Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
19. Januar
Montag, 19. Januar 2026; 11.19 Uhr; Redlingerstraße
Am späten Vormittag ist ein Auto im Münchner Osten in Brand geraten. Die Fahrerin konnte sich und ihre Katze in Sicherheit bringen.
Als die Fahrerin von einem Tierarztbesuch kam und ihr Auto abstellte, schlugen ihr plötzlich und unvermittelt Flammen aus dem Motorraum entgegen. Unverletzt konnte sie den Pkw verlassen und den Notruf wählen. Ihre Katze befand sich im Kofferraum und damit glücklicherweise weit genug vom Brandherd entfernt, sodass die Besitzerin ihr Haustier noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten konnte.
Das alarmierte Löschfahrzeug der Feuerwehr konnte bereits auf Anfahrt eine starke Rauchentwicklung sehen und wurde schließlich von einer aufgeregten Dame, einer unverletzten Katze und einem vollständig brennenden Mercedes-Benz erwartet. Ein Trupp unter Atemschutz konnte mit dem Schnellangriffsschlauch und den 1.600 Litern Löschwasser im Tank des Löschfahrzeuges die Flammen schnell niederschlagen und den Brand bekämpfen. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde sicherheitshalber auf eine mögliche Verrauchung kontrolliert, diese konnte aber ausgeschlossen werden.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Fahrzeugbesitzerin übergeben. Zur weiteren Beruhigung verblieb sie in der Obhut ihrer Katze.
Zur Ursache oder zur Schadenssumme liegen der Branddirektion keine Informationen vor.
16. bis 18. Januar
Samstag, 17. Januar 2026; 14.10 Uhr
Gasflasche gerät in Brand
Limesstraße (Aubing)
Am Samstagnachmittag ist die Feuerwehr München zu einem Brand in einem Schnellimbiss alarmiert worden. Trotz des hohen Gefahrenpotentials wurde niemand verletzt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Haupt- und Hintereingang des betroffenen Geschäfts. Zudem war ein abströmendes Gas deutlich zu hören. Umgehend wurde über beide Zugänge je ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Ein weiterer Trupp kontrollierte die darüberliegende Wohnung. Durch die vorgehenden Kräfte wurde ein Feuer in der Imbissküche lokalisiert. Hierbei strömte auch eine Gasflasche brennend ab, deren Ventil schon durch die Hitze zerstört war. Rasch gelang es den beiden Trupps im Innenangriff das Feuer zu löschen. Nachdem Teile der Küche, die Zwischendecke und Lüftungskanäle demontiert wurden, erfolgte eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera. Zur Entrauchung kamen mehrere Lüfter zum Einsatz. Nach umfangreichen Hygienemaßnahmen an der Einsatzstelle konnten die rund 30 Kräfte der Feuerwehr wieder einrücken.
Zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu Ermittlungen aufgenommen.
Sonntag, 18. Januar 2026; 17.48 Uhr
Technische Rettung nach Verkehrsunfall
Von-Kahr-Straße (Allach-Untermenzing)
Nach einem Verkehrsunfall ist ein Verletzter von der Feuerwehr München mit technischem Gerät befreit worden. Insgesamt verlief der Unfall glimpflich.
Aus noch unbekannter Ursache kollidierten im Kreuzungsbereich der Von-Kahr-Straße mit der Medererstraße zwei Pkw, in denen sich jeweils zwei Personen befanden. Hierbei wurde ein Fahrzeug seitlich getroffen und der Beifahrer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Aufgrund der Lage entschied sich der Gruppenführer des zunächst alarmierten Hilfeleistungslöschfahrzeuges, weitere Kräfte der Feuerwehr sowie einen Notarzt nachzufordern. Während der verletzte 25-Jähringe erstversorgt wurde, wurde parallel eine technische Rettung vorbereitet. Über eine große Seitenöffnung konnte der junge Mann schließlich schonend aus dem Auto befreit werden. Bei einer großen Seitenöffnung werden mit Schere und Spreizer die B-Säule und beide Seitentüren eines Pkw entfernt oder aufgebogen, um genügend Platz zu schaffen. Im Anschluss kam der Mann mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik. Während der Rettung sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Die drei weiteren Beteiligten konnten vor Ort bleiben.
Zur genauen Unfallursache und zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu Ermittlungen aufgenommen.
14. Januar
Mittwoch, 14. Januar 2026; 18.36 Uhr
Rosenheimer Straße
Am Mittwochabend ist es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst gekommen, nachdem mehrere Personen über Atemwegsreizungen geklagt hatten.
In einem Kulturzentrum zeigten rund zehn Personen Beschwerden wie Husten und Reizungen. Daraufhin wurde das Gebäude eigenständig geräumt und die Leitstelle über den Notruf informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befanden sich 80 Personen im Innenhof. Während die Feuerwehr zur Erkundung mit Messgeräten in das Gebäude vorging, wurden alle Betroffene vom Rettungsdienst gesichtet und teilweise ambulant versorgt.
Alle Messungen der Feuerwehr blieben negativ. Eine Ursache konnte damit nicht gefunden werden und das Gebäude nach umfangreichen Kontrollen wieder freigegeben werden. Die Patientinnen und Patienten, die anfangs über Beschwerden geklagt hatten, konnten nach einiger Zeit im Freien vor Ort verbleiben. Transporte in Klinken waren nicht nötig. Zur Betreuung der Menschengruppe kam euch ein Großraumrettungswagen zum Einsatz.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für die Besatzungen von 25 Einsatzfahrzeugen aller Hilfsorganisationen beendet. Zur genauen Ursache hat die Polizei die Ermittlungen übernommen.
Mittwoch, 14. Januar 2026; 20.04 Uhr
Hofbräuallee
Zum Austritt einer chemischen Flüssigkeit ist die Feuerwehr München zu einem Umschlagbahnhof alarmiert worden. Eine Gefahr für die Umgebung bestand nicht.
Ein Großaufgebot traf gegen 20.10 Uhr an der Einsatzstelle ein und konnte rasch erste Entwarnung geben. Der havarierte Container, aus dem eine brennbare Flüssigkeit tropfte, befand sich bereits in einer Mulde, was eine Umweltgefahr ausschloss. Dennoch wurde auch bei diesem Einsatz ein Trupp zur Erkundung mit Messgeräten eingesetzt. Zügig konnten aber schon während der ersten Maßnahmen erste Kräfte wieder entlassen werden.
Nach einer Lagebeurteilung entschied sich der Einsatzleiter, das Leck durch Kräfte der Feuerwehr abdichten zu lassen. Nach wenigen Minuten waren die Maßnahmen erfolgreich und der Stoffaustritt gestoppt. Die letzten der zwischenzeitlich 65 Einsatzkräfte konnten nach rund einer Stunde wieder einrücken. Zur Ursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor.