Presseinformationen zum Baureferat

Pressestelle, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Pressestelle

Baureferat Christian Müller

Pressesprecher des Baureferats

Christian Müller
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 62012
Telefax: (089) 233 62005
mathias.wuensch@muenchen.de

Steffen Graf
Stellvertretender Pressesprecher
Telefon: (089) 233 61892
Telefax: (089) 233 62005
presse.mse@muenchen.de

Pressemitteilungen

(11. Februar 2022) Das Baureferat hat die Sanierung des Spielplatzes am Waidachanger in Langwied abgeschlossen. Die 1.050 Quadratmeter große vorhandene Spielfläche am Langwieder Bach wurde aufgewertet und in eine vielseitige Spielzone für Klein- und Schulkinder umgewandelt. Im Auftrag des Baureferats wurde im Juni 2019 die Nutzerbeteiligung vor Ort durchgeführt, deren Ergebnisse in das neue Spielkonzept mit eingeflossen sind. An der Aktion beteiligten sich insgesamt 30 Erwachsene und 40 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Die Sanierung des Spielplatzes wurde vom Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied im Februar 2021 beschlossen.

Der Spielplatz am Waidachanger ist der einzige öffentliche Spielplatz in Langwied. Vor seiner Umgestaltung war er mit einer Tischtennisplatte, einem einfachen Spielturm mit Schaukel und einer Wippe ausgestattet. Jetzt bietet er ein neues, vielfältiges Spielangebot für unterschiedliche Altersgruppen. Besonderes Augenmerk wurde auf eine naturnahe Gestaltung des Spielplatzes gelegt, um dem dörflichen Charakter und der Lage des Spielplatzes am Ortsrand von Langwied Rechnung zu tragen. Um den Bedürfnissen und Vorlieben von Kindern unterschiedlichen Alters gerecht zu werden, wurde die Spielfläche in mehrere Bereiche unterteilt. Der Sandspielbereich beinhaltet ein Spielschiff mit Kletter-, Versteck- und Rutschmöglichkeiten, einen barrierefrei nutzbaren Sandbacktisch, sowie Natursteinfindlinge. An den Sandspielbereich schließt sich eine große Kletterlandschaft mit Balancier- und Klettermöglichkeiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an. Der Kletterparcours endet an einem Spielturm mit großer Rutsche. Eine Zweifach-Schaukel und eine Slackline runden das Spielangebot ab. Als Ergänzung für den naturnahen Spielplatz, der hauptsächlich mit Naturstein und Holz gestaltet ist, gibt es unter den Bäumen ein Versteck- und Balancierspiel aus Weidenpflanzungen und Baumstämmen. Die Anlage wurde mit einer Sitz-Bank-Kombination und mehreren Sitzbänken komplettiert. Die vorhandene Tischtennisplatte wurde auf die andere Seite des Langwieder Bachs versetzt und mit einer Sitzgelegenheit ergänzt.

Hinweis für Redaktionen: Aktuelle Fotos vom Spielplatz am Waidachanger gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(23. Februar 2022) Der Stadtrat hat das Baureferat am 5. November 2019 beauftragt, für eine Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes ein Bürgerbeteiligungsverfahren durchzuführen und darauf aufbauend eine Konzeptstudie zu erarbeiten. Anschließend sind die Ergebnisse dem Stadtrat mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen zur Entscheidung vorzulegen. Baureferentin Rosemarie Hingerl bringt diese Beschlussvorlage am 8. März in den Bauausschuss ein und beantragt aufgrund der großen Zustimmung zu den Vorschlägen im Bürgerbeteiligungsverfahren den erforderlichen Planungsauftrag des Stadtrates für ein Bauprojekt zur Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes. Im Rahmen der konkreten Planung des Bauprojektes wird der Bezirksausschuss eingebunden und die weitere Bürgerbeteiligung abgestimmt.

