Stadtgüter München

Zehn landwirtschaftliche Güter, Krautgärten zum Mitmachen und vieles mehr – das sind die Stadtgüter München.

Ziele und Aufgaben

Die landwirtschaftlichen Betriebe schaffen Raum für nachhaltige Entwicklung im Einklang mit der Natur. Durch konsequenten Einsatz ökologischer Anbaumethoden und die Nutzung regenerativer Energien nehmen sie im Agrarsektor eine Vorbildfunktion ein. Außerdem sind sie Teil der vorausschauenden Flächenpolitik Münchens.

Sieben der zehn städtischen Güter sind Bioland- oder Naturland-zertifiziert, drei Güter nach EMAS. Über vier Millionen kWh Strom werden pro Jahr aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt.

MitMachStall der Stadtgüter München

Öko Hoffest Riem 2022 im Mai 2022!

2022 findet unser beliebtes Öko Hoffest wieder auf dem städtischen Gut Riem statt. Dort bieten wir am 22. Mai 2022 ein buntes Programm für Jung und Alt...
Infos zum Hoffest

Unsere Leistungen

Hofladen Gut Karlshof

Hofladen Gut Karlshof

Im Hofladen auf Gut Karlshof können Sie Ochsenfleisch aus artgerechter Haltung und regional erzeugtes Gemüse einkaufen.
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MitmachStall Gut Riem

MitmachStall am Gut Riem

Am Bio-Bauernhof in Riem gibt es für kleine und große Besucher_innen viel zu sehen...
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Salat im Krautgarten

Münchner Krautgärten

Zehn landwirtschaftliche Güter, Krautgärten zum Mitmachen und vieles mehr – das sind die Stadtgüter München.
zu den Krautgärten
Ochse vom Gut Karlshof

Ochsen, Marktfrüchte und Futtermittel

An- und Verkauf Ochsen, Verkauf von Marktfrüchten und Futtermittel
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Seminarraum

Seminarräume zu vermieten

Auf dem Gut Karlshof finden Sie ideale Bedingungen für effektive Veranstaltungen in ruhiger Atmosphäre.
zum Angebot

Bildung und Ausbildung

Logo: Freiwilliges Ökologisches Jahr

Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ)

Das Städtische Gut Riem bietet eine Stelle im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) an.
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Azubi zur Hauswirtschaft bei der Arbeit

Ausbildung als Hauswirtschafter*in am Gut Karlshof

Das Gut Karlshof ist seit über 20 Jahren anerkannter Ausbildungsbetrieb für Hauswirtschaft.
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Unsere Gutsbetriebe

Georg Szabo Photography

Heimat der Przewalski-Pferde

Das Gut Beigarten, seit 1961 in städtischem Besitz, wurde bereits im Jahr 1989 als erster städtischer Gutsbetrieb mit der Umstellung auf ökologischen Landbau Mitglied eines anerkannten Anbauverbandes. Neben der Extensivierung der landwirtschaftlichen Produktion wurde im Jahr 1990 damit begonnen, durch unterschiedliche Strukturelemente die ökologische Vielfalt der Landschaft zu erhöhen. Es wurden Hecken, Feldgehölze, Streuobstflächen, Benjeshecken, extensiv bewirtschaftete Randstreifen und ein Feuchtbiotop angelegt. Allein im Jahr 1990 wurden 15.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Es entstand ein Netz naturbetonter Ökosysteme mit hohem ästhetischem Wert.

Produktionsschwerpunkte

Die Produktionsschwerpunkte liegen im Anbau von Getreide, Ackerbohnen und Feldfutter. Beigarten versorgt den Tierpark Hellabrunn mit Futter und Stroh und betreibt eine Kompostieranlage auf der Tierparkmist und Grüngut von kommunalen und privaten Anlieferungen kompostiert wird.

Eine kleine Herde von Urwildpferden (Przewalski-Pferde) vom Tierpark Hellabrunn wird auf den Weideflächen des Guts Beigarten gehalten. Die Tiere bereiten sich hier auf die Auswilderung in der Mongolei vor.

Fläche

  • Betriebsfläche: 217 Hektar
  • verpachtet: 98 Hektar

Fruchtfolge

Kleegras - Kleegras - Wintergetreide - Sommergetreide - Leguminosen -  Sommergetreide

Zertifizierungen

  • Naturland: DE-ÖKO-005

Verwaltung des Gutes Beigarten

Die Verwaltung des Gutes Beigarten erfolgt vom Gut Buchhof aus.

