Pressestelle des Baureferats

Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Presseservice im Baureferat

Unsere Pressestelle beantwortet gerne Presseanfragen von Medienvertreter*innen.
Wir freuen uns auf Ihre schriftlichen Anfragen. 

Hier finden Sie zuständige Ansprechpersonen:
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Ines Schmidt (Elternzeit)

Telefon: (089) 233 760012
presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Steffen Graf
Telefon: (089) 233 761892
presse.mse@muenchen.de

Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 762012
mathias.wuensch@muenchen.de

Aktuelle Pressemitteilungen

(23. Juli 2026) Das Baureferat wird die Brandschadeninstandsetzung im Luise-Kiesselbach-Tunnel (Fahrtrichtung Nord) bereits noch in der laufenden Woche abschließen und den Tunnel wieder freigeben können. Zum Wochenende, voraussichtlich bereits am Freitagmorgen, 24. Juli, wird der Tunnel wieder in beiden Richtungen vollständig befahrbar sein. Ursprünglich musste aufgrund der Komplexität der Arbeiten von einer Sperrung bis spätestens 2. August ausgegangen werden. Dank der detaillierten Bauablaufplanung sowie mithilfe von Schicht- und teilweise Nachtarbeit der städtischen Fachstellen und der beauftragten Fachfirmen konnten die Arbeiten äußerst zügig und reibungslos vorangehen.

Das Mobilitätsreferat kann den Luise-Kiesselbach-Tunnel ab diesem Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigeben, der Tunnel ist dann wieder uneingeschränkt nutzbar. Die zuvor an der Brudermühlstraße, Plinganserstraße und Passauerstraße platzierten Sperren konnte das Mobilitätsreferat bereits zu einem früheren Zeitpunkt wieder aufheben. Ab Freitag wird der Verkehrsfluss somit wieder wie zuvor gewährleistet sein. Vor und während der Sperrung stand das Mobilitätsreferat den Bürger*innen, Anlieger*innen, dem Stadtrat und Bezirksausschüssen sowie weiteren Anfragenden für Auskünfte und Unterstützung zur Verfügung. Oberbürgermeister Dominik Krause: „Die vorgezogene Wiedereröffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels ist eine gute Nachricht für Sendling-Westpark und alle, die regelmäßig auf dieser Strecke unterwegs sind. Unsere städtischen Teams haben mit den beauftragten Baufirmen in Schichten und teilweise nachts gearbeitet, um die Sperrung möglichst kurz zu halten. Dafür herzlichen Dank. Die Verkehrssituation im Münchner Westen ist gerade sehr unerfreulich. Deshalb werden wir auch bei den weiteren Instandsetzungen aufs Tempo drücken.“

Am 17. April 2024 hatte ein schwerer Lkw-Brand erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursacht. Die nun erfolgte fachgerechte Betoninstandsetzung der Tunneldecke sowie die vollständige Erneuerung der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Sicherheitssysteme (Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung) ist vollständig abgeschlossen. Dafür war die vorübergehende Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord zwingend erforderlich, da für die Dauer der Instandsetzungsarbeiten sämtliche sicherheitsrelevanten Überwachungssysteme wie Kameras, Brandmelder und Löschwasserleitung demontiert werden mussten. Die durch den Brand angegriffenen Bereiche der Tunneldecke wurden unter anderem mit Hochdruckstrahlern bearbeitet. Dies bedurfte einer vollständigen Einhausung des Arbeitsbereichs.
Im Anschluss wurden die Löschwasserleitungen verlegt. Noch bis Donnerstagnacht erfolgt die Montage der Verkleidung und die Wieder-Installation der Funkeinrichtungen, der Überwachungseinrichtungen, der Brandmeldekabel sowie der Beleuchtung. Neben der Sanierung des eigentlichen Brandschadens hat das Baureferat die Sperre genutzt, auch weitere Reparaturmaßnahmen im Tunnel durchzuführen. So wurden die Lüfter gereinigt, Schachtdeckel getauscht, Beschmutzungen und weitere Unfallschäden beseitigt.

Während der Sperre arbeiteten insgesamt mehr als 15 Firmen eng getaktet im gesperrten Tunnelbauwerk.
Die Sperrung, die während der Sanierungsarbeiten nötig war, entspricht in etwa dem Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden umfassende Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -führung getroffen –. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Donnersbergerbrücke sowie der Ring-Brücke über die Dachauer Straße werden fortgesetzt.

Baureferat

(20. Juli 2026) Das Baureferat hat die Arbeiten an der Wolfratshauser Straße im Abschnitt zwischen Josephinenstraße und Siemensallee fertiggestellt. Der Umbau schließt eine Lücke im Wegenetz für klimaschonende Mobilität. Es ist eine neue, komfortable und durchgängige Fuß- und Radverbindung entlang der Wolfratshauser Straße zwischen Solln und Obersendling entstanden.

Zum Abschluss der Arbeiten machten sich Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Mobilitätsreferent Georg Dunkel und der Vorsitzende des Bezirksausschusses Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln Dr. Ludwig Weidinger vor Ort ein Bild von der fertigen Maßnahme. Bei einem Termin an der neuen Querung nördlich der Noestraße informierten sie sich über die Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr, die barrierefreien Bushaltestellen sowie die erneuerte Fahrbahn.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der verkehrssichere Umbau der Wolfratshauser Straße verbessert die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Radfahrende und Fußgänger*innen haben nun mehr Platz und eine klarere Führung. Gleichzeitig haben wir die Straße barrierefrei und zukunftsfähig umgebaut. Unser ganzheitlicher Planungsansatz hat aber auch den Baumschutz, den Umweltschutz und das an dieser Stelle besondere Landschaftsbild berücksichtigt.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt: „Die Wolfratshauser Straße ist eine wichtige Verkehrsader aus dem Süden; nicht nur für den Kfz-Verkehr, sondern auch für den Radverkehr. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist eine wichtige Lücke für die Radfahrenden geschlossen worden. Und auch jene, die zu Fuß unterwegs sind, profitieren von den neuen Gehwegen und den besseren Querungsmöglichkeiten. So ist die Wolfratshauser Straße sicherer für alle Verkehrsteilnehmenden geworden. Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle bei allen für ihre Geduld und Ihr Verständnis während der Bauzeit bedanken.“

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, Dr. Ludwig Weidinger, sagt: „Der verkehrssichere Ausbau dieses Abschnitts der Wolfratshauser Straße wird schon seit Jahrzehnten gefordert und wir sind froh, dass diese verkehrssichere Verbindung zwischen Solln und Obersendling nach langer Planung zum Nutzen aller Verkehrsteilnehmer endlich realisiert wurde.“

