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Pressestelle der Branddirektion

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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021

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Landeshauptstadt München
Branddirektion
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80331 München
presse.feuerwehr@muenchen.de
Telefon für Journalist*innen und Medienvertreter*innen:
089 2353 31311

11. August

Donnerstag, 11. August 2022, 16.55 Uhr; Lohnrößlerweg

Am Donnerstagnachmittag ist es durch einen Heckenbrand zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Der Eigentümer unternahm bis zum Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche.

Fünf Minuten vor 17 Uhr bemerkten mehrere Anwohnerinnen und Anwohner des Lohnrößlerwegs und aus der Umgebung eine starke Rauchentwicklung.

Als die alarmierten Feuerwehrkräfte sich der gemeldeten Adresse näherten, konnten sie bereits auf der Anfahrt den Rauch deutlich erkennen. Beim Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs fand die Besatzung eine etwa zwei Meter hohe, auf zwei Meter Länge brennende Hecke vor. Der Eigentümer war gerade dabei, einen Löschversuch mit einem Gartenschlauch zu unternehmen. Dieser wurde durch die Feuerwehr mithilfe eines Strahlrohres intensiviert. So konnte das Feuer nach nur wenigen Minuten gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.

Der entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

9. August

Dienstag, 9. August 2022, 17.00 Uhr; Fritz-Kortner-Bogen

Am Dienstagabend ist es zu einem Brand in einem Wohnmobil gekommen. Das Reisemobil, ein Anhänger und ein Kleinwagen wurden dabei teilweise schwer beschädigt.

Der Besitzer des Campers war gerade dabei, seinen mit Gas betriebenen Kühlschrank in Betrieb zu nehmen, als der Brand ausbrach. Versuche, das Feuer eigenständig mit einem Kleinlöschgerät zu löschen, blieben erfolglos. Eine Anwohnerin bemerkte den plötzlich aufsteigenden Rauch aus dem Campingbus und setzte sofort einen Notruf ab.

Als die alarmierten Kräfte eintrafen, brannten das Wohnmobil und ein Anhänger lichterloh. Aufgrund der Hitzeentwicklung hatten die Bremsen versagt und das Gefährt war in den davor abgestellten Anhänger gerollt. Dieser wiederum wurde auf einen davor geparkten Smart geschoben und gebremst. Umgehend begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung und zogen gleichzeitig den Anhänger aus der Parklücke. Als weitere Kräfte eintrafen, intensivierte die Feuerwehr die Löschmaßnahmen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohnerinnen und Anwohner angehalten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Höhe des entstandene Sachschadens wird seitens der Feuerwehr derzeit auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert. An dem Wohnmobil entstand Totalschaden.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.
 

Dienstag, 9. August 2022, 17.42 Uhr; Scheidplatz

Bei der Kollision einer Trambahn mit einem Linienbus ist eine Person verletzt worden.

An der Haltestelle Scheidplatz stieß eine Straßenbahn seitlich in einen Linienbus der Münchner Verkehrsgesellschaft und entgleiste dabei. Während die drei Fahrgäste der Tram unverletzt blieben, wurde der Fahrer leicht verletzt.
Der 43-Jährige wurde vom Rettungsdienst untersucht und zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klink transportiert.

Der 52-jährige Busfahrer blieb unverletzt, musste jedoch von einem Kriseninterventionsteam betreut werden. Weitere Fahrgäste befanden sich nicht im Bus.

Nachdem die Polizei die Unfallstelle dokumentiert hatte, begann die Feuerwehr mit dem Wiedereingleisen. Mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens, unterstützt durch die Muskelkraft der Feuerwehreinsatzkräfte und der Mitarbeiter der Münchner Verkehrsbetriebe, konnten die drei entgleisten Wagons wieder in die Schiene gerückt werden.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zum Unfallhergang hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
 

8. August

Montag, 8. August 2022, 21.47 Uhr; Heideweg/ Nibelungenstraße

Am Montagabend ist es in der Nähe der Allianz Arena zu einem Flächenbrand und in der Nibelungenstraße zu einem Pkw-Brand gekommen. Beide Feuer konnten schnell gelöscht werden.