Im Beteiligungsverfahren am 17. September 2021 diskutierten rund 200 Bürger*innen über die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Neugestaltung des Platzes. Die Bürger*innen plädierten allgemein für eine Entsiegelung und naturnah gestaltete Platzfläche mit erlebbarer Vegetation. Bei einer künftigen Neugestaltung sollen die Flächen, für die keine andere Nutzung vorgesehen ist, „der Natur zurückgegeben werden“. Viele Wünsche zur Art der Vegetation wurden geäußert – neben Schatten spendenden Bäumen (auch als optische Abschirmung und räumlicher Abschluss zur stark befahrenen Willy-Brandt-Allee) und heimischen Gehölzen sind essbare Pflanzen, heimische Wildpflanzen, Rosen- und Duftgärten und Staudenflächen, jedoch besonders oft bienenfreundliche Blumenwiesen genannt worden. Ebenso soll der Platz zukünftig mehr Sitz- und Liegeflächen aus Holz bieten. Neben dem bestehenden Wochenmarkt und anderen Nutzungsangeboten wurde eine dafür notwendige befestigte Teilfläche gewünscht. Das Thema „Spielen“ soll für kleinere Kinder berücksichtigt werden. Vielfach wurde ein für Kinder begeh- und bespielbarer Brunnen, der Wasser erlebbar macht, gefordert. Auch Sportangebote auf dem Willy-Brandt-Platz, zum Beispiel für Street- oder Basketball, wurden genannt. Die große Platzfläche soll durch die unterschiedlichen vorgeschlagenen Nutzungen, Funktionen und Pflanzungen zoniert werden.

Dazu sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich freue mich auf die Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes, für die das Baureferat jetzt das konkrete Bauprojekt vorbereiten kann. Der Platz, der fast doppelt so groß wie der Marienplatz ist, muss dringend grüner werden. Dazu haben die Bürger*innen vielfältige Ideen eingebracht, die sicher zu einer sehr schönen Neugestaltung führen! Es wird ein Platz entstehen, auf dem sich die Menschen gerne aufhalten, sich treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Gerade nach der langen Zeit der Corona-Einschränkungen ist das wichtiger denn je.“

(24. Februar 2022) Die städtischen Schul- und Kita-Bauprogramme werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Stadtrat beauftragte das Baureferat mit einer ganzen Reihe von Projekten, deren Bau in diesem Jahr beginnt. Im Jahr 2022 starten sechs Schulprojekte vom Neu- und Erweiterungsbau bis zur komplexen Generalinstandsetzung.

Mehr Raum entsteht für das Karlsgymnasium in Pasing, das eine zweizügige Erweiterung als Neubau neben dem denkmalgeschützten Altbau erhält. Die Eliteschule des Sports, das Gymnasium München-Nord in der Knorrstraße, wird durch einen neuen Anbau um zwei Züge und eine Sporthalleneinheit erweitert.

Außerdem werden vier Realschulen erweitert und saniert: Die Helen-Keller-Realschule in Oberföhring und die Ludwig-Thoma-Realschule in Berg am Laim erhalten jeweils in Verbindung mit der Sanierung der benachbarten Bezirkssportanlagen eine Dreifachsporthalle. Beide Baumaßnahmen starten in einem ersten Bauabschnitt mit der Errichtung von Interimsquartieren für die Betriebsgebäude und Vereinsgaststätten der Bezirkssportanlagen. Die denkmalgeschützte Maria-Probst-Realschule am Gotzinger Platz in Sendling erhält einen Erweiterungsbau mit zwei Zügen, Mensa und einem Haus für Kinder. An der Erich-Kästner-Realschule im Hasenbergl beginnen die Abbrucharbeiten am alten Schulgebäude. Im Anschluss wird dort zunächst eine neue Sporthalle errichtet. Im 2. Bauabschnitt entsteht das neue vierzügige Schulgebäude anstelle der alten Sporthalle.

Im Bereich der Kindertagesstätten werden in der Albert-Camus- und der Annemarie-Renger-Straße in Freiham und in der Theodor-Fischer-Straße in Untermenzing drei Einrichtungen neu gebaut. Die Kitas in der Frundsbergstraße in Neuhausen und in der Quiddestraße in Neuperlach erhalten Ersatzneubauten.

