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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021

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18. Mai

Mittwoch, 18. Mai 2022, 14.46 Uhr; Candidplatz

Dienstagnachmittag ist ein entkräftetes Reh im Auer Mühlbach gesichtet worden.

Mehrere Anrufe erreichten daraufhin die Integrierte Leitstelle. Passantinnen und Passanten beobachteten das Tier weiter.

Die Mannschaft eines Hilfeleistungslöschfahrzeug übernahm die Einsatzstelle und begleitete das Reh flussabwärts, bis die Feuerwehrleute es mit einem Stab ans Ufer ziehen konnten. Anschließend zogen sie das völlig entkräftete Tier an Land und wickelten es in eine Decke. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, der auch Jäger ist, begutachtete das Reh. Da es unverletzt war, transportierten sie es in den Perlacher Forst und entließen es dort nach einer kurzen Erholungszeit in die Freiheit.

Mittwoch, 18. Mai 2022, 00.05 Uhr, Balanstraße

Bei einem Brand in einem Baumarkt ist eine Farbmischmaschine komplett zerstört worden. Die Sprinkleranlage konnte aber eine Ausbreitung des Feuers verhindern.

Die ersten Einsatzkräfte wurden mit dem Stichwort "Brandmeldeanlage" alarmiert.

Da bereits zeitgleich mehrere Notrufe eine starke Rauchwolke meldeten, erhöhte die Integrierte Leitstelle sofort die Alarmstufe auf "Brand in Gewerbebetrieb".

Nach dem Eintreffen machten sich mehrere Trupps im stark verrauchten Gebäude auf die Suche nach dem Brandherd. Dieser wurde bei einer Farbmischmaschine ausfindig gemacht. Dort hatte bereits die Sprinkleranlage ausgelöst. Dadurch wurde eine schnelle Ausbreitung des Feuers eingedämmt. Die Einsatzkräfte löschten die Maschine und die umstehenden Bereiche vollständig.

Weitere Kräfte schafften Abluftöffnungen über sogenannte Rauchabzüge. Zur Entlüftung der großen Hallen wurden mehrere Hochleistungslüfter eingesetzt.

Bereits in der Nacht war auch ein Verantwortlicher des Baumarktes anwesend. Ob eine Öffnung heute möglich ist, konnte dieser noch nicht sagen. Der entstandene Sachschaden, insbesondere auch durch die Rauchausbreitung, kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Der Einsatz war nach zwei Stunden für die letzten Einheiten beendet.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

17. Mai

Dienstag, 17. Mai 2022, 8.31 Uhr; Elisenstraße und Implerstraße 

Heute Morgen sind innerhalb von anderthalb Stunden zwei Fahrzeuge durch Brände zerstört worden.

In der Elisenstraße bemerkte ein Taxifahrer Rauch und Flammen aus der Motorhaube seines Mercedes E-Klasse aufsteigen und stellte sein Fahrzeug ab. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr sperrte die Polizei bereits die Elisenstraße in beide Fahrtrichtungen. Ein Atemschutztrupp löschte mit einem C-Rohr den Brand schnell ab.

Der Fahrer eines Renault Megan war in der Implerstraße in eine nahezu identische Situation geraten. Auch er sah plötzlich Rauch aufsteigen und rief die 112. Die Einsatzkräfte löschten den bereits in Flammen stehenden Pkw. Auch hier wurden die Fahrstreifen für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt.

Bei beiden Einsätzen gab es keine Verletzten. Die Höhe der Schadenssumme kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Durch die Verkehrssperrung kam es im morgendlichen Verkehr zu erheblichen Behinderungen.

16. Mai

Montag, 16. Mai 2022, 11.51 Uhr; Kirchenstraße

Am Montagmittag ist ein Bauarbeiter in einer Baugrube gestürzt.

Arbeitskolleginnen und Kollegen bemerkten, dass der 32-Jährige plötzlich umfiel und auf Baustahl landete. Da er im ersten Moment nicht ansprechbar war, alarmierte ein Kollege sofort die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte führten sofort eine medizinische Erstversorgung durch. Zeitgleich bereiteten weitere Kräfte der Feuerwehr die Rettung aus der etwa fünf Meter tiefen Baugrube vor. Mit der Drehleiter und einer Schleifkorbtrage konnte der schwerverletzte Mann schonend aus der Grube gehoben werden. Im Anschluss wurde er in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Die Unfallursache ist derzeit noch unbekannt, die Polizei ermittelt.

Montag, 16. Mai 2022, 14.01 Uhr; Karl-Theodor-Straße

Am Nachmittag ist ein Arbeiter von Dachelementen auf einem Gerüst eingeklemmt worden. Er wurde dabei leicht verletzt.

Bauarbeiter bemerkten, dass plötzlich Dachelemente ins Rutschen gerieten. Ein 38-Jähriger arbeitete zu dieser Zeit in etwa zehn Meter Höhe auf dem Gerüst. Er konnte vor den rutschenden Elementen nicht mehr flüchten und sein Unterschenkel wurde eingeklemmt. Während einer seiner Kollegen den Notruf rief, sicherten andere die Fertigelemente mit dem Baukran.

