Klimapakt²

Unter dem Motto „mehr Kooperation – mehr Klimaschutz“ lief 2019 bis 2021 die Fortsetzung des Klimapakts Münchner Wirtschaft mit 15 Münchner Großunternehmen.

„Mehr Kooperation, mehr Klimaschutz“

Bis 2035 soll München klimaneutral werden. Für das Erreichen dieses ambitionierten Ziels spielt die Wirtschaft eine Schlüsselrolle, denn dieser Sektor verantwortet aktuell knapp 50 Prozent der Treibhausgasemissionen Münchens.

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Klimaschutz wurde der Klimapakt Münchner Wirtschaft ins Leben gerufen. Nach einer erfolgreichen ersten Phase (2015-2017) kooperierte das Referat für Arbeit und Wirtschaft im Klimapakt2 (2019-2021) erneut mit in München ansässigen Großunternehmen. Unter dem Motto „Mehr Kooperation, mehr Klimaschutz“ haben die teilnehmenden 15 Unternehmen 21.021 Tonnen CO2e eingespart und gemeinsam an Projekten für den Klimaschutz gearbeitet.

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Phase 2 Klimapakt Münchner Wirtschaft

Die zweite Phase des Klimapakts startete am 21. Oktober 2019 unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner mit der Unterzeichnung einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu aktivem Klimaschutz. Während der Projektlaufzeit haben regelmäßige, größtenteils virtuelle Fach-Workshops stattgefunden. Bei diesen gab es neben fachlichen Inputs auch jeweils die Möglichkeit zum unternehmensübergreifenden Wissenstransfer.

Die Unternehmen arbeiteten im Klimapakt2 an individuellen Einsparmaßnahmen in den Bereichen dezentrale und erneuerbare Energieversorgung, Green Buildings, hocheffiziente Produktion, innovative und emissionsarme Mobilität und Sensibilisierung zur bewussten Ressourcennutzung.

Darüber hinaus initiierten die Unternehmen auch gemeinsame Projekte, wie eine Klimaschutz-App für die Mitarbeitenden, die niederschwellig über Nachhaltigkeit im Alltag informierte und zu klimafreundlichen Verhalten motivierte. Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München und Schirmherr des Klimapakts begrüßt die Initiative zur App ganz ausdrücklich: „Zum Klimaschutz kann jede und jeder beitragen. Münchner Großunternehmen engagieren sich bereits seit Jahren im Klimapakt. Dass sie nun auch ihre Mitarbeitenden motivieren, aktiv mitzumachen ist ein besonders gutes Zeichen für den lokalen und globalen Klimaschutz.“

Die Landeshauptstadt hat mit der Unterstützung dreier Kooperationspartner — der Flughafen München GmbH, der IHK für München und Oberbayern sowie der Stadtwerke München GmbH — die am Klimapakt² teilnehmenden Unternehmen motiviert, als Vorreiter einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Münchner Klimaschutzziele zu leisten. Auch in der zweiten Phase des Klimapakt Münchner Wirtschaft unterstützen die Münchner Beratung sustainable AG und der Green City e.V. die Unternehmen und das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München.

Eine dritte Phase des Klimapakt Münchner Wirtschaft hat der Stadtrat bereits beschlossen. Noch im Jahr 2022 soll die Umsetzung beginnen.

Münchner Klimapakt² Unternehmen

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der Allianz

Die folgenden Maßnahmen bringt die Allianz in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Oliver Bäte, Vorsitzender des Vorstands der Allianz SE - darum sind wir Mitglied im Klimapakt²:

"Die Umwelt zu schützen ist für die Allianz selbstverständlich – und das seit vielen Jahren. Unser Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck in unserem Geschäftsbetrieb so weit wie möglich zu verkleinern. Im Austausch mit den Beteiligten des Münchner Klimapakt² entstehen neue Impulse und Netzwerke, die wir sehr schätzen."

Best Practice: Der Allianz Campus in Schwabing

In allem, was wir tun haben wir uns zu höchsten Leistungen verpflichtet. Das gilt auch für unsere Gebäude und Büros.

Seit 2016 wird der Campus Schwabing sukzessive renoviert und modernisiert: Die Gebäudeinfrastruktur genauso wie die einzelnen Arbeitsplätze und jüngst unsere Kantine. Leitbild und Priorität haben dabei ökologische Gestaltung und höhere Energie-Effizienz, um unsere Umweltbelastung zu und den CO2 Fußabdruck zu verringern. In den nächsten Jahren werden wir auf diesem Weg weiter fortschreiten und damit weitere CO2 Einsparungen erzielen.

Das neue Arbeitsplatzkonzept umfasst viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, auch international. Mitarbeiter fragen gezielt nach „Grünen Themen“ und zeigen, dass der Wandel auch kulturell gelebt wird.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Auf unserer Webseite veröffentlichen wir regelmäßig Neuigkeiten zu diesem Thema. Der jährliche Nachhaltigkeitsbericht gibt darüber hinaus einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der Allianz Gruppe in dieser Hinsicht.