Die Wolfratshauser Straße ist Teil der Bundesstraße B 11. Sie ist eine wichtige Hauptverkehrsstraße und zugleich eine wichtige Radroute zwischen dem Münchner Süden und der Innenstadt. Vor dem Umbau fehlten in Teilbereichen durchgängige Geh- und Radwege. Zudem entsprach der Straßenaufbau nicht dem Stand der Technik. Auf 1.020 Metern hat das Baureferat nun neue Geh- und Radwege mit Sicherheitsstreifen errichtet. Das Queren der stark befahrenen Straße ist jetzt leichter. Zwei neue Querungsstellen in der Fahrbahnmitte erhöhen die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende. Die Querungsinsel bei der Großhesseloher Straße schafft zusätzlich Platz für linksabbiegende Fahrzeuge und verbessert den Verkehrsfluss.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kreuzung Noestraße. Hierfür wurde die Planung Anfang 2026 nochmals angepasst. Ziel war eine sichere und verständliche Führung für alle. Radfahrende und Fußgänger*innen können die Kreuzung nahezu ohne Höhenunterschied queren. Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung gibt es Bodenindikatoren zur Orientierung. Entsprechende Verbesserungen wurden auch an der Beuerberger Straße und der Ascholdinger Straße umgesetzt.

Zwischen den beiden Bushaltestellen „Krankenhaus Martha-Maria“ hat das Baureferat eine barrierefreie Querung gebaut. Für Rollstuhl- und Rollatornutzer*innen ist der Bordstein auf 0 Zentimeter abgesenkt. Für blinde und sehbehinderte Menschen bleibt eine 6 Zentimeter hohe Bordsteinkante ertastbar. Bodenindikatoren und akustische Signale an der Ampel unterstützen zusätzlich bei der Orientierung. Auch die Bushaltestellen „Krankenhaus Martha-Maria“ selbst wurden neu angeordnet und barrierefrei ausgebaut. Die Haltekanten sind für Buszüge geeignet und ermöglichen einen stufenlosen Einstieg. Davon profitieren insbesondere mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Besucher*innen des Krankenhauses, ältere Menschen, Menschen mit Kinderwagen sowie Fahrgäste mit Gepäck.

Das Baureferat hat außerdem die Fahrbahn erneuert und die Straßenentwässerung verbessert. Niederschlagswasser kann in Teilbereichen über seitliche Mulden versickern. Damit wird die Entwässerung an den Stand der Technik angepasst und überwiegend nach dem Schwammstadtprinzip umgesetzt.

Bei der Planung wurde darauf geachtet, Eingriffe in Natur und Landschaft so gering wie möglich zu halten. Eine stadtbildprägende Esche nördlich der Noestraße bleibt erhalten. Der neue Geh- und Radweg führt um den Baum herum. Für den Ausbau mussten Gehölze und 29 Bäume entfernt werden. Das Baureferat pflanzt 17 Bäume neu. Zusätzlich wird das Laubwäldchen nördlich der Noestraße mit angeschlossener Obstwiese um mehr als 3.000 Quadratmeter erweitert.

Die Projektkosten liegen bei rund 13,5 Millionen Euro. Voraussichtlich werden rund 3,65 Millionen Euro zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden sowie rund 97.500 Euro für den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert. 

Hinweis für Redaktionen: Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats vom 7. März 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 08740).

Ellen Kallscheuer

(16. Juli 2026) Die Aktivierungsmaßnahme Ostpark kann beginnen. Ab dem 20. Juli verwandelt sich der Ostpark für zehn Wochen in ein lebendiges Experimentierfeld. Heute haben Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, der Sachgebietsleiter Städtebau der Regierung von Oberbayern, Ralph Imhof sowie zweite stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende für Ramersdorf-Perlach, Bärbel Girardin, den Startschuss für den über mehrere Wochen laufenden Aktionszeitraum gegeben und einzelne Elemente näher vorgestellt. Ziel der mit Bundesmitteln sowie durch den Freistaat Bayern großzügig geförderten Maßnahme ist es, gemeinsam mit den Nutzer*innen vor Ort, mit den Menschen aus Neuperlach Ideen für die Zukunft des Parks zu entwickeln und zu diskutieren.

Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Die Aktion „Hallo Ostpark“ ist eines der größten Beteiligungsverfahren, das das Baureferat jemals durchgeführt hat. Unser Ziel ist, im Sanierungsgebiet Neuperlach, die hier lebenden Menschen zu ermuntern, sich intensiv einzubringen, um das bestmögliche Ergebnis für eine Masterplanung für den Ostpark zu erreichen. Es gibt fünf ausgewählte Orte, an denen wir bestimmte Themen platzieren, um herauszufinden, ob sich der Ort zum Spielen, Sporttreiben, Naturerleben, Entspannen und Zusammensein eignet – oder wie wir ihn verändern sollen und müssen. Die Menschen probieren aus, wir hören zu. Darüber hinaus bereichert ab dem 20. Juli auch das TanzPark-ett – ein Gewinner aus dem München-Budget – die Aktivierungsmaßnahme.“

„Die Stadtsanierung meines Referats für Stadtplanung und Bauordnung ist aktuell in Neuperlach tätig, um diesen spannenden Stadtteil fit für die Zukunft zu machen. Seit seiner Fertigstellung 1982 ist der Ostpark für die Neuperlacher*innen ein prägender Ort zur Erholung und Freizeitgestaltung. Ich bin deshalb sehr gespannt auf die Ergebnisse der Aktion ‚Hallo, Ostpark‘, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Nutzungsansprüche und die sich ändernden klimatischen Herausforderungen“, ergänzt Stadtbaurätin Elisabeth Merk.

Sachgebietsleiter Städtebau der Regierung von Oberbayern, Ralph Imhof: „Die Sanierung und Aufwertung des Ostparks ist die größte und eine der wichtigsten Sanierungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet Neuperlach Nord. Als Bewilligungsstelle für die Städtebaufördermittel freuen wir uns, dass mit dem Beteiligungsprojekt eine wichtige Vorbereitungsmaßnahme in Angriff genommen wird. Das ist nicht nur für die Förderung der Sanierungsplanung eine wesentliche Grundlage, sondern auch für die spätere bauliche Umsetzung. Für die Durchführung des Beteiligungsprojekts wünschen wir der Stadt München viel Erfolg, rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus Neuperlach und große Erkenntnisgewinne für die weitere Planung.“

Bezirksausschussvorsitzende für Ramersdorf-Perlach, Thomas Kauer: „Die Weiterentwicklung des Ostparks ist ein vielgehörter Wunsch vor Ort. Der Ostpark ist grünes Wohnzimmer für rund 200.000 Menschen aus den umliegenden Stadtteilen. Ich begrüße die intensive Einbindung der Bevölkerung und lade sie herzlich ein, sich zu beteiligen. Mein dringender Rat ist es, umsetzbare Vorschläge zu erarbeiten und die Finanzierung frühzeitig zu sichern, auch in Zeiten knapper Kassen.“

Im Rahmen des Projekts „Hallo Ostpark" entstehen bis zum 25. September 2026 an fünf Fokusorten neue Angebote für Bewegung, Begegnung und Kultur, Natur und Erholung. Alle Menschen aus Neuperlach und den angrenzenden Wohngebieten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, die kostenfreien Angebote zu nutzen und ihre Ideen für die Zukunft des Parks einzubringen. Denn der Ostpark soll auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem sich Menschen aus dem Stadtteil in ihrem Stadtteil gerne treffen, Zeit verbringen und Erholung finden.