Im Vorgriff der Bauarbeiten werden nun die betroffenen Flächen freigemacht und die Baustellen eingerichtet. Auf einigen Grundstücken müssen zunächst Bestandsbauten abgebrochen und vorhandener Bewuchs entfernt werden. Bereits bei der Planung jedes Projekts werden zum bestmöglichen Schutz des Baumbestandes maximal baumschonende Lösungen gewählt. Die Anzahl der betroffenen Bäume und Gehölze beschränkt sich deshalb auf das jeweils notwendige Mindestmaß. Es wird darüber hinaus geprüft, ob die Verpflanzung einzelner Bäume auf dem Grundstück oder in die angrenzenden öffentlichen Grünflächen möglich ist. Hierbei ist neben der Vitalität der Bäume auch die technische Machbarkeit einer Verpflanzung ausschlaggebend. Trotzdem konnten bei zwei großen Projekten Eingriffe in den Baumbestand nicht vermieden, aber durch sorgfältige Planung minimiert werden. Generell werden nach Abschluss der Bauarbeiten standortgerechte Bäume neu gepflanzt. Für die Erweiterung des Karlsgymnasiums müssen an der alten Sporthalle 34 Bäume gefällt werden. In der Avenariusstraße sind dafür bereits 20 Ersatzpflanzungen erfolgt, neun weitere Bäume können nach der Baumaßnahme zusätzlich neu gepflanzt werden. Im Zuge des Neubaus der Erich-Kästner-Realschule können 48 Bäume neu gepflanzt werden; leider müssen aber vorab 62 Bäume gefällt werden. Die Arbeiten erfolgen abgestimmt mit den Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde.

(25. Februar 2022) Seit bald 20 Jahren können die Münchner Bürger*innen bei der Aktion „Bei Anruf Licht!“ Störungen der Straßenbeleuchtung und Ampeln melden, die dann vom Baureferat innerhalb weniger Tage repariert werden. Im März 2002 ging das Servicetelefon erstmals in Betrieb. Baureferentin Rosemarie Hingerl hält die Aktion wegen der enormen Beteiligung für eine Erfolgsstory: „Wer an unserer Aktion ‚Bei Anruf Licht!‘ teilnimmt, trägt zur Sicherheit in der Stadt bei und erhält als Dankeschön für sein Engagement jährlich die Chance auf einen Gewinn. Die Gewinner*innen des Jubiläumsjahres dürfen sich auf eine feierliche Preisvergabe zum Jahresende freuen.“ Anlässlich des 20. Jubiläums beträgt die Gesamtsumme der Gewinne dieses Jahr 20.000 Euro.

Allein im Aktionsjahr 2021 gingen im Baureferat circa 10.000 Meldungen von Störungen an Straßenlampen und Ampelanlagen ein. Jede dieser Meldungen zählt dabei als Los. Die Gewinner*innen der Geldpreise 2021 in einer Gesamthöhe von 18.000 Euro wurden Ende 2021 schriftlich informiert.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Ich freue mich, dass die Aktion so gut ankommt und sich viele Bürger*innen bei uns melden und mithelfen unsere Stadt leuchten zu lassen. Das erhöht die Sicherheit, spart aber auch Kosten und Personaleinsätze - statt sechs Teams, die zuvor nachts unterwegs waren, um stadtweit Straßenlaternen und Ampeln zu kontrollieren, ist seit Einführung von „Bei Anruf Licht!“ nur noch ein Team unterwegs. Und das kommt auch der Umwelt zugute: Bereits im ersten Jahr nach Einführung entfielen 100.000 gefahrene Kilometer, die die städtischen Kontrollteams zuvor jährlich geleistet hatten. Vielen Dank an alle, die angerufen haben und an alle, die sich in Zukunft beteiligen!“

In München gibt es rund 123.000 Straßenleuchten und 1.100 Ampelanlagen. Sie werden vom Baureferat regelmäßig gewartet. Dennoch ist es nicht vermeidbar, dass eine Leuchte oder Ampel ausfällt – dann können die Münchner Bürger*innen helfen und die Störung melden. Unter der Service-Telefonnummer 233-96222 oder per Meldeplattform Mach München Besser! https://machmuenchenbesser.de  ist dies an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich. Auch der an zahlreichen Lichtmasten angebrachte QR-Code führt per Handy-Scan zum Online-Formular.

Alle Informationen zur Aktion „Bei Anruf Licht!“ gibt es im Internet unter www.muenchen.de/baureferat

(7. März 2022) Das Baureferat lädt am Montag, 14. März von 19 bis 21 Uhr alle Anwohner*innen zur Präsentation des Vorentwurfes für die Aufwertung der Grünfläche Unnützwiese ein. Die Veranstaltung findet im Kulturzentrum Trudering in der Wasserburger Landstraße 32 statt.

