerb
10/2014: Bürgerveranstaltung
7/2014: Eckdaten- und Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2090
 

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