Gutsverwalter:
Anton Wiesböck
Telefon 08151 89301
Handy: 0170 5089628

Georg Szabo Photography

Gutsbetrieb mit echtem Schloß

Gut Buchhof ging zusammen mit Gut Riem 1965 aus dem Besitz des Münchner Vereins zur Förderung der Pferdezucht auf die Stadt über. Im Jahr 1991 wurden die westlich des Starnberger Sees in den Gemarkungen Söcking und Maising gelegenen Betriebsflächen des sogenannten "Schmalzhof" (36,4 Hektar) erworben, die seither vom Gut Buchhof mitbewirtschaftet werden.

In den Jahren 1994 bis 1998 wurden umfangreiche Gebäude-Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. Das Schloss Buchhof und Teile des Gutsgeländes sind im Rahmen von Erbbaurechten an die "Munich International School" überlassen.

Im Jahr 1978 wurde die damals aus 90 Kühen bestehende Milchviehherde des Gutes verkauft, da keine Melkerfamilie mehr zu finden war. Bis 1993 wurden die betriebseigenen Grünlandflächen für Pensionsvieh als Sommerweide genutzt, dann größtenteils verpachtet. Im Herbst 2000 erfolgte die Umstellung auf ökologischen Landbau und die Mitgliedschaft beim Naturlandverband. Der Betriebsschwerpunkt liegt seither auf dem Anbau von Getreide und Leguminosen.

Fläche

  • Betriebsfläche: 392 Hektar
  • verpachtet: 120 Hektar

Fruchtfolge

Kleegras - Getreide - Leguminosen - Getreide

 

Zertifizierungen

Naturland: DE-ÖKO-005

Verwaltung des Gutes Buchhof

Gutsverwalter:
Anton Wiesböck
Telefon: 08151 89301
Handy: 0170 5089628

Georg Szabo Photography

Die älteste Eichenallee in Europa

Die Ursprünge von Gut Delling gehen bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. Es liegt in landschaftlich reizvoller Lage über dem Aubachtal unweit des Ammersees im bayerischen Fünf-Seen-Land und ist seit 1980 im Besitz der Landeshauptstadt München. Die landwirtschaftlichen Flächen und ein Teil der Gebäude des Hofguts Algertshausen (hier befindet sich auch ein Tagungszentrum des sozialen Dienstleistungsunternehmens Augustinum) wurden nach dem Erwerb 1981 dem Betrieb angegliedert.

Zum Gutshof gehört die 1774/75 erbaute, 1987 renovierte, unter Denkmalschutz stehende St.-Georgs-Kapelle. Mit dem so genannten Sommerkeller ist noch ein Relikt des historischen Schlosses erhalten. Die prächtige Eichenallee zwischen Seefeld und Ettenhofen gilt als längste und älteste Europas und verläuft zum größten Teil auf Dellinger Grund. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und stellt ein bedeutendes Biotop und Naturdenkmal dar.

Im Gutsgebäude Ettenhofen wurde 1997 eine moderne Anlage zur Aufbereitung und Lagerung von 1.000 Tonnen Getreide errichtet. Rund sieben Hektar ehemalige Ackerfläche im oberen Aubachtal sind dem Bund Naturschutz zur Durchführung von Renaturierungs- und Pflegemaßnahmen überlassen.

Nach ersten Extensivierungsmaßnahmen im Jahre 1989 mit Einstellung des Maisanbaus und der Bullenmast und dem Übergang zur Kalbinnenaufzucht wurde der Betrieb 1995 als Mitglied des Naturlandverbandes auf ökologischen Landbau umgestellt. Angebaut werden seitdem vorwiegend verschiedene Getreide- und Leguminosenarten. Das Grünland ist zum größten Teil einem Züchter von schottischen Hochland- und französischen Aubrac-Rindern zur Mutterkuhhaltung überlassen.

Die nicht mehr für die Landwirtschaft benötigten Gebäude in Delling und Algertshausen sind gewerblich vermietet, zum Beispiel an eine Firma, die elektronische Baugruppen und Geräte herstellt und sich nach kleinen Anfängen im Jahre 1994 mit heute rund 900 Mitarbeitern, davon etwa 600 in Delling, zu einem der führenden Unternehmen der Branche im bayerischen Raum entwickelt hat.