Mehr zur Allianz

Die Allianz Gruppe ist einer der führenden integrierten Finanzdienstleister weltweit. 92 Millionen Privat- und Unternehmenskunden setzen auf Wissen, globale Reichweite, Kapitalkraft und Solidität der Allianz, um finanzielle Chancen zu nutzen, Risiken zu vermeiden und sich abzusichern. 2019 erwirtschafteten über 142.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern einen Gesamtumsatz von 142,4 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 11,9 Milliarden Euro. Die Allianz SE ist die Holdinggesellschaft, der direkt und indirekt die einzelnen Tochtergesellschaften zugeordnet sind. Der Unternehmenssitz ist München.

Die Allianz führt seit September 2019 die von den Vereinten Nationen einberufene "Net-Zero Asset Owner Alliance" mit der wir uns verpflichtet haben, unser Investitionsportfolio auf Null-Emissionen bis 2050 auszurichten.

Parallel zu unseren Investitionen richten wir auch unseren Geschäftsbetrieb nachhaltig aus. Hierzu haben wir uns den Initiativen RE100 und SBTI angeschlossen. Bereits seit 2012 ein CO2-neutrales Unternehmen, unterstützt unser Umweltmanagement diesen Wandel durch eine aktive Klimawandel-Strategie.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der BayernLB

Die folgenden Maßnahmen bringt die BayernLB in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

"Schon seit mehreren Jahren setzt die BayernLB ihre Klimaschutzstrategie erfolgreich um. Nicht umsonst zählen wir in unserer Peer Group zu den nachhaltigsten Banken weltweit. Unser seit vielen Jahren gelebtes Engagement bildet eine solide Basis für eine noch stärkere geschäftliche Ausrichtung auf nachhaltige Themenfelder, die wir uns im Rahmen der strategischen Neuausrichtung auf die Fahne geschrieben haben. Es bedarf keiner großen Überlegung uns nun auch der Fortsetzung, dem Klimapakt², wieder anzuschließen. Wir freuen uns dazu beizutragen, gemeinsam die Herausforderungen anzugehen, um das Ziel des Klimaschutzplans 2050 zu erreichen."

Best Practice: Klimaschutz bei der BayernLB

Als Finanzintermediär liegt für uns das größte Potential für CO2 Einsparung in der Finanzierung nachhaltiger Projekte. So finanzierten wir im letzten Jahr eine Vielzahl von Projekten zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite .

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Durch die konsequente Umsetzung unserer Klimaschutzstrategie arbeiten wir am Standort München seit 2008 klimaneutral. Dies gilt seit 2015 auch für alle unseren Standorte in Deutschland.Unser Anspruch ist es den CO2 Verbrauch, durch ein aktives Energie- und Ressourcenmanagement, weiter zu reduzieren.

Mehr zur BayernLB

Die BayernLB positioniert sich als Bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft. Zu den Kunden zählen große und mittelständische Unternehmen, Immobilienkunden, Finanzinstitutionen und Asset Management-Kunden sowie die Öffentliche Hand und über 400 Sparkassen in ganz Deutschland. Über die Direktbanktochter DKB (Deutsche Kreditbank) betreut die BayernLB im Konzern daneben über drei Millionen Privatkunden.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der Deutschen Telekom

Die folgenden Maßnahmen bringt die Deutsche Telekom in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Dirk Wössner, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²:

„Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Wir begleiten diesen Wandel, vereinfachen das Leben der Menschen und bereichern es. Die zunehmende digitale Vernetzung verbraucht jedoch auch eine Menge Energie. Aus diesem Grunde unternehmen wir große Anstrengungen, um Energien effizienter zu nutzen und im Netzbetrieb Strom zu sparen. Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit."

Best Practice: Klimaschutz-Projekte bei der Deutschen Telekom

Die Telekom hat nicht nur weitreichende Klimaschutzziele für den Konzern verabschiedet, sondern zeigt auch konkret in München, dass sie ihr eigenes Mobilfunknetz möglichst energieeffizient betreibt und für Kommunen innovative Lösungen für mehr Klimaschutz entwickelt.

Durch Modernisierungsmaßnahmen des Mobilfunknetzes wie Technikupgrades und der Einführung neuer stromsparender Netzfeatures bei den LTE-Zellen im Münchner Stadtgebiet, können innerhalb der Laufzeit des Klimapakt² über 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden.

Auch in der Allianz Arena kann die Telekom in ihrem Netz durch neue Netzfeatures und effizientere Klimatechnik erhebliche Energieeinsparungen umsetzen.

Ein dritter Schwerpunkt ist die ökologische Bilanzierung von innovativen Smart City-Lösungen wie Park and Joy, Smart Waste und Smart Lighting  mittels eines neuen Tools zur Berechnung der CO2- Einsparpotenziale für München.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Die Deutsche Telekom hat sich ein ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Schon bis zum Jahr 2021 wird der Konzern nur noch Strom (Scope 2) aus 100 Prozent erneuerbaren Energien einsetzen. Auch die sonstigen Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen (Scope 1) werden wir reduzieren. Bis zum Jahr 2030 sollen unsere CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber 2017 sinken.

