Schwangerschaftskonfliktberatung

Unsere Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen berät nach § 219 StGB in Verbindung mit §§ 5 und 6 SchKG vom 21.08.1995 im Schwangerschaftskonflikt.

Eine Beratungsbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt.

Der Abbruch einer Schwangerschaft setzt ein Beratungsgespräch bei einer staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen voraus. Die Schwangerschaftskonfliktberatung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Obwohl es sich um eine Pflichtberatung handelt, kann eine gemeinsame Beleuchtung der persönlichen Lebenssituation sehr hilfreich sein.

In einer vertrauensvollen Atmosphäre geben wir Ihnen genügend Raum, über ihre Probleme, Ängste und Zweifel zu sprechen. Wir informieren Sie über rechtliche Rahmenbedingungen und bei Bedarf über weitere Hilfen. Nach diesem Gespräch treffen Sie allein die Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch.

Die Berater*innen stehen unter Schweigepflicht. Zur Beratung können auf Ihren Wunsch Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzugezogen werden. Eine Beratung kann auch anonym erfolgen. Im Anschluß an das Beratungsgespräch wird eine Beratungsbescheinigung gem. § 219 StGB ausgestellt.

Die Beratungsinhalte umfassen:

  • rechtlicher Rahmen der Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Informationen zum Schwangerschaftsabbruch
  • Informationen zu gesetzlichen Leistungen und Hilfen für Schwangere und Familien
  • Informationen zu Adoption und Pflegschaft
  • einfühlsame Unterstützung und Begleitung auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen und tragfähigen Entscheidung im Hinblick auf die Schwangerschaft
  • vertrauliche Geburt
  • Familienplanung
  • Nachbetreuung nach einem Schwangerschaftsabbruch

Ein Schwangerschaftsabbruch ist möglich mit dem Nachweis über eine Beratung in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und wenn

  • seit der Empfängnis nicht mehr als 12 Wochen Zeit vergangen sind,
  • die Frau den Abbruch ausdrücklich verlangt und
  • zwischen dem Beratungsgespräch und dem Schwangerschaftsabbruch mindestens drei Tage liegen.

Die Schwangere hat ein Recht darauf, innerhalb von drei Tagen einen Beratungstermin zu erhalten.

Von der Beratungspflicht sind Frauen ausgenommen, die auf Grundlage einer medizinischen oder kriminologischen Indikation einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen. Hierfür wird ein ärztliches Attest benötigt. Die Beratungsstelle bietet aber natürlich auch diesen Frauen ihre Hilfe an.

Benötigte Unterlagen

Personalausweis oder Reisepass

Gebührenrahmen

Kostenfreie Leistung

Rechtliche Grundlagen

§§ 218, 219 StGB und §§ 5, 6 Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG)

Fragen & Antworten

Ist die Beratung Pflicht?
Ja.

Ist die Beratung anonym?
Eine anonyme Beratung ist möglich.

Benötige ich einen Termin?
Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Wie lange dauert das Gespräch?
Planen Sie bitte ca. 1 Stunde dafür ein. 

Landeshauptstadt München

Gesundheitsreferat
SG Schwangerenberatung

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Fax: +49 89 233-47872

Adresse

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Öffnungszeiten

Wir sind auch in der Zeit der Corona-Pandemie für Sie da und beraten Sie gerne nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Wir beachten den Gesundheitsschutz für uns alle.

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Montag, Dienstag, Donnerstag
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