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Sicherheit und Ordnung auf der Wiesn

Oktoberfest 2022: Sicherheit, Kontrollen, Feuerwehr und Lebensmittelüberwachung.

Das KVR-Wiesnbüro

Zu den Aufgaben des Wiesnbüros gehört unter anderem:

  • Vollzug der Oktoberfestverordnung
  • Überprüfung der Umsetzung des Sicherheitskonzepts des Veranstalters sowie der festgesetzten Auflagen
  • Ausstellen von personenbezogenen Erlaubnissen (Zufahrtskontrollbelegen) zum Befahren des Festgeländes während der Wiesn
  • Ausstellen von Kfz-bezogenen Einfahrtserlaubnissen zum Befahren des Festgeländes im Rahmen der festgelegten Lieferzeiten
  • Betreuung des Lieferverkehrs (Beratung, Hilfestellungen, Kontrollen, aber auch Ahndung bei Fehlverhalten)
  • Gaststättenrechtliche Gestattung sämtlicher Gastronomiebetriebe vor Wiesnbeginn
  • Betreuung der Gastronomie (Beratung, Hilfestellungen, aber auch regelmäßige Kontrollen der Betriebe, insbesondere der Festzelte, hinsichtlich Betriebszeit, Ordnungsdienste, Rettungswege, Gästeverhalten und anderem)
  • Technische Betreuung von Getränkeschankanlagen und Kühleinrichtungen beim Wiesnaufbau und während der Wiesn
  • Koordinierung und Auswertung der Einschankkontrollen
  • Hygienekontrollen durch die Lebensmittelüberwachung
  • Überprüfungen der erforderlichen Gesundheitsbescheinigungen für Personen
  • Entgegennahme und Weiterverfolgung von Verbraucherbeschwerden
  • Überprüfung der Mitarbeiter*innen der Sicherheitsunternehmen vor Wiesnbeginn
  • Ordnerbelehrungen über sicherheitsrechtliche Bestimmungen und waffenrechtliche Problematik
  • Kontrolle der Betriebssicherheit der Schießbuden
  • Überprüfung der Schießstätten im Schützenzelt und im Armbrustschützenzelt
  • Organisation und Durchführung des großen Böllerschießens am Fuße der Bavaria

Öffnungszeiten des KVR-Wiesnbüros auf der Theresienwiese

  • In der Wiesnvorwoche: täglich 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr
  • Während der Wiesn: täglich 9 bis 22 Uhr (bei Bedarf länger)

Zufahrtserlaubnis für Oktoberfest und Oide Wiesn

Sie benötigen eine Zufahrtserlaubnis für das Oktoberfest oder zur Einfahrt in den Sperrring? Dann finden Sie hier alle Informationen im Überblick.
zur Dienstleistung

Reisegewerbe-Erlaubnis beantragen

Wer ein Reisegewerbe ausüben will, muss dazu vorher die Erlaubnis der Gewerbebehörde beantragen.
zur Dienstleistung

Lebensmittelüberwachung

Die Lebensmittelüberwachung auf dem Oktoberfest

Während des Oktoberfestes kümmert sich die Lebensmittelüberwachung des Kreisverwaltungsreferates darum, Besucher*innen der Wiesn vor gesundheitlichen Schäden sowie Irreführungen und Täuschungen zu schützen.

Für Beschwerden vor Ort über die Qualität der gekauften Lebensmittel oder hygienischen Mängel steht die Lebensmittelüberwachung im "KVR-Wiesnbüro" des Servicezentrums Theresienwiese hinter dem Schottenhamel-Festzelt als zentrale Anlaufstelle täglich zur Verfügung. Sie können dort gerne persönlich vorbeikommen, uns anrufen oder ein Fax schicken:

  • Telefon: 089/233 - 82833
  • Telefax: 089/233 - 82830

Täglich schauen unsere Mitarbeiter*innen der Lebensmittelüberwachung auf dem Oktoberfest und der „Oiden Wiesn“ mit folgenden Maßnahmen nach dem Rechten:

  • Hygienekontrollen in Bierzelten, sonstigen Lebensmittelbetrieben und Lieferfahrzeugen (Anlieferung)
  • Überprüfen der Lebensmittel auf ihre Frische, Beschaffenheit und Lagerung
  • Probeentnahmen von Lebensmitteln, kosmetischen Mitteln, Tabakwaren und Bedarfsgegenständen, zum Beispiel bei Kinderspielzeug und Scherzartikeln
  • Überprüfen der erforderlichen Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) für Personen, die Lebensmittel behandeln
  • Preisauszeichnungs- und Kennzeichnungskontrollen
  • Entgegennahme und Weiterverfolgung von Verbraucherbeschwerden.