Die Grünfläche Unnützwiese wird umgestaltet. In Anlehnung an den vorhandenen Bestand sollen die Angebote für Spiel, Sport und Erholung verbessert werden. Bereits im Oktober 2019 haben die Anwohner*innen bei einem Runden Tisch ihre Ideen zur Umgestaltung eingebracht. Für die Planung des Spielangebotes haben die Grundschulkinder der Forellenschule in einem Workshop eigene Ideen erarbeitet. Die Ergebnisse des Runden Tischs und der Kinderbeteiligung bilden die Grundlage für den nun vorliegenden Vorentwurf. Die Fachleute des Baureferates und der beauftragte Landschaftsarchitekt werden den Plan präsentieren und laden zur Diskussion ein.

Die Veranstaltung wird unter den aktuell geltenden Schutzmaßnahmen durchgeführt. Dies bedeutet zum jetzigen Zeitpunkt dieser Veröffentlichung die Einhaltung der 2G-Regelung. Das Tragen einer FFP2-Maske ist während der gesamten Veranstaltung verpflichtend. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist der Nachweis einer Corona-Impfung oder einer Genesung notwendig.

(14. März 2022) Rechtzeitig zum Frühjahrsanfang beginnt das Baureferat damit, die frisch gepflanzten Pflanzgefäße aufzustellen und die Schmuckplätze mit tausenden Frühjahrsblühern und Zwiebelpflanzen zu bestücken. Auch in städtischen Parkanlagen und Grünflächen blühen jetzt Winterlinge, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Elfenkrokus und Blausternchen, die von den Gärtner*innen des Baureferats im Herbst gesetzt wurden. Etwa 450 Pflanzgefäße bereichern das Straßenbild in der Fußgängerzone, am Hohenzollernplatz, in der Brienner- und der Maffeistraße. Quasi über Nacht blühen auch die Frühjahrsblumen auf Plätzen und in Grünanlagen. Beliebte Beispiele dafür sind Gärtner- und Karolinenplatz, Bordeaux- und Weißenburger Platz sowie Odeons- und Promenadeplatz.

Die Pracht kommt nicht von ungefähr: Die Gärtner*innen des Baureferates komponieren jedes Jahr sorgfältig aufeinander abgestimmte Pflanzengesellschaften, die in Farbe und Abfolge der Blühzeiten harmonieren. Neben den gestalterischen Gesichtspunkten wurde natürlich auch an Bienen, Hummeln und Co gedacht, die sich nach dem Winter an Pollen und Nektar stärken können. Die Pflanzen werden in den Stadtgärtnereien herangezogen, neue Sorten werden auf ihre Robustheit und ihre Qualität erprobt; eine Vegetationsperiode lang werden sie auf ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge intensiv beobachtet. Erst wenn sie diesen Eignungstest bestanden haben, werden sie ausgepflanzt. Produziert wird nach ökologischen Richtlinien: Schädlinge werden durch Nützlinge reduziert, Kompost für Pflanzsubstrate wird selbst hergestellt. Die Pflanzenproduktion aus eigener Hand hat einen weiteren Vorteil: Die Fachleute der städtischen Gärtnereien können termingerecht und den Launen des Winters entsprechend steuern, wann der Frühjahrsflor ausgepflanzt wird. So erfreut er jedes Jahr aufs Neue von etwa Mitte März bis Mitte Mai.

Frühjahrsflor 2022 in Zahlen:

  • 50.000 Zwiebelpflanzen für die Mobilen Pflanzgefäße
  • 97.000 Zwiebelpflanzen für die Wechselflor-Beete
  • 270.000 Zwiebelpflanzen für Schulen/Friedhöfe/Parkanlagen
  • 417.000 Summe Zwiebelpflanzen

Außerdem:

  • 179.000 frühjahrsblühende Pflanzen
  • 448 Mobile Pflanzgefäße an 34 Standorten
  • 3.829 m2 Fläche für Wechselflor-Beete an 26 Standorten

(18. März 2022) Ab Mitte Mai wird der Stachus-Brunnen wieder aufgedreht – nach den Eisheiligen, wenn kein Bodenfrost auf dem begehbaren Brunnen mehr zu befürchten ist. Das Wasserspiel des zuletzt 2018 umfassend sanierten Brunnens ist dann wieder in ganzer Pracht zu genießen.

Der Stachus-Brunnen wurde von Professor Winkler gemeinsam mit der Münchner Fußgängerzone gestaltet und ist 1972 in Betrieb gegangen. Er bildet den städtebaulichen Abschluss der Fußgängerzone und trennt durch seinen kuppelartigen Wasserdom die Fußgängerzone optisch und akustisch vom Verkehr in der Sonnenstraße. Der Stachus-Brunnen ist nicht nur eine der größten Brunnenanlagen Münchens, sondern zählt mit seinen Sitzsteinen auch zu den beliebtesten.

