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PhönixPreis

Mit dem PhönixPreis zeichnet die Stadt München Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund aus.

Wirtschaftspreis für Unternehmer*innen mit Migrationshintergrund

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Mit dem PhönixPreis ehrt die Stadt München Unternehmer*innen mit Migrationshintergrund, die seit mindestens drei Jahren am Markt aktiv sind.  

Bewerben Sie sich jetzt für den PhönixPreis 2022 online  bis zum 12. September 2022.

Die diesjährige Preisverleihung findet am 29. November 2022, 18 Uhr, im Festsaal des Alten Rathauses statt. Erstmalig werden elf Preisträger*innen im Rahmen eines Festaktes durch Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, ausgezeichnet: Neben den fünf Preisträger*innen 2022 erhalten auch die sechs Preisträger*innen von 2021 den Wirtschaftspreis überreicht, nachdem die Preisverleihung 2021 pandemiebedingt ausfallen musste. 

Der PhönixPreis wird vom Referat für Arbeit und Wirtschaft seit 2010 jährlich ausgeschrieben und gemeinsam mit dem Münchner Migrationsbeirat verliehen. Insgesamt haben bereits 43 Preisträger*innen den PhönixPreis erhalten.

Wer wird PhönixPreisträger*in 2022?

Der PhönixPreis richtet sich an Unternehmer*innen mit Migrationshintergrund, die ein Gewerbe betreiben oder als Freiberufler*in tätig sind. Sie müssen ihren Firmensitz in München haben und seit mindestens drei Jahren am Markt aktiv sein.

Der Preis würdigt herausragende wirtschaftliche Leistungen sowie das gesellschaftliche und soziale Engagement von Migrant*innen. Der Münchner Wirtschaftspreis für Unternehmer*innen mit Migrationshintergrund wird in den Kategorien Gründungsunternehmen und etablierte Unternehmen vergeben. Die Ausschreibung richtete sich an Unternehmen aller Größen und Branchen.

Der PhönixPreis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann auf bis zu fünf Preisträger*innen aufgeteilt werden. Die Preisträger*innen erhalten zudem eine Urkunde und eine Trophäe des Münchner Künstlers Andreas Ohrenschall.

Die Preisträger*innen von 2021 stehen bereits fest und werden gemeinsam mit den Preisträger*innen 2022 am 29. November 2022 ausgezeichnet. Die Preisverleihung 2021 wurde pandemiebedingt ausgesetzt.

Die Preisträger*innen von 2021 und 2022 stellen wir Ihnen nach der Veranstaltung hier vor. 

So bewerben Sie sich

Bewerbungsaufruf Münchner Wirtschaftspreis

Münchner Unternehmer*innen können sich ab sofort für den PhönixPreis 2022 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 12. September 2022. 

Sie können sich online bewerben. Bitte beachten Sie, dass bei der Online-Bewerbung keine Zwischenspeicherung möglich ist.

Bewerben Sie sich gleich jetzt für den PhönixPreis - den Wirtschaftspreis für Migrantenunternehmen 2022.

So funktioniert die Auswahl

Die Auszeichnung wird jährlich an Unternehmer*innen mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Branchen unter der Würdigung von drei Kriterien vergeben: Unternehmensentwicklung, Einrichtung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Vielfalt in Unternehmen. Folgende Kategorien werden dabei berücksichtigt: Gründungsunternehmen, Kleinunternehmen, etablierte Unternehmen sowie Firmen mit besonderer Unternehmensgeschichte.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury.

Preissignet

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Alle Münchner Phönix-Preisträger*innen erhalten von der Stadt München ein Preissignet, das sie im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit verwenden dürfen. Das Signet kann in zwei Formaten (eckig, rund) über folgende E-Mail-Adresse bezogen werden: phoenixpreis@muenchen.de

Kontakt

Kameran Shwani
Telefon: 089 / 233 - 2 41 35
E-Mail: phoenixpreis@muenchen.de

Festschrift 10 Jahre PhönixPreis

Festschrift 10 Jahre PhönixPreis

Erfahren Sie mehr zu den Preisträger*innen in Interviews und Hintergrundberichten. Diese zeigen die Wertschätzung des Wirtschaftspreises auf sowie die Bedeutung für den Einzelnen.
Zur Festschrift

Preisträger*innen 2019

Marion Vogel

Zum zehnten Mal verlieh die Stadt München am 3. Dezember 2019 den PhönixPreis im Rahmen eines Festaktes. Die Preisverleihung fand vor 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Alten Rathaus München statt.

