Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
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17. März
Dienstag, 17. März 2026, 14.12 Uhr; Hindelangstraße
Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Dienstagmittag hat einen größeren Feuerwehreinsatz in Neuforstenried ausgelöst. Das Feuer beschädigte einen Sicherungskasten, weshalb mehrere Wohnungen vorübergehend ohne Strom sind.
Der Notruf ging um 13.12 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Mehrere Anwohner*innen schilderten ein verrauchtes Treppenhaus und hatten bereits das Gebäude verlassen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestätigten den Brandrauch und starteten umgehend mit dem Löschangriff.
Durch zügiges Handeln der Feuerwehr konnte der Brand in einem Kellerabteil schnell lokalisiert und die Flammen gelöscht werden. Zur gezielten Entrauchung des Kellers sowie zur Rauchfreihaltung des Treppenraums setzten die Feuerwehrkräfte einen Hochleistungslüfter ein. Das Abführen des Brandrauchs wurde über einen Kellerschacht ermöglicht. Das überwiegend aus Kartonagen bestehende Brandgut brachten die Einsatzkräfte ins Freie.
Ein im Kellerabteil befindlicher Sicherungskasten wurde durch die Flammen beschädigt. Daher sind alle Wohnungen oberhalb des Kellerabteils derzeit ohne Strom.
Zur Brandursache und der Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Polizei.
16. März
Montag, 16. März 2026, 12.59 Uhr; Düsseldorfer Straße
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus hat am Montagmittag einen größeren Feuerwehreinsatz in Schwabing West ausgelöst. Vier Personen - darunter die Bewohnerin der Brandwohnung - wurden dabei von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Um 12.59 Uhr ging der Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein. Noch während die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle anfuhren, wählten weitere Personen den Notruf und schilderten, dass bereits das Treppenhaus verraucht sei. Die ersteintreffenden Einheiten bestätigten die Rauchentwicklung und starteten daraufhin umgehend mit dem Löschangriff zur Menschenrettung und Brandbekämpfung.
Zunächst war unklar, inwiefern sich der Brand bereits auf andere Gebäudeteile ausgebreitet hatte und wie viele Personen insgesamt betroffen waren. Daher forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach, während sich die ersten Trupps bereits zur Brandbekämpfung unter Atemschutz zur betroffenen Wohnung im sechsten Obergeschoss begaben. Außerdem positionierte der Einsatzleiter je eine Drehleiter auf den beiden gegenüberliegenden Seiten der Wohnung, um bei einem Brandüberschlag auf das darüberliegende Geschoss schnell eingreifen zu können.
Die Einsatzkräfte retteten die 83-jährige Bewohnerin sowie drei weitere Personen über das Treppenhaus. Anschließend transportierte der Rettungsdienst die ältere Dame in eine Münchner Klinik. Rund 50 Einsatzkräften von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr brachten den Brand zügig unter Kontrolle. Eine Ausbreitung konnte verhindert werden; die Brandwohnung ist unbewohnbar.
Zur Brandursache und der Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlungen übernimmt die Polizei.
13. bis 15. März
Sonntag, 15. März 2026; 1.34 Uhr
Brand in leerstehendem Gebäude
Dachauer Straße (Maxvorstadt)
Ein Brand in einem leerstehenden Gebäude hat in der Nacht auf Sonntag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Ein Passant bemerkte an einem Gebäude schwarzen Rauch und alarmierte daraufhin die Feuerwehr München. Noch während die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, riefen weitere Personen in der Leitstelle München an und schilderten ebenfalls, dass sie schwarzen Rauch sähen und ein Brandmelder zu hören sei. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten die Rauchentwicklung und konnten die Ursache sofort auf den Keller eingrenzen, wo ein Haufen Unrat brannte. Da es sich um ein sehr umfangreiches Gebäude handelt, forderte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach, während sich die ersten Trupps bereits zur Brandbekämpfung mit Atemschutz und einem C-Rohr auf den Weg in den Keller machten. Obwohl es sich um ein nicht genutztes Gebäude handelt, mussten alle Bereiche des Gebäudes kontrolliert werden, da es immer wieder vorkommt, dass sich jemand einen Unterschlupf in solchen Räumlichkeiten sucht. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war der in Brand geratene Unrat komplett abgelöscht. Die Kontrolle des Gebäudes zog sich bis kurz nach drei Uhr morgens die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen konnten.
Zur Brandursache und der Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlungen übernimmt die Polizei.