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(Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Freitag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr)
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München

28. bis 30. August

Freitag, 28. August 2026; 12.38 Uhr
Pkw in Flammen
Karl-Schmolz-Straße (Allach)

Am Freitagmittag ist es zu einem Pkw-Brand im Stadtteil Allach gekommen. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt.

Der 65-Jährige befand sich in seinem Fahrzeug in einer Einzelgarage und startete gerade den Motor, als der Verbrenner aus bislang unbekannten Gründen plötzlich in Brand geriet. Der Mann versuchte noch vergeblich, den Pkw selbst zu löschen. Dabei verletzte er sich leicht.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München setzten zwei Hohlstrahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Eine Ausbreitung des Feuers konnte erfolgreich verhindert werden. Um das Fahrzeug vollständig ablöschen zu können, wurde es aus der Garage gezogen. Der verletzte 65-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert.

Der Pkw und die Garage wurden durch die Flammen stark beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen sechsstelligen Bereich.
 

Freitag, 28. August 2026; 13.17 Uhr
Strommast umgestürzt
Am Langwieder Bach (Lochhausen)

Ein Stromleitungsmast ist am Freitag in Lochhausen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gesichert worden. Der Mast hatte bereits eine deutliche Schräglage.

Als die Feuerwehr München an der Einsatzstelle eintraf, hing der Strommast bereits in deutlicher Schräglage bedrohlich über der Fahrbahn. Umgehend wurde der Gefahrenbereich durch die Einsatzkräfte weiträumig abgesperrt. Zudem mussten interessierte Anwohner*innen gebeten werden, in ihre Häuser zurückzukehren.

Mitarbeiter*innen des Notdienstes der Stadtwerke München schalteten den Strom im betroffenen Bereich ab und übernahmen die Reparatur des Strommastes. Für den Zeitraum der Arbeiten blieb die Straße längere Zeit gesperrt. Ein ankommender Kleinbus mit mehreren älteren Personen, die in eine Betreuungseinrichtung im Absperrbereich gebracht werden sollten, wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr sicher dorthin geleitet.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen der Feuerwehr München keine Infos vor. Warum der Strommast zuzustürzen drohte, ist nicht bekannt.

26. August

Mittwoch, 26. August 2026, 18.17 Uhr; Hanauer Straße

Am Mittwochabend ist es im Stadtteil Moosach zu einem Feuerwehreinsatz bei einer jungen Familie gekommen. Ein zweijähriges Mädchen steckte in einem Toilettensitz fest und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Das Kleinkind hatte sich beim Spielen mit dem Kopf in einen Kindertoilettensitz verirrt. Da Rettungsversuche seitens der Eltern mit Haushaltswerkzeug erfolglos geblieben waren, ging bei der Integrierten Leitstelle München der Notruf ein.

Das alarmierte Hilfeleistungslöschfahrzeug konnte vor Ort die Situation schnell erfassen und das Mädchen aus seiner misslichen Lage befreien. Die Einsatzkräfte durchtrennten den Toilettensitz mit dem Sägeblatt einer Metallsäge und entfernten ihn dann vorsichtig vom Kopf des Kindes. Die tapfere Zweijährige blieb dabei unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

24. August

Montag, 24. August 2026, 22.54 Uhr; Kriegerstraße

Am Montagabend ist es an der Kreuzung der Kriegerstraße mit der Bruggspergerstraße zu einem kuriosen Fund gekommen, der für die Einsatzkräfte der Feuerwehr München definitiv nicht alltäglich ist.

Eine ältere Dame hatte eine vermeintliche Giftschlange auf dem Bürgersteig gesichtet und im Zuge dessen die Feuerwehr über den Notruf alarmiert. Durch ein Foto, das die Frau aufgenommen hatte, sah das Tier im Abendlicht tatsächlich wie eine Hornotter aus.

Die Integrierte Leitstelle schickte daraufhin ein Kleinalarmfahrzeug zu der angegebenen Adresse. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort aufgrund einer fehlenden Reaktion des Reptils auf den Schlangenhaken schnell feststellen, dass es sich bei der "Giftschlange" tatsächlich um eine täuschend echt aussehende Gummischlange handelte! Nach dieser Erkenntnis konnte das Spielzeug ohne große Gefahr für Leib und Leben eingefangen und auf die Wache verbracht werden.

Zum Glück wurden weder die Schlange noch die Dame oder die Einsatzkräfte bei dieser abendlichen und abenteuerlichen Aktion verletzt.

Montag, 24. August 2026, 16.34 Uhr; Plinganserstraße 17

Eine Taube hat sich am Montagnachmittag im Netz eines Balkons im 1. Obergeschoss verfangen und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aus ihrer Zwangslage befreien.

Eine Bewohnerin des Hauses hatte das gefangene Tier bemerkt und augenblicklich den Notruf verständigt. Durch die Integrierte Leitstelle wurde daraufhin ein Kleinalarmfahrzeug zur Rettung alarmiert. Aufgrund der Höhe musste zur Rettung eine Drehleiter nachalarmiert werden.

Nach Ankunft der Drehleiter konnten die Einsatzkräfte die Taube dann in einigen Metern Höhe erreichen. Behutsam wurde das Netz großzügig um das Tier herum ausgeschnitten und der Vogel in eine Tierrettungsbox verbracht. Anschließend wurde das restliche Netz vorsichtig auf dem Hof der Feuerwache entfernt.

Nach einer kurzen Inspektion konnte die Taube direkt auf der Wache wieder in die Freiheit entlassen werden. Sie trug somit von ihrem kleinen Missgeschick keine Schäden davon.

Montag, 24. August 2026, 7.42 Uhr; Hessstraße

Am Montagmorgen hat die Integrierte Leitstelle (ILS) ein Hilferuf mit einem ungewöhnlichen Hintergrund erreicht: Eine Familie aus München befindet sich aktuell im Urlaub im italienischen Bibione, wo die Mutter plötzlich einen Kreislaufzusammenbruch erlitt.

Die elf Jahre alte Tochter der Frau war sich, sicherlich nicht zuletzt aufgrund der Aufregung, unsicher, wie sie in Italien einen Notruf absetzen kann. Das Mädchen wandte sich daher telefonisch an seinen Vater in München und schilderte ihm die Situation. Der Mann verständigte daraufhin die Integrierte Leitstelle München.

Die Einsatzkräfte der ILS München nahmen die erforderlichen Informationen auf und vermittelten den medizinischen Notfall über die Leitstelle in Bozen an die für Bibione zuständige Leitstelle. Von dort wurde umgehend ein Rettungswagen zu der Familie entsandt. Die Mutter wurde gemeinsam mit ihren Kindern zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Nach derzeitigen Informationen kann sie voraussichtlich schon bald wieder in ihre Unterkunft zurückkehren.

Der Einsatz zeigt einmal mehr, dass die Leitstellen auch bei Notfällen im Ausland unterstützen und die erforderlichen Rettungsdienststrukturen vor Ort über die entsprechenden Partnerleitstellen erreichen können.

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  • Hauptabteilung IV Branddirektion

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