Rathaus Umschau

Der Pressedienst der Landeshauptstadt München. Ausgabe 203/2026 vom Donnerstag, 22. Oktober 2026

22. Oktober 2026

Information

Hinweis zur heutigen Ausgabe

Die eigentliche Webpräsenz der Rathaus Umschau (ru.muenchen.de) ist aufgrund eines notwendigen Sicherheitsupdates vorübergehend nicht erreichbar. Hier finden Sie alle Meldungen aus der heutigen Ausgabe sowie eine PDF der Rathaus Umschau zum Download.

Weiterleitung

Terminhinweise für Medien

  • 9 Uhr, Rathaus, Großer Sitzungssaal
    Bürgermeisterin Verena Dietl eröffnet die MBQ Beschäftigungskonferenz. Das Thema der Konferenz mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik lautet „Braucht München einen ,living wage‘“?
    Achtung Redaktionen: Medienvertreter*innen werden um Anmeldung per E-Mail an presse.raw@muenchen.de gebeten.
  • 15.30 Uhr, Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 4
    Anlässlich der Gedenkveranstaltung zur Setzung eines Erinnerungszeichens für den Künstler Moritz Heymann spricht Bürgermeisterin Mona Fuchs. Außerdem sprechen Professorin Karen Pontoppidan von der Akademie der Bildenden Künste München, Professor Dr. C. Bernd Sucher von der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, Klaus Bäumler, Initiator des Erinnerungszeichens, sowie Beo Tomek vom Projekt „Juden an der Akademie“. Gegen 17 Uhr wird das Erinnerungszeichen am ehemaligen Standort von Heymanns Kunstschule in der Türkenstraße 52 angebracht. Die Gedenkveranstaltung findet in englischer Sprache statt.
    Achtung Redaktionen: Anmeldung per E-Mail an presse.erinnerungszeichen@gmail.com.
  • 19 Uhr, Gasteig HP8, Hans-Preißinger-Straße 8 
    Kulturreferent Marek Wiechers spricht zur Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche“. Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek, begrüßt die Gäste. Das mehrwöchige Kulturprogramm der Münchner Kuratorinnen Modupe Laja und Sarah Bergh-Bieling stellt koloniale Verflechtungen im Münchner Stadtraum und Formen widerständigen Erinnerns in den Mittelpunkt.

  • 8.30 Uhr, Munich Urban Colab, Freddie-Mercury-Straße 5
    Der Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, eröffnet die 5. digital health & care 2026. Seit fünf Jahren bringt dieses Veranstaltungsformat des Referats für Arbeit und Wirtschaft in Kooperation mit dem Munich Urban Colab Akteure aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Start-ups und Digitalwirtschaft zusammen.
    Achtung Redaktionen: Um Anmeldung an presse.raw@muenchen.de wird gebeten.
    (Siehe auch unter Meldungen)
  • 18 Uhr, Evangelische Familien-Bildungsstätte „Elly Heuss-Knapp“, Herzog-Wilhelm-Straße 24/I
    Stadtrat Sebastian Weisenburger (Die Grünen – Rosa Liste Stadtratsfraktion) spricht in Vertretung des Oberbürgermeisters ein Grußwort anlässlich der Veranstaltung „Der Preis des Patriarchats – Männer* übernehmen Verantwortung – Vortrag und Diskussion mit Autor Boris von Heesen“. Die Veranstaltung wird vom DIVERSIKAT e.V. und dem Netzwerk Väterarbeit München e.V. veranstaltet.

Bürgerangelegenheiten

Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr, Dreifach-Sporthalle des Thomas-Mann-Gymnasiums, Gmunder Straße 45 (Zugang ist rollstuhlgerecht)
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 19 (Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln). Die Versammlungsleiterin Stadträtin Lena Odell von der SPD-Stadtratsfraktion und der Bezirksausschussvorsitzende Dr. Ludwig Weidinger informieren zu Beginn über wichtige Themen und Projekte im Stadtbezirk.
Bürgersprechstunde
Von 18 bis 19 Uhr stehen Vertreter*innen aus folgenden Bereichen interessierten Bürger*innen Rede und Antwort: Baureferat – Gartenbau und Tiefbau, Mobilitätsreferat – Straßenverkehr, Referat für Klima- und Umweltschutz – Energieberatung des Bauzentrums, Kreisverwaltungsreferat – Bezirksinspektion, Gesundheitsreferat – Beratungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen (STI), Fachleitlinie Gesundheit sowie Friedhöfe und Bestattungen München, Münchner Verkehrsgesellschaft, der Bezirks-
ausschussvorsitzende Dr. Ludwig Weidinger und in der Regel Seniorenbeirat, Polizeiinspektion, Stadt-Information sowie das örtlich zuständige Sozialbürgerhaus.

