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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

27. Oktober

Dienstag, 27. Oktober 2026, 20.08 Uhr; Appenzeller Straße

Am Dienstag ist es zu einem Zimmerbrand im Stadtteil Fürstenried gekommen. Dabei wurden zwei Personen durch die Feuerwehr im Innenangriff sowie über eine Drehleiter gerettet. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Gegen 20.08 Uhr wurde die Feuerwehr München zu einem Zimmerbrand gerufen.

Aufgrund der örtlichen Nähe und eines vorherigen Einsatzes waren die Kolleg*innen der Freiwilligen Feuerwehr sehr schnell vor Ort. Das Wohnzimmer einer Nutzungseinheit im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand bereits komplett in Brand. Flammen schlugen aus dem Fenster und das Feuer drohte, auf das Dach überzugreifen. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend erste Maßnahmen ein. Ein Löschangriff für das entsprechende Geschoss wurde über den Treppenraum aufgebaut und es wurde zügig zur Brandwohnung vorgegangen. An der Tür der betroffenen Wohneinheit traf der vorgehende Trupp auf die 85-jährige Bewohnerin, die umgehend gerettet und ins Freie gebracht wurde.

Parallel zum ersten Vorgehen in die Wohnung von innen löschten die Einsatzkräfte bereits von außen über das Fenster, um ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl zu verhindern. Dieses Vorgehen wird Fensterimpuls genannt und durchgeführt bis der Innenangriff in der Wohnung stattfindet.

Im Einsatzverlauf wurde eine weitere Bewohnerin aus einer der Nachbarwohnungen über die Drehleiter gerettet.

Der Brand im Wohnzimmer wurde zügig durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht. Durch das schnelle Eingreifen konnte im letzten Moment ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl verhindert werden. Die Fassade des Gebäudes musste dennoch zusätzlich geöffnet, abgelöscht und kontrolliert werden. Es kam zu einer Verrauchung des Treppenraums ab dem vierten Obergeschoss sowie dem Dachgeschoss des Hauses. Angrenzende Wohnungen wurden durch die Einsatzkräfte kontrolliert.

Hier bestand bis auf eine leichte Verrauchung in einer Nachbarwohnung jedoch keine weitere Gefahr. Die entsprechende Wohnung sowie das Gebäude wurden belüftet.

Die beiden verletzten Frauen wurden zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik gebracht. Die Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Zum Sachschaden liegen der Feuerwehr keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen zur Brandursache liegen bei der Polizei.

26. Oktober 2026

Montag, 26. Oktober 2026, 20.28 Uhr; Neurieder Straße / Abfahrt A95

Am gestrigen Abend hat sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Neurieder Straße zur Abfahrt der A95 ereignet. Daran waren zwei Pkw und fünf Personen beteiligt.

Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Eine technische Rettung wurde vorbereitet.

Gegen 20.20 Uhr wurde ein Rettungswagen zu der Einsatzstelle an der Neurieder Straße gerufen. Zwei Pkw waren im Kreuzungsbereich miteinander kollidiert, die Airbags hatten ausgelöst. In dem einen Pkw saßen vier Personen, im anderen eine Frau. Bei Eintreffen der Rettungskräfte saß die Frau noch in ihrem Fahrzeug und gab Schmerzen an der Wirbelsäule an. Daraufhin wurden weitere Rettungskräfte sowie Kräfte der Feuerwehr zum Einsatzort alarmiert.

An der Alarmadresse eingetroffen, bereiteten die Einsatzkräfte eine technische Rettung zur Befreiung der Verletzten vor. Das Fahrzeug wurde durch die Feuerwehr unterbaut, gegen ein weiteres Wegrollen gesichert sowie für weitere mögliche Rettungsarbeiten vorbereitet. Bei Eintreffen des ärztlichen Personals am Einsatzort wurde entschieden, dass keine technische Rettung der Verunfallten notwendig und eine schonende Rettung über Hilfsmittel wie ein Rettungsbrett ausreichend ist. Ein Schneiden am Fahrzeug war somit nicht indiziert. Die Frau konnte zügig aus ihrem Fahrzeug gerettet und durch Einsatzkräfte in eine Münchner Klinik gebracht werden.

Die Personen des anderen Pkw wurden am Unfallort untersucht. Ein Transport zur weiteren Abklärung in einer Klinik war nicht notwendig. Die Feuerwehr sicherte während der Arbeiten die Unfallstelle ab und leuchtete diese aus. Auslaufende Betriebsstoffe wurde aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes war die Ausfahrt Forstenried durch die Polizei gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang liegen bei der Polizei.

23. bis 25. Oktober

Freitag, 23. Oktober 2026; 13.45 Uhr
Verkehrsunfall
An der Point (Riem)

Ein Verkehrsunfall hat sich am Freitag glücklicherweise leichter dargestellt als ursprünglich angenommen.

Über einen Unfall im Kreuzungsbereich An der Point - Olof-Palme-Straße und Paul-Henri-Spaak-Straße gingen am frühen Nachmittag mehrere Meldungen in der Leitstelle München ein. Es wurde geschildert, dass zwei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich kollidiert seien und mindestens eine Person eingeklemmt sei.

Die ersten Einsatzkräfte vor Ort konnten aber bereits Entwarnung geben. Eine Person war im Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Dies bedeutet, dass sie das Fahrzeug ohne fremde Hilfe aufgrund der Unfallfolgen nicht verlassen konnte, aber primär nicht stark verletzt war. Die Person wurde vor Ort durch Rettungsdienstpersonal untersucht, aber nicht in eine Klinik transportiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle und reinigten die Straße von Kleinteilen und Betriebsstoffen. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden beide Fahrzeuge abgeschleppt. Für knapp zwei Stunden kam es im Kreuzungsbereich zu Verkehrsbehinderungen.

 

Freitag, 23. Oktober 2026; 18.41 Uhr
Tiefgaragenbrand mal anders
Warthofstraße (Stadelheim)

Ein gemeldeter Tiefgaragenbrand hat sich unerwartet anders entwickelt als die Einsatzkräfte hätten vermuten können.

Am Freitagabend gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle München über eine starke Rauchentwicklung auf einer Baustelle mit Tiefgarage ein. Den Schilderungen zufolge musste von einem Brand in der Tiefgarage ausgegangen werden, daher schickte die Leitstelle München mehrere Fahrzeuge zum Einsatzort. Bei der Erkundung der Einsatzstelle zeigte sich aber schnell der Grund der Rauchentwicklung. Ein Zementsilo hatte sich selbstständig gemacht und den Inhalt entleert. Diese Staubentwicklung über die ganze Baustelle hinweg legte sich über alle Gerätschaften im Umfeld. Um das Ablassventil kontrollieren zu können, schaufelten sich die Einsatzkräfte den Weg durch den Rohmörtel. Nachdem sie sicherstellen konnten, dass kein weiteres Material austritt, konnten sie abrücken.

 

Sonntag, 25. Oktober 2026; 21.47 Uhr
Wohnungsbrand mit Personenschaden
Laubaner Straße (Daglfing)

Ein etwa 50-jähriger Bewohner ist bei einem Brand in seiner Wohnung in der Laubacher Straße schwer verletzt worden.

Nach der Erstmeldung meldeten immer mehr Anrufe einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Daglfing. Sie schilderten, dass sich der Rauch immer weiter im Gebäude ausbreite und auch Flammen sichtbar seien. Da diese Informationen noch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte in der Leitstelle eintrafen, sind diese dem Einsatzleiter über Funk mitgeteilt worden, damit er seine Maßnahmen anpassen kann. Da an dem Gebäude derzeit auch ein Außengerüst angebracht ist, gingen die Einsatzkräfte sofort mit einem C-Rohr über das Treppenhaus in die Wohnung im ersten Obergeschoss. Durch die Wohnungstür verschafften sie sich Zutritt zur Brandwohnung und fanden den Bewohner darin schwer verletzt. Während die Löschmaßnahmen durchgeführt wurden, retteten sie den Mann und übergaben ihn einem Notarztteam. Diese leiteten sofort die medizinische Behandlung ein und brachten ihn in den Schockraum einer Münchner Klinik zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung. Nach der Meldung "Feuer aus" entrauchten die Einsatzkräfte das Gebäude noch maschinell. Anschließend konnten die Bewohnerinnen und Bewohner der anderen Wohnungen zurück ins Gebäude. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache und der Schadenshöhe liegt in der Zuständigkeit der Polizei.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

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    Leitung
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