Fläche

Betriebsfläche: 283 Hektar
verpachtet: 16 Hektar

Fruchtfolge

Kleegras - Winterweizen - Triticale - Ackerbohnen - Kleegras - Winterweizen - Getreidegemenge

Zertifizierungen

Naturland: DE-ÖKO-005

Verwaltung

Die Verwaltung des Gutes Delling erfolgt vom Gut Buchhof aus.

Gutsverwalter:
Anton Wiesböck
Telefon:  089 325247
Handy: 0170 5089628

 

Georg Szabo Photography

Zwischen Klärschlamm und ökologischen Ausgleichsflächen

Gut Dietersheim befindet sich seit 1944 in städtischem Besitz. Als nach dem Brand im Jahre 1955 die Viehhaltung in Gut Dietersheim aufgegeben wurde, entstand hier der erste viehlose städtische Gutsbetrieb. Hauptzweck des Betriebes war lange Zeit die Unterbringung von Klärschlamm. Er wurde ursprünglich als Nassschlamm mit einer eigenen "Bockerlbahn" und später über eine Druckleitung vom Klärwerk Großlappen nach Dietersheim in Deponien oder direkt auf den Acker gepumpt. Abgesehen von der erst später erkannten Schwermetall- und Hygieneproblematik erfuhren die schlechten Schotterböden durch die großen Mengen organischer Substanz eine deutliche Aufwertung.

Zu den Aufgaben des Betriebes gehört die Pflege der Grünflächen im Innenbereich des Klärwerks Gut Marienhof sowie der Kanaltrasse zwischen den Klärwerken Großlappen und Marienhof. Zudem pflegt das Gut 52 Hektar ökologische Ausgleichsflächen. 1,24 Hektar einer ehemaligen Klärschlammdeponie sind seit 1985 langfristig an dem Landesbund für Vogelschutz verpachtet, der dort Renaturierungsmaßnahmen durchführt, 3,35 Hektar sind dem "Heideflächenverein Münchner Norden" als Pferchflächen für Schafe überlassen.

Heute werden in Gut Dietersheim vorwiegend Getreide, Körnermais und Raps angebaut. Die geringe Wasserhaltefähigkeit der Böden führt in Jahren mit längeren Trockenperioden immer wieder zu Ertragseinbußen. Ein Drittel der Betriebsfläche ist einem Stadtratsauftrag gemäß ständig stillgelegt.

Zertifizierungen

Seit 2011 ist das Gut  Dietersheim (zusammen mit Großlappen) EMAS zertifiziert.

EMAS Registrierungsurkunde (PDF, 214 KB)

Fläche

Betriebsfläche: 450 Hektar
verpachtet: 66 Hektar

Fruchtfolge

Brache - Blattfrucht - Getreide

Verwaltung des Gutes Dietersheim

Die Verwaltung des Gutes Dietersheim erfolgt vom Gut Karlshof aus.

Gutsverwalter:
Stephan Lieberth

Telefon: 089 965251

Georg Szabo Photography

Vielseitige ökologische Landwirtschaft

Das Gut Großlappen wurde zwischen 1916 und 1921 erworben. Bis zum Beginn der achtziger Jahre wurden auf den Flächen des Gutes Klärschlamm ausgebracht. Nach Aufgabe der Schweine- und Rinderhaltung Ende der siebziger Jahre, wurden die ehemaligen Stallungen des Gutshofs gewerblich vermietet.

Seit 1995 befindet sich die Verwaltung der Stadtgüter München im Gutshaus. Die Brennerei Großlappen zur Gewinnung von Industriealkohol wurde im Jahr 2013 mit der Beendigung des Branntweinmonopols eingestellt

Umstrukturierung zum Ökobetrieb

2017 erfolgte eine Umstrukturierung innerhalb der Stadtgüter München. Dabei wurde der Güterverbund „Ökobetriebe Nord“ mit Hauptsitz am Gut Großlappen gegründet. Von dort aus wird der Lernort Biobauernhof Gut Riem (Schwerpunkt: Schulbauernhof und Krautgärten), das Gut Obergrashof (Schwerpunkt: Kompostanlage und Heugewinnung) und das Gut Zengermoos zentral nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes Bioland bewirtschaftet und verwaltet. Alle Betriebe sind EMAS-Zertifiziert und werden mit besonderer Rücksicht auf die Natur umweltverträglich und ökonomisch geführt.

