Die Internationalen Wochen gegen Rassismus
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden von 16. März bis 29. März 2026 in München statt.
Mitmachen: Programm zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
Liebe Münchner*innen,
am 8. März finden die Kommunalwahlen in München statt. Das Ergebnis dieser Wahl wird das politische und gesellschaftliche Geschehen in unserer Stadt entscheidend prägen und zu Beginn der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus tagesaktuelles Thema sein.
Unabhängig von den konkreten Wahlergebnissen möchten wir mit dem diesjährigen Programm zu Beginn der neuen Amtsperiode ein deutliches Zeichen für eine demokratische und solidarische Stadtgesellschaft setzen. Wir appellieren an alle Münchner*innen, eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu beziehen – ganz getreu dem bundesweiten Motto der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“
In letzter Zeit wurden verstärkt Aussagen darüber getroffen, wer vermeintlich zu unserer Gesellschaft gehöre und wer nicht – allzu oft in rassistischer und ausgrenzender Art und Weise. Solche Erzählungen, die ihren Ursprung im rechtsextremen Spektrum haben, werden auch von der sogenannten Mitte der Gesellschaft zunehmend aufgegriffen. Der Schwerpunkt unseres diesjährigen Programms in München ist daher – angelehnt an das bundesweite Motto – „Der Rassismus der extremen Rechten und seine Resonanz auf die Mitte der Gesellschaft“. Die Intention dieses Themenschwerpunktes ist es, diese rechtsextremen und rassistischen Narrative klar zu benennen, sie einzuordnen und Strategien zu erarbeiten, wie wir der weiteren Verbreitung dieser Narrative in der Mitte der Gesellschaft gemeinsam begegnen können.
Viele der Veranstaltungen des diesjährigen Programms beschäftigen sich direkt oder zumindest indirekt mit dem Schwerpunkt und geben einen Einblick in die Vielfalt an Projekten, Vereinen und Organisationen, die sich klar gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und jede Form von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in München engagieren. Wir freuen uns, dass in das Programm wieder so viele interessante und unterschiedliche Veranstaltungen aufgenommen werden konnten.
Bei allen Beteiligten möchten wir uns herzlich bedanken. Und allen Interessierten und Teilnehmenden wünschen wir viele spannende Veranstaltungen, anregende Diskussionen und inspirierende Begegnungen.
Ihre/Eure
Fachstelle für Demokratie