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Architekturpreis

Als Anerkennung eines Gesamtwerkes vergibt die Landeshauptstadt München alle drei Jahre den Architekturpreis.

Über den Preis

Ausgezeichnet werden in erster Linie qualitativ herausragende gestalterische Leistungen in der Planung und Realisation von Projekten; im Ausnahmefall können auch Persönlichkeiten gewürdigt werden, die besondere Leistungen in Wissenschaft und Lehre und für die Architekturvermittlung erbracht haben.

Als Preisträgerinnen und Preisträger kommen zudem nur Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Architektur in Betracht, die in München/der Region München leben und eine für das Kunstleben in München bedeutsame Leistung erbracht haben. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Vorschlagsrecht hat eine vom Stadtrat berufene Kommission, bestehend aus sechs Fachjuroreninnen und -juroren und fünf Mitgliedern des ehrenamtlichen Stadtrats.

Den Architekturpreis erhielten

Jurybegründung

Andrea Gebhard hat sich in der langjährigen Praxis als Münchner  Landschaftsarchitektin ein viel beachtetes Renommee erarbeitet. Dabei überzeugt sie nicht nur mit besonders angemessenen, ästhetisch und ökologisch wertvollen Planungen, sondern auch durch Ihr großes persönliches Engagement in zahlreichen Gremien.

Besonders hervorzuheben ist ihr landes- und bundesweiter, oft auch kritischer Einsatz zu städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Fragestellungen, wie derzeit zum Thema des Bayerischen Landesentwicklungsprogramms LEP. Dabei scheut sie auch konfliktreiche Themen nicht. In Sachen Erhaltung nachhaltiger und zukunftsfähiger Landschaftsräume, in Fragen zur städtebaulich verträglichen Dichte oder zu Themen der Qualität des öffentlichen Raumes bezieht sie deutlich eine eigenständige, differenzierte und couragierte Haltung.

Als langjährige Leiterin der Abteilung Grünplanung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München, als Geschäftsführerin der BUGA 2005 in München, als Vorsitzende der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und als aktive Vertreterin im Bund Deutscher Landschaftsarchitekten geht ihre Befassung mit Fragen um eine lebenswerte Stadt und Landschaft weit über das übliche Maß hinaus. In vielen Projekten und ehrenamtlichen Positionen hat sie vor allem auch für die Landeshauptstadt München Wesentliches zur Qualität nicht nur der Freiräume in der Stadt, sondern auch zu einem lebenswerten Umfeld beigetragen.

Gemeinsam mit ihrem Mann Johannes Mahl ist sie Büroinhaberin von mahl-gebhardkonzepte. Die Arbeiten des Büros in unterschiedlichsten Maßstabsebenen – von Strukturplanungen bis hin zu Objektplanungen, von Bewerbungsverfahren für Gartenschauen über Ausstellungen bis hin zu Wettbewerbsverfahren – wurden vielfach ausgezeichnet.

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist nicht allein die Frage der Bebauung und der Infrastruktur von entscheidender Bedeutung, sondern insbesondere deren Symbiose mit den Freiflächen und öffentlichen Räumen. Andrea Gebhard überzeugt auf allen Maßstabsebenen darin Werte zu identifizieren, partizipativ zu vermitteln und diese zukunftsfähig zu machen.

 

Der Jury unter dem Vorsitz des Kulturreferenten Anton Biebl gehörten an

Prof. Dr. Andrea Benze, Hochschule für Angewandte Wissenschaften München, Nicola Borgmann, Architekturgalerie/Preisträgerin 2018, Prof. Dr. Benedikt Boucsein, TU München/Urban Design, Christine Degenhart, Präsidentin Bayer. Architekturkammer, Prof. Dr. Alexander Gutzmer, Baumeister - Das Architektur Magazin, Prof. Regine Keller, TU München/Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum, Stadträtin Anna Hanusch, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste, Stadtrat David Süß, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste, Stadtrat Andreas Babor, Fraktion der CSU, Stadtrat Lars Mentrup, Fraktion SPD/Volt, Stadtrat Dirk Höpner, Fraktion  ÖDP/FW
beratende Jurymitglieder:
Michael Hardi, Referat für Stadtplanung und Bauordnung Detlev Langer, Baureferat

  • 2018
    Nicola Borgmann
  • 2015
    Andreas Meck
  • 2012
    Andreas Hild
  • 2009
    Bea und Walther Betz
  • 2006
    Winfried Nerdinger
  • 2003
    Hilmer und Sattler
  • 2000
    Otto Steidle
  • 1998
    Uwe Kiessler
  • 1996
    Thomas Herzog
  • 1994
    Peter C. von Seidlein
  • 1992
    Hans–Busso von Busse
  • 1989
    Werner Wirsing
  • 1986
    Kurt Ackermann
  • 1983
    Alexander von Branca
  • 1980
    Sep Ruf
  • 1977
    Günther Behnisch & Partner und Günther Grzime

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