Presseinformationen zum Baureferat

Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Presseservice im Baureferat

Anfragen von Medienvertreter*innen beantwortet gerne unsere Pressestelle.

Hier finden Sie unsere Ansprechpersonen:
Ines Schmidt
Michaela Gebele
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 62012
Telefax: (089) 233 62005
mathias.wuensch@muenchen.de

Steffen Graf
Stellvertretender Pressesprecher
Telefon: (089) 233 61892
Telefax: (089) 233 62005
presse.mse@muenchen.de

Pressemitteilungen

(15. Juli. 2024) Das Baureferat lädt alle Bewohner*innen Freihams ein, sich über die Gestaltung der neuen öffentlichen Grünanlage an der Roman-Herzog-Straße zu informieren. Die Veranstaltung findet am Samstag, 20. Juli, von 14 bis 17 Uhr zeitgleich mit dem Stadtteilfest Freiham auf der Grünfläche beim Bildungscampus Freiham statt. Der Veranstaltungspavillon wird im nördlichen Wiesenbereich nahe der Helmut-Schmidt-Allee stehen.
Die derzeit als Baustelleneinrichtungsfläche genutzte Fläche wird gemäß Bebauungsplan zu einer öffentlichen Grünfläche ausgebaut. Das Baureferat (Gartenbau) hat dafür ein Planungskonzept erstellen lassen. Fachleute des Baureferates und des beauftragten Landschaftsarchitekturbüros stellen die Planung am 20. Juli der Öffentlichkeit vor und stehen für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

(12. Juli 2024) Das Baureferat setzt den Plattenbelag auf dem zentralen Platz vor dem Rathaus instand. Die Arbeiten umfassen den Bereich der Fußgängerzone südlich der Mariensäule, der auch als Fahrgasse für den Lieferverkehr genutzt wird. Die durch den Verkehr stark beanspruchten, lose gefahrenen Natursteinplatten werden aufgenommen, gereinigt und im Anschluss wieder eingebaut. Für eine bessere Haftung verwendet das Baureferat bei der Verlegung der Platten einen nachhaltigen Mörtel, der den starken Belastungen des Lieferverkehrs möglichst lange standhält.

Die Arbeiten werden mit kleinen „Wanderbaustellen“ nacheinander in einzelnen Baufeldern durchgeführt. Das Konzept der mobilen Baustelle hat sich bereits bewährt. Das Baureferat hat es eigens für hochfrequentierte Flächen in enger Abstimmung mit City Partner München e.V., den Gewerbetreibenden und dem städtischen Veranstaltungs- und Versammlungsbüro entwickelt. Dabei werden nacheinander einzelne Baufelder zügig bearbeitet. Die Wanderbaustelle teilt den Baubereich in mehrere aufeinanderfolgende Abschnitte. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, wird die Baustelle in den nächsten Abschnitt verschoben, während der vorherige Bereich für den Verkehr und die Öffentlichkeit wieder freigegeben wird. Dank der mobilen Baustelle ist gewährleistet, dass auch zu Stoßzeiten ein weitgehend ungehinderter Durchgang der Passant*innen möglich ist. Besonders berücksichtigt werden die freien Wege für Rettungsdienste und Lieferverkehr sowie die Zugänge zu Geschäften, Büros, touristischen Zielen und den Gaststätten und Cafés mit Freischankflächen.

Die Baumaßnahme beginnt am 15. Juli 2024 im westlichen Bereich des Platzes am Kiosk. Jeweils drei Wochen bearbeitet das Baureferat nacheinander zwei kleinere Baufelder, die jeweils eine weitere Woche zum Aushärten der Plattenfundamente für den Fahrverkehr gesperrt bleiben. Die Arbeiten enden voraussichtlich im September 2024. Während der Dauer des Glockenspiels um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr werden die Arbeiten unterbrochen. Ein weiterer Bauabschnitt nahe der Einmündung zum Rindermarkt folgt im Frühjahr 2025.

(12. Juli 2024) Das Baureferat setzt den Plattenbelag auf dem zentralen Platz vor dem Rathaus instand. Die Arbeiten umfassen den Bereich der Fußgängerzone südlich der Mariensäule, der auch als Fahrgasse für den Lieferverkehr genutzt wird. Die durch den Verkehr stark beanspruchten, lose gefahrenen Natursteinplatten werden aufgenommen, gereinigt und im Anschluss wieder eingebaut. Für eine bessere Haftung verwendet das Baureferat bei der Verlegung der Platten einen nachhaltigen Mörtel, der den starken Belastungen des Lieferverkehrs möglichst lange standhält.

Die Arbeiten werden mit kleinen „Wanderbaustellen“ nacheinander in einzelnen Baufeldern durchgeführt. Das Konzept der mobilen Baustelle hat sich bereits bewährt. Das Baureferat hat es eigens für hochfrequentierte Flächen in enger Abstimmung mit City Partner München e.V., den Gewerbetreibenden und dem städtischen Veranstaltungs- und Versammlungsbüro entwickelt. Dabei werden nacheinander einzelne Baufelder zügig bearbeitet. Die Wanderbaustelle teilt den Baubereich in mehrere aufeinanderfolgende Abschnitte. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, wird die Baustelle in den nächsten Abschnitt verschoben, während der vorherige Bereich für den Verkehr und die Öffentlichkeit wieder freigegeben wird. Dank der mobilen Baustelle ist gewährleistet, dass auch zu Stoßzeiten ein weitgehend ungehinderter Durchgang der Passant*innen möglich ist. Besonders berücksichtigt werden die freien Wege für Rettungsdienste und Lieferverkehr sowie die Zugänge zu Geschäften, Büros, touristischen Zielen und den Gaststätten und Cafés mit Freischankflächen.

