Die Donnersberger – Brücke der Zukunft
Die Donnersbergerbrücke in München ist eine der meistbefahrenen Innenstadt-Brücken Europas. Sie soll bis in die 2040er Jahre vollständig erneuert werden.
Reden Sie mit!
Wie kann die Zukunft der Donnersbergerbrücke und ihres Umfelds aussehen? Was soll auf, unter, neben der Brücke passieren?
Im Rahmen der städtebaulichen Voruntersuchung können alle Münchner Bürger*innen vom 23. November bis 13. Dezember 2026 dazu ihre Ideen formulieren. Den Link zur Beteiligung finden Sie hier ab 23. November
Städtebauliche Voruntersuchung
Die Donnersbergerbrücke ist mit durchschnittliche 125.000 Fahrzeugen pro Tag (Stand 2025) eine der meistbefahrenen innerstädtischen Brücken Europas.
Nach nun mehr als 100 Jahren Bestand weißt das Bauwerk bauliche Mängel auf, die nicht saniert werden können. Deswegen soll die gesamte Brücke vollständig erneuert werden, von der reinen Verkehrsachse zum prägnanten Stadtbaustein – mit vielfältigen Mobilitätslösungen und Aufenthaltsqualität für alle.
Vorbereitend wird eine städtebaulichen Voruntersuchung erarbeitet, die Stärken und Schwächen des Areals rund um die Donnersbergerbrücke aufzeigt und mögliche Potenziale, Risiken und Konflikte einer Neuordnung und Umgestaltung herausstellt. Daraus sollen Planungs- und Sanierungsziele für das Brückenumfeld entwickelt und konkretisiert werden.
Projektkandidat der IBA-M
Anders und besser in der Metropolregion München unterwegs sein. Das will die Internationale Bauausstellung IBA-M von 2024 bis 2034 in der Metropolregion München erreichen. Das Projekt "Die Donnersberger – Brücke der Zukunft" ist ein Projektkandidat des Baureferats gemeinsam mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung für die IBA-M.
Die 1935 eröffnete und seitdem mehrfach erweiterte Brücke soll zu einem markanten und attraktiven Ort für alle werden. Dafür wird die bisher vor allem auf den Autoverkehr ausgerichtete Infrastruktur weiterentwickelt. Künftig sollen Auto, öffentlicher Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr besser miteinander verbunden werden. Auch die Anschlüsse an die S-Bahn und den Regionalverkehr werden verbessert.
Auf, unter und neben der Brücke sollen neue Aufenthaltsbereiche mit Grünflächen und Freizeitangeboten entstehen. Maßnahmen zum Lärmschutz und zum Schutz des Klimas sowie barrierefreie Zugänge ergänzen das Konzept. So soll die Brücke zu einem modernen, lebenswerten und zukunftsfähigen Teil der Stadt werden.
Das Projekt zielt auf die Sicherstellung eines innovativen, partizipativen und integrativen Planungsansatzes vor Baubeginn ab, um die Modernisierung als Motor für urbane Transformation zu nutzen. Gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Fachleuten und Stakeholdern werden Lösungen für städtebauliche Verbesserungen, architektonische Qualität sowie Lärm- und Klimaschutz erarbeitet. Zusammen werden neue Ideen entwickelt, ungenutzte Flächen temporär aktiviert und alternative Nutzungskonzepte getestet.
In einem intensiven Auswahlverfahren hat es sich deshalb als Projektkandidat für die IBA-M, die erste Internationale Bauausstellung in Bayern und die erste zum Thema Mobilität durchgesetzt.