Statistische Daten zu den Geographischen Verhältnissen in München

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Basiszahlen

Stadtgrundkarte mit Grün- und Wasserflächen
© Statistisches Amt München

Höchster Punkt im Stadtgebiet: 519 m
Tiefster Punkt im Stadtgebiet: 482 m
Gesamtfläche Münchens:
31 073 ha
mittlere Temperatur 2020 in °C: 11,0
Sonnenscheindauer 2020 in Stunden: 2 156
Niederschlagsmenge 2020 in mm: 963

Interaktive Anwendungen

Aktuelle Jahreszahlen zum downloaden

Fläche

Datenquelle für die Gliederung des Stadtgebietes nach Bodennutzungsarten ist der zentrale Geodatenpool des Geodatenservice München im Kommunalreferat der Landeshauptstadt München. Im Januar 2020 erfolgte eine Umstellung der Flächendaten auf das UTM-Koordinatensystem. Dadurch ergeben sich geringfügige Abweichungen zu den Vorjahren.

Betriebsflächen

Unbebaute Flächen, die überwiegend gewerblich, industriell oder für Zwecke der Ver- und Entsorgung genutzt werden. Zur Betriebsfläche gehören Abbauland, Halden, Lagerplätze, Deponien und dgl..

Erholungsflächen

Unbebaute Flächen, die überwiegend dem Sport, der Erholung oder dazu dienen, Tiere oder Pflanzen zu zeigen. Hierzu gehören Grünanlagen (einschl. unbebauter Flächen in zoologischen oder botanischen Gärten und dgl.), Sportflächen und Campingplätze.

Flächen anderer Nutzung

Flächen, die entsprechend ihrer überwiegenden Verwendung keiner der vorgenannten Nutzungsarten zuzuordnen sind. Hierzu gehören u. a. Übungsgelände (einschl. militärische Übungsplätze), historische Anlagen und Friedhöfe.

Gebäude- und Freiflächen

Flächen mit Gebäuden sowie unbebaute Flächen (Freiflächen), die den Zwecken der Gebäude untergeordnet sind. Hierzu zählen Hofräume, Vorgärten, Hausgärten, Lagerplätze, Grünflächen, Spielplätze, Stellplätze, Zufahrten und ähnliche Flächen, es sei denn, dass sie wegen eigenständiger Verwendung nach ihrer tatsächlichen Nutzung zuzuordnen sind. Öffentliche Gebäude dienen vorherrschend der Erfüllung öffentlicher Aufgaben und der Allgemeinheit.
Dazu zählen unter anderem Gebäude der öffentlichen Verwaltung, Ministerien, Postämter, Schulen, Universitäten, Kindertageseinrichtungen, Krankenhäuser, kirchliche Gebäude, Museen, Rundfunk- und Fernsehstudios.

Landwirtschaftsflächen

Flächen, die dem Ackerbau, der Wiesen- und Weidewirtschaft und dem Gartenbau (einschl. Obstanlagen und Baumschulen) dienen. Zur Landwirtschaftsfläche zählen auch Moor- und Heideflächen, Brachland sowie landwirtschaftliche Betriebsflächen.

Verkehrsflächen

Flächen, die dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr dienen, einschl. Wegen (auch Feld- und Fußwege, soweit sie nach allgemeiner Auffassung als „Wege“ zu bezeichnen sind) und Plätze (auch Markt-, Park- und Rastplätze).

Waldflächen

Flächen, die mit Waldbäumen oder Sträuchern bestockt sind. Hierzu gehören auch Auwälder, Gehölze, Pflanzgärten, Holzlagerplätze, Wildäsungsflächen und dgl..

Wasserflächen

Flächen, die während des größeren Teils des Jahres mit Wasser bedeckt sind, gleichgültig, ob
das Wasser in natürlichen oder künstlichen Betten fließt oder steht. In die Wasserfläche einbezogen werden auch zugehörige Böschungen, kleine Inseln und dgl..

