Förderpreise für Bildende und Angewandte Kunst

Die Landeshauptstadt München vergibt Förderpreise als Auszeichnung einer künstlerisch herausragenden aktuellen Leistung.

Über die Preise

Architektur, Bildende Kunst, Design, Fotografie und Schmuck

Die Landeshauptstadt München vergibt alle zwei Jahre sechs mit jeweils 8.000 Euro dotierte Förderpreise als Auszeichnung einer künstlerisch herausragenden Leistung in den Bereichen Architektur (ein Preis), Bildende Kunst (zwei Preise), Design, Fotografie und Schmuck (jeweils ein Preis). Beurteilt wird das gesamte bisherige Schaffen.

Als Preisträgerinnen und Preisträger kommen nur Künstlerinnen und Künstler in Betracht, die ihren Wohnsitz in München beziehungsweise der Region München haben. Eigenbewerbung ist nicht möglich. Vorschlagsrecht hat eine vom Stadtrat alle zwei Jahre neu zu berufende Kommission, bestehend aus Fachjuror*innen sowie Stadträt*innen. 2014 fand ein Turnuswechsel bei der Vergabe statt.

 

Ausstellung

Werke aller von der Jury vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstler werden jeweils in einer Ausstellung in der städtischen Kunsthalle Lothringer13 Halle gezeigt. Die Jurysitzungen, bei der die Preisträgerinnen sowie Preisträger ermittelt werden, finden in den Ausstellungsräumen statt.

Förderpreise erhielten im Jahr 2022

Jurybegründungen

Melina Hennicker und Michael Schmidt

Seit 2013 arbeiten Melina Hennicker und Michael Schmidt als Künstler*innenduo zusammen. In den von ihnen entwickelten Architekturen und Räumen setzen sie sich explizit mit sozialen Strukturen und deren untergründigen Machtstrukturen auseinander. Der eigene Körper der Künstler*innen dient in diesen künstlichen Räumen als Instrument für ihre prozessorientierten, ergebnisoffenen Versuchsanordnungen.

Das beeindruckend weit gefasste Werk schließt die Erstellung von Objekten, Räumen, Videos und Musik ein, um so multimediale Installationen und Environments als performative Räume entstehen zu lassen. Sprache dient hierbei als Ausdruck der subjektiven Erfahrungsmomente. Kleidung, als Code für soziales Miteinander, wird eigens für ihre Performances entworfen, genäht und bedruckt. Dass dabei auch die Betrachter*innen selbst körperliche Erfahrungen im Kosmos von Hennicker&Schmidt machen können, zeigt die aktuelle Arbeit Vakubum in der Lothringer13 Halle. Ihr stringentes bisheriges Werk, das sowohl formal-ästhetisch als auch inhaltlich einen hohen Wiedererkennungswert hat, weist zugleich einen nachvollziehbaren Entwicklungsprozess auf, der die Jury überzeugt hat.

In Verbindung damit wird auch ihr gesellschaftliches Engagement als Lehrer*innen gewürdigt, denn es erfordert hohe Disziplin neben der anspruchsvollen Arbeit im Beruf eine intensives, professionelles Werk in der Freien Kunst zu realisieren, und dies in Form einer Duo-Konstellation, die ein höheres Maß an Kommunikation und Auseinandersetzung in den künstlerischen Findungsprozessen bedingt.

Gülbin Ünlü

Gülbin Ünlüs Arbeiten sind direkt und hintergründig, haben Schärfe wie auch eine Offenheit, die sich der fließenden Bewegung hingeben kann. In ihrer künstlerischen Praxis amalgamiert Ünlü Performance mit Video und Malerei. Leinwände und Textilien bearbeitet sie mit einer eigenen Technik, bei der sich Drucke zu Malerei auflösen, sich erweitern oder überschrieben werden. Oft handelt es sich dabei um Mash-Ups, deren materielle Grundlagen gleichermaßen klassisch wie popkulturell, privat wie öffentlich, persönlich wie allgemeingültig sein können. Sie schafft Hallräume für präzise politische Aussagen und Environments für poetisches Promenieren.