Meldungen

Die Online-Services der Stadt München sind weitgehend wieder verfügbar. Aufgrund der gestern bekannt gewordenen Schwachstellen in einer weit verbreiteten Software-Komponente (PHP) hatte das IT-Referat vorsorglich mehrere betroffene IT-Services vorübergehend vom Netz genommen. Die Sicherheitssysteme hatten Versuche registriert, die Schwachstellen auszunutzen. Daher war bei der Wiederinbetriebnahme besondere Sorgfalt geboten, um zu verhindern, dass ein konkreter Schaden entsteht. Die Systeme wurden daraufhin geprüft und über Nacht schrittweise mit den erforderlichen Updates versorgt. Bereits heute Morgen waren etwa 80 Prozent der Services wieder vollumfänglich verfügbar, weitere Angebote wurden im Laufe des Vormittags schrittweise aktiviert.
Dr. Thomas Reeg, Informationssicherheitsbeauftragten der Landeshauptstadt: „Die vorübergehende Einschränkung einzelner Services war eine bewusste Vorsichtsmaßnahme. Das IT-Referat beobachtet die Lage kontinuierlich und arbeitet daran, auch die letzten betroffenen Angebote so schnell und so sicher wie möglich wieder bereitzustellen. Ich danke allen Nutzerinnen und Nutzern für das Verständnis und die Geduld.“
Achtung Redaktionen: Die Plattform ru.muenchen.de, auf der die Rathaus Umschau werktäglich veröffentlicht wird, funktionierte bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe leider noch nicht. Der Mediendienst wird deshalb heute auf technisch anderem Weg bereitgestellt.

Der Stadtrat hat die Vorprojektgenehmigung für die Planfeststellung der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 von Pasing nach Freiham erteilt. Somit kann das Baureferat die Unterlagen der Planfeststellungsabschnitte 80 (zwischen Pasing und Westkreuz) und 81 (zwischen Aubinger Straße und Freiham-Zentrum) bei der Regierung von Oberbayern zur Planfeststellung einreichen.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Von der breiten Zustimmung des Stadtrats zum weiteren Vorgehen geht ein klares, positives Signal für die Verlängerung der U5 aus. Das Baureferat kann nun die Planfeststellung für die beiden Abschnitte der U5-Verlängerung von Pasing nach Freiham in Angriff nehmen, mit dem Ziel, den stetig wachsenden Stadtteil Freiham so effizient wie möglich an das ÖPNV-Netz anzubinden.“
Die geplante Erweiterung umfasst eine Streckenlänge von 4,66 Kilometern. Sie umfasst den Bau eines neuen U-Bahnhofs Westkreuz sowie der Stationen Radolfzeller Straße, Riesenburgstraße und Freiham-Zentrum, inklusive der dazugehörigen Abstellanlagen.
Zunächst wird das Baureferat die Planfeststellungsunterlagen für den ersten Abschnitt bis einschließlich Westkreuz einreichen, die für den zweiten Abschnitt bis einschließlich Freiham bis Ende 2026.
Alle Informationen rund um die U5-Verlängerung und den Münchner U-Bahn-Bau gibt es unter www.ubahnbau-muenchen.de. Interessierte können sich außerdem im U5 Infocenter in der Willibaldstraße 70 umfassend informieren; im frei zugänglichen „U5-Tunnel-Walk“ auf diversen Outdoor-Schautafeln sogar rund um die Uhr. Immer mittwochs (außer an Feiertagen) von 15 bis 19 Uhr stehen im Infocenter zudem Expert*innen aus dem U-Bahn-Bau für Fragen und Bürgeranliegen zur Verfügung.
Achtung Redaktionen: Weitere Informationen finden sich unter www.ubahnbau-muenchen.de sowie im Beschluss vom 30.09.2026 (Sitzungsvorlage Nr. 26-32 / V 00642).

Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller (untere Reihe, 3. v. l.) und die Städtische Gleichstellungsbeauftragte Nicole Lassal (obere Reihe, l.) mit den weiblichen ausländischen Fachkräften und städtischen Mitarbeiterinnen nach dem Austausch im Welcome Center

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen migrantische Frauenvereinigungen ins neue Welcome Center eingeladen, um sich über den Einstieg hochqualifizierter zugewanderter Frauen in den Arbeitsmarkt auszutauschen.
Zur Veranstaltung erschienen Mitglieder des Migrationsbeirats, der Vereinigung Internationale Akademiker*innen sowie der Vereinigung Aktiv und Bunt für München. Auf Seiten der Stadt nahmen teil: Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller, die Städtische Gleichstellungsbeauftragte Nicole Lassal sowie Vertreter*innen der Servicestelle für Zuwanderung und Einbürgerung, des Diversity-Teams und der Hauptabteilung für Gewerbeangelegenheiten und Verbraucherschutz im KVR, des Sozialreferats, des Jobcenters und des Referats für Arbeit und Wirtschaft. Ihnen stellten die Besucher*innen ihre Fragen rund um Aufenthalt und Migration.
„Das Treffen war sehr wertvoll für uns. Wir wollten und konnten die migrantischen Frauen* vor allem als Menschen und nicht nur als Arbeitskräfte kennenlernen. Besonders hilfreich war es, aus erster Hand zu erfahren, wie wir als Stadt hochqualifizierte Frauen* unterstützen und ihnen das Ankommen in München erleichtern können“, sagt Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller.
Besonders großes Interesse bestand an einem Nachweis des rechtmäßigen Aufenthalts gegenüber Banken und Versicherungen. Das KVR weist aus diesem Anlass darauf hin, dass der Aufenthalt weiterhin rechtmäßig ist, wenn der Antrag auf Verlängerung eines Aufenthaltstitels rechtzeitig vor dessen Ablauf gestellt wurde und sich in Prüfung befindet. Die Fiktionsbescheinigung dient als amtlicher Nachweis dieser gesetzlichen Wirkung und kann bei Banken und Versicherungen vorgelegt werden. Bei Online-Beantragung erhalten die Kund*innen sofort eine PDF-Bestätigung zum Download, die über die Fiktionswirkung informiert. Um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden, empfiehlt das KVR, alle erforderlichen Unterlagen vollständig und online einzureichen.
Häufige Fragen rund um Aufenthalt und Migration beantwortet das KVR auch online unter stadt.muenchen.de/infos/sze-faq.html.

Die Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen (SEaQ) des Sozialreferats veranstaltet am Freitag, 30. Oktober, von 9 bis 16 Uhr einen Informationstag für internationale Fachkräfte mit im Ausland erworbenen Qualifikationen.
Die Veranstaltung richtet sich an bereits in München lebende sowie neu zugewanderte internationale Fachkräfte, die sich über Anerkennung, Qualifizierung und den beruflichen Einstieg in Deutschland informieren möchten. Die Veranstaltung findet im Welcome Center des Kreisverwaltungsreferats, Ruppertstraße 11, statt und wird im Rahmen von IQ MUC – Das Regionale Integrationsnetzwerk ausgetragen.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „In München leben viele Menschen, die im Ausland gelernt, studiert oder gearbeitet haben, deren Können aber noch nicht voll zum Tragen kommt. Das ist ein Verlust für sie persönlich und für uns alle, denn uns fehlen Fachkräfte in Gesundheit und Pflege, im Handwerk, in der IT oder in Schulen. Auf dem Forum für internationale Fachkräfte zeigen wir Wege zur Anerkennung, zur Qualifizierung und zum Berufseinstieg. Gute Arbeit stärkt die Menschen, die Betriebe und unsere Stadt.“
Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Workshops sowie einem Informationsmarkt mit Messeständen. Da die Veranstaltung als offenes Forum konzipiert ist, können Besucher*innen im Veranstaltungszeitraum jederzeit kommen und gehen und die verschiedenen Angebote flexibel über den Tag verteilt nutzen. Erwartet werden rund 250 bis 300 Personen. Die Angebote umfassen unter anderem Vorträge der Anerkennungsberatung in verschiedenen Sprachen, Informationen zum Vermittlungsbudget durch die Agentur für Arbeit und Informationen zum Aufenthalt im Rahmen der beruflichen Anerkennung. Ebenso gibt es einen Bewerbungs-Check und Informationen zu Deutschkursen durch die Münchner Volkshochschule, einen Vortrag zu Rechten und Pflichten im Bewerbungsprozess in Deutschland, Praktische Einblicke und Tipps zum Thema Künstliche Intelligenz bei Arbeitssuche und Bewerbung und einen Überblick über Sprachkursangebote und Finanzierungsmöglichkeiten durch das Integrationsberatungszentrums Sprache und Beruf.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. 
Das detaillierte Programm und alle Informationen zur Anmeldung unter 
https://go.muenchen.de/forum-internationale-fachkraefte.