Gemeinsam ausprobieren
Während des 10-wöchtigen Aktionszeitraums werden unterschiedliche neue Nutzungen im Ostpark erprobt. An fünf Fokusorten entstehen Räume zum Spielen, Bewegen, Entspannen, Gärtnern und Begegnen: Es kann geskatet, Fußball oder Tischtennis gespielt, getanzt oder die neue Waldmurmelbahn ausprobiert werden. In der „Entspannten.Bucht" warten Hängematten, Liegestühle und ein kleiner Strand. Am „Zusammen.Platz" gibt es einen Pumptrack, eine Graffitiwand und eine lange Tafel für gemeinsames Essen. Im „Mitmach.Garten" wird gemeinsam gegärtnert und entdeckt. Am „Kultur.Hang" lädt eine Bühne zu Aufführungen und Veranstaltungen ein. Ergänzt werden die Orte durch ein vielfältiges Programm, das gemeinsam mit lokalen Akteur*innen entwickelt wurde. Manche Angebote sind nur für kurze Zeit zu erleben – umso mehr lohnt es sich, vorbeizuschauen.

Mitreden und Zukunft gestalten
Neben dem Ausprobieren steht die Beteiligung im Mittelpunkt. Das Projektteam ist von 20. Juli bis 25. September, von Montag bis Samstag im Park unterwegs und freut sich über Gespräche mit künftigen Nutzer*innen sowie über ihre Hinweise und Ideen. Eine große Informationsveranstaltung ist am 12. September. Von 12. bis 25. September 2026 findet außerdem eine vertiefende Beteiligungsphase statt, in der die gesammelten Erfahrungen diskutiert und weiterentwickelt werden. Die Ergebnisse fließen direkt in die zukünftige Gestaltung des Ostparks ein.

Das Projekt wird aus dem Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert. Das Baureferat (Gartenbau) der Landeshauptstadt München setzt die Aktivierungsmaßnahme Ostpark um. Das Münchner Büro STUDIO | STADT | REGION begleitet die Planung, unterstützt vom Stadtteilmanagement Neuperlach der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung.

Weitere Informationen, das Sommerprogramm und aktuelle Termine sind unter Hallo Ostpark! – Landeshauptstadt München und www.stadtsanierung-neuperlach.de/ostpark sowie über die Kanäle des Stadtteilmanagements Neuperlach zu finden. Das Projektteam ist außerdem direkt erreichbar unter ostpark@studio-stadt-region.de.

Presseamt München / Michael Nagy
Wiedereröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums mit (v.l.) Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Bürgermeisterin Mona Fuchs, Museumsdirektion Sabine Rinberger und Kulturreferent Marek Wiechers.

(10. Juli 2026) Bürgermeisterin Mona Fuchs, Kulturreferent Marek Wiechers, Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Museumsdirektion Sabine Rinberger haben heute das Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor nach seiner zweijährigen Brandschutzsanierung offiziell wiedereröffnet. 

Die umfangreichen Brandschutzmaßnahmen für einen sicheren Museumsbetrieb hat das Baureferat von Dezember 2024 bis März 2026 umgesetzt. Auch die Gebäudetechnik hat ein nachhaltiges Update erfahren. Die Geschossdecken sind nun feuerbeständiger, die Treppentürme als Fluchtwege durch Sicherheitsglas und Brandschutztüren von den Ausstellungsräumen abgetrennt. Eine neue Brandmeldeanlage und die neue Sicherheitsbeleuchtung sind ebenfalls Teil des verbesserten Brandschutzes. Neue Elektroleitungen, eine neue Beleuchtung und der Tausch der alten, ineffizienten Nachtspeicheröfen gegen einen Anschluss ans Fernwärmenetz (samt erneuerter Heizungsanlage) machen das Isartor bereit für einen weiteren Lebensabschnitt. Mithilfe dieser baulichen Maßnahmen bleibt es als lebendiges Stück Stadtgeschichte weiterhin gut und sicher erleb- und betreibbar.

Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Wie wunderbar, dass wir Münchnerinnen und Münchner und auch die Gäste unserer Stadt nach zwei Jahren endlich wieder in das Valentin-Karlstadt-Musäum gehen können. Die ganzen Ausstellungsstücke müssen einfach im Museum entdeckt werden und sind endlich nicht mehr im Depot. Liesl Karlstadt und Karl Valentin sind ein großer Teil der Münchner Kulturgeschichte und gehören einfach ins Herz unserer Stadt – ins Isartor.“

Kulturreferent Marek Wiechers: „Das Valentin-Karlstadt-Musäum ist ein Kleinod in der diversen und reichhaltigen Münchner Museumslandschaft. Ich freue mich, dass dieser wertvolle, kleine und wichtige Ausstellungsort im Isartor über das einmalige Duo Liesl Karlstadt und Karl Valentin dem Münchner Publikum wieder zugänglich ist und neue Aspekte im Leben der Komikerin und des Komikers beleuchtet.“

Die aktuellen Ausstellungen des Musäums
Völlig neu ist die Ausstellung „Liesl Karlstadt – Flug zum Mond“. Sie erzählt die Biografie und Karriere der Bühnenpartnerin von Karl Valentin, zeigt eine unbekannte und private Liesl Karlstadt. Die Ausstellung geht der Frage nach, wer die Frau ist, die 1892 als Elisabeth Wellano geboren wurde. Aus einfachen Verhältnissen stammend, verlässt sie den sicheren Beruf der Verkäuferin, wählt die Brettlbühne und schließt sich dem Komiker Karl Valentin an. Als Liesl Karlstadt schafft sie mit ihm noch nie Dagewesenes in der Kunst. Das Kino in der Ausstellung zeigt sie mit Karl Valentin auf der großen Leinwand. Weitere Film- und Hörstationen lassen ihr vielseitiges Schaffen lebendig werden – auch kommt sie selbst zu Wort. „Der Flug zum Mond“ ist ursprünglich eine multimediale Inszenierung und das aufwendigste Stück des Duos Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Im Musäum ist „Der Flug zum Mond“ der stürmische Raketenflug in den zweiten Stock zu Liesl Karlstadt.