Sprache spielt in Gülbin Ünlüs Arbeiten immer eine zentrale Rolle. Wie auch in ihren Bildwelten sucht sie in der Anwendung von Sprache nach eigenen Systematiken, während sie zugleich etablierte Hierarchisierungen und Ordnungen infrage stellt oder aufsprengt.
Nimmt man das ewig gleichmäßige Rauschen der Isar als Metapher für ein gerne verharrendes Moment Münchens, dann hat die Stadt mit Gülbin Ünlü als Trägerin des diesjährigen Förderpreises für Bildende Kunst eine künstlerische Stimme gewonnen, die etwas vom feinen Wasserspiel genauso versteht wie vom großen Splash.

Jurybegründung

P.O.N.R. (point of no return) ist ein junges Kollektiv von neun Architekt*innen aus München. Sie arbeiten in unterschiedlichen Architekturbüros, teils freischaffend, in der Lehre oder im Bereich der Szenografie. Als Architekt*innen haben sie gemeinsam noch nie gebaut, sondern rollen in der Form des Kollektivs das Thema von hinten auf, hinterfragen das Gebaute, dessen Wirkung und die zugrundeliegenden Prozesse. Sie übernehmen Verantwortung, sie beteiligen sich aktiv an gesellschaftlichen Fragestellungen im Kontext der Architektur. Sie arbeiten mit der gebauten Umwelt und nutzen diese für diskursive Interventionen. Mit einem unverstellten Blick, mit Comics, Filmen, Debatten und Workshops laden sie dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu denken. Sie verlassen dabei bewusst die Blase der Architektur und agieren geschickt mit Werkzeugen und Wissen aus Urbanistik, Soziologie und Theater.
P.O.N.R. funktioniert wie ein Basislager, von dem aus Expeditionen in den Stadtraum geplant, erdacht und temporär realisiert werden. Es zeigt sich dabei als handlungsfähiges und vielfältig aktives Kollektiv, das ein breites Spektrum an Themen bearbeitet. Das engagierte und kritische Denken der Gruppe verbindet sich symbiotisch in ihrer künstlerischen Praxis und entwickelt dabei eine visuelle Präsenz, die zwischen Film, Mode, Architektur und Bühne oszilliert. Mit Engagement und Witz, heiterer Selbstdarstellung und zupackendem Pragmatismus schafft P.O.N.R. Situationen, Bühnen und Szenarios, um Stadtbewohner*innen und die Architekturwelt sprichwörtlich zum Reden, Denken und Handeln zu bringen. Ein Kollektiv ist auch ein Versprechen in die Zukunft, ein Kollektiv kann wachsen und lernen, sich verändern und weiterentwickeln. In diesem Sinne blickt auch diese Auszeichnung in die Zukunft.

Jurybegründung

Sebastian Thies

Der Schuhdesigner Sebastian Thies entstammt einer Familie von Schuhherstellern und führt heute das Unternehmen von München-Garching aus bereits in sechster Generation. Das von ihm gegründete Label nat-2 nutzt er, um mit einem hohen Maß an Experimentierfreude und Forscherdrang überraschende Ansätze in der Konstruktion und Gestaltung von Schuhen zu entwickeln – an einem Bekleidungsgegenstand, bei dem man verleitet sein kann zu glauben, dass er zwischen traditionellen Fertigungstechniken und kurzlebigeren modischen Experimenten nur wenig Potenzial für Innovation bietet.

Thies schafft es, Schuhe neu zu denken: Indem er Materialalternativen zu Leder und Kunststoff erprobt und dabei Abfälle aus der Lebensmittelindustrie wie Fischhäute und Ochsenblut ebenso wiederverwertet wie Weinkorken oder Textilien; er führt mit Materialien aus Kaffeesatz oder Blütenblättern, die den Schuh zusätzlich desodorieren, die Olfaktorik in das Schuhdesign ein; er entwickelt transformierbare Schuhe, die sich von der Sandale zum Sneaker, vom Sneaker zum Stiefel umbauen lassen. In alldem agiert Thies nicht als einsamer Tüftler. Die Kollaboration mit Expert*innen, Forscher*innen und Gestalter*innen ist ein wesentliches Merkmal seiner Arbeitsweise. Dabei bieten die von Sebastian Thies gefertigten Produkte die Möglichkeit, neue Materialien oft erstmals an einem hoch beanspruchten Gegenstand wie dem Schuhwerk zu testen. Thies zeigt damit, wie ein forschend-experimenteller Ansatz in gleichermaßen unkonventionelle wie nachhaltige, komfortable und nicht zuletzt optisch ansprechende Schuhkollektionen münden kann, mit denen ein traditionelles Handwerk neu belebt wird.