Vorweg stellt das Baureferat zum Frühlingsbeginn ab Montag, dem 21. März die beliebten Sitzsteine rund um den Brunnen am Stachus wieder auf. Dabei wird auf einen Mindestabstand zwischen den Steinen von 1,50 Metern geachtet. Die Steine wurden im April 2020 auf Bitte der Polizei als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie abgebaut.

(21. März 2022) Bei milder Witterung hat das Baureferat bereits in den letzten Wochen sukzessive den Splitt abgekehrt. Der alljährliche umfassende Frühjahrsputz auf Münchens Straßen, Rad- und Gehwegen wird bis Mitte April abgeschlossen. Die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen reinigen insgesamt circa 2.400 Kilometer Straßen, 125.000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 980 Kilometer Radwege und 1.500 Kilometer Gehwege. Die rund 9.000 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt. Der Splitt wird, wie gesetzlich vorgeschrieben, aufbereitet und z.B. von Baufirmen wiederverwertet.

Einmal jährlich zum Frühlingsbeginn hilft die städtische Straßenreinigung des Baureferates auch außerhalb des Vollanschlussgebiets bei der Splittabkehr: Dieser unentgeltliche Service entlastet die Grundstückseigentümer von ihrer Pflicht, die Fahrbahnen zu reinigen; zudem ist so sichergestellt, dass der Splitt fachgerecht entsorgt wird. Die Gehwege im Außenbereich sind im Rahmen der Anliegerverpflichtung vom Splitt zu reinigen.

Gründlich gesäubert werden bis voraussichtlich Ende April auch die rund 1.300 städtischen Grünanlagen, Parks und Spielplätze. Etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenbaus haben gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen begonnen, die insgesamt etwa 3.000 Hektar umfassenden Grünflächen fit für den Frühling zu machen. Das gilt auch für Baumgräben außerhalb des Vollanschlussgebiets.

(4. April 2022) Das Baureferat hat die Aufwertung der Paul-Heyse-Unterführung abgeschlossen. Sie ist jetzt wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Oberbürgermeister Dieter Reiter begrüßt die Tunnelaufwertung: „Ich freue mich sehr, dass die Paul-Heyse-Unterführung sowohl optisch als auch akustisch optimiert wurde. Jetzt ist es vor allem für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen deutlich angenehmer und sicherer, diese wichtige Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Hackerbrücke zu nutzen.“

Vor der Aufwertung war der Zustand des 210 Meter langen Tunnels absolut unbefriedigend. Er wirkte baulich unattraktiv, dunkel und durch den starken Kfz-Verkehr sehr laut. Deshalb wurde er besonders von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen als äußerst unangenehm empfunden. Das Bauwerk der Paul-Heyse-Unterführung befindet sich bis auf die Fahrbahnen, Geh- und Radwege sowie die Beleuchtung im Eigentum der Deutschen Bahn AG (DB). Eine Beteiligung an der Aufwertung der Unterführung wurde jedoch stets abgelehnt. Auf Nachfrage hat die DB mitgeteilt, dass die Brücke sich in einem verkehrssicheren Zustand befindet und erst circa 2040 erneuert werden soll. Daraufhin hat das Baureferat ein Konzept zur Aufwertung entwickelt, dessen Umsetzung vom Stadtrat beschlossen wurde.

Baureferentin Rosemarie Hingerl sagt: „Um die Unterführung attraktiver und sicherer zu gestalten, haben wir in der Unterführung mit Lärm absorbierenden, hellen Metallpaneelen und integrierter LED-Beleuchtung einen wesentlich verbesserten Bereich für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geschaffen. Eine spezielle LED-Beleuchtung mit metallisch blauem Licht inszeniert die historische Stahlkonstruktion und verleiht so der Unterführung einen neuen Charakter.“

Die Wand- und Verkehrsflächen sind jetzt mit energieeffizienter LED-Technik optimal beleuchtet. Vor allem für den Fuß- und Radverkehr konnte der wahrnehmbare Schallpegel deutlich vermindert werden, vergleichbar in der Wahrnehmung mit einer Verkehrsreduzierung um bis zu 60 Prozent. Die Stahlkonstruktion aus genieteten Stahlstützen und Überzügen sowie deren interessante Verbindungsdetails entsprechen den anspruchsvollen Ingenieurbauwerken des frühen 20. Jahrhunderts und zeugen so von der Entstehungszeit. Durch die neue LED-Beleuchtung wird die Konstruktion nun plastisch erlebbar.