Feuerwehr

Bereits im Vorfeld der Wiesn hat die Münchner Feuerwehr jede Menge zu tun:

  • Alle Änderungen und Neubauten auf dem Festgelände müssen brandschutztechnisch geprüft werden. In der Regel wird vorab ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem Betreiber der jeweiligen baulichen Anlage geführt.
  • Die Belegung der einzelnen Festbetriebe wird anhand der Bestuhlungs- und Rettungswegpläne geprüft. Mit der Genehmigung der Pläne wird auch die Höchstbesucherzahl festgelegt.
  • Der Vorbeugende Brand- und Gefahrenschutz nimmt bereits zwei Wochen vor Festbeginn seine Tätigkeit auf der Theresienwiese auf. Vorrangiges Ziel ist hierbei, zum Zeitpunkt der Schlussabnahme in den Betrieben des Oktoberfestes möglichst wenig Restmängel vorzufinden. Die 14 Großzelte werden hierbei mindestens zweimal täglich begangen, um sicherzustellen, dass Mängel an den Zelten oder der Bestuhlung frühzeitig festgestellt und beseitigt werden können.
  • In der Woche vor Wiesnbeginn erfolgen alle Schlussabnahmen. Der Wiesndienst des Vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes wird hierbei aufgestockt.
  • Im Rahmen der Sicherheitsbesprechung werden die Wiesnwirte und Bewachungsfirmen im Brandschutz unterwiesen. Dabei bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ein Merkblatt mit den wesentlichen Informationen.
  • Die aus einsatztaktischen Gründen erforderlichen umfangreichen Personal- und Fahrzeugverlegungen zu den nächstgelegenen Feuerwachen 3, 1 und 2 werden veranlasst.
  • Feuerwehreinsatzpläne werden erstellt, der Katastrophenschutz-Sonderplan "Oktoberfest" wird aktualisiert. Es ergeht eine Einsatzdienstanweisung "Oktoberfest" mit allen erforderlichen Informationen für einen geordneten Dienstbetrieb. Dies gilt auch für die rettungsdienstliche Vorhaltung in Zusammenarbeit mit dem Rettungszweckverband München.
  • Die Gaststättenabteilung des KVR, die Polizei und der Sanitätsdienst werden mit Übersichts-Wandplänen des Festgeländes versorgt.
  • Die Hydranten des Festgeländes werden überprüft.
  • Alle großen Festbetriebe und alle Sicherheitsbehörden erhalten ein Sonderfernsprechnetz, um die Kommunikation auch bei Stromausfall, Ausfall des Telekomnetzes oder ähnliches sicherzustellen.
  • Im Festgelände werden 26 Notrufmelder mit direkter Aufschaltung zur Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr angeordnet.

Und auch während des Oktoberfestes geht es weiter:

  • Die Feuerwehr kontrolliert das gesamte Gelände laufend. Die Durchführung dieser Rundgänge und die festgestellten Mängel werden dabei dokumentiert. Durch die Rundgänge können Mängel (zum Beispiel Lagerungen in Rettungswegen, zugeparkte Feuerwehrzufahrten und defekte Sicherheitsbeleuchtungen) umgehend festgestellt und deren Beseitigung angeordnet werden.
  • Während des Festbetriebes steht die Branddirektion allen Festwirten, Marktkaufleuten, Schaustellern und Behörden zu allen Fragen des Brandschutzes und zu vorgesehenen Änderungen beim nächsten Oktoberfest beratend zur Verfügung.
  • Die Beamtinnen und Beamten nehmen an den täglichen Lagebesprechungen teil.
  • Die Arbeit der Rettungsdienstorganisationen und –unternehmen wird koordiniert.
  • Die Wiesnwirte werden durch die Branddirektion bei kritischen Lagen wie Sturm- und Gewitterwarnungen entsprechend informiert.
  • Neben der Besetzung der Wiesnfeuerwache werden auch die benachbarten Feuerwachen durch zusätzliches Personal verstärkt.
  • In der Integrierten Leitstelle ist ein Sonderleitplatz zur Koordinierung der Oktoberfesteinsätze eingerichtet.
  • Mitarbeiter des Einsatzführungsdienstes sind über Rufbereitschaften zusätzlich als Verstärkung erreichbar.

Der Kommunale Außendienst (KAD) während der Wiesn

Das Dienstgebäude des Kommunalen Außendienstes befindet sich an der Marsstraße nahe der Kreuzung zur Seidlstraße und liegt somit nur rund 300 Meter vom Hauptbahnhof entfernt.
Das Einsatzgebiet des KAD schließt sich nordöstlich an das Festgelände an. Der KAD arbeitet in zwei überlappenden Schichten von 9 Uhr morgens bis 0.00 Uhr, Freitags und Samstags bis 6.30 Uhr am Morgen des Folgetages. Das Einsatzgebiet umfasst auch die Paul-Heyse-Unterführung und den Karlsplatz.
Die Außendienstkräfte des KAD sind deutlich erkennbare Ansprechpartner*innen für die Festbesucher*innen, die für Auskünfte zur Verfügung stehen, deeskalierend wirken, bei Ordnungswidrigkeiten einschreiten, Bußgelder verhängen und auch Platzverweise aussprechen können. Die Streifen werden zudem darauf achten, dass sich die Gäste insbesondere nach dem Wiesnbesuch nicht selbst gefährden.
Der KAD steht in engem Austausch mit den zuständigen Polizeiinspektionen, der Bundespolizei am Hauptbahnhof und in Kooperation mit U-Bahnwache und DB-Sicherheit. Über Mobilfunk können die KAD-Streifen jederzeit Kontakt mit der Leitstelle der Polizei aufnehmen und Unterstützung anfordern.

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