Die Ausstellung zu Karl Valentin „Sturzflüge in den Zuschauerraum“ wurde umfassend überarbeitet. Sie überrascht mit Leihgaben von Original-Requisiten aus dem Nachlass Valentins der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln: dem Fahrrad, mit dem Valentin durch Nacht und Nebel fährt, oder dem Steckenpferd, mit dem er als Schwerer Reiter den Militarismus parodiert. Aus dem Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums wird der aufgedoppelte Zylinder präsentiert, ein Requisit aus dem Stück „Das Christbaumbrettl“ oder die Uniformjacke, in der Liesl Karlstadt als Trommlerbua in den „Raubrittern vor München“ mit Valentin über Ententräume sinniert.

Das künstlerische Schaffen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt erzählen die Dioramen der Ausstellung. Als Miniaturbühnenbilder wurden diese neu gestalterisch in Szene gesetzt. „An jedem Eck a Gaudi“ erzählt die Geschichte der Münchner Volkssänger*innen. Hier ist der Münchner Vorstadt-Blues zu Hause.
Im runderneuerten Kassen- und Eingangsbereich empfängt die Valentinsche Ritterwelt: Zwischen seiner Philosophie stechen seine Hellebarden ins Auge, sein Euphonium könnte erklingen.
98 Stufen und einen Raketenflug weiter erstrahlt das Turmstüberl in neuem Glanz. Hier haben neue Schätze wie Ballabzeichen, Bierflaschen von 1972 oder ein Ziegelstein als Eintrittskarte aus dem Archiv des Musäums den Weg in das schöne Café gefunden.
Das Musäum ist künftig täglich außer mittwochs von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag bereits ab 10 Uhr. Weitere Informationen unter www.valentin-karlstadt-musaeum.de.

Claudia Hofmair
Spielgeräte für Kinder auf dem neu errichtetem Spielplatz am Johannisplatz.

(30. Juni 2026) Die Neugestaltung des Johannisplatzes in Haidhausen ist abgeschlossen. Das Baureferat hat die ehemals in die Jahre gekommene öffentliche Grünfläche rund um die Kirche St. Johann Baptist komplett erneuert und den aktuellen Anforderungen angepasst. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf einer inklusiven und gendergerechten Gestaltung, die allen Generationen gerecht wird.

Baureferentin Dr.-lng. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der Johannisplatz ist ein Herzstück des Quartiers. Wir konnten ihn nun aufwerten und nutzer*innenorientiert anpassen. Dabei stand das gleichberechtigte Spielen von Jungen und Mädchen sowie das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund. Außerdem galt es, die blaue Infrastruktur vor Ort weiterzuentwickeln. Die neue Wasserbaustelle am Rande des bereits vorhandenen Walls ist ein sommerliches naturnahes Spiel-Highlight für Klein und Groß. Sie trägt aber auch dazu bei, dass sich die Menschen in immer heißeren Sommermonaten Abkühlung verschaffen können.“

Die Pläne für die Umgestaltung entstanden in engem Austausch mit Kindern und Anwohner*innen im Rahmen von mehreren Beteiligungsveranstaltungen. Zudem holte sich das Baureferat vorab die Zustimmung des Städtischen Beraterkreis Barrierefreies Planen und Bauen ein. Da der Johannisplatz im denkmalgeschützten Ensemblebereich liegt, hat das Baureferat für die Sanierungsmaßnahme auch die Erlaubnis nach dem bayerischen Denkmalschutzgesetz eingeholt.

Für die größeren Kinder stehen nun im Norden der Kirche eine altersgerechte Kletter- und Spielkombination sowie eine Sechseckschaukel zum Spielen bereit. Eine niedrigere Kletter- und Hüttenkombination ergänzt das Spielangebot für die Kleineren. In die Böschungskante des Walls ist eine Wasserbaustelle mit zwei Pumpen, einem rollstuhlgerechtem Wassertisch und einem Wasserlauf mit unterschiedlichen Staumöglichkeiten und hohem attraktivem Spielwert integriert. Die Betonblöcke an der Böschungskante wurden erneuert und erhielten in Teilbereichen Holzauflagen. Bienenfreundliche Strauchgruppen, Findlinge und liegende Baumstämme erweitern das Angebot an Rückzugsmöglichkeiten und bieten Raum für naturnahes Spiel.

Darüber hinaus erneuerte das Baureferat die Fläche des bisherigen Bolzplatzes und passte sie den aktuellen differenzierten Interessen der Nutzer*innen an. So entstanden auf dem ursprünglichen Flächenzuschnitt ein Fußballminispielfeld, ein Streetballfeld und eine Multifunktionsfläche mit einer überdachten Sitzkante. Die Fläche erhielt wieder einen Asphaltbelag und wurde barrierefrei auf das Geländeniveau des angrenzenden Weges angehoben. Damit bietet sie die Möglichkeiten für vielfältige Bewegung, freie Ballsportspiele sowie Roll- und Gleitsport. Damit die Sportflächen in den Abendstunden länger genutzt werden können, können sie auf Knopfdruck über artenschutzgerechte Scheinwerfer in den Wintermonaten bis 22 Uhr beleuchtet werden.

Auch der Tischtennisbereich nördlich des Bolzplatzes wurde saniert: Dort erneuerte das Baureferat die Sitzmöglichkeiten in den Randbereichen, die drei Tischtennisplatten und den Wegebelag. Eine kleine Bauminsel, ein rollstuhlgerechtes Trampolin und eine Informationstafel runden das Angebot ab. Der Johannisplatz wurde durch eine öffentliche Toilettenanlage mit Wickeltisch und behindertengerechter Ausstattung ergänzt. Ein Trinkwasserspender an der Außenseite sorgt in der warmen Jahreszeit für Erfrischung.

Im Spielbereich auf der Südseite des Johannisplatzes entstand für Kleinkinder ein abwechslungsreiches Angebot zum Rutschen, Klettern, Wippen, Sitzen und Sandspielen. Im nördlichen Teilbereich wurde ein Pflanzenlabyrinth integriert und mit einer Sitzkante gefasst. Des Weiteren wurden die in die Jahre gekommenen Pflanzbeete zwischen den Bänken aufgelöst, um mehr Sitzgelegenheiten zu schaffen. Darüber hinaus hat das Baureferat die bestehenden Belagsflächen und Sitzgelegenheiten rund um den Schmuckplatz erneuert. Die Zierbeete blühen bereits. Sie haben neue Stahleinfassungen erhalten.