Eine von sieben Stationen des BNE-Lernpfads am Bildungshaus Achatswies. Die Tafeln enthalten Anregungen für Pädagog*innen, wie sich Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Bildungsarbeit integrieren lässt. (Foto: Susi Nagele/Referat für Bildung und Sport)

Wie lässt sich Nachhaltigkeit anschaulich vermitteln und in den Alltag integrieren? Zwei neue Lernpfade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des Referats für Bildung und Sport in Achatswies und Maxhofen geben darauf praktische Antworten. Sie sollen insbesondere Lehrkräfte und Erzieher*innen dabei unterstützen, nachhaltiges Denken und Handeln in ihre pädagogische Arbeit aufzunehmen. Stadtschulrat Florian Kraus hat die Lernpfade jetzt gemeinsam mit Führungskräften des Referats eröffnet. 
BNE-Lernpfad am Bildungshaus Achatswies
Der neue BNE-Lernpfad am Bildungshaus Achatswies richtet sich an Lehrkräfte und Erzieher*innen, die dort Fortbildungen besuchen. An sieben Stationen vermitteln Schautafeln, Reflexionsfragen und interaktive Aufgaben verschiedene Facetten der Nachhaltigen Entwicklung. Dabei beziehen sie das räumliche Umfeld ein und geben Anregungen, wie sich nachhaltiges Handeln in der eigenen Lebenswelt umsetzen lässt. Die Themen reichen von Biodiversität, Energieversorgung und Gesundheit über wertvolle Lebensmittel und effiziente Mobilität bis zu „Leben in Balance“ und „Bibliotheken der Vielfalt“. 
Schwesterbibliothek der Bibliothek der Vielfalt
Durch die parallele Eröffnung der mittlerweile dritten offiziellen Schwesterbibliothek der „Bibliothek der Vielfalt“ wird in Achatswies zudem ein Ort geschaffen, an dem gesellschaftliche Vielfalt verhandelt und sichtbar gemacht wird. Von Biodiversität zu Rassismuskritik und geschlechtlicher Vielfalt zu Inklusion spannt sich ein intersektionaler Bogen, der zum Dialog einlädt.
BNE-Lernpfad am Schullandheim Maxhofen
Im Schullandheim Maxhofen richtet sich der BNE-Lernpfad an Lehrkräfte und Schüler*innen gleichermaßen. Die Schautafeln sind kindgerecht formuliert und laden mit einer breiten Auswahl an Materialien dazu ein, Nachhaltigkeit gemeinsam zu entdecken. Die sechs Stationen widmen sich Themen wie Bäume als Lebensraum, Sonnenenergie, biologischer Vielfalt, Lichtverschmutzung, Zukunftsträumen und Wasserwelten.
Auf den Weg gebracht wurden beide Lernpfade im Auftrag der referatsübergreifenden Fachstelle BNE, finanziert aus Mitteln des Referats für Klima- und Umweltschutz.
Die Fachstelle BNE koordiniert die Umsetzung der BNE VISION 2030 der Stadt (https://bne.muenchen.de) und treibt sie gemeinsam mit den beteiligten Referaten voran. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Referat für Bildung und Sport, Referat für Klima- und Umweltschutz und Direktorium.
Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Ich freue mich sehr über die Fertigstellung und Eröffnung der beiden Lernpfade. Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie unsere städtische BNE-Strategie, die BNE VISION 2030, niedrigschwellige Angebote schafft, um Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen zu erreichen. Mit diesen Lernpfaden vermitteln wir wichtige Kompetenzen für nachhaltiges Denken und Handeln, die unsere Stadt langfristig gerechter und umweltbewusster machen.“
Stadtschulrat Florian Kraus: „Verantwortung für Klima und Umwelt beginnt mit Bildung. Mit den BNE-Lernpfaden ergänzen wir unsere vielfältigen Angebote um einen weiteren Baustein. Gerade Achatswies ist dafür ein besonderer Ort: Hier wird Natur als wertvoller Lebens- und Kraftort unmittelbar erlebbar.“
Boris Schwartz, Stadtdirektor im Referat für Klima- und Umweltschutz: „Lehrkräfte und Erzieher*innen sind wichtige Multiplikator*innen für den Klimaschutz: Was sie vermitteln, prägt das Handeln künftiger Generationen. Deshalb ist die Finanzierung der BNE-Lernpfade gut investiertes Geld – ihre Wirkung vervielfacht sich mit jeder Person, die sie erreicht.“

