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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
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6. Dezember

Dienstag, 6. Dezember 2022, 10.00 Uhr, Stadt München

Das Warnsystem der Landeshauptstadt München ist durch die Kooperation mit Ströer erneut verbessert worden. Zukünftig werden auf den groß- und kleinformatigen digitalen Stadtinformationsanlagen in U- und S-Bahnhöfen sowie an der Straße aktuelle Warnmeldungen gezeigt.

Das Warnsystem der Stadt München besteht aus mehreren Säulen: Dazu zählen Rundfunkmeldungen und Durchsagen mit Lautsprecherwagen der Feuerwehr, aber auch Warnungen über soziale Medien und auf der Internetseite der Feuerwehr München.

Nun konnte ein weiterer wichtiger Baustein in das Warnsystem integriert werden.

Durch eine Kooperation mit Ströer werden nun die Warnmeldungen der Landeshauptstadt München auch auf den digitalen Infoscreens in U- und S-Bahnhöfen und auf den Stadtinformationsanlagen an der Straße im Warnbereich angezeigt. Dadurch können amtliche Warnmeldungen noch weiter verbreitet und ein noch größerer Teil der Bevölkerung in kurzer Zeit erreicht werden.

Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller-Gradl: "In Krisen ist Kommunikation extrem wichtig. Sie muss schnell und klar sein und möglichst viele Menschen der Stadtbevölkerung erreichen. Die Warnmeldungen auf den Anzeigetafeln sind ein erster Schritt in diese Richtung. Mich freut es, dass wir mit diesem System viele Zielgruppen erreichen. Das Warnsystem erreicht durch die Visualisierung gehörlose Bürger*innen und die Warnungen können in leichter Sprache gesendet werden."

Ausgelöst wird die Anzeige durch eine amtliche Warnung, die in München lokal durch die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr ausgegeben wird oder regional bzw. bundesweit vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble: "Als Katastrophenschutzbehörde der Landeshauptstadt München sind wir immer in der Pflicht, die Warnung der Bevölkerung sicherzustellen. Durch neue technische Möglichkeiten über eine Eingabemaske werden zukünftig fast zeitgleich die Warnungen über die bekannten WarnApps KatWARN und NINA und jetzt auch auf den Anzeigen der Firma Ströer in München veröffentlicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Integrierten Leitstelle sind bereits darin geschult und das System ist erprobt."

Die digitalen Stadtinformationsanlagen sind über das gesamte Nahverkehrsnetz in München dicht verteilt, daher lassen sich darüber viele Menschen erreichen.

Täglich nutzen im Durchschnitt knapp eine Million Menschen den öffentlichen Nahverkehr.

Oliver Glaser, Leiter des Betriebs Schiene bei der Münchner Verkehrsgesellschaft

(MVG): "Die Bildschirme an unseren U-Bahnhöfen erreichen unsere Fahrgäste schnell und direkt. Die Möglichkeit Warnhinweise anzuzeigen, gewährleistet im Ernstfall eine frühe Information beim Ein-, Aus- oder Umsteigen und sorgt für noch mehr Sicherheit im Alltag."

"Als langjähriger Partner der Städte leisten wir mit unseren digitalen Stadtmedien einen Beitrag zur urbanen Kommunikationsinfrastruktur. Warnhinweise oder Informationen von Feuerwehr und Polizei oder Behörden sollten möglichst zeitnah und zielgerichtet bei der Bevölkerung ankommen - auch, beziehungsweise vor allem - im öffentlichen Raum. Mit unseren Medien erreichen wir sehr viele Menschen in kurzer Zeit. Wir freuen uns sehr, dass nun auch der Krisenstab der Landeshauptstadt München Warnstufe eins bis drei auf unseren Medien ausspielen kann", sagt Alexander Stotz, CEO der Ströer Media Deutschland GmbH.