Die Pflege von umfangreichen, ökologischen Ausgleichsflächen, sowie zwei Ökokonten sind ein ausgeprägter Betriebsschwerpunkt, der weiter ausgedehnt wird. Landschaftspflegearbeiten und Mäharbeiten im Klärwerk Marienhof sind ein fester Bestandteil im Jahreszyklus.

Der Anbau von Getreide (unter anderem die alte Sorte „Champagner Roggen“) in Speisequalität, Kartoffeln für die Direktvermarktung , Hackfrüchte und Feldfutterbau erfolgt vom Gut Großlappen aus.

Regenerative Energien

PV-Anlagen mit insgesamt 98,30 kW

Gesamtbetrieblich sind 6 Vollzeitarbeitskräfte und 1 Auszubildender beschäftigt.

Außerdem sind Schüler- und Studentenpraktikanten und Praktikantinnen herzlich Willkommen.

Zertifizierungen

  • EMAS - zertifizierter Betrieb
    Seit 2011 ist das Gut Großlappen (zusammen mit Dietersheim) EMAS zertifiziert.
  • Bioland:DE-ÖKO-006

Verwaltung des Gutes Grosslappen

Gutsverwalter:
Michael Stark

Telefon: 089 325247
Mobil: 0159 01327798

Helmut Gutjahr

Ochsenfleisch aus eigener Aufzucht

Der Karlshof wurde zusammen mit dem Schloss Ismaning und dem Gut Zengermoos 1899 erworben. Das Schloss ging 1919 an die Gemeinde Ismaning. Der Peterhof wurde 1978 mit 320 Hektar an die Flughafen München Gesellschaft verkauft. Die vorhandenen Räumlichkeiten und das freundliche Umfeld nutzen verschiedene städtische Referate für Seminare und Fortbildungsveranstaltungen.

Im Winter 1999 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Sie wurde im Jahr 2009/2010 von 140 Kilowatt auf 520 Kilowatt elektrischer Leistung erweitert. In der Anlage werden organische Stoffe (Mist, Gülle, Mais, Gras) unter Luftabschluss von Bakterien in Biogas umgewandelt. Dies ist ein Gasgemisch, das zu 55 Prozent aus Methan (Erdgasbestandteil) besteht und in sogenannten Blockheizkraftwerken verbrannt wird, wobei Strom und Wärme entsteht. Die Wärme wird zur Beheizung der Gutsgebäude genutzt, der Strom ins öffentliche Netz gespeist. Es werden jährlich rund 4.000.000 Kilowattstunden Strom erzeugt und somit circa 1.700 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Das Gut hält etwa 550 Mastochsen. 1986 wurde die Rindviehhaltung von Bullenmast auf die extensive Ochsenmast umgestellt. Die Vermarktung des Ochsenfleisches erfolgt unter anderem ab Hof, über die Ochsenbraterei auf dem Oktoberfest und über die alteingesessene Münchner Metzgerei Vinzenz-Murr. Die Tiere werden am Münchner Schlachthof geschlachtet. Die Ochsenstallungen wurden in den Jahren 2000 bis 2002 im Sinne artgerechter Tierhaltung umgestaltet und um Liegebuchten und Laufhöfe erweitert.

In der pflanzlichen Produktion steht die Erzeugung von Getreide und Silomais als Futter für die Ochsen und für die Biogasanlage im Vordergrund. Am Gut Karlshof befindet sich eine Getreidereinigungs- und Trocknungsanlage sowie großzügige Lagermöglichkeiten für Getreide und andere Körnerfrüchte.

Zertifizierung

Seit 2012 ist das Gut Karlshof als „Münchner ÖKOPROFIT-Betrieb" ausgezeichnet und seit 2009 EMAS-zertifiziert.

Fläche

Betriebsfläche: 333 Hektar
verpachtet: 37 Hektar

Fruchtfolge

Silomais -Wintergetreide - Sommergetreide/Ackerbohnen

Verwaltung des Gutes Karlshof

Gutsverwalter:
Stephan Lieberth
Telefon:089 965251

Georg Szabo Photography

Ökologischer Landbau beim Gut Obergrashof

Im November 1989 erfolgte die Umstellung des zehn Jahre zuvor erworbenen und bis dahin verpachteten Gutes Obergrashof auf ökologischen Landbau. Der Betrieb wurde Mitglied beim Bioland-Anbauverband. Nach Vorgaben eines von der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau entwickelten Landschaftspflegekonzeptes wurden umfangreiche Maßnahmen zur ökologischen Strukturverbesserung durchgeführt. Durch Anlage großzügiger Heckenpflanzungen, von Benjes-Hecken, Streuobstwiesen, Feuchtflächen und Kleingewässern sowie Aufforstungsmaßnahmen mit Laubgehölzen entstand ein naturnahes Verbundsystem mit unterschiedlichen Vernetzungselementen. Austauschbeziehungen außerhalb des Gutsgebietes bestehen vor allem in östlicher Richtung zum Moorversuchsgut Oberschleißheim, wo schon früher vergleichbare Umstellungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Nutzbringende Zusammenarbeit

