Aufenthalt zur medizinischen Behandlung – Botschaftspatienten

Schwerkranke aus dem Ausland, die von ihren Botschaften betreut werden, beziehungsweise für die das Heimatland die Kosten trägt, können einen Aufenthalt beantragen.

Wer kann die Erlaubnis beantragen?
Patientinnen und Patienten aus Drittstaaten, die von ihren ausländischen Botschaften  betreut werden, beziehungsweise für die das Heimatland die Behandlungs- und Lebensunterhaltskosten trägt, sowie deren Betreuungspersonen.

Visumverfahren:
In vielen Fällen brauchen Sie ein gültiges nationales Visum (Typ D). Das Visum wird entweder von der deutschen Auslandsvertretung oder der Ausländerbehörde ausgestellt. Ein Schengen-Visum (Typ C) kann nur unter bestimmten Voraussetzungen als nationales Visum (Typ D) verlängert werden.

Voraussetzungen

  • Die notwendige medizinische Behandlung in Deutschland darf nur so lange dauern, wie das dafür ausgestellte Visum (Typ D) gültig ist.
  • Die Aufenthaltserlaubnis kann nur erteilt werden, wenn eine schwere Erkrankung besteht und die medizinische Behandlung im Bundesgebiet erforderlich ist.

Benötigte Unterlagen

Fachärztliches Attest:
Die Fachärztin/ der Facharzt muss in dem Attest allgemeinverständliche Angaben zur Diagnose machen.
Weiter sind Angaben über die Dauer und Art der notwendigen Behandlung erforderlich (zum Beispiel Therapieplan, geplante Reha-Maßnahmen).

Gesicherter Lebensunterhalt (mögliche Nachweise):
Kostenübernahmeerklärung der Behandlungs- und Lebenshaltungskosten des Herkunftsstaates, beziehungsweise der ausländischen Vertretung für Sie und Ihre Begleitung.
Kontoauszug (deutsch oder englisch) sofern nicht alle Kosten durch den Herkunftsstaat gedeckt werden.

Verpflichtungserklärung:
Sie benötigen eine Verpflichtungserklärung, wenn nicht alle Kosten für Sie und Ihre Begleitung durch Ihr Heimatland gedeckt werden und Sie kein ausreichend eigenes Vermögen nachweisen können.

Reisekrankenversicherung:
Wenn keine Kostenübernahmeerklärung des Herkunftsstaates vorliegt, dann braucht Ihre Begleitung eine deutsche/ europäische oder in Deutschland anerkannte Reisekrankenversicherung.

Vollmacht/ Untervollmacht und Ausweisdokument:
Es genügt eine grundsätzliche Generalvollmacht beziehungsweise Verbalnote.

Zur Vorsprache/ zum Termin müssen Sie folgende Unterlagen mitbringen:
  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • gültiger Pass oder Passersatz
  • Biometrisches Passfoto (Fotoautomaten finden Sie in der Ausländerbehörde)

Rechtliche Grundlagen

§ 7 Aufenthaltsgesetz
Landeshauptstadt München

Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Unterabteilung 5 Hochqualifizierte und Sonderaufenthalte (KVR-II/35)

Bitte beachten Sie die Corona-Bestimmungen

Telefon

Post

Landeshauptstadt München
Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Unterabteilung 5 Hochqualifizierte und Sonderaufenthalte (KVR-II/35)

Ruppertstr. 19
80466 München

Adresse

Ruppertstraße 19
80337 München

Raum: Wartezone 09

Öffnungszeiten

Montag 7.30 – 12 Uhr
Dienstag 8.30 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr
Mittwoch nur mit Termin
Donnerstag 8.30 – 15 Uhr
Freitag 7.30 – 12 Uhr

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