Jurybegründung

In ihrer künstlerischen Arbeit fokussiert sich die Fotografin und Künstlerin Sima Dehgani auf Porträt- und Dokumentarfotografie und beschäftigt sich mit Themen wie Migration und Identität.

Beispielhaft spürt Dehgani etwa in ihrer Serie “Jewmynka und die verlorene Zeit” in fotografischer Annäherung der Geschichte des ukrainischen Dorfes Jewmynka nach. 1943 wurde ein Großteil der Bewohner*innen des Ortes von den Nationalsozialisten verschleppt, viele nach München und einige davon als Zwangsarbeiter*innen nach Neuaubing. Nach Kriegsende kehrten die meisten von ihnen zurück nach Jewmynka, ohne an ihr früheres Leben anknüpfen zu können. Dehgani bettet die Geschichte einer erzwungenen Migration/Flucht/Entwurzelung in einen visuellen Kontext ein, dokumentiert Objekte der Erinnerung und aktuelle Lebensrealitäten der Zeitzeug*innen und ihrer Familien generationenübergreifend, wobei ihre individuelle Herangehensweise an die dokumentarische Fotografie spürbar wird: Verschiedene visuelle Erzählstränge überlagern sich, assoziative Bilder stehen klassischeren dokumentarischen Aufnahmen gegenüber.

Es wird deutlich, dass es der Künstlerin wichtig ist, die porträtierten Personen nicht als Opfer, sondern als Individuen mit persönlichen Geschichten darzustellen. Sima Dehganis empathische visuelle Erzählstruktur wird dabei ihrem künstlerischen Kernthema gerecht: marginalisierte, oft vergessene Geschichten im Themenbereich Migration und Identität in der Gesellschaft aufzuspüren und eine Bildsprache dafür zu finden, die persönliche Zugänge ermöglicht. Der Förderpreis würdigt ihr künstlerisches Schaffen und soll die Weiterentwicklung ihres Werkes unterstützen.

Die Werke der Schmuckkünstlerin Jasmin Matzakow sind forschender Natur. Die These, dass Schmuck nicht allein existieren kann, sondern Teil eines komplexen Netzwerks ist, das den Menschen eng mit der Umwelt verknüpft, bildet den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Hierzu gehören Überlegungen zu Sozialverhalten, gesellschaftlichen Normen, ökonomischen Systemen und Ökologie.

Ihre Werkgruppe BASE UNIT (2016 - 2018) basiert auf der Philosophie von Gilles Deleuze und Félix Guattari, welche die Objektkategorie Schmuck als ein Element einstuft, das bestehende Machtstrukturen hinterfragen oder stören kann. Jasmin Matzakow setzt durch ihre Arbeiten diesen Gedanken in Relation zum heutigen Menschsein in einer sich rasant verändernden Welt. Ihre Werke dienen als Schnittstelle zwischen vergangenen und zukünftigen Gesellschaftsstrukturen und können somit dem Individuum Halt geben und eine Haltung zum Ausdruck bringen. In der Werkgruppe ECOTECHNOMAGIC (ab 2018) benutzt Matzakow Materialien, die nur am Rande der kapitalistischen westlichen Kulturen existieren und trotzdem für Menschen von großer Nützlichkeit sein können. Die Schmuckstücke sind aus Brennnesseln hergestellt, die die Künstlerin an verwahrlosten Orten in München gepflückt hat. Die entstandenen Werke bezeugen einen Arbeitsprozess, der eine Auseinandersetzung mit Umwelt und Kommerzialisierung anregt.

Jasmin Matzakow erhält den Förderpreis in Anerkennung der hohen künstlerischen Qualität sowie des forschenden Ansatzes ihrer Werke. In ihrer Beschäftigung mit dem Medium Schmuck entstehen Werke die sehr aktuelle gesellschaftliche Themen beleuchten, und diese für den einzelnen Menschen tragbar machen.

Frühere Preisträger*innen

  • 2009
    David Bielander, Mari Ishikawa
  • 2007
    Ulrich Beckert & Georg Soanca-Pollak, Lisa Walker
  • 2005
    Kerstin Becker
  • 2003
    Thorsten Franck, Ike Jünger
  • 2001
    Peter Bauhuis, Gerwin Schmidt
  • 2000
    Preis steht nicht an Reformbeschluss Kulturausschuss 30.9.1999
  • 1999
    Kati Jünger, Bettina Speckner
  • 1998
    Herwig Huber, Norman Weber
  • 1997
    Doris Betz, Ayzit Bostan
  • 1996
    Karl Fritsch, Jasmine Khezri
  • 1995
    Konstantin Grcic, Melanie Kölsch
  • 1994
    Bettina Dittelmann, Matijanca Hupfauer
  • 1993
    Daniel Kruger, Barbara Seidenath
  • 1992
    Alexandra Bahlmann, Detlef Thomas
  • 1991
    Gruppe Kolonne, Karen Stool
  • 1990
    Angela Hübel, Peter Verburg, Justine Wein
  • 1989
    Rudolf Bott, Christa Lüthje, Josephine Tabbert
  • 1988
    Christoph Jünger, Marianne Schliwinski, Silvia Ullmann
  • 1987
    Otto Künzli, Karen Müller, Doris Sacher
  • 1986
    Therese Hilbert, Karl Imhof, Peter Strassl
  • 1985
    Mechtild Lobisch, Michael Ody
  • 1984
    Jan Roth, Christina Weck
  • 1983
    Mira Prus, Adrian W. Löffler
  • 1982
    Enrico Nagai, Otto Baier
  • 1981
    Rosa–Maria Molzberger, Else Bechteler
  • 1980
    Eva Sperner, Tabea Wimmer

  • 2022
    Kollektiv P.O.N.R.
  • 2020
    Carsten Jungfer und Norbert Kling / zectorarchitects
  • 2018
    Sofia Dona
  • 2016
    Sebastian Kofink & Simon Jüttner
  • 2014 (Turnuswechsel)
    Dominikus Stark
  • 2013
    Clemens Nuyken & Christoph von Oefele
  • 2011
    Palais Mai / Ina-Maria Schmidbauer, Patrick von Ridder, Peter Scheller
  • 2009
    Stefan Giers & Susanne Gabriel
  • 2007
    Wolfgang Brune
  • 2005
    Martina Günther und Jan Schabert
  • 2003
    Thomas Unterlandstättner und Martin Schmöller
  • 2001
    jatsch und laux
  • 2000
    Preis steht nicht an, Reformbeschluss Kulturausschuss 30.09.99
  • 1999
    Hermann Hiller
  • 1998
    Matthias Castorph
  • 1997
    Eva Neumeyer
  • 1996
    Team Susanne Burger ⁄ Stefan Tischer und Team Gerhard Landauer ⁄ Ludwig Kindelbacher
  • 1995
    Team Doris Gruber ⁄ Bernard Popp
  • 1994
    Peter Haimerl
  • 1993
    Team Allmann ⁄ Sattler ⁄ Wappner und Felix Schürmann Architekten
  • 1992
    Team Christoph Hilzinger ⁄ Tiemo Mehner
  • 1991
    Bernhard Peck
  • 1990
    Hein Goldstein
  • 1989
    Team Peter Bohn ⁄ Julia Mang–Bohn
  • 1988
    Rüdiger Leo Fritsch
  • 1987
    Christine Scheiblauer
  • 1975-86
    keine Preisverleihung
  • 1974
    Michael Eberl
  • 1973
    Walther und Bea Betz
  • 1972
    Bernhard von Busse
  • 1971
    Herbert Kochta
  • 1970
    Peter Lanz
  • 1969
    Johann Christian Ottow
  • 1968
    Günter Eckert
  • 1967
    Kurt Ackermann
  • 1966
    Theodor Stein
  • 1965
    Hans Busso von Busse
  • 1964
    H. Peter Buddeberg
  • 1963
    Peter C. von Seidlein
  • 1962
    Franz Ruf
  • 1961
    Herbert Groethuysen
  • 1960
    Hans Maurer
  • 1959
    Fred Angerer
  • 1958
    Werner Wirsing
  • 1957
    Alexander von Branca