Allen Beteiligten ist es ein Anliegen, die Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger, Besucher*innen und Pendler*innen der Landeshauptstadt München stetig zu verbessern. 

5. Dezember

Montag, 5. Dezember 2022, 12.23 Uhr; Am Einlaß

Heute Mittag ist der Fahrer eines Pkw von der Fahrbahn abgekommen und mittelschwer verletzt worden.

Der 72-Jährige kam aus bisher unbekannter Ursache an der Ecke Müllerstraße und Am Einlaß von der Straße ab. Sein Fahrzeug traf einige Verkehrszeichen, eine Hauswand, touchierte mehrere Pkw und kam erst in einem Schaufenster zum Stehen.

Die Rettungskräfte sicherten beim Eintreffen umgehend die Unfallstelle. Der Patient war in seinem Fahrzeug eingesperrt, deshalb wurde mit Hilfe eines hydraulischen Rettungssatzes die Fahrertür entfernt, um ihn rückenschonend aus dem Suzuki befreien zu können.

Der Mann wurde sofort in eine Münchner Klinik transportiert. Das Unfallkommando der Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

4. Dezember

Sonntag, 4. Dezember 2022, 14.16 Uhr; Morassistraße

Zwei brennende Pkw in einer Tiefgarage führten am Sonntagnachmittag zu einem Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst. Eine Person wurde ambulant durch einen Notarzt versorgt.

Mehrere Notrufe erreichten die Integrierte Leitstelle München, in denen es hieß, dass es sehr stark aus einer Tiefgarage rauche und Hilferufe aus dieser zu hören seien.

Umgehend entsandte der Leitstellendisponent mehrere Löschzüge der Feuerwehr und Rettungsdienstkräfte zum Brand. Bereits auf der Anfahrt konnten die ersteintreffenden Kräfte die starke Rauchentwicklung bestätigen.

Da die Einsatzkräfte mit Personen in der Tiefgarage rechneten, gingen sie mit fünf Atemschutzgeräteträgern zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Ein weiterer sogenannter Stoßtrupp suchte den Treppenraum ab und leitete die ersten Lüftungsmaßnahmen ein. Nach wenigen Minuten konnten sie somit den Brandherd (zwei brennende Pkw) lokalisieren und mit den Löscharbeiten beginnen. In der Zwischenzeit hatte sich die anfangs um hilferufende Person an der Oberfläche bemerkbar gemacht und wurde durch ein Notarztteam ambulant versorgt.

Nach knapp 30 Minuten hatten die Feuerwehrmänner den Brand gelöscht.

Aufgrund der starken Verrauchung der Tiefgarage und eine Rauchausbreitung in die angebundenen Gebäude mussten mehrere Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert werden.

Um den Brandrauch zu entfernen, kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Für die Zeit der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen war die Zweibrückenstraße Richtung stadtauswärts vorübergehend gesperrt worden.

Die Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

2. Dezember

Freitag, 2. Dezember 2022, 17.21 Uhr; Donnersbergerbrücke

Gestern Abend ist es zu einem Brand eines Mercedes gekommen, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Mittleren Ring kam.

Der Fahrer eines Taxis war um 17.21 Uhr auf dem Mittleren Ring Richtung Süden unterwegs, als sein Fahrzeug plötzlich auf Höhe der Donnersbergerbrücke Feuer fing. Der Fahrer brachte das Taxi zum Stehen und setzte umgehend den Notruf ab.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, brannte der Mercedes bereits lichterloh.

Zeitgleich gingen zwei Trupps mit je einem C-Rohr ausgestattet zur Brandbekämpfung vor. Erst nach 20 Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden.

Zusätzlich zogen sich die Aufräumarbeiten noch rund eine Stunde hin. Es kam auf dem Mittleren Ring zu einem langen Stau. Am Taxi entstand ein Totalschaden. Der Fahrer blieb unverletzt.