So arbeiten wir daran, dass in der Allianz Arena durch unsere 5G -Netze neue Sporterlebnisse mittels Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR) energiesparend möglich werden.

Mehr zur Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 184 Millionen Mobilfunk-Kunden, 27,5 Millionen Festnetz- und 21 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit.

Wir bieten Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden.

Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2019 haben wir mit weltweit rund 211.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 80,5 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Wir glauben an die Vereinbarkeit von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten und verpflichten uns zu verantwortungsvollem Handeln entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz beim Europäischen Patentamt

Die folgenden Maßnahmen bringt das Europäisches Patentamt in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

António Campinos, Präsident Europäisches Patentamt - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

"Wir im EPA verstehen uns als Teil einer größeren Gemeinschaft und nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt und das städtische Umfeld an unseren Standorten ernst. Wir schreiben Umweltbewusstsein groß und lassen uns von den Grundsätzen der ökologischen Verträglichkeit leiten."

Best Practice: Klimaschutz beim Europäischen Patentamt

Bedarfsgerechte Steuerung der Raumkonditionen für Konferenz- und Schulungsräume sowie der Dolmetscherkabinen über das Raumbuchungssystem.

 Ausgangspunkt:

  •     Das Europäisches Patentamt verfügt in den Pschorr-Höfen über 18 Konferenzräume mit insgesamt 54 Dolmetscherkabinen sowie 20 Schulungsräume.
  •     Alle Konferenz- und Schulungsräume sowie die Dolmetscherkabinen werden über 6 Klimaanlagen mit Frischluft versorgt, durch Volumenstromregler ist jeder Raum individuell regelbar.
  •     Die Klimaanlagen laufen über ein Tagesprogramm zu vorgegebenen Zeiten. (Mo –Fr,  7.00 bis 19:00 Uhr)
  •     Der Gesamtenergiebedarf beläuft sich auf              ca. 2808 MWh.

Maßnahme:

  •     Alle Klimaanlagen werden auf Druckregelung umgerüstet.
  •     Das Raumbuchungssystem  „Rooms“ sendet die Buchungsanfragen an die Gebäudeleittechnik und wird dort ausgewertet.
  •     Nachrüstung von CO2 Fühlern im Raum oder in der Abluft.
  •     Nachrüstung von Präsenztastern. Dieser dient zur manuellen Betriebszeitenverlängerung oder bei kurzfristigen Änderungen zum Einschalten.

Ergebnis:

  •     Es werden nur gebuchte Räume belüftet.
  •     Reduzierung der Anlagenlaufzeiten um ca. 35%
  •     Energieeinsparung von 1020 MWh/a.
  •     CO2 Einsparung von  290 t/a.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Wettergeführte Regelung BA 6 und 8 auf Basis eines simulierten virtuellen Zwillings

  •     Regelung und Steuerung der Heizungs- Kälte- und Klimaanlagen über Wetterprognosen und Gebäudewerte.
  •     Gebäudezonen werden über einen digitalen Zwilling abgebildet und mit Lifedaten aus dem Gebäude versehen.
  •     Die Anlagenlaufzeiten und Sollwerte für Heizung oder Kühlung werden in Verbindung mit der Wetterprognose errechnet und der Gebäudeleittechnik vorgegeben.
  •     Jährliche CO2 Einsparung 156 t /a

 Leuchtmitteltausch 2020

  •     Ersetzen von Leuchtstoffröhren durch LED
  •     Jährliche CO2 Einsparung ca. 40 /a

Mehr zum Europäischen Patentamt

Auftrag
Als das Patentamt für Europa sind wir stolz darauf, hochwertige Patente zu erteilen und effiziente Dienstleistungen zu erbringen und damit die Innovation, die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum zu fördern.

Vision
Wir werden unser Personal befähigen und motivieren, weltweit Maßstäbe im Bereich des geistigen Eigentums zu setzen. Unser Amt wird effektiv und transparent arbeiten, und wir werden auf die Bedürfnisse unserer Nutzer eingehen und flexibel auf die sich ändernden Anforderungen und Bedingungen eines dynamischen, globalen Patentsystems reagieren. Unsere Arbeit soll zu einer sichereren, intelligenteren und nachhaltigeren Welt beitragen.

Werte
Unsere Beziehungen - sowohl innerhalb des Amts als auch zu Partnern in aller Welt - sollen sich auf der Grundlage von Vertrauen, Fairness, gegenseitigem Respekt, Anpassungsfähigkeit, Zusammenarbeit und der Verpflichtung zu Exzellenz entfalten.

Slogan
Der Exzellenz verpflichtet

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei Giesecke+Devrient

Die folgenden Maßnahmen bringt Giesecke+Devrient in den Klimapakt² ein, um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid in München zu reduzieren.