Siedlungs- und Verkehrsfläche

Sie setzt sich zusammen aus den Nutzungsarten Gebäude- und Freiflächen, Betriebsflächen
(ohne Abbauland), Verkehrsflächen, Erholungsflächen und Friedhöfen.

 

Geographische Angaben

Am 30. Juni 2017 hat die Bayerische Vermessungsverwaltung einen neuen Höhenbezugsrahmen eingeführt. Das amtliche, seit 1912 verwendete, Höhenbezugssystem mit der bisherigen Angabe von Höhen über NormalNull (NN-Höhe) wurde auf das Deutsche HauptHöhenNetz 2016 (DHHN2016) mit Höhen über NormalHöhenNull (NHN-Höhe) umgestellt. Die nun eingeführten Höhen DHHN2016 wurden durch Präzisionsnivellement mit Schweremessungen unter Einbeziehung von Satellitenmessungen ermittelt. Die angegeben Höhen selbst blieben unverändert.

 

Witterung

Die meteorologischen Messdaten werden dem Statistischen Amt vom Deutschen Wetterdienst, Niederlassung München, zur Verfügung gestellt. Erhoben werden die Daten an der Klimastation München-Stadt, im 9. Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg, in einer Höhe von 515 m über Normalhöhennull 2016. Die Qualität der Daten entspricht der Stufe 3. Unter Qualitätsniveau 3 sind Daten für einzelne Witterungselemente zu verstehen, die systematisch grob geprüft und ggf. korrigiert sind. Es können aber auch noch ungeprüfte Werte enthalten sein.

 

30-jähriger Beobachtungszeitraum der Klimawerte

Unter „Klima“ versteht man den mittleren Zustand der Atmosphäre, wie er sich aus dem durchschnittlichen Verlauf der Witterung ergibt. Zur Beschreibung des Klimas werden langjährige Mittelwerte ausgewählter Klimaelemente herangezogen, die sich aus dem Durchschnitt einer 30-jährigen Referenzperiode errechnen. Damit bietet die Wetterforschung eine Richtschnur an, wie das Wetter pro Monat und Region normalerweise beschaffen sein sollte. Im Vergleich mit den aktuellen Jahreswerten lassen sich auf Grund dessen sowohl positive als auch negative Abweichungen ermitteln.

Die derzeit international gültige klimatologische Vergleichsperiode wurde von der Weltorganisation für Meteorologie festgelegt und umfasst die Jahre 1961 bis 1990. Da einzelne Messgrößen bei einem über 30 Jahre zurückliegenden Zeitraum ihre Gültigkeit als Erwartungswert nur noch unzureichend erfüllen, werden laut Deutschem Wetterdienst die 30-jährigen Referenzperioden künftig alle zehn Jahre neu berechnet.
Die jeweils aktualisierten Klimanormwerte sollen leichter nachvollziehbar und akzeptabler sein, da sie zeitlich näher am eigenen Erleben liegen. Als neuer Vergleichszeitraum wird das Mittel aus den Jahren 1981 bis 2010 herangezogen. Zur Bewertung des langfristigen Klimawandels und für internationale Vergleiche bleibt es jedoch weiterhin beim Beobachtungszeitraum 1961 bis 1990.

Beginnend mit dem Wetterjahr 2014 schließt sich das Statistische Amt der Vorgabe des Deutschen Wetterdienstes an und zieht für klimatologische Vergleiche zusätzlich zum Referenzzeitraum 1961 bis 1990 das Mittel der Jahre 1981 bis 2010 heran.

Weitere Angebote aus dem Statistischen Amt

Historische Berichte

Alle Artikel sind nach dem Erscheinungsjahr und der Nummer des Heftes aufgelistet und werden als pdf-Download zur Verfügung gestellt.