Die Bauarbeiten begannen mit vorbereitenden Maßnahmen im Dezember 2024. Richtig los ging es mit der Sanierung dann nach der Winterpause im Februar 2025. Die im Süden gelegenen Spiel- und Aufenthaltsbereiche waren bereits im Dezember 2025 wieder nutzbar. Nun steht mit den aktuell fertiggestellten Spiel- und Sportflächen im Norden wieder der gesamte Platz den Haidhauser*innen zur Verfügung. Einzig mit dem Betreten der Blumenschmuckwiese muss noch bis August 2026 gewartet werden, dann sollte der neue Rasen ausreichend angewachsen sein.

Hinweis für Redaktionen: Fotos vom sanierten Johannisplatz erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

Gaissmayer GartenLandschaft
Der neue barrierefreie Steg am Lußsee

(24. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat den barrierefreien Badesteg mit Liegefläche am Lußsee in Langwied fertiggestellt und zur Nutzung freigegeben.
Damit hat die Landeshauptstadt München einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Inklusion und Barrierefreiheit im Rahmen des Beschlusses des Münchner Stadtrats vom 21. Dezember 2022 („Barrierefreier Zugang zu den Münchner Seen – Badespaß für Alle“) geschaffen. An fünf Badeseen in München sollen barrierefreie Einstiegshilfen und Stege geschaffen werden. Nach den bereits erfolgreich umgesetzten Projekten am Feldmochinger See und Fasaneriesee sind nun auch die Maßnahmen am Lußsee abgeschlossen.

Der neue Badesteg bietet einen sicheren Zugang zum Wasser sowie einen einladenden Aufenthaltsbereich am Ufer. Das Baureferat hat außerdem drei barrierefreie PKW-Stellplätze eingerichtet, um den Zugang zu erleichtern. Auch die Wege vom Parkplatz zu den Toiletten sowie der Uferweg bis zum Steg wurden saniert.

Die Gartenbau-Fachleute haben die bestehende barrierefreie Toilettenanlage im Rahmen des Projekts aufgewertet. Der Steg wurde in einer Lücke der Baumallee am Nordufer errichtet und ist direkt mit den bestehenden Wegen verbunden. Darüber hinaus gibt es entlang des Zuwegs eine kleine Ruhezone mit Umstiegshilfen für Rollstuhlfahrende sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten.

Die Konstruktion des Stegs aus Stahl entspricht den aktuellen Richtlinien für barrierefreies Bauen und wurde in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Beraterkreis für Barrierefreies Planen und Bauen realisiert. Der Steg verfügt über mehrere Ausstiege ins Wasser in Richtung Ufer sowie in Richtung See, um den unterschiedlichen Wasserständen gerecht zu werden und verschiedene Einstiegstiefen anzubieten.

Pünktlich zur Badesaison haben jetzt auch ältere Menschen und Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, sicher ins kühle Nass zu gelangen und im Lußsee ihre Runden zu drehen.

Baureferat
Praxistest für neue Bordsteine

(19. Juni 2026) Durch die enge Zusammenarbeit von Bau- und Mobilitätsreferat ist es gelungen, die Sanierung der südlichen Candidstraße für die Herstellung einer neuen sicheren Radverkehrsanlage entlang der südlichen Tegernseer Landstraße zu nutzen. Damit wurde eine Lücke im Münchner Radwegenetz zwischen Grünwalder Straße und Otkerstraße geschlossen. Die Straßenunterhalt-Fachleute haben zur Abgrenzung des Radweges auf eine neue, innovative Bauweise gesetzt. Die bauliche Trennung zum Kfz-Verkehr auf dem vielbefahrenen Ring-Zubringer entsteht mithilfe des sogenannten neuen Münchner Flachbordsteins.

Diese neuen Flachborde aus Beton sind eine städtische Eigenentwicklung. Sie sind abgeschrägt und flacher als klassische Bordsteine. Sie trennen den Radweg klar von der Fahrbahn. Gleichzeitig sind sie so flach, dass Radfahrer*innen nicht mit den Pedalen an ihnen hängen bleiben. Einsatzfahrzeuge wie etwa der Feuerwehr können sie bei Bedarf überfahren. Die neuen Elemente weisen noch weitere Vorteile auf: Sie können mit vergleichsweise geringem Aufwand auf der bestehenden Fahrbahn eingebaut werden. Ein kompletter Umbau des Straßenprofils mit neuer Entwässerung ist dafür nicht nötig. Dies sorgt für eine Reduzierung von Bauzeit und Kosten.

Das Baureferat hat die neuen Flachbordsteine gemeinsam mit einem regionalen Anbieter für die Anforderungen der Landeshauptstadt München zur Einsatzreife gebracht. Beim Dauerversuch im Betonwerk haben sie bereits ihre grundsätzliche Eignung unter Beweis gestellt. Nun startet mit ihrem Einbau in Giesing die erste echte Bewährungsprobe im öffentlichen Straßenraum. Die Straßenunterhalt-Expert*innen schätzen die dauerhaft verbauten Flachborde für haltbarer ein als beispielsweise Trennelemente aus Hartgummi oder Kunststoff. Zudem sind sie weniger unterhaltsintensiv und sicherer als weiße Bodenmarkierungen. Gegenüber ähnlichen Elementen aus Granit sind die Beton-Flachborde deutlich günstiger in der Anschaffung und im Einbau.

Auch in der nördlichen Candidstraße vor der Brudermühlbrücke ist der Einbau der neuen Münchner Flachbordsteine bereits vorgesehen.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Einerseits arbeiten wir kontinuierlich daran, Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen und Engstellen zu verbessern. Es sind oft vermeintlich kleine Maßnahmen wie diese in der Tegernseer Landstraße, die große Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten vieler Menschen haben können. Wo wir das Sicherheitsgefühl und den Komfort beim Radeln verbessern können, steigen mehr Menschen aufs Rad. Andererseits arbeiten wir fortwährend auch an Umsetzungslösungen, die gleichermaßen dauerhaft, nachhaltig, zeit- und kostensparend sind. Die neuen robusten, speziell für den Einsatz in unserer Stadt entwickelten Münchner Flachbordsteine versprechen eine innovative und zugleich pragmatische Lösung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sein.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Wer künftig vom Candidplatz auf die Tegernseer Landstraße hinauf radelt, findet eine sichere und gut erkennbare Führung vor. Gerade am stark befahrenen Mittleren Ring ist es wichtig, die Verkehrsarten klar zu ordnen und die Wege eindeutig zu gestalten. Davon profitieren künftig sowohl Radfahrer*innen als auch Fußgänger*innen. Bislang gab es auf diesem Abschnitt der Tegernseer Landstraße mit Tempo 50 keine Radverkehrseinrichtung. Die neuen Radverkehrsflächen schaffen nun eine klare, intuitive Führung des Radverkehrs. Außerdem entschärfen sie die Konflikte mit dem Fußverkehr und steigern das Sicherheitsempfinden für Radfahrer*innen erheblich.“

Tobias Hase/ LHM Referat für Bildung und Sport
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Stadtschulrat Florian Kraus mit der druckfrischen Publikation

(18. Juni 2026) Mehr als 200 Bildungsbauten und über 8,7 Milliarden Euro Investitionen: So lautet die Zwischenbilanz der Bildungsbauoffensive München, deren Umsetzung vor rund zehn Jahren ihren Anfang genommen hat und sich zu Deutschlands größtem kommunalen Bildungsbauprogramm entwickelt hat. Was hinter dieser Entwicklung steckt, zeigt die umfangreiche Publikation „Wir bauen Bildung! 10 Jahre Bildungsbauoffensive München“, die am 22. Juni als Buch und E-Book im JOVIS Verlag erscheint.