Im Oktober ist das Lastenrad des Mobilitätsreferats wieder im Sinne eines rücksichts- und respektvollen Miteinanders unterwegs. Denn immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Zufußgehenden und Radfahrenden. Die Kampagne „Miteinander unterwegs mit Herz“ zielt deshalb darauf ab, mehr Verständnis und Rücksichtnahme im täglichen Miteinander zu erreichen und so die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen. 
Die Orte, an denen das bunte Lastenrad von „München unterwegs“, der Marke des Mobilitätsreferats, Halt macht, wurden ausgesucht, weil es dort immer wieder zu Konflikten und mitunter zu Unfällen mit Verletzten gekommen war.
Die Standorte:
Freitag, 23. Oktober, 12 bis 18 Uhr, Westpark (Café Gans am Wasser)
Donnerstag, 29. Oktober, 13 bis 19 Uhr, Laimer Unterführung
Freitag, 30. Oktober, 12 bis 18 Uhr, Wolkentunnel (vor den Pasing Arcaden)
Unter dem Motto „Hand aufs Herz: Wie rücksichtsvoll seid Ihr?“ werden die Bürger*innen angeregt, sich mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Zudem wird über Verkehrsregeln aufgeklärt und darüber, warum die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht erfordert. Mehr Informationen und die weiteren Termine gibt es unter muenchenunterwegs.de/herzkampagne. 

Wegen einer internen Veranstaltung bleibt der PlanTreff, die Plattform zur Stadtentwicklung in der Blumenstraße 31, am Donnerstag, 29. Oktober, ganztägig geschlossen. Ab Freitag, 30. Oktober, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr. 
Aktuell ist im PlanTreff die Ausstellung „Data in a box. Stadtentwicklung digital, vernetzt und innovativ“ zu sehen. Sie zeigt Beispiele, wofür gesammelte städtische Daten genutzt werden und welches Potenzial darin steckt.

Wie können digitale Technologien Pflegepraxis und Ausbildung nachhaltig stärken? Und welche Kompetenzen braucht die Pflege von morgen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen „digital health & care“. Seit fünf Jahren vernetzt das Format des Referats für Arbeit und Wirtschaft und des Munich Urban Colab Akteure aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Start-ups und Digitalwirtschaft.
Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft für Gesundheit und Pflege gestalten“ befasst sich die Jubiläumsausgabe mit zentralen Zukunftsthemen der Gesundheits- und Pflegeversorgung: von der Aus- und Weiterbildung in Pflegeberufen über digitale Technologien, Anwendungsbeispiele Künstlicher Intelligenz und Future Skills bis hin zu interprofessioneller Zusammenarbeit und Innovationen für die künftige Pflege. Im Zentrum steht der Austausch zwischen Auszubildenden, Lehrenden, Pflegenden, Start-ups und Expert*innen aus der Digital-Healthcare-Branche.
Das Programm entstand im Co-Creation-Format, mit Partner*innen wie der MÜNCHENSTIFT, dem LMU Klinikum, der Technischen Universität München, dem TUM Venture Lab Healthcare und UnternehmerTUM.
Eröffnet wird die Veranstaltung vom Referenten für Arbeit und Wirtschaft Dr. Christian Scharpf. Als weitere Gast wird außerdem Gabriele Riedl erwartet, die Exhibition Director der DMEA - Europas führendem Event für Digital Health.
Auf dem Programm stehen eine Keynote von Judith Ebel (SuperNurse und Care for Innovation e.V.), Impulse im Pitch-Format sowie eine Innovationsmesse mit Anwendungen aus der Pflegepraxis und der digitalen Gesundheitswirtschaft. In zwei interaktiven Workshop-Runden können die Teilnehmenden aus sechs Themen wählen. Diese befassen sich mit immersiven Trainingswelten für die Pflegeausbildung, digitalen Grundkompetenzen im Gesundheitsbereich, Wearables in der Pflege, KI-gestützter Robotik, digitalen sozialen Begleitern und Avataren in der Gesundheitsversorgung. Die Veranstaltung wird von Dr. Stefan Arend moderiert und von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet.
Da die Veranstaltung regulär bereits ausgebucht ist, wurde eine Warteliste eingerichtet (Anmeldung via E-Mail). Weitere Informationen unter https://www.eventbrite.de/e/5-jahre-digital-health-care-tickets-2002428836554.
(Siehe auch unter Terminhinweise)