Der Flächenbrand unweit der Allianz Arena wurde von einer Passantin entdeckt.
Umgehend disponierte ein Mitarbeiter der Leitstelle mehrere Fahrzeuge zu dem Brand. Der Einsatzleiter teilte die Einheiten auf, um das inzwischen auf etwa
150 Quadratmeter lodernde Feuer von zwei Seiten gleichzeitig zu löschen. Dadurch konnte der Brand in wenigen Minuten gelöscht und der Einsatz der Feuerwehr nach
30 Minuten beendet werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Der brennende Pkw in der Nibelungenstraße wurde von mehreren Passanten und Passantinnen beobachtet.

Als das Hilfeleistungslöschfahrzeug dort eintraf, fand die Besatzung einen VW Touran in Flammen vor. Sie konnte auch diesen Brand innerhalb von 30 Minuten löschen. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Ein in unmittelbarer Nähe geparkter SUV wurde durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Auch hier kann die Feuerwehr die Höhe des Sachschadens nicht beziffern.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei.
 

7. August

Sonntag, 7. August 2022, 2.38 Uhr; Moosacher Straße und Riesenfeldstraße

Unweit der Feuerwache 7 hat sich in den frühen Morgenstunden ein folgenschwerer Unfall ereignet.

Gegen halb drei Uhr morgens ging bei der Leitstelle München die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall in der Moosacher Straße ein. Schon zum Zeitpunkt der Meldungen war klar, dass mehrere Verletzte an dem Unfall beteiligt waren.

Den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst zeigte sich bei ihrem Eintreffen im Kreuzungsbereich der Riesenfeldstraße ein Bild der Verwüstung - es waren ein VW und ein Opel kollidiert. In Folge des Unfalls wurde der silberne Opel mit vier Insassen an einen Laternenmasten katapultiert, prallte davon ab und drehte sich danach noch einmal um die eigene Achse.

Tragischerweise wurde ein Insasse bei dem Aufprall an dem Laternenmast aus dem Auto geschleudert und dabei schwer verletzt. Passanten hatten schon mit Widerbelebungsmaßnahmen begonnen, welche von den Einsatzkräften übernommen und intensiviert wurden. Unter laufenden Reanimationsmaßnahmen transportierten die Einsatzkräfte den 26-jährigen Mann in den Schockraum einer Münchner Klinik. Dort konnte nach Ausschöpfung aller medizinischen Maßnahmen nur noch der Tod festgestellt werden.

Zeitgleich stellten die Einsatzkräfte bei einem der verbliebenen Insassen in dem Opel einen Kreislaufstillstand fest. Eine sogenannte "Crashrettung" wurde durch einen weiteren anwesenden Notarzt angewiesen. Zügig öffneten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät die Tür. Sofort wurde auch bei diesem Patienten mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Zügig wurde der 37-Jährige in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Während die beiden Schwerstverletzten versorgt wurden, behandelten Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr auch die beiden verbliebenen 22- und 56-Jährigen im Opel und transportierten beide dann in Schockräume Münchner Kliniken.

Der 21-jährige Fahrer des VW wurde ebenfalls durch Rettungsdienstpersonal untersucht. Er blieb unverletzt.

Für die Zeit der Personenrettung sicherten weiter Einsatzkräfte der Feuerwehr, nebst der Unterstützung der Rettungsmaßnahmen, die Unfallstelle zum Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Nach den Rettungsmaßnahmen leuchteten sie die Unfallstelle weiter aus, damit Polizei und Unfallgutachter ihre Ermittlungen aufnehmen konnten.

Der Kreuzungsbereich Moosacher Straße und Riesenfeldstraße war bis zum Abschluss der Maßnahmen etwa drei gesperrt.

An dem Opel und dem VW entstand ein Totalschaden. Die Schäden am Beleuchtungsmasten und der Verkehrslenkung muss erst durch die entsprechenden Stellen begutachtet werden.

Zum Unfallhergang haben die Polizei und Fachgutachter die Ermittlungen begonnen.

 

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  • Hauptabteilung IV - Branddirektion/Katastrophenschutz/Zivilschutz

    Hauptabteilung IV Branddirektion
    Leitung
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