Ralf Wintergerst, Giesecke+Devrient - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Unser langfristiges Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck von G+D kontinuierlich zu verkleinern. Mit der Teilnahme am Klimapakt² unterstreichen wir diese Bestrebungen und möchten die Stadt München aktiv bei der Erreichung Ihrer Klimaschutzziele unterstützen.“

Best Practice: Klimaschutz-Projekte bei Giesecke+Devrient GmbH

Über mehrere Jahre wurde das Headquarters von G+D in der Prinzregentenstraße modernisiert. Eine Reduzierung des Stromverbrauchs in den Bürobereichen konnte durch ein angepasstes Beleuchtungskonzept erzielt werden. Herkömmliche Leuchtmittel wurden durch energiesparende LED-Leuchtmittel ersetzt. Durch eingebaute Bewegungs- und Tageslichtsensoren wird zudem die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert. Glastüren zu Büros und Glaswände zu Besprechungsräumen führen in den Flurbereichen zu einer natürlichen Tageslichtbeleuchtung. Die tägliche Leuchtdauer wird damit reduziert und gleichzeitig die Lebensdauer der eingesetzten Leuchtmittel verlängert.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Anfang 2020 wurde ein neues app-basiertes Parkplatzmanagementsystem eingeführt. In diesem Zuge wurde der Tagesmietpreis für einen Parkplatz erhöht. Gleichzeitig erfolgt eine Subvention für das Jobticket in Höhe von 15€/Monat pro Mitarbeiter, um die Nutzung des ÖPNV weiter zu fördern und entstehende CO2-Emissionen durch Commuting zu redizieren.

Mehr zu Giesecke+Devrient

Giesecke+Devrient ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Sicherheitstechnologien, sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt. Milliarden von Menschen profitieren in ihrem privaten, digitalen und geschäftlichem Alltag von G+D. Mit rund 11.600 Beschäftigten in 32 Ländern entwickelt, produziert und vertreibt die Unternehmensgruppe Produkte und Lösungen rund um die Absicherung von Bezahlvorgängen, Identitäten, Konnektivität und Daten.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der Knorr-Bremse AG

Die folgenden Maßnahmen bringt die Knorr-Bremse AG in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Dr. Peter Radina, Knorr-Bremse AG, Standortverantwortlicher sowie Mitglied der Geschäftsführung von Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Knorr-Bremse möchte die Zukunft der Mobilität sicher und umweltverträglich mitgestalten. Hieraus leitet sich eine besondere Verantwortung ab – gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern, sowie der Umwelt und der Gesellschaft. Mit unserer Klimastrategie gehen wir einen ambitionierten Weg und sehen den Klimapakt als wichtige Kooperationsplattform für gemeinsame Projekte für Klimaschutz mit ähnlich ambitionierten Unternehmen und der Stadt München umzusetzen.“

Eigenstromerzeugung und energetische Optimierung am Standort München

Am TCK I - einem Bürokomplex auf dem Firmengelände in der Moosacher Straße 80, bestehend aus drei Gebäuden - wurde eine Fassadensanierung vollzogen. Im Rahmen dieser Fassadensanierung wurden weitere energetische Optimierungen vorgenommen, indem ein Blockheizkraftwerk und eine Wärmepumpe Anfang 2019 installiert wurden. Neben der Optimierung wurde auch eine Photovoltaikanlage auf zwei Gebäuden des TCK I und des Parkhauses in Betrieb genommen.

Das Blockheizkraftwerk besitzt eine elektrische Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung von 100 kW. Die Wärmepumpe mit einer thermischen Leistung von 265 kW kann den Erdgasverbrauch für das TCK I um rund zehn Prozent.

Die PV-Anlage auf dem Parkhaus und den Häusern 2 und 4 des TCK I könnten bis zu 405 kWp und einen jährlichen Ertrag von circa 607.000 kWh liefern.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Neue Knorr-Bremse Klimastrategie 2030: Halbierung der Scope 1 und 2 CO2- Emissionen bis 2030 durch Energieeffizienz, Eigenstromerzeugung und Einkauf erneuerbarer Energien pro Jahr.

Darüber hinaus CO2-Neutralität durch zusätzlichen Einkauf erneuerbarer Energien über den Zielwert hinaus und Kompensation.

Mehr zur Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse ist Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Rund 29.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,9 Mrd. Euro. Seit mehr als 115 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.

MTU Aero Engines AG

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der MTU Aero Engines AG

Die folgenden Maßnahmen bringt die MTU Aero Engines AG in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Lars Wagner, Vorstand Technik und Standortleiter München MTU Aero Engines - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Klimaschutz gehört zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Seit Jahren arbeiten wir deshalb intensiv daran, unsere Produkte stetig zu verbessern und sparsamer zu machen. Unseren Fokus legen wir dabei auf die Entwicklung evolutionärer und revolutionärer Antriebskonzepte, die weit über den heutigen Stand der Technik hinausgehen. Mit dem gleichen Anspruch optimieren wir auch die Umweltfreundlichkeit der Produktion, Infrastruktur und Mobilität an unseren Standorten. Der Klimapakt hat sich dafür als Think Tank absolut bewährt. Er sorgt dafür, dass wir gemeinsam mehr erreichen und gute Ideen zum Wohl aller teilen.“

Best Practice: Klimaschutz-Projekte bei MTU Aero Engines AG

Am Standort München wird 2020 auf einem erweiterten Gebäude eine Photovoltaikanlage installiert. Die MTU geht damit den nächsten Schritt zu einer effizienten und ökologischen Energieversorgung, nachdem das Unternehmen bereits seit Sommer 2017 ein mit Bio-Methan betriebenes Blockheizkraftwerk betreibt.