  • 2022
    Melina Hennicker & Michael Schmidt, Gülbin Ünlü
  • 2020
    Maria VMier, Sophia Süßmilch
  • 2018
    Babylonia Constantinides, Philipp Gufler
  • 2016
    Ruth Höflich, Veronika Veit
  • 2014 (Turnuswechsel)
    René und Christian Landspersky, Lisa Reitmeier
  • 2013
    Anja Buchheister, Carsten Nolte
  • 2011
    Ulrich Gebert, Jens Kabisch
  • 2009
    Motoko Dobashi, Beate Engl
  • 2007
    Ina Ettlinger ,Michael Schrattenthaler
  • 2005
    Alexander Laner, Stephanie Senge
  • 2003
    Marco Schuler, Eva Maria Weinmayr
  • 2001
    Sid Gastl, Benjamin Heisenberg
  • 2000
    Preis steht nicht an; Reformbeschluss Kulturausschuss 30.9.99: ab 2001 zweijährlich
  • 1999
    Alexandra Ranner, Doris M. Würgert
  • 1998
    Cornelia Büschbell, Albert Weis
  • 1997
    Daniel Knorr, Jai Young Park
  • 1996
    Sabine Groß, Kay Winkler
  • 1995
    Ralf Peters, Alix Stadtbäumer
  • 1994
    Rotraut Fischer, Michaela Melián
  • 1993
    Stephan Fritsch, Johannes Muggenthaler
  • 1992
    Sarah Pelikan, Heinz Pfahler
  • 1991
    Iris Häußler, Hubertus Reichert
  • 1990
    Robin Beers, Helmut Dirnaichner, Jan Wehrens
  • 1989
    Kuno Lindenmann, Dagmar Rhodius, Dieter Villinger
  • 1988
    Angelika Bader & Dietmar Tanterl, Beate Passow, Ernö Simonyi
  • 1987
    Bodo Buhl, Regine von Chossy, Stephan Kern
  • 1986
    Doris Hadersdorfer, Alfons Lachauer, Thomas Lehnerer
  • 1985
    Cosy Piero, Stephan Huber, Ulrich Horndash
  • 1984
    Albert Hien, Hormtientong Somboon, Hermann Bigelmayr
  • 1983
    Werner Radetzky–Radetz, Franz Kochseder, Nikolaus Gerhart
  • 1982
    Kurt Benning, Christoph Hessel, Jochen Sendler
  • 1981
    Hubertus von Seidlein, Siegfried Kaden, Hans Matthäus Bachmayer
  • 1980
    Annalies Klophaus, Helmut Pfeuffer, Emese Zavory
  • 1979
    Ugo Dossi, Peter Vogt
  • 1978
    Andreas Bindl, Hans Friedrich
  • 1977
    Hetum Gruber, Rudolf Wachter
  • 1976
    Toni Preis, Heiner–Matthias Priesnitz
  • 1975
    Michael Glüder, Hermann Kleinknecht
  • 1974
    Claus Negeler, Hannsjörg Voth
  • 1973
    Friedrich G. Scheuer
  • 1972
    Alf Lechner, Dieter Stöver
  • 1971
    Simon Dittrich, Lothar Fischer
  • 1970
    Kuno Küster, Karl Sperl
  • 1969
    Ivo Krivcevic, Rainer Wittenborn
  • 1968
    Burkhard Backe, Josua Reichert
  • 1967
    Antonio Costa Pinheiro
  • 1966
    Blasius Gerg, Ernst Neukamp, Herbert Peters
  • 1965
    Hans Dumler
  • 1964
    Michael Croissant, Walter Tafelmaier
  • 1963
    Eva René Nele, Rupert Stöckl
  • 1962
    Ernst Andreas Rauch, Ursula Rusche–Wolters
  • 1961
    Georg Brenninger, Manfred Hollmann
  • 1960
    Fritz König, Hans Platschek
  • 1959
    Ferdinand Filler, Albrecht von Hancke
  • 1958
    Prisca von Martin, Rainer Zimnik
  • 1957
    Rolf Cavael, Josef Henselmann
  • 1956
    Bernhard Bleeker, Gabriele Münter
  • 1955
    Olaf Gulbransson
  • 1954
    Anton Hiller, C.O. Miller
  • 1953
    Adolf Hartmann, Joseph Wackerle
  • 1952
    Ludwig Bock, Karl Arnold
  • 1951
    Hugo Troendle
  • 1950
    Willi Geiger, Hans Wimmer
  • 1949
    Josef Achmann, Heinrich Kirchner
  • 1948
    Oskar Coester, Karl Knappe
  • 1947
    Maria Caspar-Filser, Toni Stadler