Als kurz darauf die Einsatzkräfte eintrafen, wurde der 38-Jährige gerade durch seine Kollegen befreit. Um ihn möglichst schonend nach unten zu transportieren, wurde er in eine Schleifkorbtrage gelegt und mit der Drehleiter nach unten gefahren.

Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde der Arbeiter leicht verletzt in ein Münchner Krankenhaus transportiert.

Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar, die Polizei ermittelt.

Dienstag, 17. Mai 2022, 06.20 Uhr; Hermine-Bland-Straße

Zu einem langen Feuerwehreinsatz ist es Dienstagmorgen in der Hermine-Blank-Straße gekommen.

Ein Anwohner nahm Brandgeruch auf seiner Dachterrasse war und sah Rauch aus der Hausfassade dringen. Der Mann alarmierte sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stellten schon nach kurzer Zeit einen Dehnfugenbrand fest. Dehnfugen sind meist schwer zu erreichen, deshalb musste ein Teil der Dachhaut geöffnet werden.

Zeitgleich wurde der Brand mithilfe einer Wärmebildkamera genau lokalisiert, um das Feuer gezielt abzulöschen. Nach zirka zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angabe machen. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

15. Mai

Sonntag, 15. Mai 2022, 06.40 Uhr; Ohmstraße

Bei einem Balkonbrand ist ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich entstanden. Ein Nachbar weckte das junge Pärchen und rettete damit vermutlich ihr Leben.

Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner meldeten einen Balkonbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses an die Integrierte Leitstelle München.

Als der alarmierte Löschzug der Feuerwehr kurz darauf eintraf, war das gesamte Gebäude bereits geräumt.

Da sich das Feuer auf dem Balkon bereits in die dazugehörige Wohnung und auf den darüber liegenden Balkon ausgebreitet hatte, entschied sich der Einsatzleiter, weitere Kräfte anzufordern.

Mit einem sogenannten Zangenangriff leiteten die Feuerwehrkräfte den Löschangriff ein. So konnten sie zunächst mit Verwendung der Drehleiter den Flammenüberschlag eindämmen und im weiteren Verlauf den zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus vorgegangenen Trupp in der Brandwohnung unterstützen.

Nach eineinhalb Stunden war das Feuer gelöscht und das Gebäude vom Brandrauch befreit.

Die betroffene Wohnung ist unbewohnbar. Das junge Pärchen kommt vorübergehend bei Bekannten unter.

Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

Sonntag, 15. Mai 2022, 04.43 Uhr; Bürgermeister-Keller-Straße

In der Nacht zum Sonntag ist eine etwa 30 Quadratmeter große Gartenhütte in Brand geraten. Es gab keinen Personenschaden.

Anwohnende meldeten einen brennenden Baum in einer Kleingartenanlage. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass es sich nicht wie gemeldet um einen brennenden Baum handelte, sondern um ein Gartenhaus, das in Flammen stand.

Um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen auf anliegende Anlagen zu verhindern, leiteten die Feuerwehrleute den Löschangriff von zwei Seiten ein. So konnte nach 30 Minuten "Feuer aus" gemeldet und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden.

Aufgrund des starken Funkenflugs kontrollierten die Einsatzkräfte mithilfe einer Drehleiter und der Wärmebildkamera die angrenzenden Anlagen auf mögliche Brandherde. Diese konnten jedoch ausgeschlossen werden. Da bei den Nachlöscharbeiten immer wieder versteckte Glutnester auftaten, dauerten die Arbeiten bis in die frühen Morgenstunden an.

Der entstandene Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

14. Mai

Samstag, 14. Mai 2022, 20.49 Uhr; Valpichlerstraße

Am Samstagabend hat es in einem Haus für betreutes Wohnen gebrannt. Sechs Bewohnerinnen mussten ins Krankenhaus.

Passierende meldeten den Brand in der Wohnanlage. Sie bemerkten eine Bewohnerin am Fenster sowie Flammen hinter ihr und riefen umgehend die 112.

Als kurz darauf die Einsatzkräfte an der Anlage eintrafen, wurden sie bereits vom Pflegepersonal und der Polizei vor dem Eingang erwartet. Zusammen mit einer Mitarbeiterin des Hauses begaben sich die Feuerwehrleute in das erste Obergeschoss. Durch eine geschlossene Brandschutztür konnten sie Rauch im betroffenen Gebäudeabschnitt erkennen. Umgehend leiteten die Feuerwehrkräfte die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Dazu begaben sich mehrere Trupps über den Haupteingang und dem dazugehörigen zweiten Treppenraum in den Brandabschnitt. Die Feuerwehrfrauen und -männer retteten die Bewohnerin aus der Brandwohnung und führten mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Zimmern in sichere Bereiche.

Da es sich bei dem Brandgut um eine brennende Matratze handelte, war die Brandbekämpfung in wenigen Minuten abgeschlossen.

Insgesamt wurden mehr als 20 Personen durch das anwesende Rettungsdienstpersonal vorübergehend betreut. Sechs der geretteten, darunter die Bewohnerin der Brandwohnung, kamen zur weiteren Behandlung in Münchner Kliniken.

Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre Wohneinheiten zurückkehren.

Der Sachschaden kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei.

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  • Hauptabteilung IV - Branddirektion/Katastrophenschutz/Zivilschutz

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