Schulbau und Kitabau in München

Das deutschlandweit größte kommunale Bildungsbauprogramm - Schulen, Kitas, Pavillons und Sportanlagen

Fassade

Wir bauen Münchens Bildungslandschaft

München stemmt das größte kommunale Bildungsbauprogramm in Deutschland. Neben dem Bau von Gymnasien, Realschulen, Beruflichen Schulzentren, Grundschulen, Fachoberschulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen und Pavillonanlagen stehen zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen von bestehenden Schul- und Kita-Gebäuden an.

Projekte Schul- und Kitabau

Informationen und Bilder zu den Schulen, Kitas, Pavillons und Sportanlagen

Schulbauoffensive

2014 wurde in München die Schulbauoffensive vom Stadtrat beschlossen. Dadurch wurden für 114 Schulen Bauprojekte genehmigt. Es entstehen unter anderem

  • über 40.000 zusätzliche Schulplätze
  • 313 Schulzüge (entspricht den Klassen pro Jahrgang)
  • und 74 Mensen.

Damit sind für 80 Prozent der Münchner Schulen, die einen Sanierungs- oder Erweiterungsbedarf aufweisen, Maßnahmen in einem Schulbauprogramm verankert.

Räume für Bildung und Betreuung

Um Planungszeiten zu verkürzen, wurde für alle Schulenarten ein Standard-Raumprogramm festgelegt: Darin gibt es feste Vorgaben für Flächengrößen und Raumanordnung von Klassenzimmern je Schulart sowie für die Anzahl von zusätzlichen Räumen für Ganztag und Inklusion.

Bei jedem Bau beziehungsweise jeder Erweiterung von Schulen werden Räume für eine ganztägige Betreuung geschaffen. Mit der Kooperativen Ganztagsbildung leistet die Landeshauptstadt München einen großen Beitrag zur ganztägigen Betreuung: Eltern erhalten bei diesem Modell bereits am Tag der Schulanmeldung eine Garantie für einen Betreuungsplatz an ihrer Sprengelschule. Hier finden Sie weitere Informationen zum Münchner Ganztagsangebot .

Bedarfsplanung und Priorisierung

Auf Grundlage der aktuellen Bevölkerungsprognose werden die sogenannten Schulentwicklungspläne erstellt, die den quantitativen und pädagogischen Bedarf in München prognostizieren. Daraus erarbeiten die städtischen Referate gemeinsam mit anderen Akteuren (zum Beispiel der Regierung von Oberbayern) Lösungskonzepte zur Deckung des zukünftigen Schulbedarfs. Dabei werden auch die Schulleitungen sowie die Bezirksausschüsse beteiligt.

Bedarfsplanungen nach Schularten:

2019 Fortschreibung Bedarfsplanung Gymnasien und Realschulen (Sitzungsvorlage 14-20 / V 14562)

Bedarfsplanung Grund-, Mittelschulen und Förderzentren (Sitzungsvorlage 14-20 / V 02233)

Schulentwicklungsplan berufliche Schulen (Sitzungsvorlage 08-14 / V 13710)

Neben dem Neubau von Schulen und Kitas prüft die Verwaltung auch, ob Erweiterungen von bestehenden Standorten möglich sind. Dabei werden zum Beispiel folgende Optionen betrachtet:

  • Bestandsgebäude aufstocken oder an sie anbauen
  • Sport- und Pausenflächen auf Flachdächer verlagern
  • Ersatz von eingeschossigen Kita-Pavillons durch mehrgeschossige Systembauten

Zu Beginn der Schulbauoffensive priorisierte die Stadtverwaltung alle Schulstandorte und Maßnahmen nach Dringlichkeit. Sie bündelte mehrere Maßnahmen in Schulbauprogrammen, die anschließend zur Genehmigung dem Stadtrat vorgelegt wurden.

Schulbauprogramme und Budgets

Das 1. Schulbaupgrogramm vom Februar 2016 umfasste 39 Projekte, davon acht laufende und 31 weitere Maßnahmen mit einem genehmigten Finanzrahmen von 1,486 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt dieses Bauprogramms lag bei den Grundschulen.

Im Juli 2017 wurde das 2. Schulbauprogramm auf den Weg gebracht. Es ergab sich ein vorläufiges Gesamtfinanzierungsvolumen von 2,375 Milliarden Euro für 38 Bauprojekte. Die Schwerpunkte des 2. Schulbauprogramms lagen bei den weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschulen) und beruflichen Schulen. Aufgrund der großen Anzahl an Unterrichtsräumen für die weiterführenden Schulen, des großen Flächenbedarfs der Berusschulen und dem Bau von drei Schwimmbädern und 65 Sporthallenübungseinheiten, war das beschlossene Bauvolumen wesentlich größer als beim 1. Schulbaupgrogramm.

Das 3. Schulbauprogramm mit einem Finanzvolumen von 2,530 Milliarden Euro und das Kita-Bauprogramm mit 188 Millionen Euro wurden am 27. November 2019 zur Realisierung beschlossen. Auf Basis der damaligen Priorisierung wurden dem Stadtrat dabei 30 Schulbaumaßnahmen und 27 Kita-Baumaßnahmen zur Entscheidung vorgelegt.

Weitere Bauprogramme

Kindertageseinrichtungen

München hat in den letzten Jahren immer größeren Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder. Neue Kindertageseinrichtungen sind ein wichtiger städtischer Investitionsschwerpunkt. 2011 legte der Stadtrat auf Vorschlag des Baureferats hierfür das erste Kita-Bauprogramm auf, das in den Folgejahren kontinuierlich fortgeschrieben wurde. Die sechs Bauprogramme 2011-2017 umfassten bis Ende 2017 ein Gesamtbudget von 281 Millionen Euro. Seit 2011 sind 95 Kita-Bauten entstanden und damit 179 Kita-Gruppen und über 8.000 neue Betreuungsplätze.

Sporthallen und Sportanlagen

Bei jedem Schulneubau wird auch der Sportbedarf mitgeplant. Überall, wo es möglich ist, werden Zweifach- und Dreifach-Sporthallen gebaut. Dadurch entstehen unter anderem 179 Sporthalleneinheiten und zehn Schwimmhallen. Parallel dazu werden unter anderem 12 Bezirkssportanlagen und weitere Sporthallen errichtet oder saniert, um die Münchner*innen flächendeckend und zeitgemäß mit Sportinfrastruktur zu versorgen.

Temporäre Pavillonanlagen

Für kurzfristig dringend benötigten Schulraum sowie Kinderbetreuungsplätze wird das Pavillonbauprogramm stetig fortgeschrieben. Im Juli 2018 erfolgte der Beschluss für das fünfte Pavillonbauprogramm. Es umfasst 18 Pavillonanlagen, die das Baureferat 2019 bis 2020 errichtet hat. Insgesamt wurden 51 Pavillonanlagen aus den 4 vorherigen Programmen fertiggestellt.

Kontakt

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Baureferat
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Referat für Bildung und Sport
Zentrales Immobilienmanagement
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E-Mail: zim.rbs@muenchen.de