1. Dezember

Donnerstag, 1. Dezember 2022; Karlsruhe-München

Am Donnerstagmorgen sind die Blutzuckerwerte einer 34-jährigen Frau in Karlsruhe in den Keller gerauscht.

Der Vater - in München wohnend - stellte auf einer Handy-App fest, dass die Blutzuckerwerte seiner Tochter am Morgen stark abfielen. Da sich die Frau normalerweise sehr pflichtbewusst täglich mit ihrem Vater in Verbindung setzt, sie sich aber nicht meldete, machte sich ihr Vater Sorgen und rief die 112.

Ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle München nahm sich des Problems an, setzte sich mit der Leitstelle aus Karlsruhe in Verbindung und schilderte das Problem. Der Karlsruher Disponent alarmierte die Feuerwehr. Kurz darauf trafen die Einsatzkräfte bei der 34-jährigen Karlsruherin ein und fanden sie bewusstlos auf. Nach einer medizinischen Untersuchung transportierten sie die Frau in ein Krankenhaus.

Die Frau ist durch das umsichtige Handeln ihres Vaters und der guten Zusammenarbeit der Leitstellen wieder auf dem Weg der Besserung.

Donnerstag, 1. Dezember 2022, 9.01 Uhr; Autobahn 96 Lindau - München

Bei einem Verkehrsunfall sind  eine Person schwer und eine weitere leicht verletzt worden.

Kurz nach der Autobahnauffahrt Blumenau fuhr ein Toyota Yaris auf einen Fiat Panda auf, welcher wiederum mit dem davor fahrenden Dacia Jogger zusammenstieß. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der Fahrer des vordersten Pkws leicht.

Während die Fahrer des letzten und des mittleren Pkws unverletzt blieben, klagte die 48-jährige Beifahrerin des Fiat über Rückenschmerzen.

Die alarmierten Einsatzkräfte versorgten die Patienten und befreiten die Beifahrerin achsengerecht aus dem Fahrzeug. Dazu wurde die Frau auf ein sogenanntes Spineboard gelagert und durch die offene Heckklappe des Fahrzeugs ins Freie verbracht. Im Anschluss wurden die beiden Verletzten zur weiteren Behandlung in Münchner Kliniken transportiert.

Die Feuerwehr schob abschließend die beschädigten Fahrzeuge auf den Pannenstreifen und reinigte die Unfallstelle.

Da die beiden rechten Fahrspuren für die Einsatzdauer von etwa einer Stunde gesperrt werden mussten, kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Zum genauen Unfallhergang hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe der Schadenssumme kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

30. November

Mittwoch, 30. November 2022, 20.49 Uhr; Museumsinsel

Die Suche nach der Ursache einer Rauchentwicklung in einem Münchner Museum hat zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr München mehrere Stunden beschäftigt.

Kurz vor neun Uhr abends meldeten Mitarbeiter des Museums Rauch im Keller des Gebäudes. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits ein Einweiser bereit, der den Einsatzkräften den Weg zu dem betroffenen Bereich zeigte. Vor Ort fanden die Atemschutztrupps auch schnell einen leicht verrauchten Bereich, aber keine Ursache, die dies erklären könnte.

Über mehrere Stunden wurde gemeinsam mit den Gebäudeverantwortlichen jede Möglichkeit für den Rauch erkundet und diese nacheinander ausgeschlossen.

Nach mehreren Stunden intensiver Suche und dem hilfreichen Hinweis, dass es einen örtlich begrenzten Stromausfall im Haus gegeben habe, wurde die Ursache in einem elektrischen Bauteil gefunden und daraufhin Entwarnung gegeben. Die Haustechnik übernimmt alle weiteren Maßnahmen in dem Gebäude.

Eine Schadenssumme kann nicht genannt werden. Personen waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

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  • Hauptabteilung IV - Branddirektion/Katastrophenschutz/Zivilschutz

    Hauptabteilung IV Branddirektion
    Leitung
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