Mit Unterstützung der Stadtgüter München wurde am Gut Obergrashof eine Umweltstation etabliert und 2003 ein Umwelthaus errichtet. Dort fördert der Verein Dachauer Moos e.V. zusammen mit der Volkshochschule Dachau und einer Reihe weiterer Institutionen Jugend- und Erwachsenenbildung im Bereich Landwirtschaft und Naturschutz.

In Ergänzung des oben erwähnten Landschaftspflegekonzeptes werden im Auftrag der Stadt wissenschaftliche Begleituntersuchungen mit dem Ziel einer ökologischen Bestandsaufnahme und der Dokumentation biozönotischer Veränderungen durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass die Artenvielfalt aufgrund der durchgeführten Maßnahmen deutlich zugenommen hat.

Das am Gut Obergrashof erzeugte Heu wird auf dem ökologischen und dem konventionellen Markt verkauft. Um einen Nährstoffrücklauf zu gewährleisten, wurde eine Kompostplatte errichtet, auf der sowohl Mist vom Schlachthof als auch Grünschnitt von städtischen Grünanlagen und Gartenabfälle von städtischen Wertstoffhöfen kompostiert werden.

47 Hektar und Teile der Gebäude sind seit 1991 an eine Demeter-Gärtnerei verpachtet (vom Gut Zengermoos wurden weitere 34 Hektar an die Gärtnerei verpachtet).

Fläche

Betriebsfläche: 354 Hektar
verpachtet: 136 Hektar

Zertifizierungen

EMAS

Das Gut Obergrashof ist zusammen mit dem Gut Karlshof nach EMAS zertifiziert.

Am Gut Hochmutting in der Gemeinde Oberschleißheim werden heute noch circa zehn Hektar bewirtschaftet. Für den Bau des Nord-West-Sammelkanals und die Bebauung der Panzerwiese wurden an diesem Standort in den letzten Jahren rund 45 Hektar ökologische Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt und so der landwirtschaftlichen Produktion entzogen. Hier werden für die Münchner Schotterebene typische Trockenrasen-Pflanzengesellschaften entwickelt.
Die Hofstelle in Hochmutting wurde 1998 an den hier seit vielen Jahren als Pächter ansässigen Schafzuchtbetrieb verkauft, der einen Teil der Flächen weiter gepachtet hat.

 

Bioland

Bioland: DE-ÖKO-006 

Verwaltung des Gutes Obergrashof

Die Verwaltung es Gutes Obergrashof erfolgt vom Gut Großlappen aus.

Gutsverwalter:
Michael Stark
Telefon: 089 325247
Handy: 0159 01327798

Georg Szabo Photography

Vom Lernort über Hoffest bis zu den Krautgärten

In der wechselhaften Geschichte des Gut Riem werden drei Jahre nach der Übernahme durch die Stadt München im Jahre 1965 ein Viehbestand an 100 Mastrindern und 50 Milchkühen ausgewiesen. Zehn Jahre später wurde die Rinderhaltung eingestellt. 1983 wurde die Brennerei aufgelöst, von der heute noch ein hoher Schornstein zeugt.

Die landwirtschaftlichen Flächen werden nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes „Bioland“ bewirtschaftet. Neben dem ökologischen Hoffest im September, kennen die Bürgerinnen und Bürger das Gut Riem vor allem durch die acht „Krautgarten-Standorte“ mit mittlerweile über 500 Parzellen, den ökopädagogischen Angeboten für Kindergärten und Schulklassen und den „Kartoffel selber klauben“ Aktionen im Herbst. Ein erhaltenswerter Zustand, der die Basis für eine weitere Entwicklung des Gut Riem bietet.

Entsprechend des betrieblichen Entwicklungskonzeptes soll das Gut Riem zum Begegnungsort der Städter mit Landwirtschaft und Umwelt weiterentwickelt werden. Das Leitbild der „Multifunktionalen Landwirtschaft“ fortzuschreiben, erfordert die Umsetzung geeigneter Maßnahmen: die Sicherung der hofnahen Flächen für die artgerechte Tierhaltung und den Aufbau eines „Erlebnisbauernhofs“.

