Grillen in der Stadt

An der Isar, an Seen und in Parkanlagen gibt es Zonen, in denen Grillen erlaubt ist.

Hinweis Corona

Bitte beachten Sie beim Besuch der Grillbereiche die Regeln der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Unsere Informationen können Sie hier trotzdem weiterhin abrufen.

Grillen gehört zum Sommer!

Grillen

Grillen an einem lauen Sommerabend – das ist ein besonderes Highlight für alle Grillfreunde. Damit auch Anwohner einen schönen Abend auf ihrem Balkon genießen können, darf nicht überall gebrutzelt werden.  Hier finden Sie die genaue Lage der "Grillzonen" sowie Tipps und Regeln für das Grillen in diesen Bereichen.

Hinweis

Erlaubt ist das Grillen in den ausgeschilderten Bereichen, zum Beispiel an der Isar, in mehreren Parks und an einigen Badeseen.

Bitte halten Sie beim Grillen folgende Regeln ein

Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Mitbürger*innen und vermeiden Sie Schäden in den schönen Natur- und Erholungsräumen!

  • In den freigegebenen Bereichen ist das Grillen nur mit Holzkohle oder Gas auf handelsüblichen Grillgeräten zugelassen. Bedenken Sie: Funkenflug ist sehr gefährlich!
  • Vermeiden Sie Lärm, insbesondere durch laute Musik.
  • Beschädigen Sie keine Bäume, Sträucher, Pflanzen oder Anlageneinrichtungen.
  • Löschen Sie nach dem Grillen sowie bei starkem Wind die Glut vollständig.
  • Achten Sie auf Ihre mitgebrachten Flaschen und vermeiden Sie gefährliche Glasscherben.
  • Nehmen Sie Ihre Abfälle und ausgekühlten Grillrückstände wieder mit - oder werfen Sie diese in die bereitstehenden Abfallbehälter.
  • Bodenfeuer sind gefährlich und in jeder Form (auch mit Holzkohle) verboten.
  • Verstöße gegen die Regelungen der Landschaftsschutzverordnung (Nr. 900) werden mit Geldbußen geahndet. Die Einhaltung der Schutzbestimmungen wird von der Anlagenaufsicht und der Polizei überwacht.

Nachhaltig Grillen

Bitte verzichten Sie auf Einweggrills. Grilleimer, kleine Kugel- oder Klappgrills sind ebenfalls günstig erhältlich und geradezu perfekt für das Grillvergnügen unterwegs. Zudem stehen solche Grills in der Regel auch sicherer auf dem Boden und beschädigen den Untergrund nicht.

Gleiches gilt für Wegwerfgeschirr: Porzellan ist immer die nachhaltigste und beste Lösung. Wenn das beim Grillen nicht in Frage kommt, dann sollte nachhaltigeres Wegwerfgeschirr verwendet werden, zum Beispiel biologisch abbaubares.

Wir empfehlen, beim Kauf von Holzkohle und Grillanzündern unbedingt auf nachhaltige Produkte zu achten.

Häufig gestellte Fragen zum Grillen

Die Landeshauptstadt München hat an der Isar, an Seen und in Parkanlagen Bereiche ausgewiesen, in denen gegrillt werden darf. Die genaue Lage aller Grillzonen finden Sie hier Übersicht der Grillzonen .

Holzkohle und Gas in Kombination mit handelsüblichen Grillgeräten sind erlaubt. Brandstellen werden so vermieden und die Rauchentwicklung bleibt gering.

Handelsübliche Grillgeräte mit einer „Beinlänge“ von unter 30 Zentimetern oder ganz ohne „Beine“ dürfen innerhalb der Grillzonen nur auf vegetationsfreien Flächen (zum Beispiel Kiesbank) betrieben werden.

Gegen Bodenfeuer und Holzfeuer - gemeinhin Lagerfeuer - sprechen eine Reihe von Gründen: Gerade im Sommer, wenn Gras und Bäume trocken sind, können Feuer leicht außer Kontrolle geraten und Menschen gefährden. Bodenfeuer hinterlassen große Brandstellen und Asche - das zerstört die Vegetation. Ebenso das Verfeuern von Bäumen und Sträuchern aus der Umgebung. Ist das Holz frisch und feucht oder werden Abfälle verbrannt, entwickeln sich noch schädliche Rauchgase. Die Rauchentwicklung ist bei Holzkohlegrills sehr stark - besonders in der Hochsaison, wenn viele Menschen grillen. In einem Krankenhaus bei den Isarauen mussten Operationen abgesagt werden, weil die Lüftungsanlagen mit dem Grill-Rauch überlastet waren.

An allen Parks und den Erholungsgeländen an den Seen gibt es Parkplätze. Diese sind im Sommer schnell zugeparkt. Deshalb empfehlen wir das Rad oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Gerade an der Isar sind die ruhigeren Grillzonen besser mit dem Fahrrad erreichbar. Übrigens: In den Grünanlagen ist das Fahren oder Parken mit Kraftfahrzeugen außerhalb der Parkplätze nicht erlaubt - das gilt auch für die Anlieferung. Fußgänger und Radfahrer, insbesondere Kinder sollen sich hier ungefährdet durch Autos bewegen können. Für Dienst- und Rettungsfahrzeuge müssen die Zufahrten frei bleiben.

