Psychische Erkrankungen

Innere Leere, Antriebslosigkeit, Ängste – Orientierungshilfen bei Fragen zu psychischen Erkrankungen und möglichen Behandlungsangeboten.

Telefonische Beratung und Krisenhilfe

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 655 3000 erhalten Menschen in seelischen Krisen, Mitbetroffene und Angehörige rund um die Uhr Beratung und Unterstützung.
Krisendienste Bayern

Beratung und Therapie

Grüne Blätter mit Sonnenstrahl
Daniel Bujack - Fotolia.com

Sozialpsychiatrische Dienste

Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SPDis) sind Beratungsstellen für Menschen mit seelischen Problemen und deren Angehörige. Die SPDis beraten auch in Fragen zu Arbeit und Qualifizierung oder wenn es um die Tagesgestaltung, zum Beispiel in Freizeitstätten geht.

In München gibt es zehn dieser SPDis, die Zuständigkeit hängt vom Wohnort der Klient*innen ab. Welcher SPDi Ihr richtiger Ansprechpartner ist, können Sie hier durch die Eingabe Ihrer Adresse ermitteln.

Sie sind über 60 Jahre alt?

Für Bürger*innen im Alter von über 60 Jahren stehen die Angebote der Gerontopsychiatrischen Dienste zur Verfügung.

Sie haben Kinder?

Die Münchner Hilfenetzwerke unterstützen frühzeitig durch Kooperation aller Beteiligten und begleiten Eltern und ihre Kinder auch langfristig.

Sie haben einen Migrationshintergrund?

Der Psychologische Dienst für Ausländer der Caritas und der psychologische Dienst für Ausländer der AWO beraten Migrant*innen mit psychischen Problemen.

Sie suchen therapeutische Unterstützung?

  • Über die Möglichkeiten und den Verlauf einer ambulanten Psychotherapie informieren Sie die Sozialpsychiatrischen Dienste . Die Bayerische Landeskammer der psychologischen Psychotherapeut*innen bietet einen Psychotherapeutensuchdienst nach Postleitzahl.
  • Die psychiatrischen Ambulanzen der Kliniken bieten eine diagnostische Einschätzung, ambulante Therapie und vermitteln ggf. zu niedergelassenen Therapeut*innen oder in eine stationäre oder tagklinische Aufnahme.
  • Tageskliniken bieten eine teilstationäre Behandlung an und bilden damit eine Brücke zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. Sie können auch zur Verkürzung einer stationären Behandlung dienen.
  • Für die stationäre Aufnahme in eine psychiatrische Klinik wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder direkt an die Ambulanzen der psychiatrischen Kliniken.

Selbsthilfe

Wiese
termis1983 - Fotolia.com

Selbsthilfe ist ein wesentlicher Baustein unserer Gesundheitsförderung und hilft bei der Bewältigung von Krankheiten. Besonders wichtig ist sie bei lange andauernden Erkrankungen und bei seelischen und sozialen Problemen.

Therapeutische Wohnformen

Wohnen mit Betreuung
AKS - Fotolia.com
  • Im Betreuten Einzelwohnen leben Sie in einer eigenen Wohnung. Für einige Stunden pro Woche steht Ihnen eine Betreuungsfachkraft (Sozialpädagogik oder Pflege) zur Seite, um diejenigen Ziele zu erarbeiten, die zuvor in einem Hilfeplan gemeinsam vereinbart wurden. In Krisenzeiten wird für intensivere Betreuung gesorgt.

  • In einer therapeutischen Wohngemeinschaft bewohnen Sie ein eigenes Zimmer in einer Wohnung und teilen sich Küche, Bad und Gemeinschaftsraum mit Anderen. Das Leben in Gemeinschaft kann Ihnen helfen, sich seelisch und sozial zu stabilisieren. Fachkräfte unterstützen Sie dabei.

Lassen Sie sich doch gegebenenfalls mit Ihren Angehörigen oder Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer beraten, ob und welche Art der Wohnbetreuung für Sie geeignet ist.

Die Kosten der Betreuung trägt in der Regel der Bezirk Oberbayern, die Kosten für den Wohnplatz tragen Sie selbst oder bei Mittellosigkeit ebenfalls der Bezirk Oberbayern. 

Krankheitsbilder, Aufklärung und persönliche Vorsorge

photka - Fotolia.com

Wenn Sie Informationen zu einzelnen Erkrankungen und Therapieformen lesen, denken Sie  bitte daran, dass es sich um allgemeine Auskünfte handelt. Diese können nicht einfach auf Ihre persönliche Situation übertragen werden.

Einen Überblick über Krankheitsbilder, Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten bieten das Psychiatrienetz , die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und das Kompetenznetz Schizophrenie (KNS).

Neben Information und Aufklärung über psychische Erkrankungen rückt auch das Bestreben, die Tabuisierung von seelischen Erkrankungen und die Zurückweisung psychisch Kranker in der öffentlichen Meinung zu überwinden, immer mehr in den Vordergrund.

Einige Initiativen engagieren sich für diese Ziele, zum Beispiel durch öffentliche Veranstaltungen, Aktionen, Zeitungsberichte und Medienservice, Fortbildungen, Internet-Seiten und anderes, z.B. die Anti-Stigma-Kampagne BASTA , Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen durch Irrsinnig Menschlich e.V. oder das TheaterAtelier - TheA in München.

Dinge, die mir gut tun

Schauen Sie hinein in den Flyer 10 Schritte oder in das Programm der Volkshochschule . Wir freuen uns, wenn Sie etwas finden, das Ihnen gut. Vielleicht ist es ein bestimmter Platz in der Natur, der Besuch eines Kurses oder das Kaffeetrinken in netter Runde.

Wenn Sie bereits eine Psychose erlebt haben, geben Ihnen der Vorsorgebogen Klarheit und der Krisenpass Orientierung.

  • Gesundheitsreferat

    SG Koordination für Psychiatrie und Suchthilfe

    Paul-Heyse-Straße 20

    +49 89 233-47251

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