Hinweis: Es gibt keine Tiere auf dem Gut Riem

Fläche

Betriebsfläche: 161 Hektar
verpachtet: 90 Hektar

Fruchtfolge

Hackfrucht/Sommergetreide - Dinkel/Roggen - Kleegras

Zertifizierungen

Bioland:DE-ÖKO-006

Verwaltung des Gutes Riem

Die Verwaltung des Gutes Riem erfolgt vom Gut Großlappen aus.

Gutsverwalter:
Michael Stark
Telefon: 089 325247
Mobil: 0159 01327798

Georg Szabo Photography

Vom Brennereibetrieb zum ökologischen Landbau

Nach dem Kauf von Gut Schorn im Jahr 1980 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben und fortan Bullenmast betrieben, die 1989 auf extensive Ochsenmast umgestellt wurde. Aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen wurde die Rinderhaltung 1993 ganz eingestellt und das Gut Schorn als konventioneller Ackerbaubetrieb mit zugehöriger Alkoholbrennerei geführt.

Im Jahr 2012 wurde wegen des Auslaufens des Deutschen Branntweinmonopols der Brennereibetrieb eingestellt. Bereits im Herbst 2011 ging der Gutsbetrieb in die Umstellung auf ökologischen Landbau und wurde Mitglied beim Biolandverband. Die Anbauschwerpunkte liegen auf der Erzeugung von Getreide, Mais und Kleegras.

Eine ehemalige Sandgrube auf dem Gutsgelände beherbergt eine bedeutende, unter Naturschutz stehende Uferschwalbenpopulation.

Fläche

Betriebsfläche: 171 Hektar
verpachtet: 23 Hektar

Fruchtfolge

Kleegras - Körnermais - Winterweizen -Ackerbohne/Erbse/Soja - Triticale

Zertifizierungen

Bioland:DE-ÖKO-006

Verwaltung des Gutes Schorn

Gutsverwalter:

Gerhard Habereder
Telefon: 08253 326

Georg Szabo Photography

Neue Heimat für verdrängte Landwirte

Das 1993 erworbene Gut Zengermoos wurde im Jahr 1994 auf ökologischen Landbau umgestellt und wird heute vom Gut Karlshof aus bewirtschaftet. Die Siedlung Zengermoos entstand erst in den Achtzigerjahren, als hier durch den Flughafenbau verdrängte Bauern angesiedelt wurden. Die Gutsgebäude dienen als Wohnungen für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind an Gewerbetreibende verpachtet. Die landwirtschaftlichen Flächen werden nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet.

Fläche

Betriebsfläche: 38 Hektar

Zertifizierungen

  • Bioland:DE-ÖKO-006

Verwaltung des Gutes Zengermoos

Die Verwaltung des Gutes Zengermoos erfolgt vom Gut Karlshof aus.

Gutsverwalter:
Michael Stark
Telefon: 089 325247
Handy: 0159 01327798

Erste Werkleiterin

Kristina Frank

Kommunalreferentin
Kristina Frank
sgm.kom@muenchen.de

Zweiter Werkleiter

Dr. Alfons Bauschmid
Kommunalreferat

Dr. Alfons Bauschmid
sgm.kom@muenchen.de

Verwaltung

Landwirtschaftliche Produktion, Verkauf, ökologische Ausgleichsflächen, Immobilienwirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Alfons Bauschmid
Telefon:089 324686-13
Fax: 089 324686-20
sgm.kom@muenchen.de

Beschaffung VOL/VOB, Baumaßnahmen, erneuerbare Energien, Zertifizierungen, Sonderprojekte

Franz Eder
Telefon: 089 324686-15
Fax: 089 324686-20
frranz.eder@stadtgueter-muenchen.de

Rechnungswesen, EDV, Personal, Versicherung, Mitgliedschaften, Sonstiges

Anton Atzenhofer
Telefon: 089 324686-17
Fax: 089 324686-20
anton.atzenhofer@stadtgueter-muenchen.de

Miet- und Pachtangelegenheiten, Beratung städtischer Stellen, Jagd- und Fischereirecht, Stadt-Umlandbeziehungen

Thomas Schinn
Telefon: 089 324686-14
Fax: 089 324686-20
thomas.schinn@stadtgueter-muenchen.de

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