Die Anlage wird eine Leistung von zirka 1.000 kWh haben und somit eine Einsparung von 180 Tonnen CO2 jährlich bewirken. Der von der Anlage erzeugte Strom wird zur Eigennutzung verwendet. Mit der Installation der Anlage zeigt die MTU ihre Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt, trotz der geringen Wirtschaftlichkeit.

Mehr zu MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und unterhält Standorte weltweit. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt die MTU eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile sind in jedem dritten Verkehrsflugzeuge weltweit im Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt die MTU Maintenance zu den Top 3 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Unternehmenssitz ist München.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der Munich Re

Die folgenden Maßnahmen bringt die Munich Re in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Dr. Michael Menhart, Head of Economics, Sustainablity & Public Affairs Munich Re - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

"Belastungen der Umwelt und des Klimas durch unseren Geschäftsbetrieb zu vermeiden und Ressourcen zu schonen, ist ein definiertes Ziel von Munich Re.“

Best-Practice: Energieeffizienz durch gezielte Standortkonsolidierung

Im Rahmen der Umsetzung unseres Standortkonzeptes werden ökologisch und ökonomisch ineffiziente Standorte aufgeben. Durch moderne Möblierungskonzepte, auf Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudemodernisierung und Digitalisierung unserer Kommunikation verringern wir nachhaltig unseren Ressourcenverbrauch.

Mehr zur Munich Re

Risiken zu managen ist unsere Stärke.

Munich Re ist eine Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in München. Unser Geschäftsmodell basiert auf der Kombination von Erst- und Rückversicherung unter einem Dach. Weltweit übernehmen wir Risiken unterschiedlichster Komplexität und Ausprägung. Munich Re steht für ausgeprägte Lösungsexpertise, konsequentes Risikomanagement und finanzielle Stabilität. Höchsten Wert legen wir auf ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei OSRAM

Die folgenden Maßnahmen bringt OSRAM in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Jochen Berner, Head of Responsible Business & Sustainability OSRAM Licht - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Als global agierendes Unternehmen nehmen wir unsere Verantwortung zur Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht wahr. Ein relevanter Beitrag dazu ist auch der Klimaschutz: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Jahr 2030 CO2-neutral zu sein. Im Rahmen des globalen Reduktionsprogrammes unterstützen wir auch lokale Initiativen, um in ihnen zu lernen und Erfahrungen zu teilen. Wir halten den offenen Austausch über Unternehmens- und Sektorgrenzen hinweg für dringend geboten – haben wir doch alle ein Interesse daran, die Auswirkungen des Klimawandels weitestgehend zu reduzieren. Der Klimapakt München ist auch in seiner zweiten Runde eine der herausragenden, lokalen Plattformen, die eben diesen Austausch zwischen Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft ermöglichen.“

Die OSRAM-Klimastrategie

Die nachhaltige Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen zählt zu den größten globalen Herausforderungen. Bis 2030 will OSRAM den eigenen Betrieb CO2-neutral gestalten.

  • In Monterrey (Mexiko) wurden in Werksbereichen mit geringerem Bedarf anstelle der energieintensiven Zentralversorgung kleinere, mobile Druckluftkompressoren eingesetzt. Darüber hinaus wurde der Kälteverlust, aus den temperierten Bereichen nach außen, durch den Einsatz von Luftschleiern reduziert.
  • In Hillsboro (USA) wurde die Beleuchtung im Hauptgebäude komplett auf ein modernes LED-Lichtsystem umgestellt.
  • In Treviso (Italien) wurde die Vakuumversorgung durch den Einbau von Pumpen mit Regelantrieb (VSD) modernisiert und die Effizienz damit erheblich gesteigert.
  • In Foshan (China) wurde das Kühlwassersystem so umgestaltet, dass nun weniger Pumpen benötigt werden.
  • In Penang (Malaysia) wurden die Luftumwälzung der Klimaanlage im Bereich der Testlabore optimiert sowie der Wirkungsgrad weiterer Kälteanlagen im Produktionsbereich durch technische Maßnahmen erhöht.
  • Auch an unserem neuesten Standort Kulim (Malaysia) konnten bereits erste Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden. So wurden Einstellungen der Klimaanlagen optimiert. Zudem wurden die Anforderungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit verringert, wo dies möglich war.

Aus den hier beispielhaft aufgezählten Maßnahmen ergaben sich alleine Einsparungen von 2.800 Tonnen CO2.

Mehr zu OSRAM

OSRAM blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Wir sind Wegbereiter des Fortschritts – insbesondere in einem Zeitalter, das von globalen Herausforderungen wie der Klimawandel geprägt ist. Künstliche Beleuchtung ist für fast 15 % des weltweiten Stromverbrauchs und somit für 5 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um unser Klima zu schützen, nutzen wir neueste Technologien.