Nach Vorwegmaßnahmen im Jahr 2020 wurden die Arbeiten seit Anfang 2021 durchgeführt. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen der Hauptverkehrsstraße mit maßgebender Verbindungsfunktion in Nord-/Süd-Richtung möglichst gering zu halten, wurde in mehreren Bauphasen und -abschnitten gearbeitet. So musste nur einmal kurzzeitig eine Einbahnregelung für den Kfz-Verkehr eingerichtet werden. Während der gesamten Bauzeit konnte der Fuß- und Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen aufrechterhalten werden. Zunächst verlegten die Stadtwerke eine Gas‑, Fernkälte- und 110 kV-Stromleitung in der Weströhre. Anschließend sanierte das Baureferat die Fahrbahnen, erneuerte die Beleuchtung und montierte die Wandverkleidung. Mit den Straßenmarkierungsarbeiten konnte die Baumaßnahme nun abgeschlossen werden. Geringfügige Restarbeiten der Stadtwerke werden noch im April durchgeführt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 28. November 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 08709). Fotos der aufgewerteten Paul-Heyse-Unterführung erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(12. April 2022) Die Winterdienstsaison 2021/2022 begann in der zweiten Novemberhälfte mit teils frostigen Nächten und Reifglätte in Verbindung mit wenigen Niederschlägen. Die ersten Schneefälle gab es ab dem Monatswechsel zum Dezember, wobei es im weiteren Verlauf bis Weihnachten auch mildere Abschnitte gab. Ab Januar herrschte typisches, teilweise wechselhaftes Winterwetter mit frostigen Temperaturen und stärkeren Schneefällen in der zweiten Monatshälfte, so dass viele Sicherungs- und Räumeinsätze gefahren werden mussten. Nach einem eher milden März meldete sich der Winter am ersten Aprilwochenende noch einmal mit Schneefällen zurück.

Die nachfolgende Tabelle stellt den Winter 2021/2022 dem vorangegangenen Winter im Stadtgebiet München gegenüber:

Winter 2020/2021                              

  • Schneefall-/Frosttage              22 / 92 Tage                                       
  • Einsatztage:                              139 Tage                                            
  • Streusalzverbrauch                 14.000 t                                              
  • Splittverbrauch                        17.000 t                                             
  • Kosten                                     23,2 Mio. Euro                                  

Winter 2021/2022

  • Schneefall-/Frosttage              17 / 89 Tage
  • Einsatztage                                134 Tage
  • Streusalzverbrauch                  7.400 t
  • Splittverbrauch                         9.000 t
  • Kosten                                     15,1 Mio. Euro

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst im Stadtgebiet München gibt es auf der Internetseite www.muenchen.de .

Pressetermine

(14. April 2022) Die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und Florian Hochstätter, Hauptabteilungsleiter Gartenbau im Baureferat, eröffnen die diesjährige Brunnensaison mit dem neu errichteten Brunnenkunstwerk am Bauhausplatz. Das Baureferat hat den Bauhausplatz im Oktober 2021 fertiggestellt.

Zur Gestaltung des Bauhausplatzes wurden Teams aus Landschaftsarchitekt*innen und Künstler*innen zu einem zweistufigen Planungsworkshop eingeladen. Vorab fand in enger Abstimmung mit dem Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann eine Bürgerbeteiligung statt, um den Bedürfnissen der Bewohner*innen sowie den Anlieger*innen vor Ort gerecht zu werden. Der international renommierte Künstler Prof. Olaf Metzel und Peter Kühn von Burger Kühn Landschaftsarchitekten, beide aus München, haben diesen Planungsworkshop gewonnen und werden ebenfalls anwesend sein.

Der ausgewählte Entwurf sieht das Motiv „Sitzbank“ als zentrales Element des Bauhaus-platzes vor. Durch die Stapelung von Sitzbänken erwächst im mittleren Bereich eine zirka sieben Meter hohe, turmartige Brunnenskulptur. Vom oberen Bereich der Skulptur fließt aus zahlreichen Banklatten Wasser. Einzelne Latten der Sitzbänke und der zur Brunnenskulptur gestapelten Bänke dienen als Leuchtkörper und erzeugen somit eine besondere nächtliche Atmosphäre.

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