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Branddirektion
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80331 München
presse.feuerwehr@muenchen.de
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27. Januar

Donnerstag, 27. Januar 2022, 02.42 Uhr; Klenzestraße

Am frühen Morgen ist es zu einer Sturzgeburt im Glockenbachviertel gekommen.

Gegen 2:40 Uhr erreichte die Leitstelle der Anruf eines aufgeregten Mannes. Die Fruchtblase seiner Frau sei geplatzt und die Wehen hätten bereits eingesetzt.

Sofort wurde ein Rettungswagen zu den Eltern geschickt, um sie ins Krankenhaus zu fahren.

Da die Wehen bereits sehr kräftig und in kurzen Abständen kamen, machte sich das Paar auf den Weg nach draußen vor die Haustür, um die Rettungskräfte zu empfangen. Eine benachbarte Hebamme hatte das ganze Geschehen zufällig mitbekommen und eilte ebenfalls hinzu.

Doch die kleine Mia wollte nicht länger warten und entschied sich, noch vor Eintreffen des Rettungswagens auf dem Gehsteig zur Welt zu kommen. Kurz darauf kam dann auch der bereits sehnsüchtig erwartete Rettungsdienst.

Die Besatzung des Rettungswagens und ein zusätzlich herbeigerufener Kindernotarzt versorgten Mutter und Kind, welche wohlauf waren.

Beide wurden anschließend vorsorglich in eine Münchner Klinik transportiert; der frisch gebackene Vater blieb mit Mias beiden Geschwistern zu Hause.

Donnerstag, 27. Januar 2022, 17.32 Uhr; Rosa-Bavarese-Straße

Am Abend sind mehrere Toilettenpapierrollen in einem Supermarkt in Brand geraten; verletzt wurde niemand.

Eine Mitarbeiterin des Supermarkts bemerkte, dass dichter Rauch aus einem Regal kam und evakuierte sofort alle Einkaufenden aus dem Markt. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten sie dabei und riefen die 112. Mit einem Pulverlöscher versuchte die Mitarbeiterin die Flammen zu löschen. Dies gelang ihr teilweise, bis sie sich selbst ins Freie rettete.

Nach einer kurzen Einweisung konnte einen Trupp mit Atemschutzgeräten gezielt das restliche Feuer löschen. Um ganz sicherzugehen, dass keine Glutnester vorhanden waren, brachte der Trupp die rund 100 Klopapierpakete nach draußen.

Mit einem Elektrolüfter wurde der Markt vom giftigen Brandrauch befreit.

Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Markts wurde niemand verletzt.

Die Höhe des Sachschadens liegt bei mehreren Zehntausend Euro.

Da es sich um Brandstiftung handelt, fahndet die Polizei derzeit nach den Tätern.

26. Januar

Mittwoch, 26. Januar 2022, 11.57 Uhr; Milbertshofener Straße

In einem Wohnhaus hat ein Balkon im Erdgeschoss gebrannt. Bereits bei der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte dichten Rauch. Die strake Hitze des Feuers hatte bereits ein Fenster zerstört, wodruch das Feuer auf das anliegende Zimmer übergeschlagen war.

Von außen löschten die Einsatzkräfte die Flammen mit einem Hohlstrahlrohr und bekämpften im Anschluss den Brand in der Wohnung. Nach wenigen Minuten war das Feuer unter Kontrolle.

Mit der Drehleiter wurden alle darüberliegenden Wohnungen kontrolliert, ob Brandrauch über gekippte Fenster eingetreten war. Mithilfe eines Lüfters wurde das Wohngebäude komplett entraucht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Die Bewohner der Brandwohnung wurden während des Einsatzes von speziell geschulten Kräften betreut. Der Sachschaden kann vonseiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Mittwoch, 26. Januar 2022, 18.49 Uhr; Krokusstraße und Levkojenplatz

Ein Transporter mit Flüssiggas ist komplett ausgebrannt.

Ein Sprinter mit 800 Liter Flüssiggas entzündete sich während der Fahrt. Der Fahrer bemerkte Rauch und verständigte die Integrierte Leitstelle mit dem Zusatz „800 Liter Sauerstoff an Bord“.

Ein Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen rückte an. Sofort wurde die Einsatzstelle großzügig abgesperrt. Vier Trupps mit Pressluftatmern und vier C-Rohren begannen mit den Löscharbeiten. Zusätzlich wurde mit Druckluftschaum von einem Sonderlöschmittelfahrzeug unterstützt. Nach zehn Minuten wurde „Feuer in Gewalt“ gemeldet.

Der noch verbliebene Sauerstoff im Fahrzeug wurde kontrolliert abgelassen und mit einem Hochleistungslüfter verblasen.

Bei dem Einsatz gab es keine Verletzten. Der Sachschaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Eine Fachfirma hat die Reinigung der Einsatzstelle übernommen. Der Betreiber des Transporters lässt das ausgebrannte Fahrzeug abtransportieren.

25. Januar

Dienstag, 25. Januar 2022, 12.21 Uhr; Oettingenstraße

Zur Mittagszeit ist ein 47-Jähriger beim Surfen gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt.

Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurden kurz nach 12 Uhr zum Eisbach alarmiert. Ein Surfer sollte auf der Dianabadschwelle zu Sturz gekommen sein und sich dabei an der Schulter schwer verletzt haben.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten andere Surfer den verletzten Mann bereits aus dem Wasser auf einen schmalen Betonrand gezogen. Die Rettung gestaltete sich dennoch schwierig, da ein hoher Metallzaun den Weg zum Verletzten erschwerte. Seitens des Rettungsdienstes wurde daher ein Fahrzeug der Feuerwehr nachalarmiert.

Bei Eintreffen entschied sich der Einsatzleiter der Feuerwehr, den Zaun mit technischem Gerät zu entfernen. Parallel alarmierte er eine Drehleiter als alternatives Rettungsmittel zum Einsatzort. Nachdem ein Element des Zauns entfernt war, wurde der verletzte Surfer durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert.

Dienstag, 25. Januar 2022, 22.01 Uhr; Ohlauer Straße

Gegen 22 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle ein Küchenbrand gemeldet. Die Besatzung des Rettungswagens erreichte nach der Alarmierung als erstes die Einsatzstelle und reagierte umgehend, als sie bei der Erkundung feststellten, dass sich in der Wohnung noch eine 85-jährige Frau befand.

Sie retteten die Frau aus der Wohnung und versorgten sie. Da sich die Patientin eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen hatte, wurde sie zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik transportiert.

Der Brand in der Küche wurde parallel abgelöscht und das gesamte Wohnhaus mit Hilfe eines Lüfters vom Rauch befreit. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

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