Intelligente, vernetzte und effiziente Lichtlösungen sind unser Hebel, der es uns und unseren Kunden ermöglicht, Energie und Kosten zu sparen.

Siemens AG

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei Siemens

Die folgenden Maßnahmen bringt Siemens in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Dr. Roland Busch,Mitglied des Vorstands der Siemens AG - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Mit dem CO2-Neutralitätsprogramm gehen wir bei Siemens voran. Damit zeigen wir, dass nachhaltiges Wirtschaften bis Ende des nächsten Jahrzehnts technologisch möglich und profitabel umsetzbar ist.“

Mehr zur Siemens AG

Siemens ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Als einer der größten Anbieter energieeffizienter, ressourcenschonender Technologien ist Siemens führend bei Systemen für die Energieerzeugung und -übertragung sowie die medizinische Diagnose. Bei Lösungen für Infrastruktur und Industrie nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle ein.
Im Geschäftsjahr 2019, das am 30. September 2019 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 86,8 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,6 Milliarden Euro. Ende September 2019 hatte das Unternehmen weltweit rund 385.000 Beschäftigte.

Maßnahmen zum Klimaschutz von Telefónica Deutschland in München

Die folgenden Maßnahmen bringt Telefónica Deutschland in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility Telefónica Deutschland - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Klimaziele zu erreichen und die Erderwärmung aufzuhalten ist für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig. Gemeinsam mit Münchens Unternehmen entwickeln wir daher Ideen und Maßnahmen für eine bessere Klimabilanz“, sagt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland. „Ohne Digitalisierung sind Klimaziele nicht zu erreichen. Wir stehen den teilnehmenden Unternehmen als Infrastrukturgeber zum Thema Digitalisierung zur Seite.“

Best Practice: Telefónica Netzstandort Berlin verbessert CO2-Bilanz

Telefónica hat ihren Netzstandort Berlin mit neuester digitaler Gebäudeleittechnik auf Basis von Internet-of-Things ausgestattet. Der Standort wurde im laufenden Betrieb vollständig modernisiert und ein Teil der Technik erneuert. Damit verbessert das Unternehmen die Umweltbilanz.

Das intelligente Energieverbrauchskonzept verbessert analog zum geringeren Energieverbrauch (rund 25 Prozent/Jahr) die CO2-Bilanz. Einen großen Anteil daran hat die umweltschonende Klimaanlagentechnik. Diese nutzt die meiste Zeit die direkte Rückkühlung über die Außenluft. Insgesamt optimiert das perfekte Zusammenspiel von Energieversorgung, Klima- und Gebäudeleittechnik den Energieverbrauch.

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Telefónica Deutschland mit seiner Kernmarke O2 hat ein Jahr früher als ursprünglich geplant die im Jahr 2016 festgelegten Ziele zu Stromverbrauch und CO2-Ausstoß erreicht. Das Ziel, den CO2-Ausstoß gegenüber 2015 um 11 Prozent zu senken, wurde mit einem Rückgang um 28,5 Prozent zum Ende des Jahres 2019 deutlich übertroffen. Der Energieverbrauch pro Datenvolumen sank um 56,1 Prozent.

Mehr zu Telefónica Deutschland

Telefónica Deutschland bietet Telekommunikationsdienste für Privat- und Geschäftskunden sowie innovative digitale Produkte und Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse. Das Unternehmen ist einer der führenden integrierten Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Allein im Mobilfunk betreut Telefónica Deutschland mehr als 42,4 Millionen nicht-maschinelle Anschlüsse (Stand: 31.03.2020) – kein Netzbetreiber verbindet hierzulande mehr Menschen.

Mit seiner Kernmarke O2 verfolgt das Unternehmen ein umfangreiches Nachhaltigkeitsprogramm. Zentrales Steuerungstool ist der Responsible Business Plan. Mit digitalen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen das Leben der Menschen einfacher, sicherer, gesünder und umweltfreundlicher machen. Telefónica engagiert sich in den Schwerpunktfeldern: "Verantwortlich wirtschaften", "Leben in der digitalen Welt stärken" sowie "Umwelt & Klima schützen".

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der Versicherungskammer Bayern

Die folgenden Maßnahmen bringt die Versicherungskammer Bayern in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Dr. Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender des Konzerns Versicherungskammer - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Für uns als regionaler Versicherer und Marktführer in Bayern hat der Klimaschutz seit jeher eine herausragende Bedeutung. Deshalb engagieren wir uns gern beim Klimapakt2 und wollen unseren Teil dazu beitragen, damit München bis 2050 klimaneutral ist.“

Best Practice: Klimaschutz bei der Versicherungskammer Bayern

Die Casinos der Versicherungskammer in München werden ökologisch und gesundheitsorientiert geführt. 40 Prozent der verarbeiteten Nahrungsmittel sind bio, 85 Prozent des Fleisches ist regional von Bio-Bauern.
Ökologisch nachhaltig handelt das Casino auch durch das Prinzip „nose to tail“ - fast alle Teile vom Tier werden als Lebensmittel verwertet.
Abfall vermeidet man durch FairCup-Mehrwegbecher für Obst und Müsli sowie RECUP-Becher: Seit 2018 wurden rund 50 000 Kaffee-Pappbecher eingespart.
Mit zwei Inhouse-Gewächshäusern für Kräuter und Salat reduzieren sich Lieferwege um 99 Prozent und der Wasserverbrauch um 95 Prozent.
10 Orangenbäume bei einem Crowdfarming-Projekt stoppen Lebensmittelverschwendung: Geerntet wird auf Bestellung.
Auf dem Dach eines Gebäudes sammeln 500 000 Bienen Honig, der an die Mitarbeiter weitergereicht wird.