Marion Vogel

Die Spanierin Dr. Cristina Soaz teilt mit ihren beiden Mitgründerinnen die Leidenschaft für neue Technologien und Lösungen zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung. Alle drei Gründerinnen teilen auch eine Migrationsgeschichte, die sie aus Spanien, Kroatien und Frankreich nach München gebracht hat. 2016 wurde Qolware geboren, das seitdem wächst. LOLA, das erste Produkt von Qolware, fungiert als digitaler Gesundheits- und Notfallassistent für mobile Geräte, mit dem Benutzer ihren Gesundheitszustand überwachen können. Sobald ein Notfall erkannt wird, alarmiert LOLA vordefinierte Notfallkontakte wie Familienmitglieder, Betreuer oder Notfallpersonal per Anruf und SMS mittels GPS-Standortinformationen. LOLA-Funktionen zur Medikamentenerinnerung gewährleisten auch die Einhaltung der Medikation und verbessern die Therapiewirksamkeit und die Sicherheit der Nutzer.

Marion Vogel

Eigentlich wollte der Italiener Bortolo Venturelli 1982 nur Urlaub in München machen. Vom Flair der Stadt fasziniert, beschloss er, „für ein paar Jahre“ zu bleiben. Zunächst arbeitete er als „Au-Pair“, ab 1984 für eine Münchner Modeagentur. Um sich beruflich weiterzuentwickeln, beschloss er, eine Ausbildung zu absolvieren, um sich anschließend mit dem „Dualen Studium Handelsfachwirt“ gezielt auf Führungsaufgaben im Handelsmanagement vorzubereiten. Seit mehr als sieben Jahren steht Bortolo Venturelli als Managing Director Central & Eastern Europe an der Spitze der Tod's Deutschland GmbH. Feinstes Leder, das in traditioneller Handwerkskunst verarbeitet wird, um daraus Schuhe, Handtaschen und Accessoires zu erschaffen – dafür steht die Marke TOD'S schon seit mehreren Generationen. Bortolo Venturelli agiert hinter den Kulissen und zieht die notwendigen Fäden, damit die Arbeit der Designer ihre Käufer findet.

Marion Vogel

Efthimios Chrimpakis kam mit sieben Jahren als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Als Jugendlicher träumte er von einer Profikarriere als Fußballer und spielte zunächst bei der A-Jugend des FC  Bayern München, danach bei den Bayern Amateuren. mit 16 Jahren begann er eine Ausbildung zum Elektriker. Eine einschneidende und prägende Erfahrung machte er 1985, als er trotz fehlenden Ausbildungsabschlusses beim Süddeutschen Verlag als Helfer bei den Betriebselektrikern eingestellt wurde. Er versprach seinem neuen Arbeitgeber, die Gesellenprüfung nachzuholen. Diese schloss er 1989 erfolgreich ab und wurde vom Betrieb übernommen. Im Jahr 2000 legte er die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ab. Die in München geborene Vietnamesin My-Lan Chrimpakis begleitetet seit 1993 ihren Mann nicht nur privat, sondern auch bei seinem beruflichen Weg. 2002 gründet das Ehepaar die ENC Elektronetzwerktechnik Chrimpakis GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist spezialisiert im Bereich der Gebäudetechnik für Privat- und Firmenkunden, bei der Ausführung von Bauleistungen an Gewerbe- und Industriebauten sowie bei Wohnbauprojekten und auf dem Gebiet von Sicherheitssystemen.

Marion Vogel

Das Ehepaar Maria und Bernardo Dos Reis bietet Kunden in ihrem Feinkostgeschäft „Made in Portugal & Brasil“ in der Karl-Theodor-Straße die schönsten Spezialitäten ihrer Heimat an – Brot, Olivenöle, Käse, Schinken, Würzsaucen – und natürlich Wein. Die Beide haben sich in München durch eine gemeinsame Freundin kennengelernt. Bernardo machte damals eine Ausbildung als Koch, Maria fing nach einem Au-pair-Jahr zum Arbeiten an. Bernardo wollte wieder nach Portugal zurück. In Lissabon hat er zunächst bei einer internationalen Hotelkette einen Job bekommen. Doch die Liebe zu Maria und zu München haben ihn dazu bewogen wieder nach München zu ziehen. Hier machte Bernardo die Meisterprüfung zum Koch. Maria absolvierte eine Ausbildung als Arzthelferin und arbeitete später in einer HNO Praxis. 1995 beschlossen beide sich selbständig zu machen und eröffneten zunächst ein Restaurant. Ihre Gäste schätzten das familienfreundliche Ambiente, die Frische der Speisen und die landestypischen Getränke. Das Interesse an Spezialitäten aus Portugal war derart groß, dass sich die Beiden entschieden haben, ein Stück Portugal und Brasilien an den Kunden zu bringen.