  • 2022
    Sebastian Thies
  • 2020
    Leonhard Rothmoser
  • 2018
    Christian Zanzotti
  • 2016
    Philipp Weber
  • 2014 (Turnuswechsel)
    Friederike Daumiller
  • 2013
    Christine Wagner
  • 2011
    Nitzan Cohen

  • 2022
    Jasmin Matzakow
  • 2020
    Carina Shoshtary
  • 2018
    Annamaria Leiste
  • 2016
    Yutaka Minegishi
  • 2014 (Turnuswechsel)
    Alexander Blank
  • 2013
    Helen Britton
  • 2011
    Jiro Kamata

  • 2022
    Sima Dehgani
  • 2020
    Saskia Groneberg
  • 2018
    Mara Pollak
  • 2016
    Florian Huth
  • 2014 (Turnuswechsel)
    Armin Smailovic
  • 2013
    Julia Smirnova
  • 2011
    Ute Klein
  • 2009
    Olaf Unverzart
  • 2007
    Katharina Gaenssler
  • 2005
    Eva Leitolf
  • 2003
    Myrzik&Jarisch Fotografen
  • 2001
    Jörg Koopmann
  • 2000
    Preis steht nicht an Reformbeschluss KA 30.9.99
  • 1999
    Zoltan Jokay
  • 1998
    Peter Neusser
  • 1997
    Thomas Demand
  • 1996
    Scarlet Berner
  • 1995
    Michael Wesely
  • 1994
    Barbara Probst
  • 1993
    Michael Hofstetter
  • 1992
    Klaus von Gaffron
  • 1991
    Dorothee Haering, Rita Hensen
  • 1990
    Rudolf Herz
  • 1989
    Wilfried Petzi
  • 1988
    Wolfgang Hurle
  • 1987
    Franz Birkner
  • 1986
    Herbert Rometsch
  • 1985
    Gerd Bonfert
  • 1984
    Regina Schmeken

  • 1999
    Walter Siegfried
    letzter Preisträger, da Preis mit Reformbeschluss Kulturausschuss 30.09.99 abgeschafft
  • 1998
    Team Ingo Vetter und Annette Weisser
  • 1997
    Juryvorschlag "Die Freie Klasse München" wurde nicht ausgereicht
  • 1996
    Christoph Unger
  • 1995
    Hans–P. Porzner
  • 1994
    Josef Zehrer
  • 1993
    Aribert von Ostrowski
  • 1992
    Roswitha Freitag
  • 1991
    Kurt Petz
  • 1990
    Ulrike Kaiser, Silvia Kirchof
  • 1989
    Nina Hoffmann, Angelika Thomas
  • 1988
    Wolfgang Flatz, Verena Kraft
  • 1987
    Peter Becker
  • 1986
    Rabe Perplexum

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Für Junge Kunst / Neue Medien im Bereich Bildende Kunst.

Prinzregent-Luitpold-Stiftung

Stipendien in den Bereichen Bildende und Angewandte Kunst

Stipendium Interkulturelles / Internationales

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