Mehr zur Versicherungskammer Bayern

Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 8,7 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer- Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.700 Beschäftigte, davon gut 300 Auszubildende.

Maßnahmen und Schwerpunkte zum Klimaschutz bei der BayWa

Die folgenden Maßnahmen bringt die BayWa in den Klimapakt² ein, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in München zu reduzieren.

Prof. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG - darum sind wir Mitglied des Klimapakt²

„Die BayWa ist ein global tätiges Unternehmen mit dem Ursprung und der Zentrale in München. Unser Herz hängt an der Region und es ist uns wichtig, neben unserem internationalen Engagement auch vor Ort einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Darum sind wir auch zum wiederholten Mal Teil des Klimapakt Münchner Wirtschaft.“

Best Practice: Klimaneutrales Wirtschaften

Das Geschäftsfeld Global Produce macht seit 2016 in der BayWa vor, wie klimaneutrales Wirtschaften funktionieren kann. Nach dem größten Produktionsstandort Kressbronn arbeiten seit 2018 mittlerweile alle deutschen Standorte von Global Produce klimaneutral. Im Jahr 2019 folgte die holländische Konzerntochter TFC Holland. Möglich wurde dies durch eine kontinuierliche Reduktion von THG-Emissionen an den Standorten, u. a. durch Umstellung auf LED-Leuchtmittel, den Einbau von Schnelllauftoren gegen Kälteverlust, die Installation von Solaranlagen für die Eigenstromerzeugung. Durch die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen konnten die genannten Standorte im Jahr 2019 insgesamt eine Reduktion ihrer THG-Emissionen um 65% im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Abschließend wurde für die verbliebenen 780 Tonnen THG-Emissionen im Jahr 2019 zur Klimaneutralstellung in hochwertige internationale  Klimaschutzprojekte investiert

Mehr zur BayWa AG

Die BayWa AG ist ein global tätiger Konzern, der in seinen Segmenten Agrar, Energie und Bau die Grundbedürfnisse von Menschen nach Nahrung, Wärme, Energie und Wohnen bedient. 1923 in München gegründet, zählt das Unternehmen heute weltweit über 20.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern. Seinen Ursprung hat der Konzern im genossenschaftlichen Landhandel, der noch heute das Fundament der Unternehmenskultur bildet. Zu einem wichtigen Standbein hat sich seit 2009 das Geschäftsfeld Regenerative Energien entwickelt. Die BayWa r.e., in der alle Aktivitäten in diesem Bereich gebündelt sind, hat bisher weltweit über 3,0 Gigawatt an Kapazitäten aus regenerativen Quellen ans Netz gebracht. Sie ist damit ein international erfolgreicher Mitgestalter der Energiewende.

Klimapakt² Kooperationspartner

Jörg Ebbighausen, Bereichsleiter Konzernentwicklung der Flughafen München GmbH - darum unterstützen wir den Klimapakt²

"Am Flughafen München verfolgen wir eine ambitionierte Klimaschutzstrategie. Unser Ziel: den Flughafen bis 2030 klimaneutral zu betreiben. Um dies zu erreichen, setzen wir vor allem auf regenerative Energieträger, energieeffiziente Gebäudetechnik und technischen Fortschritt bei flughafenspezifischen Anlagen sowie eine emissionsarme Campusmobilität. Dies erfordert Expertise und Leidenschaft – beides bringen wir als Kooperationspartner gerne in den Klimapakt ein."

Aktuelles aus dem Klimapakt² Unternehmen

Ein Meilenstein auf dem Weg zum CO2-neutralen Flughafen war der Austausch von herkömmlichen Vorfeldleuchten mit moderner und energiesparender LED-Technik. Mit 185.000 LEDs auf den bis zu 34 Meter hohen Lichtmasten steht am Flughafen München die größte LED Hochmast-Anlage der Welt.

Eigens für den Airport wurde eine der innovativsten LED Hochmast-Anlagen entwickelt. Die Implementierungsphase von sechs Jahren war zwar lang und die Investition mehrerer Millionen Euro kostspielig, aber das Ergebnis ist es allemal wert: jährlich spart der Flughafen München damit rund 2800 Tonnen CO2.