Auf 232 Seiten lenkt das Buch den Blick nicht nur auf das bisher Erreichte, sondern auch auf die Herausforderungen und Chancen, die für eine zukunftsgerechte Bildungsinfrastruktur noch vor der Landeshauptstadt München liegen – ebenso wie vor anderen Städten und Kommunen. Die Leser*innen erfahren unter anderem, wie aus Einzelprojekten Bauprogramme wurden, was die Leitidee des Münchner Lernhauses auszeichnet, welche Vorteile standardisierte Verfahren und Raumprogramme bieten, wie klimaverantwortliches Bauen immer stärker in den Fokus rückt und welchen städtebaulichen Mehrwert zukünftige Projektentwicklungen leisten können.

Die Errungenschaften und Qualitäten der Bildungsbauoffensive werden anhand von fünf Themenclustern mit einführenden Texten, Interviews, anschaulichen Infografiken und Dokumentationen beispielhafter Architekturprojekte beleuchtet. Die Beiträge der externen Autor*innen Thomas Auer, Andrea Gebhard, Norbert Illiges, Meike Kricke, Barbara Pampe, Bernhart Schwenk und Julian Weyer ermöglichen den Blick über den Tellerrand und stellen die Leistungen und Herausforderungen der Landeshauptstadt in einen größeren Kontext. So werden die zentralen Fragen nach mehr Bildungsgerechtigkeit, zukunftsweisender Pädagogik, ressourcenschonendem Bauen und interdisziplinärem, kooperativem Handeln ins Bewusstsein gerückt.

Hintergrund
Im Jahr 2014 gab der Münchner Stadtrat grünes Licht zum Start von Deutschlands größter kommunaler Bildungsbauoffensive für Schulen, Kindergärten und Sportanlagen um. Neben dem Bau von Gymnasien, Grund-, Real- und Fachoberschulen, beruflichen Schulzentren, Kindertagesstätten sowie Sport- und Pavillonanlagen umfasst die Bildungsbauoffensive München auch zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen bestehender Schul- und Kitagebäude. Im Jahr 2014 hat der Münchner Stadtrat das Bildungsbauprogramm mit dem Beschluss zum „Aktionsprogramm Schul- und Kita-Bau 2020“ ins Leben gerufen. Mit inzwischen sechs Schulbauprogrammen wird die Münchner Bildungsbauoffensive weiterhin erfolgreich fortgesetzt. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Bildungsbauoffensive haben Vertreter*innen des Baureferats und des Referats für Bildung und Sport eine gemeinsame Kampagne entwickelt, die die Errungenschaften des Münchner Bildungsbauprogramms weiter in den Fokus der breiten Stadt- und Fachöffentlichkeit rückt.

Zur Publikation: Wir bauen Bildung! 10 Jahre Bildungsbauoffensive München
Landeshauptstadt München, Baureferat (Hg.), JOVIS Verlag, 232 Seiten, circa 200 farbige Abbildungen; ISBN: 978-3-98612-305-5, E-Book: 978-3-98612-306-2, € 42,00 (DE)

Michael Nagy/Presseamt München
Feierlicher Tunnel-Durchstich mit (v.l.) Abteilungsleiter U-Bahn- und Tunnelbau Manfred Reiter, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Oberbürgermeister Dominik Krause und Hauptabteilungsleiter Ingenieurbau im Baureferat Alexander Kressierer.

(17. Juni 2026) Oberbürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer waren heute beim feierlichen Durchstich im Baulos 1 der Baustelle Gotthardstraße. Mit dem Entfernen der letzten trennenden Erdschicht unter dem Deckel des neuen U-Bahn-Tunnels erreicht die Verlängerung der U-Bahnlinie 5 nach Westen einen weiteren Meilenstein, der das unterirdische Bauwerk auf seiner gesamten Länge von rund 1,1 Kilometern durchgängig begehbar macht.

Oberbürgermeister Dominik Krause sagt: „München wächst, deshalb bauen wir den ÖPNV derzeit so stark aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die U-Bahn befördert in München mit Abstand die meisten Menschen, sie ist das Rückgrat unserer Mobilität. Wir erweitern deshalb unser U-Bahn-Netz, um das Angebot sukzessive zu verbessern. Die Verlängerung der U5 wird den Nahverkehr im Münchner Westen bedeutend voranbringen. Nach mehreren Jahren der intensiven Bautätigkeit ist jetzt ein weiterer wichtiger Meilenstein geschafft. Ich freue mich, dass die Arbeiten gut vorankommen.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Verlängerung der U5 nach Pasing ist in vollem Gange, die Verlängerung bis nach Freiham folgt. Mit dem Durchstich sind nun die Voraussetzungen für die nächsten Ausbauschritte im unterirdischen Bauwerk geschaffen. Drei Logistiköffnungen ermöglichen es, Beton, Stahl und weitere Baumaterialien in den Tunnel einzubringen. Dort werden der künftige U-Bahnhof Baumschule Laim und der Streckentunnel zum Laimer Platz entstehen.“

Gleichzeitig führt das Baureferat die Arbeiten an den Tunnelsohlen und Tunnelwänden fort. Auf der Oberfläche laufen weiterhin die Arbeiten an den sogenannten Dükerbauwerken, die gewährleisten, dass das Grundwasser das Tunnelbauwerk im Endzustand ungehindert umströmen kann.

Die Arbeiten an der U5-Verlängerung schreiten nicht nur an der Gotthardstraße sichtbar voran. In Pasing und Am Knie laufen unter anderem die Bohrpfahlarbeiten für die U-Bahnhöfe. In den kommenden Wochen beginnen die Betonarbeiten für die halbseitigen Tunneldecken. Der Trambetrieb bleibt während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Erst wenn die Bahnhofsbauwerke im Rohbau fertig sind, kann die rund 80 Meter lange Tunnelbohrmaschine ihre Fahrt aufnehmen – vom Startschacht westlich der Willibaldstraße aus.

