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Förderung für klimaneutrale Fahrzeuge

Wenn Sie Ihren Wohnsitz oder Firmensitz in München haben, können Sie eine Förderung für die Anschaffung von Elektroleichtfahrzeugen, Lastenpedelecs, Lastenrädern oder Fahrradanhängern beantragen.

Erst nach Erhalt der Freigabe zum vorzeitigem Maßnahmebeginn dürfen Sie den Kauf von Fahrzeugen tätigen. Eine Anzahlung zählt bereits als Kaufvertrag und ist erst nach Erhalt der Freigabe zulässig.

Eine Doppelförderung mit Förderprogrammen des Bundes oder des Landes ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Allgemeine Voraussetzungen:

  • Hauptwohnsitz, Firmensitz bzw. Niederlassung im Stadtgebiet München
  • Versicherungspflichtige Fahrzeuge müssen mit Ökostrom versorgt werden
  • Fahrzeug noch nicht gekauft
  • Es werden maximal 20 Fahrzeuge pro Antragsteller*in und Kalenderjahr gefördert
  • Die Haltedauer für Fahrzeuge beträgt 3 Jahre

Spezielle Voraussetzungen entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie für Elektromobilität im Download Bereich.

Benötigte Unterlagen

  • Einen vorzeitigen Maßnahmebeginn können Sie formlos per Email mit der Art und Anzahl der Ladeinfrastruktur beantragen.
  • Ein Antrag kann ab dem 1. April 2023 im Förderportal gestellt werden

Dauer & Kosten

Gebührenrahmen

Es fallen keine Gebühren an

Rechtliche Grundlagen

Das Förderprogramm Klimaneutrale Antriebe ist eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt München. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuwendungen. Die Zuteilung erfolgt im Rahmen der haushaltsrechtlich zur Verfügung stehenden Mittel.

Fragen & Antworten

Förderfähig sind Fahrradanhänger, Lastenräder, Lastenpedelecs sowie Leichtfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen L1e bis L7e. Dabei fördern wir ausschließlich reinbatterieelektrische Fahrzeuge. Eine Beschreibung der EG-Fahrzeugklassen finden sie in unserem Merkblatt unter "Links & Downloads". Nicht gefördert werden Pedelecs, E-Tretroller, E-Bikes und S-Pedelecs.

E-Pkw sind nicht förderfähig, da Sie durch das Bundesförderprogramm gefördert werden. Informationen zum Bundesprogramm finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) unter "Links & Downloads".

Nein, die Fahrzeuge fallen unter die oben genannten Begriffe: E-Tretroller bzw. E-Bike. Auch E-Kleinstfahrzeuge, die gemäß Hersteller zur Fahrzeugklasse L1e gehören, werden nicht gefördert. Die genauen Kritierien können der Förderrichtlinie entnommen werden.

Förderanträge können von natürlichen und juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts und Wohnungseigentümergesellschaften gestellt werden.

Derzeit kann per Email ein vorzeitiger Maßnahmebeginn beantragt werden. Die Antragstellung wird erst ab dem 1. April 2023 im Förderportal möglich sein.

Der Kauf beziehungsweise die Bestellung des Fahrzeugs darf erst nach dem Erhalt der Freigabe zum vorzeitigen Maßnahmebeginn erfolgen.

Ja, eine Anzahlung zählt als geschlossener Kaufvertrag und ist erst nach dem Erhalt der Freigabe zum vorzeitigen Maßnahmebeginn erlaubt. Eine Anzahlung im Rahmen eines Crowdfundings zählt ebenfalls als Beginn der Beschaffung.

Fahrzeuge werden mit 25% der Nettokosten gefördert. Der maximale Förderbetrag ist abhängig vom Fahrzeugtyp.
Fahrradanhänger: 250 €
Lastenräder: 500 €
Lastenpedelecs: 750 €
Zwei- und dreirädrige Elektrofahrzeuge der EG-Klasse L1e bis L4e: 750 €
Für drei- und vierrädrige Elektrofahrzeuge der EG-Klassen L5e bis L7e 3.000 €
Für Inhaber des München Pass gilt der doppelte Fördersatz und der doppelte maximale Förderbetrag.

Wird das Rad durch eine Übernehmerüberlassung erworben, ist der Arbeitnehmer der Nutzer des Fahrzeugs. Trägt er ebenfalls auch die Kosten, kann der Arbeitnehmer direkt einen Antrag stellen. Als Nachweis für den Erwerb und die Kosten gilt dann der Überlassungsvertrag mit dem Arbeitgeber.

Bei allen Fahrzeugen ist sowohl ein Kauf, als auch Leasing möglich. Gefördert werden die Leasingkosten über 3 Jahre.

Ja, gebrauchte Fahrzeuge sind grundsätzlich auch förderfähig. Es wird eine Rechnung von einem Händler benötigt. Der Ankauf bei Privatpersonen ist nicht möglich.

Für jedes geförderte Fahrzeuge ist eine Haltedauer von 36 Monaten zwingend vorgeschrieben. Die Haltedauer beginnt mit der Auszahlung des Förderbetrags.
Alle versicherungspflichtigen Fahrzeuge müssen mit Ökostrom betrieben werden.

Förderfähig sind maximal 20 Elektrofahrzeuge pro Kalenderjahr und Antragsteller.
Eine Doppelförderung mit Förderprogrammen des Bundes oder des Landes ist ausgeschlossen.
Wenn die Fördermittel verbraucht sind, besteht kein weiterer Anspruch auf Förderung.

Es gibt einen Sharing Bonus in Höhe von 100 € bis 400 € je nach Fahrzeugtyp. Dafür muss das jeweilige Fahrzeug mit einen bestimmten Personenkreis geteilt werden. Die genauen Kriterien entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie.

Landeshauptstadt München

Referat für Klima- und Umweltschutz
SG E-Mobilität

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