1999/10 - Das Münchner Wetter im Jahr 1999: Im Mittel um 2 °C zu warm

1998/10 - Das Sommerwetter und die Freibadesaison 1998 in München

1996/9 - Nach der Neuabgrenzung: Einwohnerentwicklung in den Münchner Stadtbezirken; Namen der Bezirksteile und -viertel

1996/1 - Die Münchener Stadtbezirke nach der Stadtgebietsneugliederung 

1993/4 - Vergleichende Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 1971 und 1991 

1993/4 - Ozonkonzentration in bayerischen Großstädten im Zeitraum März 1990 bis Februar 1993 

1992/1 - Sommerwetter in der Badesaison 1991 

1991/5 - Ozonkonzentration in bayerischen Großstädten in den Jahren 1980, 1985 und 1990 

1989/2 - Die Einflussgrößen des Münchener Wetters im Jahr 1988 

1988/12 - Die Fläche Münchens und seiner Stadtbezirke nach Nutzungsarten im Jahr 1988 

1987/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1987 in München 

1987/9 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1987 in München 

1986/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1986 in München 

1986/1 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1985 in München 

1985/4 - Ergebnisse der Viehzählung 1984 

1985/1 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1984 in München 

1984/9 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1984 in München 

1983/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1983 in München 

1983/6 - Die Flächen der Münchener Land- und Forstwirtschafts- sowie Gartenbaubetriebe 

1983/5 - Die Stadtfläche Münchens und ihre Nutzung im Vergleich zu anderen Städten 

1983/1 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1982 in München 

1981/12 - Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 1979 in München 

1981/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1981 in München 

1980/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1980 in München 

1980/7 - Die Entwicklung der Flächennutzung in München seit 1950

1980/6 - Nutzviehbestände in München - Ergebnisse verschiedener Erhebungsjahre

1980/1 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1979 in München 

1979/9 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1979 in München 

1979/7 - Die Stadtfläche und die Flächennutzung Münchens im Vergleich

1979/4 - Die Viehbestände in München werden wieder größer - Ergebnisse der neuesten Viehzählung vom 01.12.1978

1978/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1978 in München 

1978/9 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1978 in München 

1977/12 - Die Wetterverhältnisse des Jahres 1977 in München 

1977/8 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1977 in München 

1977/6 - Das Münchener Stadtgebiet und die Veränderungen in seiner Nutzung seit 1950 im Hinblick auf die Landwirtschaft

1976/8 - Das Sommerwetter 1976 in München 

1976/2 - Die Entwicklung der Flächennutzung in München seit 1965 

1975/11 - Die Witterungserscheinungen des Jahres 1975 in München 

1975/8 - Das Sommerwetter 1975 in München 

1975/2 - Das Wetter in München 1974 

1974/6 - Weiterer Rückgang der Viehbestände in München (Ergebnisse der neuesten Viehzählung vom 03.12.1974)

1974/5 - Das Sommerwetter und die Badesaison 1974 in München 

1973/5 - Landwirtschaft und Gartenbau in München 

1970/4 - Das Münchener Stadtklima und seine Veränderung 

1970/3 - Landwirtschaft und Gartenbau in München 

1969/2 - Münchens Grünflächen 

1968/4 - Die Bodennutzungsarten im Münchener Stadtgebiet 

1968/2 - Landwirtschaftliche Bodennutzung und Tierhaltung in München 

1967/4 - Das Sommerwetter 1967 in München 

1966/6 - Das Münchener Stadtgebiet und seine Nutzung 

1966/4 - Münchens Landwirtschaft im Spannungsfeld der Millionenstadt 

1966/2 - Das Wetter in München (eine klimatologische Rückschau auf die Witterungsverhältnisse der letzten 20 Jahre)

1965/11-12 - Tiere in der Großstadt 

1963/12 - Die Nutztiere in München

1962/4 - Straßen und Parkflächen in München

1954/5 - Viehbestände in München werden immer kleiner

1951/2 - Witterung

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