Marion Vogel

Afghanistans Jugend hat den Glauben an eine friedliche Zukunft längst verloren. Zu Tausenden machen sich die jungen Menschen deshalb auf den Weg nach Europa. Jan Mohammad Ahmadi gehört auch zu dieser Generation. Seine Flucht war eine Odyssee durch verschiedene Länder. 2001 reiste er nach Deutschland ein. In München wollte er eine Ausbildung beginnen, wusste aber, dass er diese finanzielle Hürde nicht stemmen kann. Mit der Ausbildungsvergütung hätte er seine Familie in Afghanistan nicht unterstützen können. 2007 bekam er einen Job als KFZ-Aufbereiter bei einer Münchner Firma, der nicht von langer Dauer war. Die schwächelnde Auftragslage hat die Firma gezwungen, viele Dienstleistungen auszulagern. Ihm wurde angeboten als externer Dienstleister für die Firma zu arbeiten. Er überlegte nicht lang und gründete den AJM KFZ-Service. Mit den Jahren wuchsen die Auftragsgeber und die Zahl der Mitarbeiter. Heute führt er eine GmbH mit 35 Mitarbeitern. Sein Unternehmen arbeitet mit Unternehmen wie DIW, Porsche, Audi und dem VW-Konzern zusammen, indem nicht nur an mehreren Standorten in München Neu- und Gebrauchtwagen aufbereitet, sondern der gesamte Ablauf von der Anlieferung bis zur Auslieferung gemanagt wird.

Preisträger*innen 2018

Lichtanski Pawel

Die Resonanz auf die Ausschreibung des PhönixPreises war auch 2018 anhaltend hoch. 39 Bewerbungen aus 27 verschiedenen ethnischen Gruppen sind 2018 eingegangen. Die vielen hochwertigen Bewerbungen aus unterschiedlichsten Branchen spiegeln die Vielfalt des Münchner Wirtschaftsstandorts wider.

Der PhönixPreis 2018 wurde durch Katrin Habenschaden in Vertretung des Bürgermeisters verliehen.

Lichtanski Pawel

Der Italiener Arturo Prisco ist Stoffhändler mit besten Verbindungen zur Modeelite. Sein großes Glück hat er aber nicht in Mailand gemacht, sondern in München und Dresden. 1980 kam er mit seiner ersten großen Liebe und späteren Ehefrau nach München, in ein fremdes Land mit einer fremden Sprache. Schon damals, mit 19 Jahren, wusste er, dass München seine Heimat werden und dass er hier seine Träume realisieren würde. Er konnte in der Prinzregentenstraße ein imposantes Jugendstilhaus erwerben und machte es zu einem Treffpunkt für italienische Stoffhersteller und deutsche Modelabels. Seit 1981 veranstaltet er zwei Mal im Jahr einen Stoff-Orderevent: die Idea Prisco. Alle Großen der Modebranche sind seitdem dort ein- und ausgegangen: Jil Sander, Hugo Boss, Joop und viele mehr. Auch der Drang, Neues zu entwickeln, liegt wohl in Priscos Naturell: Seit mehr als 20 Jahren engagiert er sich in Dresden. Eigentlich wollte er dort nach einem weiteren Standort für seine private Stoffmesse Ausschau halten, verliebte sich in die Stadt und setzte an der Königsstraße mit der „Prisco Passage“ ein eigenes Bauprojekt um: eine italienische Piazza mit einem 5-Sterne-Hotel, eleganten Läden, einem Café, Restaurant und Büroeinheiten.

Lichtanski Pawel

Güven Kivran studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule München. Seine berufliche Laufbahn begann er 1991 als Entwicklungsingenieur für Steuergeräte-Software bei einem renommierten Münchner Unternehmen, wo er zuletzt ein größeres Entwicklungsteam leitete. 1999 gründete der aus der Türkei stammende Münchner die In2Soft GmbH und entwickelte sie zum international führenden Tool-Hersteller für Fahrzeugdiagnose. 2012 integrierte er In2Soft in die KPIT Infosystems GmbH und übernahm die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft. Seit 2015 widmet er seine langjährige Erfahrung und sein Kundennetzwerk dem Aufbau von iQmine. Die Realisierung selbstfahrender Technologien gehört zu den anspruchsvollen technischen Problemen der Gegenwart. Als Experte für Fahrzeugvernetzung wirkt das Münchner Unternehmen an der Zukunft des Automobils mit. Die Innovationen der iQmine bieten das Potenzial, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Als Kleinunternehmen ist iQmine schlank, flexibel und effizient. Jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt Kivran die Chance, die berufliche Vielfalt der Automotive-Branche zu entdecken.

Lichtanski Pawel

Wer sich nach Thai-Massagen sehnt, muss dafür nicht mehr bis nach Asien reisen, sondern kann auch in München in vielen Stadtvierteln in deren Genuss kommen. Dafür sorgt auch die Thailänderin Ompreeya Hoffmann. Schon in Bangkok, wo sie Hotelmanagement studiert hat, ging Ompreeya Hoffmann leidenschaftlich gerne zur Massage. Als sie 2003 ihrem Mann nach München folgte, machte sie sich auf die Suche, fand aber keine vergleichbaren Angebote. So eröffnete sie 2008 ihr erstes Studio – das Bua-Siam Thai Massage & Spa. Inzwischen betreibt sie neun Thai-Massage-Studios. Ompreeya Hoffmann beschäftigt meistens Frauen aus Thailand, die in München oder an anderen Orten in Deutschland leben. Sie investiert in ihre Weiterbildung, wobei sie Wert darauf legt, dass sie an Seminaren und Schulungen auf Thai und in deutscher Sprache teilnehmen, um das Kommunikationsvermögen des Teams zu entwickeln. Ihre Studios gehören zu einer Gruppe von nur 14 in ganz Deutschland, die durch das thailändische Gesundheitsministerium für einen hohen Qualitätsstandard ausgezeichnet wurden. Außerdem beweist das Zertifikat des Deutschen Hygieneinstituts, dass die Einhaltung von geltenden Hygienerichtlinien geprüft wird. Auch die Mitgliedschaft in der Thai Spa Vereinigung Deutschland ist ein weiteres Zeichen der Bemühung um höchste Qualität.

Lichtanski Pawel

Seit 2001 arbeitet Isak Neziri im Reinigungsgewerbe, erst als Vorarbeiter, dann als Objektleiter und schließlich als Geschäftsführer in einem renom- mierten Reinigungsunternehmen in München. Im April 2008 gründete er die Firma efa Gebäudereinigung e. K. Im Januar 2009 erweiterte er die Firma und benannte sie in efa Dienstleistung GmbH um. Dem aus dem Kosovo stammenden Münchner war stets bewusst, dass der Markt im Reinigungsgewerbe in München umkämpft ist und es nicht einfach sein würde, sich zu behaupten. Isak Neziri setzt daher auf gute Kommunikation zwischen den Kunden und dem Reinigungsservice, Kontinuität und gleichbleibende zuverlässige Qualität der Reinigungsarbeiten. Der Firmenname „Efa“ ist Programm, er steht für Engagement, Fleiß und Ansehen. Eine langjährige Erfahrung, kombiniert mit Flexibilität, Zuverlässigkeit, Kompetenz sowie Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter garantiert die Zufriedenheit der Kunden. „Selbstständigkeit ist schon ein ziemliches Abenteuer und macht unheimlich viel Arbeit“, fasst der Jungunternehmer seine Erfahrungen zusammen. „Wenn man wirklich bereit ist, keinen geregelten Feierabend mehr zu haben, würde ich es jedem empfehlen und würde auch wieder so vorgehen. Trotzdem bleibt ein Gefühl von Freiheit, weil man selber entscheiden kann, wie es weitergeht“, sagt Isak Neziri.

Lichtanski Pawel

Maciej Ustjanowski kam 2007 nach Deutschland, um sich von seinem Vater zu verabschieden. Er wollte weiterziehen in die Vereinigten Staaten, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten seinen Traum zu verwirklichen. Daraus wurde nichts, nachdem er in München ankam, das ihn gefesselt, begeistert und verzaubert hat. Sein American Dream wurde buchstäblich zum German Dream. In München hat er den Grundstein für seine persönliche Erfolgsgeschichte gelegt. Als Bauhelfer gründete er zuerst ein kleines Bauunternehmen. Seine Deutschkenntnisse waren damals bescheiden. Mit der Zeit wuchs er: sprachlich wie unternehmerisch. 2013 wurde die USTR Gbr geboren – ein Transportunternehmen. Schnell entdeckte er, dass Umzüge und Bauleistungen eng miteinander verknüpft sind. Mit seinem Vater (Schreinermeister) und seinem Bruder (Elektromeister) gründete er die USTR GmbH, ein Bauunternehmen, in dem er die Geschäftsführung übernahm. Die Firma wuchs und setzte bei der Organisation des Bauprozesses immer häufiger auf neue Methoden des Digitalen Bauens. Dadurch wird der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes mit virtuellen, digitalen Gebäudeinformationen abgewickelt. USTR GmbH hat sich inzwischen zu einem multikulturellen Unternehmen entwickelt. Dessen Mitarbeiter stammen aus Polen, der Ukraine und der Balkanregion.

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