Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
29. Juni
Montag, 29. Juni 2026, 20 Uhr - 0 Uhr; Stadtgebiet
Am Montagabend zog über das gesamte Stadtgebiet der Landeshauptstadt eine Unwetterfront mit Starkregen. In dessen Folge musste die Feuerwehr München zu etwa 200 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken.
Neben zahlreichen vollgelaufenen Kellern und Tiefgaragen sowie umgestürzten Bäumen kam es zusätzlich zu zwei Dachstuhlbränden, welche die Feuerwehr forderten. Außerdem wurden mehrere Straßen, Gehwege und Unterführungen überflutet. In einem PKW saßen kurzzeitig zwei Insassen in einer der überfluteten Unterführungen fest, konnten sich aber vor Eintreffen der Feuerwehr selbst befreien.
Zu Personenschäden aufgrund des Unwetters kam es nach Kenntnisstand der Feuerwehr nicht. Eine Sachschadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehr München nicht beziffert werden.
Montag, 29. Juni 2026, 12.33 Uhr
Pippinger Straße (Obermenzing)
Zu einem Dachstuhlbrand in einem leerstehenden Schulgebäude ist es am Montagmittag im Stadtteil Obermenzing gekommen.
Mehrere Anrufer*innen meldeten gegen 12.33 Uhr einen Brand sowie eine starke Rauchentwicklung in der Pippinger Straße. Die Integrierte Leitstelle München entsandte daraufhin zahlreiche Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Bereits während der Anfahrt konnten die ersten Einsatzkräfte das gemeldete Lagebild wegen der sichtbaren Rauchsäule bestätigen.
Aufgrund der starken Flammenbildung im Dachbereich veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr unverzüglich, eine Drehleiter sowie zusätzliche Strahlrohre für einen Außenangriff in Stellung zu bringen. Zur Gewissheit, dass sich in dem seit Jahren leerstehenden Gebäude keine Personen aufhielten, wurde außerdem der Innenbereich unter schwerem Atemschutz kontrolliert.
Im weiteren Verlauf wurden eine zweite Drehleiter sowie eine Vielzahl von Löschfahrzeugen eingesetzt. Aufgrund der hohen Außentemperaturen mussten die Fahrzeuge regelmäßig abgelöst werden, um ausreichende Erholungszeiten zu gewährleisten.
Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte bereits nach 14 Minuten "Feuer aus" gemeldet werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten sowie das Auffinden und Ablöschen von Glutnestern erstreckten sich jedoch bis in die frühen Abendstunden.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlung dieser Sachverhalte obliegt der Polizei.
Montag, 29. Juni 2026, 21.46 Uhr
Strähuberstraße (Solln)
Nach vermutlich einem Blitzeinschlag ist es am Montagabend zu einem weiteren Dachstuhlbrand gekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Bewohner*innen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Gegen 21.46 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr in die Strähuberstraße alarmiert. Über die Integrierte Leitstelle München meldeten mehrere Anrufer*innen eine Flammenbildung im Dachstuhl eines Wohngebäudes. Noch während der Anfahrt teilten die Anwohner*innen mit, ihr Haus bereits verlassen zu haben.
Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Dach des Hauses. Um diese zu löschen, errichteten die Einsatzkräfte einen Löschangriff mit einer Drehleiter und mehreren Strahlrohren. Zudem erfolgte eine zusätzliche Kontrolle im Inneren unter Atemschutz.
Um alle Glutnester zu löschen, musste im Verlauf des Einsatzes die Dachhaut großflächig geöffnet werden. Ebenso kam das Drohnenteam der Branddirektion zum Einsatz und unterstützte die abschließenden Maßnahmen durch Wärmebildaufnahmen.
Gegen Mitternacht konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden. Zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
26. bis 28. Juni
Freitag, 26. Juni 2026; 14.17 Uhr
Braut steckt in Aufzug fest
Schloss Nymphenburg (Nymphenburg)
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden im Schloss Nymphenburg am Freitagnachmittag von der aufgeregten Hochzeitsgesellschaft empfangen. Die Braut und zwei weitere Personen befanden sich noch in dem Aufzug. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen des Aufzugs und befreiten die Personen. Mit etwas Verspätung konnte die Trauung dann erfolgreich durchgeführt werden.
Freitag, 26. Juni 2026; 15.29 Uhr
Kraneinsatz nach Verkehrsunfall
Fürstenrieder Straße (Hadern)
Ein Lkw hat beim Abbiegen auf die Fürstenrieder Straße am Freitagnachmittag eine etwa vier Tonnen schwere Betonleitplanke umgerissen.
Das Betonteil stürzte um und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehr München durchtrennten die herausragenden Bewehrungseisen der Leitplanke. Dann konnte mithilfe des neuen Feuerwehrkrans die Leitplanke angehoben und wieder an den Fahrbahnrand gestellt werden. Es war der erste Einsatz für den neu beschafften Feuerwehrkran. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.
Freitag, 26. Juni 2026; 16.06 Uhr
Tram entgleist
Max-Weber-Platz (Haidhausen)
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu der verunfallten Tram alarmiert. Mit vereinten Kräften und schwerem Gerät wurde die Tram wieder eingegleist. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Warum die Tram entgleist ist, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.