Am Donnerstag, 29. Oktober, lädt die Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, um 17.30 Uhr zu einer neuen Folge der „SneakPeak Archivalienschau“ ein. Die Reihe öffnet regelmäßig den Blick hinter die Kulissen des Literaturarchivs der Stadt. Dabei präsentieren Archivar*innen außergewöhnliche Dokumente, Objekte und Geschichten. 
Zwei Tage bevor an Halloween die Geister spuken, spricht Archivar Matthäus Feigk über Okkultismus in Nachlässen der Monacensia und zeigt Objekte aus dem „Archiv des Unsichtbaren“. Sind Schriftsteller*innen und Künstler*innen für die Wahrnehmung von Spukerscheinungen besonders empfänglich? Kann man den Fortlauf der Geschichte mithilfe der Vergangenheit statistisch berechnen und so die Zukunft sehen? Gibt es Wiedergeburt? Können Schlafwandler Botschaften der geistigen Sphäre empfangen? Diesen und anderen Fragen ist die Präsentation gewidmet.
Die „SneakPeak Archivalienschau“ lädt dazu ein, das literarische Gedächtnis der Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und die Arbeitsweise des Literaturarchivs zu entdecken.
Die Veranstaltung findet im Salon Hildebrand in der Monacensia statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an monacensia.programm@muenchen.de.
Weitere Informationen zur Monacensia unter www.monacensia.org.
Achtung Redaktionen: Pressekontakt per E-Mail an monacensia.presse@muenchen.de.

Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr zum Gespräch „Jüdischsein und Schwarzsein – geteilte Erinnerungen, verflochtene Geschichten“ mit Barbara Walker, Philip Egbune und Dr. Mirjam Zadoff ein.
Das Podium lädt dazu ein, jüdische und Schwarze Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart zusammenzudenken. Im Mittelpunkt stehen persönliche, künstlerische und gesellschaftliche Zugänge zur Erinnerung sowie ein Gespräch über verflochtene Biografien, bewegte Geschichten und die Herausforderungen einer pluralen Erinnerungskultur.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich (first come, first served). Weitere Informationen unter nsdoku.de/programm. Das NS-Dokumentationszentrum ist barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Eine Veranstaltung des nsdoku München und MAAT – Medienkollektiv Afrodiaspora Archiv im Rahmen von Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche.

Das Bauzentrum München lädt am Dienstag, 27. Oktober, um 18 Uhr zum Online-Infoabend „Was es braucht – Kosten bei Neubau und Sanierung“ ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://t1p.de/hz0s1. 
Wohneigentum ist ein wichtiger Baustein zur finanziellen Absicherung und stellt für viele Menschen eine sehr große Investition dar. Das Thema Baukosten ist oft komplex und schwer durchschaubar. Für Bauherren ist es nicht immer einfach, den Überblick über die tatsächlichen Kosten und deren Entwicklung zu behalten. Catherine Koletzko, Bauingenieurin, Energieberaterin und Bauherrenberaterin, erklärt die Zusammenhänge zwischen den Entscheidungen der Bauherren und den entstehenden Kosten. Sie zeigt auf, an welchen Stellen Bauherren bewusst oder unbewusst Einfluss auf die Kosten nehmen können – und veranschaulicht dies auch anhand konkreter Rechenbeispiele.
Weitere Infos zum Bauzentrum unter muenchen.de/bauzentrum.

Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat sowie weitere Meldungen

Antworten auf Stadtratsanfragen, Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat sowie die Mitteilungen städtischer Beteiligungsgesellschaften finden Sie in der PDF-Version der heutigen Ausgabe.