Gymnasium Max-Reinhardt-Weg 27

Erweiterung des Heinrich-Heine-Gymnasiums auf ein fünfzügiges Gymnasium mit 4 zusätzlichen Lernhäusern, Mensa und Bibliothek.

Visualisierung
Hild und K Architekten
Visualisierung Gymnasium Max-Reinhardt-Weg

Baumaßnahme

Erweiterung des Heinrich-Heine-Gymnasiums zu einem fünfzügigen Gymnasium.

Raumprogramm

Fünfgeschossiger Erweiterungsbau mit Mensa, Versorgungsküche, Bibliothek, vier Lernhäusern mit jeweils sechs Klassenzimmern, einem Raum für die Ganztagsbetreuung, Inklusions- und Teamraum sowie zwei Foren. Der Neubau wird über eine Brückenverbindung mit dem Ostflügel des bestehenden Schulhauses verbunden.
Im Außenbereich werden drei eingeschossige Nebengebäude für ein THV-Werkstattlager, einen Trafo sowie Entsorgungsstationen von Schule, Mensa und der Kindertagesstätte errichtet.

Oben im Bild: Visualisierung Gymnasium Max-Reinhardt-Weg
Hild und K Architekten

Projektdaten

Lageplan
Lageplan

Standort
Max-Reinhardt-Weg 27

Stadtbezirk
Perlach

Größe
Nutzungsfläche:               4.670 Quadratmeter
Brutto-Grundfläche:         9.840 Quadratmeter
Brutto-Rauminhalt:        44.325 Kubikmeter

Baubeginn
I. Quartal 2023

Baufertigstellung
III. Quartal 2026

Bauherrin
Landeshauptstadt München, Referat für Bildung und Sport,
Projektleitung Baureferat

Architekt (Objektplanung)
Leistungsphase 1-5: Hild und K Architecture GmbH, München
Leistungsphase 6-9: HZO bauen und beraten, München

Planung Freianlagen
Kronenbitter Landschaftsarchitekten BDLA, München

Planungsunterlagen

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Architektur

Das Gebäude besteht aus einem Stahlbetonskelett mit Holzelementausfachung sowie umlaufenden Fluchtbalkonen und wird gemäß den Anforderungen einer QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) errichtet. Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich eine Mensa mit Speiseausgabe und eine Bibliothek. In den vier Obergeschossen sind vier identisch übereinander angeordnete Lernhäuser untergebracht. Im ersten und zweiten Obergeschoss wird der Neubau über eine von QUIVID im Rahmen von „Kunst am Bau“ farbig gestaltete gläserne Brücke mit dem Bestand verbunden.

Nachhaltigkeit

Der Erweiterungsbau des Heinrich-Heine-Gymnasiums wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die 68 Module mit einer Gesamtfläche von 135 m² sollen jährlich etwa 25.200 Kilowattstunden erzeugen und damit ca. 30 % des eigenen Strombedarfs abdecken. Zusätzlich wird das Flachdach als Biodiversitätsdach mit einem Retentionsunterbau ausgeführt. Die Fassaden werden mit nachhaltigen Materialien gestaltet und teilweise begrünt.

Meldungen

April 2026

Die Fertigstellung der Innenausbauarbeiten ist jetzt deutlich abzusehen. In den Lernhäusern des ersten bis vierten Obergeschosses wurden alle Bodenbeläge, Installationen und Innentüren mit Verglasungen eingebaut. Im Erdgeschoss sind die Mensa mit Speiseausgabe und die Bibliothek bereits gut erkennbar. Der Bodenbelag, die abgehängten Decken und die Einbauten sind weitestgehend fertiggestellt. Auch die beiden Treppenhäuser Nord und Süd sind mit Bodenbelägen, Leuchten und Geländern ausgestattet.    

Baufortschritt 2025

Noch Ende 2024 werden die Fassadenelemente der Klassenzimmer eingehoben. Sobald die Fassade allseitig geschlossen und witterungsgeschützt ist, kann das Gebäude provisorisch beheizt werden, sodass auch während der kalten Jahreszeit weitergearbeitet werden kann. 

Der Innenausbau wird zügig vorangetrieben. Alle erforderlichen Materialien werden auf dem Hof des Baugeländes zwischengelagert. Mit den Elektro-, Heizungs- und Lüftungsinstallationen erfolgen geschossweise die Ausbauarbeiten der Technischen Gewerke. Die Verlegung der Fußbodenheizung und die Einbringung des Estrichs folgen. Ebenso wird geschossweise mit den umfangreichen Trockenbauarbeiten an Decken und Wänden begonnen.

Im September 2025 stehen die Fertigstellung der Treppenhäuser Nord und Süd sowie das Verputzen dieser Bereiche an. Gleichzeitig können die Rankgerüste für die geplante Fassadenbegrünung montiert werden. Danach erfolgt die Montage der umlaufenden Balkone. Der Erweiterungsbau des Heinrich-Heine-Gymnasiums nimmt zunehmend Gestalt an und zeigt sich in seiner finalen Form.

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Baufortschritt 2024

Der Umriss des gesamten Erweiterungsbaus des Heinrich-Heine-Gymnasiums ist nun vom Erdgeschoss bis zum vierten Obergeschoss deutlich sichtbar. Der Rohbau einschließlich der beiden Treppenhäuser ist fertiggestellt und das Dach ist bereits geschlossen.

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Baufortschritt 2023

Nach dem vollständigen Räumen des Pausenhofs wird die oberste Bodenschicht abgetragen. Anschließend werden die ersten Schutzzäune zum Schutz des Baumbestands errichtet. Damit ist das Gelände für die anstehenden Erdarbeiten vorbereitet. In einem nächsten Schritt beginnt der Aushub der Baugrube. Gleichzeitig wird ein sogenannter Verbau errichtet, der die Baugrube absichert und ein Abrutschen des Erdreichs verhindert.

Im Juni 2023 ist der Aushub der Baugrube abgeschlossen, und die ersten Konturen des späteren Kellers sind erkennbar. Nach der Betonierung der Bodenplatte im Keller folgt im Oktober die Fertigstellung der Kellerdecke.

Unabhängig von Wind und Wetter schreiten die Bauarbeiten weiter voran. Im Dezember ist bereits das erste oberirdische Geschoss sichtbar. In den folgenden Wochen werden die weiteren Stockwerke zügig errichtet, während das Baugerüst parallel mit dem wachsenden Gebäude erweitert wird.

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