Samstag, 27. Juni 2026; 16.33 Uhr
Waldbrand
Panzerwiese (Harthof)
Zu einem Waldbrand sind Einsatzkräfte der Feuerwehr München am Samstagnachmittag alarmiert worden. Etwa 500 Quadratmeter Waldboden standen in Flammen.
Erste Löschmaßnahmen wurden mit Feuerpatschen und Kleinlöschgerät durchgeführt. Anschließend konnte das Feuer mit mehreren Strahlrohren bekämpft werden. Hierfür musste eine lange Schlauchstrecke aufgebaut werden und Löschwasser wurde im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Samstag, 27. Juni 2026; 19.06 Uhr
Dachstuhl in Flammen
Werner-Egk-Bogen (Freimann)
Ein Dachstuhl ist am Samstagabend in Brand geraten. Bei hochsommerlichen Temperaturen bekämpften mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr München die Flammen mit zwei Hohlstrahlrohren und dem Wasserwerfer einer Drehleiter. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Nachstunden hin. Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt.
Samstag, 27. Juni 2026; 21.45 Uhr
Person gerät unter U-Bahn
Sendlinger Tor (Altstadt)
Eine Person ist am Samstagabend gegen eine anfahrende U-Bahn gestürzt und schwer verletzt worden.
Gegen 21.45 Uhr fiel der 41-jährige Mann gegen die U-Bahn und geriet unter einen Wagon. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten den Schwerverletzten aus dem Gleisbereich. Nach einer Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurde er schwerverletzt mit einem Rettungswagen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Sonntag, 28. Juni 2026; 17.41 Uhr
Motorradunfall auf der Autobahn BAB 95 (Forstenried)
Zu einem Motorradunfall ist die Feuerwehr München am Sonntagnachmittag auf die Autobahn A 95 alarmiert worden.
Südlich von München in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen war der Motorradfahrer schwer gestürzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten daraufhin die Fahrbahn in Richtung Süden komplett für den Verkehr. Da der alarmierte Rettungshubschrauber in diesem Bereich aufgrund von Bäumen am Fahrbahnrand nicht landen konnte, wurde der Notarzt mit der Seilwinde abgesetzt. Der schwerverletzte Motorradfahrer wurde nach einer Erstversorgung in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.
Sonntag, 28. Juni 2026; 19.23 Uhr
Pkw in Brand
BAB 8 Langwied (Langwied)
Ein BMW ist am Sonntag auf der Autobahn A 8 ein Raub der Flammen geworden.
Im Bereich der Ausfahrt Langwied in Fahrtrichtung Stuttgart stand der Pkw bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Das Feuer drohte außerdem, auf die Vegetation an der Böschung überzugreifen. Zwei Atemschutztrupps gelang es mit zwei Hohlstrahlrohren, das Feuer erfolgreich zu bekämpfen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Zusätzlich wurde das Fahrzeug mit Schaum abgelöscht und die Vegetation im Bereich des Brandes mit dem Wasserwerfer eines Feuerwehrfahrzeugs gewässert. Durch die Löscharbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.
24. Juni
Mittwoch, 24. Juni 2026, 11.43 Uhr; Viktualienmarkt
Im Münchner Zentrum ist Mittwochmittag eine 88-jährige Frau zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Zwei Mitarbeiter der Feuerwehr leiteten sofort Erste Hilfe ein.
Die Feuerbeschau des Vorbeugenden Brandschutzes kontrolliert normalerweise Gebäude auf die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen im gesamten Stadtgebiet - bei den aktuellen Temperaturen oft mit dem Dienst-Rad. In Cargohose und sommerlichen Kurzarmhemd radelten zwei dieser Kollegen am Viktualienmarkt der Mittagspause entgegen. Unvermittelt kollabierte eine Frau zwischen den beiden und bleib regungslos am Boden liegen. Sofort stiegen die Beamten ab und kontrollierten die Vitalfunktionen der Bewusstlosen. Da die Dame innerhalb weniger Augenblicke einen vollständigen Atemstillstand erlitt, begann ein Kollege mit der Herzdruckmassage, während der andere einen Notruf an einen Passanten delegierte. Eigenständig boten daraufhin mehrere Personen im direkten Umfeld ihre Hilfe an. Einige holten Decken aus einer nahegelegenen Eisdiele und bildeten einen Sicht- und Sonnenschutz. Währenddessen wechselten sich die beiden Feuerwehrbeamten immer wieder bei der Wiederbelebung ab, um die Qualität dieser kräftezehrenden Maßnahme aufrechtzuerhalten. Nach wenigen Minuten traf ein Hilfeleistungslöschfahrzeug als sogenannter "First Responder" an der Einsatzstelle ein und intensivierte die Maßnahmen mit medizinischem Equipment und einem Defibrillator. Auch hierbei unterstützten die Kollegen und Passant*innen weiter. Nach dem Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt konnte die Dame so mit einem eigenständigen Kreislauf in eine Münchner Klinik transportiert werden.
Rund 24 Stunden nach dem Herz-Kreislauf-Stillstand ist die Frau nach Informationen der Branddirektion bereits wieder bei Bewusstsein. Zur Ursache liegen keine weiteren Informationen vor.