Läuse

Die Kopflaus ist ein blutsaugender Parasit, der sich im Haar einnistet, aber keine gefährlichen Erreger überträgt.

Wenn der Kopf juckt

Ärztin untersucht den Kopf eines Jungen
AndreyPopov - istockphoto.com

Kopfläuse machen insbesondere Kindern zu schaffen. Doch sie sind weder gefährlich noch übertragen sie Krankheiten. Kopfläuse sind kein Anzeichen für mangelnde Hygiene. Sie breiten sich rasch über das Kopfhaar aus. Mit konsequentem Handeln kann man sie jedoch problemlos vertreiben.

Wissenswertes

Kopfläuse ernähren sich mit ihrem Saugrüssel von Blut, was beim Menschen unangenehmen Juckreiz erzeugt. Die Lebensdauer der Parasiten beträgt rund vier Wochen. Ein Läuseweibchen kann bis zu zehn Eier am Tag legen, die sie nahe der Kopfhaut an den Haaren festklebt. Die Hüllen der Eier werden als Nissen bezeichnet. Sieben bis zehn Tage später schlüpft der Nachwuchs und nach weiteren sieben bis zehn Tagen ist aus der Larve eine ausgewachsene Laus geworden.

Wer bei seinem Kind Läuse beziehungsweise Nissen entdeckt, muss dringend Schule, Kindergarten oder Krippe informieren. Für die Leitung der Gemeinschaftseinrichtungen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsreferat.

Kinder, die Läuse haben, dürfen bereits nach Beginn einer geeigneten Behandlung die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen.

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