Zu Bäumen und Sträuchern und zu ausgetrockneten Grasflächen muss ein Abstand von mindestens zehn Metern eingehalten werden. Funkenflug ist zu vermeiden - im Sommer ist die Vegetation trocken und leicht brennbar. Deshalb: Bitte die Glut direkt nach dem Grillen und bei starkem Wind vollständig löschen. Selbstverständlich ist auch, auf Anwohner und andere Parkbesucher in punkto Lärm Rücksicht zu nehmen. Um anderen Grillfreunden den Ausflug nicht zu vermiesen, gilt das Prinzip: Müll wieder mitnehmen oder Abfälle und ausgekühlte Grillrückstände in die bereit gestellten Abfallbehälter werfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baureferates oder von uns beauftragte Fremdfirmen reinigen Montag, Mittwoch und Freitag, zum Teil auch am Wochenende die Parks. Die Entsorgung des Grill-Mülls während der Frühjahrs- und Sommermonate verschlingt eine Menge Geld. Im vergangenen Jahr kostete die wöchentliche Reinigung des Westparks 5000 Euro!

Auf den Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke (Mittlerer Ring Süd) ist das Grillen erlaubt. Die Grillzone beginnt rund 100 Meter südlich der Brudermühlbrücke und reicht bis zur südlichen Stadtgrenze etwa 500 Meter vor der Großhesseloher Brücke. Nördlich des Oberföhringer Wehrs in Höhe St. Emmeram gibt es weitere Grillstellen.
Die genaue Lage der Grillzonen an der Isar finden Sie unter der Übersicht der Grillzonen.

Im gesamten innerstädtischen Bereich von der Brudermühlbrücke bis zum Oberföhringer Wehr im Norden ist das Grillen nicht erlaubt. Dazu gehören auch alle Gebiete um die Braunauer Eisenbahnbrücke, die Wittelsbacher Brücke, die Reichenbachbrücke, die Museumsinsel und die Praterinsel. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Grund für das Grillverbot in den innenstadtnahen Bereichen ist die Nähe zu den Häusern und die damit verbundene Störung der Anwohner. Einen Grillabend an der Isar erleben die meisten Besucher nur ein paar Mal im Jahr - die Anwohner dagegen müssen bei schönem Wetter jedes Wochenende und zum Teil während der Woche Qualm, Lärm und Grilldunst ertragen. Aufsteigender Rauch nahe der Brücken kann zu Sichtbehinderungen führen - aus diesem Grund und zur Vermeidung hoher Sachschäden im Brandfall ist das Grillen dort generell untersagt. Die Isar wurde in den letzten Jahren von Süden her naturnah umgestaltet - der Freizeitwert ist gestiegen. Trotzdem soll sich die Natur in der Großstadt erholen und entwickeln können. Aus diesem Grund ist das Grillen auf bestimmte Bereiche beschränkt.

Die Isarauen sind Landschaftsschutzgebiet. Nach der naturnahen Umgestaltung sollen sich die Wiesen so gut wie möglich entwickeln können. Das geht nur, wenn sie nicht belastet werden - dazu gehört auch das Grillen. Ein Teil der Wiesen ist auch zum Spielen da.
Fußball spielen oder Drachen steigen lassen, macht keinen Spaß, wenn man dabei über Brandstellen, Abfälle stolpert oder Glasscherben herumliegen.

Laute Musik, hunderte feiernde Menschen - mehrere ungenehmigte Feste In den Isarauen fanden in den letzten Jahren an der Isar statt. Anwohner wurden gestört, die Umgebung mit liegen gebliebenen Abfällen verschmutzt - hohe Reinigungskosten waren die Folge. In den Isarauen ist es grundsätzliches verboten, Feste zu feiern - das Landschaftsschutzgebiet ist für die naturnahe Erholung da und bietet Lebensraum für Flora und Fauna. Ansonsten sind alle Veranstaltungen und Feste genehmigungspflichtig. Hierzu gibt es weitere Informationen beim Veranstaltungsbüro im Kreisverwaltungsreferat.

Am Langwieder See sind mehrere Grillzonen ausgeschildert. Größere Grillzonen gibt es am Westufer des Feldmochinger Sees und am Westufer des Fasaneriesees. Sie sind auch dort gekennzeichnet.
Am Lerchenauer See ist ebenfalls eine kleine Grillzone eingerichtet.

Spielen, Verweilen, Raum für Begegnungen - das bieten unsere Münchner Parks und Grünanlagen. Das Grillen gehört auch dazu, allerdings ist es nicht überall erlaubt - Steaks dürfen nur an in den eigens ausgewiesenen Grillstellen gebrutzelt werden. Im Westpark (Ostteil / Westteil), im Hirschgarten und im Ostpark gibt es Plätze für Grill-Fans. Sie sind mit einem Grillschild gekennzeichnet.

Mit den fröhlichen Grill-Picknicks kommen auch Grillrauch und Lärm. Für die Anwohner in der Umgebung der Parkanlagen ist es kein Vergnügen, Grill- und sonstige Düfte mit schnuppern zu müssen. Und bei schönem Wetter ihre Balkontür zu schließen. Deshalb sind die Grillstellen dort eingerichtet, wo die Nachbarn möglichst weit entfernt sind. Oder dort, wo Hügel, Büsche und Bäume eine gewisse Abschirmung bieten. Das funktioniert nur in großen Parkanlagen und auf vergleichsweise kleinen Flächen.

Grilltelefon

Weitere Fragen zum Grillen?

Dann schicken Sie entweder eine E-Mail an
gartenbau@muenchen.de

oder rufen Sie die Funkzentrale des Gartenbaus an
Tel. (089) 233 27656

Informationen zum Grillen im Landkreis München erhalten Sie unter
Tel. (089) 6221 2688

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