Mehr zum Flughafen München

Die 1949 gegründete Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den Münchner Flughafen, der am 17. Mai 1992 an seinem heutigen Standort eröffnet wurde. Gesellschafter der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Konzernweit beschäftigt die FMG mit ihren 22 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 10.000 Mitarbeiter. Mit insgesamt rund 38.000 Beschäftigten bei über 500 Unternehmen gehört der Flughafen München zu den größten Arbeitsstätten Bayerns. Der Airport bietet heute Flugverbindungen zu über 250 Zielen in aller Welt und hat sich fest im Kreis der zehn verkehrsstärksten Flughäfen Europas etabliert. 2019 wurden an Bayerns Tor zur Welt rund 417.000 Flüge mit 47,9 Millionen Passagieren gezählt.

Dr. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern - darum unterstützen wir den Klimapakt²

"Der Schutz des Klimas ist der bayerischen Wirtschaft ein besonderes Anliegen und ‎eine Voraussetzung für den künftigen Erfolg unseres Wirtschaftsstandortes. Wir ‎unterstützen daher auf vielfache Weise die Klimaschutzanstrengungen unserer ‎Mitglieder. Gerne begleiten wir auch den zweiten Klimapakt ‎Münchner Wirtschaft und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg."

Mehr zur IHK für München und Oberbayern

Die IHK für München und Oberbayern ist mit rund 390.000 Mitgliedsunternehmen die größte IHK in ‎Deutschland. Unser oberstes Ziel ist es, beste Rahmenbedingungen für den nachhaltigen ‎wirtschaftlichen Erfolg der gewerblichen Unternehmen in München und Oberbayern zu schaffen. Durch ‎engen Austausch mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung sorgen wir dafür, dass die ‎Anliegen der Unternehmer auch wirklich gehört werden. Als IHK sind wir eine „Körperschaft des ‎öffentlichen Rechts“ – eine Einrichtung aus der Wirtschaft in der Region für die Wirtschaft in der ‎Region. Rund 12.000 Unternehmer engagieren sich ehrenamtlich in Vollversammlung, Regional- und ‎Fachausschüssen oder in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Ehrenamt ist eine unserer ‎tragenden Säulen.‎

 

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung - darum unterstützen wir den Klimapakt²

"Die SWM sind der kommunale Energie- und Mobilitätsexperte der Landeshauptstadt München. Als solcher sehen wir uns in besonderer Weise dem Klimaschutz verpflichtet. Wir treiben die Energie- und Mobilitätswende in München stetig voran. Deshalb sind wir natürlich beim Klimapakt der Münchner Wirtschaft dabei und werden die Partner des Netzwerks mit unserer umfassenden Kompetenz unterstützen."

Ausbauoffensive Erneuerbare Energien

Die SWM sind Gestalter der Energiewende. Im Jahr 2008 wurde die Ausbauoffensive Erneuerbare Energien gestartet. Ihr Ziel: Bis 2025 wollen die SWM so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz München benötigt. Beim Ausbau der Ökostromerzeugung haben Projekte im Großraum München Vorrang. Da die Energiewende nur gelingen kann, wenn auch Wärme regenerativ erzeugt wird, entwickelten die SWM 2012 zudem eine Fernwärmevision: Sie wollen den Münchner Bedarf an Fernwärme CO2-neutral decken. Überwiegend werden sie dafür Geothermie nutzen. Ein weiterer Baustein des Klimaengagements ist der Ausbau von Fernkälte, um individuelle Klimaanlagen zu ersetzen. Durch die Nutzung von Ökokälte aus Grundwasser und Stadtbächen sinkt der Energieverbrauch für die Kälteerzeugung um rund 70 Prozent.

Mehr unter www.swm.de/ausbauoffensive

Mehr zu den Stadtwerken München

Die Stadtwerke München (SWM) sind als kommunaler Energieexperte der Landeshauptstadt München eines der größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands. Sie versorgen die Stadt sicher und klimaschonend mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme, Fernkälte) und mit quellfrischem Trinkwasser. Darüber hinaus betreiben die SWM 18 Hallen- und Sommerbäder. Ihre Verkehrstochter MVG verantwortet die umwelt- und stadtverträgliche Mobilität mit U-Bahn, Bus und Tram sowie mit neuen innovativen Mobilitätslösungen.
Im SWM Konzern arbeiten rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit sind sie einer der größten Arbeitgeber der Region und einer der größten Ausbildungsbetriebe.

Der Klimapakt²

Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative

Der Klimapakt² wird betreut vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und durch die Nationale Klimaschutz Initiative.

Kontakte

Beraterteam

Dr. Albert Hans Baur
sustainable AG
Tel.: 089 202056 43
E-Mail: albert.baur@sustainable.de

Laura Eifertinger
Green City e.V.
Tel.: 089 890 668 334
E-Mail: laura.eifertinger@greencity.de

Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft

Wirtschaftsförderung
Christian Rothe
Tel.: 089 233 25459
E-Mail: christian.rothe@muenchen.de
 

  • Referat für Arbeit und Wirtschaft

    Wirtschaftsförderung
    Grundlagen der Wirtschaftspolitik

    Herzog-Wilhelm-Straße 15

    089 233-25459

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