Die Baumaßnahme beginnt am 15. Juli 2024 im westlichen Bereich des Platzes am Kiosk. Jeweils drei Wochen bearbeitet das Baureferat nacheinander zwei kleinere Baufelder, die jeweils eine weitere Woche zum Aushärten der Plattenfundamente für den Fahrverkehr gesperrt bleiben. Die Arbeiten enden voraussichtlich im September 2024. Während der Dauer des Glockenspiels um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr werden die Arbeiten unterbrochen. Ein weiterer Bauabschnitt nahe der Einmündung zum Rindermarkt folgt im Frühjahr 2025.

(12. Juli 2024) Mit dem Halbfinale am Dienstagabend zwischen Frankreich und Spanien hat das letzte der sechs Münchner Spiele der UEFA EURO 2024 stattgefunden. Ein Feier-Hotspot aller Fangruppierungen war der Marienplatz. Dort hat die Straßenreinigung bei den sechs München-Spielen insgesamt 17,3 Tonnen Müll abtransportiert. Im Umfeld des Fan-Fests an der Theresienwiese sind 2,4 Tonnen Müll angefallen. Die beiden Kehrmaschinen, die für einen Einsatz an der Leopoldstraße in Rufbereitschaft standen, mussten nur zwei Mal ausrücken. Im Umfeld der Leopoldstraße fielen wegen der dortigen Public Viewings jedoch größere Müllmengen an, ebenso rund um den Hauptbahnhof. Als weitere Maßnahme wurden während der EM-Wochenenden die Abfallbehälter im Vollanschlussgebiet länger und öfter entleert.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Für alle Spiele und die darüber hinausgehenden Fanaktivitäten wie Public Viewings oder das Fan Fest auf der Theresienwiese war die Straßenreinigung sehr gut vorbereitet. Mit Extra-Schichten und Rufbereitschaft, die im Vorfeld eingerichtet worden waren, konnten unsere Mitarbeitenden auf den öffentlichen Flächen wieder nach kurzer Zeit Hygiene sowie Verkehrssicherheit herstellen. Das hat gut geklappt – auch wegen der zu großen Teilen sehr vernünftigen Fans, die ihren Müll in der Regel an den zahlreichen bereitgestellten Abfallbehältern entsorgt haben. Natürlich gab es nach größeren Fanzusammenkünfte, etwa auf dem Marienplatz, auch viel Liegengebliebenes. Dank der Sondereinsätze der Straßenreinigung aber nie von großer Dauer.“

Das Baureferat hatte außerdem im Zuge der Vorbereitungen für die UEFA EURO 2024 an der Werner-Heisenberg-Allee, die parallel zur Stadion-Esplanade verläuft, in enger Abstimmung mit der Polizei einen neuen Mittelteiler errichtet. Ebenso hat das Baureferat die Spectacular-Aktion #hockdiher (muenchen.de/hockdiher) unterstützt und an sechs Standorten in der Stadt bunte Sitzbänke aufgestellt, zum Beispiel am Isartor und an der Münchner Freiheit. Sie werden auch nach der EURO den Münchner*innen weiterhin zur Verfügung stehen. Zum Schutz der Feiermeile in der Leopoldstraße und an der Fußballarena hat das Baureferat außerdem spezielle Straßensperren, sogenannte Pitagone, aufgestellt und die sicherheitsrelevante Beschilderung gemäß den polizeilichen Anforderungen umgesetzt.

(27. Juni 2024) Das Baureferat beginnt ab 1. Juli mit den Umbauarbeiten der Radentscheidsmaßnahme an der Zeppelinstraße.

Bis Ende des Jahres stellt das Baureferat in der Zeppelinstraße bis zum Kreuzplätzchen einen neuen, durchgängigen Zweirichtungsradweg mit 4,5 Meter Breite her. Er wird durch einen zusätzlichen ein Meter breiten bepflanzten Sicherheitsstreifen vom Kfz-Verkehr geschützt. Der Platz hierfür wurde durch eine Neuaufteilung des Straßenraums gewonnen, die Fahrbahn wird verschmälert und Parkraum entsprechend umgewandelt. Der bisherige Radstreifen Richtung Corneliusbrücke wird künftig der Gehwegfläche zugeschlagen, Fußgänger*innen erhalten somit deutlich mehr Platz. Insbesondere vor der Unterführung reduziert der Umbau Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr. Zukünftig kann der Radverkehr von der Rosenheimer Straße kommend Richtung Stadt klar geführt auf den östlichen Isarradweg abbiegen. An den Einmündungen der Seitenstraßen errichtet das Baureferat zusätzliche Radabstellmöglichkeiten, von denen einige für Lastenräder ausgelegt sind.

Im kommenden Jahr dann beginnt das Baureferat mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kino „Museum Lichtspiele“. Dieser wird vergrößert, bepflanzt und mit neuen Sitzgelegenheiten aufgewertet. Voraussichtlich wird das Baureferat alle Arbeiten im November 2025 abschließen können.

Die Zeppelinstraße ist Teil des östlichen Isarradwegs und einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in München. