Pressestelle der Branddirektion

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Ein Pressevertreter bei einer Übung der Feuerwehr München im Aubinger Tunnel 2021
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089 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

9. September

Mittwoch, 9. September 2026, 9 Uhr; A99, Aschheim

Am Mittwochvormittag sind Einsatzkräfte der Feuerwache 8 zufällig zu einem Lkw-Brand hinzugestoßen. Sie befanden sich in ihrem Löschfahrzeug gerade auf der Heimfahrt von einem anderen Einsatz, als sie einem Pannenfahrzeug auf der Autobahn 99 auf Höhe Aschheim schnelle Hilfe leisten konnten.

Als ein Sattelzug aufgrund einer Panne am Seitenstreifen zum Stehen gekommen war, sahen die Feuerwehrleute schon aus größerer Entfernung, dass schwarzer Rauch aus dem Pannenfahrzeug aufstieg. Beim Eintreffen des Löschfahrzeuges wurden die Flammen im Bereich des Radkastens mit einem Schnellangriff abgelöscht. Eine Brandausbreitung konnte damit verhindert werden.

Der Fahrzeugführer des Lkw blieb unverletzt und zeigte sich erleichtert und dankbar über das sofortige Eingreifen der Feuerwehr.

Mittwoch, 9. September 2026, 6.08 Uhr; Orleansstraße

Für einen Bus der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist es am heutigen Morgen zu einem ungeplanten Zwischenstopp gekommen. Das Fahrzeug hatte sich in der Orleansstraße festgefahren und sorgte dadurch für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr.

Der Bus war mit der zweiten und dritten Achse auf einem Fahrbahnbegrenzer aufgesessen und dadurch festgefahren. Der Fahrer blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich keine im Bus.

Zur Bergung kam auch ein Feuerwehrkran zum Einsatz. Da sich über dem Fahrzeug Oberleitungen der Straßenbahn befanden, übernahm der vor Ort befindliche Verkehrsmeister der MVG die Freischaltung und Erdung der Leitung für einen sicheren Kraneinsatz.

Der Bus wurde gesichert und im Anschluss mithilfe des Feuerwehrkrans angehoben. Die betroffenen Bereiche wurden mit Holzbohlen unterbaut und so die notwendige Bodenfreiheit geschaffen. Anschließend konnte der Bus freigefahren werden.

Während der Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Orleansstraße vollständig. Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet und die Orleansstraße konnte gegen 9.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.

8. September

Dienstag, 8. September 2026, 11.50 Uhr; Chiemgaustraße

Für einen Lkw-Fahrer ist es heute auf der Chiemgaustraße im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu eng geworden.

Der Fahrer hatte offenbar die Höhe seines Fahrzeugs unterschätzt und war mit seinem Auflieger in einer Bahnunterführung stecken geblieben. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das hintere Drittel des Aufliegers bereits stark deformiert und unter der Brücke verkeilt.

Die Bergung gestaltete sich zusätzlich schwierig, da sich unmittelbar neben dem Fahrzeug eine noch unter Spannung stehende Oberleitung befand. Bevor die Einsatzkräfte mit den eigentlichen Bergungsmaßnahmen beginnen konnten, musste diese daher zunächst freigeschaltet und geerdet werden.

Anschließend versuchte die Feuerwehr, dem Lkw die entscheidenden Zentimeter an Höhe zu nehmen. Zunächst wurde die Luftfederung vollständig abgesenkt. Da dies noch nicht ausreichte, ließen die Einsatzkräfte zusätzlich etwa ein Drittel des Luftdrucks aus den Reifen ab. Die Maßnahmen zeigten schließlich Wirkung - das Fahrzeug konnte weit genug abgesenkt werden, sodass sich der Fahrer mit seinem Lkw aus eigener Kraft aus der Unterführung befreien konnte.

Während des Einsatzes war der Tramverkehr in südlicher Richtung vollständig gesperrt. Die Polizei wird die Brücke gemeinsam mit einem Statiker auf mögliche Schäden überprüfen.

Zu diesem Einsatz liegen der Branddirektion München keine Fotos vor.

4. bis 6. September

Samstag, 5. September 2026; 7.44 Uhr
Kleintransporter kippt bei Unfall um
Lassallestraße (Lerchenau)

Durch ein automatisches Notrufsystem eines Fahrzeugs ist die Feuerwehr München am Samstagmorgen zu einem Verkehrsunfall alarmiert worden. Obwohl sich vor Ort ein spektakuläres Bild bot, wurden die Beteiligten lediglich leicht verletzt.

Aus unbekannter Ursache hatte der Fahrer eines VW Golf stadtauswärts auf Höhe des Lerchenauer Sees die Kontrolle über sein Auto verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. Er rammte einen geparkten Fiat Ducato und warf den Transporter infolgedessen seitlich um. Zwei weitere Fahrzeuge wurden ebenfalls beschädigt.

Daraufhin wurde durch den Pkw ein sogenannter e-Call ausgelöst und eine Sprachverbindung aufgebaut, über welche der Fahrer das Geschehen schildern konnte. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst waren der Mann und seine Beifahrerin bereits aus dem VW gestiegen. Sie wurden durch den Aufprall leicht verletzt und von den Einsatzkräften vor Ort betreut. Eine weitere Behandlung in einem Krankenhaus war nicht nötig.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei unterstützt. Ein Abschleppunternehmen konnte den umgestürzten Transporter schließlich mit einer Seilwinde aufstellen.

Zur genauen Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

 

Sonntag, 6. September 2026; 12:38 Uhr
Viel Lärm um Spencer
De-la-Paz-Straße (Hirschgarten)

Ein Jack Russell Terrier ist am Sonntag beim Gassigehen in einen Dachsbau im Hirschgarten gekrochen und wollte diesen nicht mehr verlassen. Nachdem die liebvollen Versuche der Halterin gescheitert waren, mussten die Einsatzkräfte etwas lauter werden.

Nachdem der fünfjährige Rüde Spencer über zwei Stunden in dem unterirdischen Bau verschwunden war, rief die besorgte Hundehalterin den Feuerwehrnotruf, woraufhin zwei Beamte mit einem Kleinalarmfahrzeug ausrückten. Um sich einen besseren Blick ins Innere des Tunnelsystems zu verschaffen, nahm die Fahrzeugbesatzung vorsorglich eine Inspektionskamera des Einsatzleitwagens zur Einsatzstelle mit.

Leider war Spencer auch mit dieser technischen Unterstützung nicht zu sehen, lediglich zu hören. Doch bevor großes Gerät aufgefahren werden sollte, entschied man sich für einen letzten Versuch und trieb den Hund an, den Bau aus freien Stücken zu verlassen. An der Stelle, an der der Terrier am deutlichsten zu hören war, kroch ein Feuerwehrmann, soweit es ging, mit dem Arm in das Erdreich und machte dort unmissverständlich mit einigem Lärm klar, was man von der eigenwilligen Aktion des Hundes hielt. Die Autorität des Feuerwehrbeamten zeigte offensichtlich Wirkung: Postwendend und mit Unschuldsmiene verließ der Vierbeiner, der scheinbar nicht eingeklemmt war, den Dachsbau. Augenscheinlich kam er bei seinem Ausflug mit dem Schrecken davon und konnte unverletzt seiner Halterin übergeben werden.

Was Spencer zu dieser kleinen Auszeit untertage veranlasst hatte, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

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