Pressestelle der Branddirektion

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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
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089 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
presse.feuerwehr@muenchen.de

Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

10. August

Montag, 10. August 2026, 19.47 Uhr; Kreuzkapellenstraße

Durch die anhaltende Hitzewelle ist ein Karpfenweiher in Langwied fast vollständig ausgetrocknet, wodurch das Leben mehrerer Fische gefährdet war. Um die Tiere zu retten, rückte die Freiwillige Feuerwehr München am Montagabend in die Kreuzkapellenstraße aus.

In der Nähe des Langwieder Sees war ein Gewässer durch die anhaltende Hitzewelle ausgetrocknet. Der Wasserstand war bereits so weit zurückgegangen, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen und sich das aufgestelzte Entenhaus für die Vögel in mittlerweile unerreichbarer Höhe befand. Nach einer direkten Anfrage aus der Bevölkerung an den Kommandanten der Abteilung Langwied-Lochhausen und in Absprache mit der Leitstelle München wurde ein Einsatz für den späten Montagabend geplant, um für möglichst wenige Verkehrsbehinderungen für die Badegäste auf der Zufahrtsstraße zur Langwieder Seenplatte zu sorgen.

Um 19.47 Uhr rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte schließlich mit zwei Fahrzeugen zu dem Weiher aus. Vor Ort bauten die Kräfte eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Langwieder See auf und verlegten eine etwa 160 Meter lange Schlauchleitung mit Schlauchbrücken über die Kreuzkapellenstraße zum Weiher. Mit einem Wasserwerfer wurde der Weiher für etwa eine Stunde lang befüllt, bis dieser wieder seinen vorgesehenen Pegelstand erreichte.

Durch das beherzte Engagement der Ehrenamtlichen konnte das Überleben der Fische gesichert und den Enten wieder ein ebener Einstieg in ihr Domizil ermöglicht werden.

7. bis 9. August

Freitag, 7. August 2026, 18.03 Uhr
Brand in Supermarktladerampe
Schäftlarnstraße (Thalkirchen)

Am Freitagabend kam es im Stadtteil Thalkirchen zum Brand von verschiedenen Waren in einer Laderampe eines Supermarktes. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine großflächige Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 18 Uhr wurde aufgrund zahlreicher Notrufe eine massive Flammenbildung in der Schäftlanrstraße gemeldet. Die Integrierte Leitstelle entsandte daraufhin umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

An der Einsatzstelle angekommen stellten die Einsatzkräfte eine massive Brandausbreitung an der Laderampe eines Supermarktes fest. Bei dem Objekt nahe des Isarwerkkanals handelte es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus mit ebenerdigen Gewerbeflächen und darüberliegenden Wohnungen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren zahlreiche Bewohner*innen der oberen Stockwerke gefährdet.

Unter Einsatz von schwerem Atemschutz und dreier C-Hohlstrahlrohre gelang es den Feuerwehreinheiten, den Brand zügig zu löschen. Die darüberliegenden Wohnbereiche wurden zeitgleich wegen der starken Rauchausbreitung kontrolliert und teilweise geräumt.

Um 18.50 Uhr konnte die Einsatzleitung „Feuer aus“ melden. Das Übergreifen der Flammen wurde verhindert. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und der Kontrolle der Raumluft auf schädliche Brandgase durften die Bewohner*innen ihre Wohnungen gegen 20 Uhr wieder betreten.

Zur Brandursache sowie zum Ausmaß des entstandenen Schadens liegen der Feuerwehr München keine Informationen vor. Während der Arbeiten kam es im Bereich der Einsatzstelle zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
 

Samstag, 8. August 2026, 1.08 Uhr
Großeinsatz in Hochhaus fordert Einsatzkräfte der Feuerwehr München
Arabellastraße (Bogenhausen)

Ein defekter Aufzugsmotor führte in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Großeinsatz der Münchner Feuerwehr. Wegen der Rauchausbreitung über den Aufzugschacht in das Gebäude musste das Hochhaus im Osten Münchens teilweise geräumt werden.

Kurz nach 1 Uhr nachts ging bei der Integrierten Leitstelle in München ein Notruf ein. Ein Anwohner des 22. Obergeschosses eines Hochhauses meldete eine leichte Rauchentwicklung sowie Schmorgeruch.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde daraufhin alarmiert und konnte die Meldung vor Ort schnell bestätigen. Ab dem 21. Obergeschoss war eine leichte Verrauchung sowie ein Schmorgeruch wahrnehmbar. Die Einsatzleitung entschied daraufhin, einen Großteil des Hauses räumen zu lassen. Insgesamt wurden 86 Personen außerhalb sicher untergebracht. Parallel begaben sich mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung der Brandursache in das Gebäude und entdeckten im Aufzugsmaschinenraum einen defekten Motor. Das fehlerhafte Bauteil konnte sicher außer Betrieb genommen werden.

Die betroffenen Gebäudeteile wurden entraucht, sodass die Anwohner*innen anschließend zügig in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
 

Sonntag, 9. August 2026, 23.20 Uhr
Starke Rauchentwicklung durch Brand im Keller
Karl-Marx-Ring (Neuperlach)

Bei einem Kellerbrand am späten Sonntagabend im Stadtteil Neuperlach konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste das Gebäude kurzfristig vollständig geräumt werden.

Um 23.20 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in den Karl-Marx-Ring zu einem Kellerbrand alarmiert. Die zuerst eingetroffenen Einheiten stellten umgehend eine starke Rauchentwicklung fest und begannen mit dem Aufbau des Löschangriffs. Gleichzeitig kontrollierten sie die Räumlichkeiten und brachten die Bewohner*innen in den von Rauch betroffenen Bereichen in Sicherheit.

Das Feuer, das in einem Kellerabteil ausgebrochen war, konnte von einem Trupp mit C-Hohlstrahlrohr und schwerem Atemschutz schnell lokalisiert und gelöscht werden. Zur Entrauchung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt.

Nachdem das Gebäude vom Rauch befreit und alle potenziell betroffenen Wohnungen sowie der gesamte Keller überprüft worden waren, konnte die Feuerwehr das Haus wieder für die Bewohner*innen freigeben.

Zur Ursache des Brandes sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.

3. August bis 7. August

Vom 3. bis 7. August 2026 fand die Großübung "Freistadt 2026" der Feuerwehr München statt. Unter dem Motto "Wir helfen gemeinsam, wir üben gemeinsam" trainierten bis zu 230 Einsatzkräfte täglich in realitätsnahen Szenarien, um die Einsatzfähigkeit bei komplexen Lagen weiter zu stärken.

In einer Kolonne von insgesamt 26 Feuerwehrfahrzeugen begab sich die Feuerwehr München am vergangenen Montag auf den Weg nach Geretsried im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Ziel war die dortige Feuerwehrschule, auf dessen Gelände die Branddirektion eine Woche lang in knapp 100 Übungslagen für den Ernstfall trainierte. Beteiligt waren unter anderem Ausbildungsbeamt*innen der zweiten und dritten Qualifikationsebene, Teilnehmer*innen des Gruppenführerlehrgangs von

Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Auszubildende zum*zur Notfallsanitäter*in, Einsatzdienstpersonal, Rettungsdiensteinheiten, Leitstellenmitarbeiter*innen sowie das Drohnenteam der Feuerwehr München und die BMW-Werkfeuerwehr mit Drehleiter.

Am Montag und am Dienstag wurden die Übungseinsätze so gestaltet, dass jeweils ein bis zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zur Abarbeitung des Szenarios ausreichten. Am Mittwoch und am Donnerstag erhöhte die Übungsleitung den Umfang und die Komplexität der Einsätze und disponierte bis zu zwei Löschzüge, den Einsatzführungsdienst sowie ein Großaufgebot von Rettungsdienst auf die fiktiven Szenarien. Zu den Einsatzszenarien zählten unter anderem technische Hilfeleistungen und Brandereignisse mit realistisch geschminkten Verletzten, ein Gefahrguteinsatz mit Chlorgasaustritt im Bahnbereich sowie Brände in Objekten mit pflegebedürftigen Personen. Der Funkbetrieb wurde von Kolleg*innen der Integrierten Leitstelle München sichergestellt. Das Drohnenteam unterstützte durch Luftbilder den Einsatzführungsdienst. Im Fokus zweier Übungen stand das neue Vorauslöschfahrzeug (VLF) und dessen Zusammenarbeit mit dem Löschzug. Das Projekt "Blitz", das sich mit der Konzeptionierung des VLF beschäftigte, stellte am Mittwochnachmittag der Fachpresse sowie den Übungsteilnehmenden die Details des VLF vor.

Die Verantwortlichen der Großübung zogen eine positive Bilanz: Die Nachwuchskräfte konnten wertvolle Erfahrungen sammeln und auch der Einsatz des VLF konnte weiter beübt werden. Die Übungen, die Einsatzkonzepte und die Ausbildung haben sich bewährt und tragen dazu bei, eine moderne Feuerwehr zu formen.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

    Hauptabteilung IV Branddirektion
    Leitung
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