Pressestelle der Branddirektion
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Landeshauptstadt München
Branddirektion – Pressestelle
An der Hauptfeuerwache 8
80331 München
21. Juli
Dienstag, 21. Juli 2026, 2.55 Uhr; Landshuter Allee
Ein beschädigtes Straßenschild drohte in der Nacht von Montag auf Dienstag, auf den mittleren Ring zu stürzen. Das bevorstehende Verkehrschaos am Morgen wurde durch die Feuerwehr abgewendet.
Um kurz vor drei Uhr morgens erreichte die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München das Hilfeersuchen der Polizei. Zuvor war der Arm eines Baggers gegen das zirka 800 Kilogramm schwere Verkehrsschild auf der Landshuter Allee geprallt. Das Schild wurde beim Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass es nur noch an einer von drei Halterungen befestigt war. Mit einem Absturz musste jederzeit gerechnet werden. Nach der Verkehrsabsicherung durch die Polizei, forderte diese die Feuerwehr zur Sicherung und Demontage an.
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr erkannten die Brisanz der Lage sehr schnell. Je länger die Bergungsarbeiten dauernd würden, desto größer die Staugefahr im später anstehenden Berufsverkehr. Umgehend wurde ein Wechsellader mit Kran und dem Modul "Schweres Heben" an die Einsatzstelle beordert. Das Verkehrszeichen wurde mit Anschlagketten gesichert und in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Straßenunterhalts stromlos geschalten. Anschließend wurde die letzte Befestigung mit einem Winkelschleifer getrennt und das Schild sicher zu Boden gebracht.
Der Einsatz konnte für die Feuerwehr gegen kurz vor 5 Uhr beendet werden. Verletzt wurde zum Glück niemand. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
17. bis 19. Juli
Freitag, 17. Juli 2026; 20.00 Uhr
Atemlos in der Allianz Arena
Franz-Beckenbauer-Platz (Fröttmaning)
Am Freitag hat das Tourfinale von Helene Fischer in der Allianz Arena stattgefunden. Einsatzkräfte der Feuerwehr München waren im Rahmen der Brandsicherheitswache vor Ort.
Um bei einem Schadensereignis schnell eingreifen zu können, sind bei Großveranstaltungen immer Einsatzkräfte der Feuerwehr München vor Ort. Auch das Konzert in der Allianz Arena wurde durch uns begleitet. Zu nennenswerten Einsatzsituationen kam es allerdings nicht.
Sonntag, 19. Juli 2026; 13.56 Uhr
Drei Verletzte bei Zusammenstoß mit Tram
Landsberger Straße (Schwanthalerhöhe)
Am Sonntagnachmittag ist es in der Landsberger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine Frau musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Gegen 13.56 Uhr kam es bei einem Wendemanöver zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Tram. Das Auto wurde auf der Fahrerseite von der Straßenbahn gerammt und stark beschädigt. Durch den Aufprall wurde die 42-jährige Fahrerin in ihrem Wagen eingeschlossen. Der 46-jährige Beifahrer sowie die neun und zwölf Jahre alten Kinder konnten den Pkw selbständig verlassen. Die Kinder wurden leicht verletzt, während der Beifahrer unverletzt blieb. Die Personen in der Tram sowie der Fahrer blieben ebenfalls unverletzt.
Um die 42-Jährige aus dem Auto zu befreien, wurde die Straßenbahn zurückgesetzt. Anschließend musste das Dach des Autos entfernt und eine große Seitenöffnung geschaffen werden. Die Frau wurde schließlich mit einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert.
Während der Rettungsarbeiten war die Landsberger Straße in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Sonntag, 19. Juli 2026; 21.55 Uhr
Brand in einem Müllraum sorgt für Großeinsatz
Constanze-Hallgarten-Straße (Obersendling)
Am späten Sonntagabend ist es zu einem Brand in einem Müllraum in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Aufgrund einer leichten Rauchentwicklung im Treppenhaus hatten mehrere Bewohner*innen des Hauses in der Constanze-Hallgarten-Straße den Notruf verständigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten die Ursache der Rauchentwicklung in einem Müllraum im Untergeschoß. Dort war es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand gekommen. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer schnell mit einem Hohlstrahlrohr löschen.
Um das Gebäude zu entrauchen, waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen nötig. Hierzu kam auch der mobile Großlüfter zum Einsatz. Nachdem alle Bereiche kontrolliert waren, konnten die Bewohner*innen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Feuerwehr nicht bekannt.
13. Juli
Montag, 13. Juli 2026, 15.47 Uhr; Sonnenstraße
Beim Sturz in einen Schacht eines Wäscheaufzugs ist am Montagnachmittag eine Frau schwer verletzt worden. Die Rettung gestaltete sich aufwändig.
Um 15.47 wurde die Integrierte Leitstelle über den Absturz einer Person in einem Wäscheschacht informiert. Umgehend alarmierte diese einen Löschzug sowie die Höhenrettungsgruppe. Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass eine 40-jährige Frau in einen Aufzugsschacht für benutzte Wäsche gefallen und nach zirka acht Metern freiem Fall im Untergeschoss zum Liegen gekommen war. Zwei Höhenretter der Berufsfeuerwehr wurden an einem Flaschenzug zu der Verletzten abgelassen. Noch im Schacht erfolgte eine erste medizinische Versorgung, während weitere Einsatzkräfte die Rettung vorbereiteten. Durch die Abmaße von etwa 50 x 80 cm fand die Erstversorgung auf engstem Raum statt. Um weitere Verletzungen möglichst zu vermeiden, wurde die Frau auf einer Halbtrage, einer Spezialtrage der Höhenrettungsgruppe, fixiert und mit Muskelkraft zwei Stockwerke nach oben gezogen. Dort konnte sie von einem Notarzt intensivmedizinisch behandelt und anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert werden.
Wie genau es zu dem Sturz gekommen ist, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Wäscheaufzug wurde durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen.
Montag, 13. Juli 2026, 12.18 Uhr; Eduard-Spranger-Straße
Das besonnene Eingreifen von Mitarbeitenden auf einer Baustelle verhinderte am Montagmittag eine Brandausbreitung auf die Fassade eines Gebäudes.
Gegen 12.15 Uhr ging eine Meldung in der Integrierten Leitstelle über brennenden Unrat auf einer Baustelle ein. Da sich das Brandgut direkt an der Fassade eines mehrgeschossigen Rohbaus befand, wurde ein Löschzug zum Einsatzort entsendet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hielten bereits mehrere Bauarbeitende, die Flammen mit einem Wasserschlauch unter Kontrolle. Sofort wurden die ersten Löschversuche mit einem Hohlstrahlrohr intensiviert. Durch den brennenden Unrat hatte die Dämmung zwischen zwei Betonwänden Feuer gefangen. Mit Spezialgerätschaften eines Sonderlöschmittelfahrzeugs wurde das Löschwasser direkt in die Dämmung eingebracht. Anschließend erfolgte die Kontrolle mit einer Wärmebild- und einer Endoskop-Kamera.
Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach zirka zwei Stunden beendet werden. Trotz der schnellen Reaktion entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.