Freiraumquartierskonzept

Die Münchner Innenstadt soll attraktiver und grüner werden - mit viel Platz für Fußgänger*innen und zum Ausruhen .

Bilder für die Presse

Digitale Freirauminterventionen zum Boulevard Sonnenstraße und Herzog-Wilhelm-Park

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Bild 1: Fokusraum Herzog-Wilhem-Park
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022, mahl-gebhard-konzepte 2021

Bild 2: Fokusraum Boulevard Sonnenstraße
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022, mahl-gebhard-konzepte 2021

Bild 3: Freiraumquartierskonzept
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022, mahl-gebhard-konzepte 2021

Bild 4:  Vision Herzog-Wilhelm-Park
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022

Bild 5: Vision Herzog-Wilhelm-Park - Maßnahmentypen
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022

Bild 6: Vision Boulevard Sonnenstraße
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022

Bild 7: Vision Sonnenstraße - Maßnahmentypen
Bildrechte: Landeshauptstadt München 2022

Pressebilder vom Presserundgang am 19.5.2022

Bild 8: Andrea Gebhard (mahl gebhard konzepte) mit VR-Brille
Bild 9: Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk mit VR-Brille
Bild 10: Übergabe Broschüre "Freiraumquartierskonzept"
Bild 11:  Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk mit Tablet
Bild 12: Frau mit Tablet

Bildrechte Bild 8, 9, 10, 11 und 12: Henning Koepke, Fotografie

Aktuelles

Freiraumquartierskonzept
Landeshauptstadt München 2022, mahl-gebhard-konzepte 2021
Freiraumquartierskonzept Innenstadt

Öffentlichkeitsbeteiligung zu den digitalen Freirauminterventionen zum Boulevard Sonnenstraße und Herzog-Wilhelm-Park mit viel Platz für Fußgänger*innen und Aufenthalt

Die Innenstadt Münchens unterliegt einem starken Veränderungsdruck, auch vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Planungen zu einer autoreduzierten Innenstadt. Diese aktuellen Themen haben Einfluss auf die Gestaltung der innerstädtischen Freiräume.

Der Stadtrat hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt, im Rahmen der Konzeption „Freiraum M 2030“ ein Freiraumquartierskonzept für die Münchner Innenstadt als Schlüsselprojekt zu erstellen. Das Büro mahl-gebhard-konzepte aus München wurde beauftragt, ein Gesamtkonzept mit Maßnahmenplan zu erarbeiten. Für ausgewählte Fokusräume wurden konzeptionelle Planungsempfehlungen formuliert.

Das Freiraumquartierskonzept beschreibt ein grünes Netz über die Münchner Innenstadt, das aus unterschiedlichen Typologien wie Grünflächen, Plätzen und Boulevards sowie Mikroplätzen, Gassen und Innenhöfen besteht. Die Stärkung der grünen Infrastruktur ist wichtig, um Erholungsräume zu sichern und zur Klimaanpassung beizutragen.

Im Fokus des Freiraumquartierskonzepts stehen zunächst die Bereiche rund um Sonnenstraße, Herzog-Wilhelm-Straße und Tal – hier wollen wir die vielfältigen Potentiale erproben und für die Münchner*innen die Zukunftsvisionen schon mal erfahrbar machen. Unser Ziel ist es, dass Freiräume bei allen Planungen in der Innenstadt von Anfang an mitgedacht werden. Das hier vorliegende Konzept bildet den Auftakt für die weitere Diskussion.

Das Freiraumquartierskonzept wird im Rahmen eines Finanzierungsbeschluss für eine erste Umsetzungsphase im Herbst 2022 in den Stadtrat eingebracht werden.

Boulevard Sonnenstraße – Herzog-Wilhelm-Park:
Öffentlichkeitsbeteiligung mit digitalen Freirauminterventionen

Das Freiraumquartierskonzept zeigt Leitbilder, Potentiale sowie Visionen für die weitere Freiraumentwicklung der Innenstadt. Für die Fokusräume Sonnenstraße und die Herzog-Wilhelm-Straße werden nun die Freiraumpotentiale in Visionen dargestellt. Gezeigt werden mögliche Zukunftsbilder, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. Ziel ist es aufzuzeigen, welche Freiraumqualitäten und Nutzungsmöglichkeiten in einem „Boulevard Sonnenstraße“ und dem „Herzog-Wilhelm-Park“ stecken könnten, um Impulse für einen dauerhaften Umbau zu geben. Hautnah erleben kann man diese Visionen mit VirtualReality-Blick bei begleiteten Spaziergängen vor Ort und im Rahmen digitaler Veranstaltungen . Unterstützt wird das Referat für Stadtplanung und Bauordnung durch das Büro USP Projekte GmbH.

Erläuterung Digitaler Zwilling:

Für die Vorbereitung und Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Boulevard Sonnenstraße wird der Digitale Zwilling München genutzt. Dabei wird die aktuelle Situation vor Ort in 3D digital visualisiert und man kann dann in die Präsentation des Planungsszenarios wechseln. Dies geschieht innerhalb einer Webanwendung und soll zudem auch mit Hilfe von Virtual Reality erlebbar sein. Der Digitale Zwilling München wird durch den GeodatenService (Kommunalreferat) aufgebaut und entwickelt, in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Referat sowie den Fachreferaten. Der Digitale Zwilling stellt das digitale Abbild der Stadt dar, welches es erlaubt, sog. „Was-Wäre-Wenn-Szenarien“ durchzuführen.

Die Broschüre "Freiraumquartierskonzept Innenstadt"  liegt im PlanTreff, Blumenstraße 31, kostenlos zum Mitnehmen aus (Di - Fr, 12 bis 18 Uhr)

Erklärvideo zum Freiraumquartierskonzept

Beitrag auf YouTube ansehen.

Ein Rahmenplan für die historische Innenstadt

Die historische Innenstadt unterliegt einem starken Veränderungsdruck. Mit dem Freiraumquartierskonzept soll eine konzeptionelle Rahmenplanung erarbeitet werden als Grundlage für Einzelentwicklungen im Freiraum und als Vision für die autofreie Altstadt.

Es gibt viele verschiedene Ansprüche an und Planungen für die historische Altstadt:

  • Planungen einer "autofreien" Altstadt
  • Anpassungen an den Klimawandel
  • die doppelte Innenentwicklung 

Das Freiraumquartierskonzept soll als informelle Planung die weiteren freiräumlichen Entwicklungen vorstrukturieren und Planungsempfehlungen für Einzelprojekte formulieren. Somit soll das Freiraumquartierskonzept dazu beitragen, die Innenstadt durch Grün- und Freiräume aufzuwerten. Denn gerade für die dichten und hitzebelasteten Innenstadtbereiche sind Grün- und Freiräume von großer Bedeutung.

Im ersten Teil des Freiraumquartierskonzeptes werden folgende Pläne und Daten analysiert und zusammengeführt:

  • eine Bestandsaufnahme der bestehenden Grünräume
  • vorhandene Planungen
  • Zukunftsvisionen, wie die "autofreie" Altstadt

Weitere wichtige Grundlagen sind:

Im zweiten Teil werden auf Basis dieser Grundlagen verschiedene Handlungsansätze entwickelt, sowie konkrete Empfehlungen für Einzelprojekte formuliert.

Hierzu gehören Vorschläge

  • zu wichtigen Freiraumverbindungen,
  • zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität,
  • zur Aktivierung kleinerer und größerer öffentlicher oder öffentlich nutzbarer Grünflächen.

Ganz konkret sollen auch kurz- bis mittelfristig umsetzbare Maßnahmen wie zum Beispiel Baumpflanzungen beschrieben werden. Das Freiraumquartierskonzept dient dann als wichtige Planungsgrundlage, um die Innenstadt durch Grün- und Freiräume aufzuwerten und besser an das sich wandelnde Klima anzupassen.

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