Am Bahnhof Pasing werden nördlich der Pasing Arcaden Bohrpfähle und nördlich der Pasinger Hofgärten Schlitzwände hergestellt. Zudem beginnen die Arbeiten an den Personenunterführungen, die künftig die Verbindung zwischen U-Bahnhof und DB-Bahnhof ermöglichen. Der Verkehr auf der Josef-Felder-Straße bleibt in beiden Richtungen einspurig erhalten.

Für die geplante Weiterverlängerung der U5 von Pasing nach Freiham laufen seit Mai 2024 die Rohbauarbeiten für den Endbahnhof Freiham-Zentrum. Dieser wird als Vorhaltemaßnahme errichtet, um größere Eingriffe in die spätere Bebauung und damit verlorenen Bauaufwand und höhere Baukosten zu vermeiden.

Alle Informationen rund um die U5-Verlängerung und den Münchner U-Bahn-Bau gibt es unter www.ubahnbau-muenchen.de. Interessierte können sich außerdem im U5 Infocenter in der Willibaldstraße 70 umfassend informieren; im frei zugänglichen „U5-Tunnel-Walk“ auf diversen Outdoor-Schautafeln sogar rund um die Uhr. Immer mittwochs (außer an Feiertagen) von 15 bis 19 Uhr stehen im Infocenter außerdem unsere Expert*innen aus dem U-Bahn-Bau für Fragen und Bürger*innen-Anliegen zum Projekt zur Verfügung.

Hinweis für Redaktionen: Fotos vom Pressetermin zum Durchstich im U-Bahn-Tunnel mit Oberbürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

Michael Nagy / Presseamt München
Dietmar Holzapfel (l.), Denkmal-Initiator und Wirt der "Deutschen Eiche", Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, Verena Dietl (SPD), dritte Bürgermeisterin der Stadt München, und Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baurefertin der Stadt München, enthüllen gemeinsam das neue Denkmal des König Ludwig II. an der Corneliusbrücke.

(12. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat die „romantische Ruine“ mit dem Denkmal von König Ludwig II. auf der Bastion der Corneliusbrücke fertiggestellt, pünktlich zur Einweihung am morgigen Samstag, den 13. Juni, durch den Verein Ludwig II. Denkmal e. V., der dieses Projekt initiiert und finanziert hat.
Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hatte im März 2025 die Ausführungsgenehmigung erteilt. Die Landeshauptstadt München hat für die Realisierung eine private Zuwendung in Höhe von 225.660 Euro von den Initiatoren erhalten.

Oberbürgermeister Dominik Krause: „Der Märchenkönig Ludwig II. ist eine der schillerndsten Figuren in der Geschichte unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass das Ludwig-Denkmal an seinen angestammten Platz auf der Corneliusbrücke zurückkehrt. Dieses Projekt ist eine Hommage an König Ludwig II., der nach wie vor Menschen weit über München hinaus fasziniert. Das Denkmal wird viele Münchner*innen anziehen, aber auch in Reiseführern einen festen Platz finden. Allen Beteiligten, ganz besonders Dietmar Holzapfel und seinen Mitstreiter*innen, gilt mein herzlicher Dank.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „München hat viele Denkmäler bayerischer Monarchen, um deren Pflege und Erhalt sich das Baureferat kümmert. In Form der neuen romantischen Ruine auf der Corneliusbrücke ist nun ein früherer Denkmalort für Ludwig II. neu gefasst worden. Mithilfe der privaten Zuwendungsmittel konnten wir im Rahmen dieses Projekts einen Mehrwert für alle Isar-Nutzer*innen schaffen, ob „Kini“-Fans oder nicht. Die Bastion der Corneliusbrücke als belebter Treffpunkt an der Isar hat im Zuge des Projekts eine deutliche Aufwertung der Aufenthaltsqualität erfahren. Hierfür gilt mein ausdrücklicher Dank den Initiatoren des Vereins Ludwig II. Denkmal e.V.“

Dietmar Holzapfel, Vorstandsvorsitzender des Vereins Ludwig II. Denkmal e.V., sagt: „Ein Kampf um dieses Denkmal, der vor zwölf Jahren begann, kommt zu einem glücklichen Ende. Dank vieler kleiner und großer Spender und der Unterstützung sehr engagierter Vereinsmitglieder konnten wir uns als Bürger einbringen. Möge die Bevölkerung dieses Kleinod zurückerobern, damit nicht weiterhin Vandalen den Ort zerstören. Um möglichst viele Bürger*innen an diesen Ort zu locken, werden tags drauf „The Stars“- Best of Rolling Stones, auf der Corneliusbrücke rocken!“ Kommen Sie in Scharen!“

Der Entwurf der vereinfachten romantischen Ruine orientiert sich an der ursprünglichen Aufstellung einer Bronzeplastik des bayerischen Märchenkönigs zu Beginn des 20. Jahrhunderts an diesem Ort, die im Jahr 1942 durch die Nationalsozialisten entfernt und als sogenannte „Metallspende des Deutschen Volkes“ zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurde. Von 1973 bis zum Abbau 2021 befand sich eine Natursteinstele mit einer Kopie des Bronzekopfs der Originalstatue auf der Bastion der Corneliusbrücke.

Für die Umsetzung der romantischen Ruine hat das Baureferat eingelagerte Natursteinelemente des ursprünglichen Denkmals von 1910 verwendet. Eine Büste (mit angeschnittenem Oberkörper) wurde als Nachbildung der ehemaligen, über drei Meter hohen Bronzestatue König Ludwig II. angefertigt und auf einer Säule befestigt. Diese wurde auf dem Originalsockelstein der Skulptur mit der Inschrift Ludwig II. König v. Bayern auf der bestehenden Rasenfläche platziert. Der Sockelstein, der circa fünf Tonnen wiegt, steht nun umsäumt von wilden Rosen, weiteren Steinfragmenten und Sitzelementen mit Blick auf die Isar auf der Rasenfläche. Die Stützwand, die das Brückenniveau von der Ebene der Bastion trennt, ist mit wildem Wein berankt. Davor hat das Baureferat drei Sitzbänke mit Rückenlehnen aufgestellt. Die bestehende Gestaltung der Freifläche und die Pappeln sind erhalten geblieben. Im Zuge des Projekts hat das Baureferat auch das Mauerwerk der Bastion an der Corneliusbrücke ausgebessert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 11. März 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 15451)

Leonhard Simon

(16. Juni 2026) Das Baureferat (Gartenbau) hat die Spiel- und Aufenthaltsflächen am Korbinianplatz und den westlich der Korbinianstraße gelegenen Kleinkinderspielbereich umfassend saniert und aufgewertet.

Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Bauzäune an der Grünanlage sind weg, so dass der gesamte Spielplatz ab sofort den Menschen im Quartier zur Verfügung steht – insbesondere den Kindern und Jugendlichen, aber selbstverständlich auch allen anderen. Das mit den Anwohnenden abgestimmte Planungskonzept hat die wunderbaren Bestandsbäume erhalten und ergänzt sie um zahlreiche Strauchpflanzungen. Das heißt Spielen und Entspannen im Grünen mit mehr Schatten und Hitzeschutz, genau rechtzeitig zu Sommerbeginn. Für Erfrischung sorgt im Übrigen auch hier ab sofort ein weiterer neuer Trinkbrunnen.“

Für die Kleinen ist ein naturnaher Spielbereich mit dem Motto „Tiere am Teich“ entstanden. Natursteinfindlinge und freie Strauchpflanzungen fassen den Sandbereich ein. Das Spielangebot umfasst einen Balancierparcours in Form eines Staudamms, eine „Biberburg“ sowie Balanciertritte mit Fußabdrücken heimischer Tiere. Zwei neue Wipptiere erweitern das Spielangebot für Kleinkinder.

Ein weiterer Fokus bei der Umgestaltung lag auf dem Thema Barrierefreiheit. Eine Nestschaukel als „Schaukel für Alle“ sowie ein rollstuhlbefahrbares Spielhaus mit Sandbaustelle tragen dem Leitprinzip der inklusiven Spielmöglichkeiten Rechnung. Um das Sicherheitsempfinden der Nutzer*innen zu steigern, ist der Zugangsweg zum Spielbereich nun beleuchtet.

Ebenso hat das Baureferat den Spielbereich für Klein- und Schulkinder östlich der Korbinianstraße saniert sowie den Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten an der Knorrstraße aufgewertet. Für jüngere Schulkinder gibt es jetzt einen großen, abwechslungsreichen Kletterparcours, dessen Gestaltung dem Motto „Heimische Vogelwelt“ folgt. Blickfang ist der hoher Rutschenturm in Form eines Vogelhauses mit seinen farbigen Stahlstützen und geschnitzten Vogelnachbildungen. Zum Aufenthalt laden Sitzelemente unter einer Pergola ein, die teilweise überdacht ist und auch bei schlechter Witterung den Aufenthalt ermöglicht. In diesem Bereich der Anlage hat außerdem eine neue Eiche ihren Platz erhalten.

Der Aufenthaltsbereich an der Knorrstraße ist zukünftig bis 22 Uhr beleuchtet. Unterschiedliche Sitzbänke mit und ohne Lehne und inklusive Loungemöbel mit Tischen laden zum Verweilen ein. Als neuer sportlicher Akzent gibt es dort nun auch zwei Tischtennisplatten. Zusätzlich hat das Baureferat in diesem Bereich einen neuen Trinkwasserbrunnen errichtet, unterstützt durch das Sonderförderprogramm für kommunale Trinkbrunnen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Aktuelle Pressetermine im Juli 2026

Samstag, 25. Juli 2026, 14 Uhr
Maria-Nindl-Platz

Bürgermeisterin Mona Fuchs, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und der Vorsitzende des Bezirksausschusses Bogenhausen Samuel Moser eröffnen gemeinsam mit der Genossenschaft für Quartiersorganisation (GeQo) und der Neuen Ziegelei – Zentrum für Soziales und Kultur den neuen Maria-Nindl-Platz im Prinz-Eugen-Park. Der rund 4.000 Quadratmeter große Quartiersplatz bietet zahlreiche Sitzgelegenheiten unter Bäumen, einen Trinkbrunnen, Fahrradabstellplätze, barrierefreie Wegeführungen und das Wasserspiel, „Salon der Gezeiten“, das als Kunst-am-Bau-Projekt umgesetzt wurde. Im Rahmen der Eröffnung wird das Wasserspiel symbolisch in Betrieb genommen.

Achtung Redaktionen: Der Termin ist für Fotograf*innen geeignet.

Bürgereisterin Mona Fuchs, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und der Vorsitzende des Bezirksausschusses Bogenhausen Samuel Moser eröffnen gemeinsam mit der Genossenschaft für Quartiersorganisation (GeQo) und der Neue Ziegelei – Zentrum für Soziales und Kultur den neuen Maria-Nindl-Platz im Prinz-Eugen-Park. Der rund 4.000 Quadratmeter große Quartiersplatz bietet zahlreiche Sitzgelegenheiten unter Bäumen, einen Trinkbrunnen, Fahrradabstellplätze, barrierefreie Wegeführungen und das Wasserspiel, „Salon der Gezeiten“, das als Kunst-am-Bau-Projekt umgesetzt wurde. Im Rahmen der Eröffnung wird das Wasserspiel symbolisch in Betrieb genommen.

Hinweis für Redaktionen: Der Termin ist für Fotograf*innen geeignet.

Donnerstag, 16. Juli 2026, 10.15 Uhr
Ostpark – Infomobil (Infostation) auf der zentralen Wiese in der Nähe des Wasserspielplatzes

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, der Sachgebietsleiter Städtebau der Regierung von Oberbayern, Ralph Imhof sowie zweite stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende für Ramersdorf-Perlach, Bärbel Girardin, geben den Startschuss für das 10-wöchige Beteiligungsprojekt „Hallo Ostpark: Du probierst aus, wir hören hin“ und stellen einzelne ausgewählte Fokusorte näher vor.
Ziel der mit Bundesmitteln sowie durch den Freistaat Bayern geförderten Maßnahme ist es, gemeinsam mit den Menschen aus Neuperlach Ideen für die Zukunft des Parks zu entwickeln und zu diskutieren. Von 20. Juli bis 25. September 2026 verwandelt sich der Ostpark in ein lebendiges Experimentierfeld für Bewegung, Begegnung und Kultur, Natur und Erholung.

Hinweis für Redaktionen: Der Termin ist für Fotograf*innen geeignet.

Freitag, 10. Juli 2026 um 11 Uhr
Innenhof des Isartors, Tal 50

Eröffnung des Valentin-Karlstadt-Musäums mit Mona Fuchs, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Marek Wiechers, Kulturreferent, Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin und Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums. Das Museum ist nach der offiziellen Eröffnung bis 22 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

Hinweis für Redaktionen: Am Mittwoch, den 8. Juli 2026 findet um 11 Uhr im Turmstüberl des Valentin-Karlstadt-Musäums ein Pressegespräch mit Mona Fuchs, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin und Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums statt. Im Anschluss führt Sabine Rinberger durch die Ausstellungen.
Anmeldungen für das Pressegespräch mit Rundgang bitte telefonisch unter 223266 oder per Email unter valentinkarlstadtmusaeum@muenchen.de

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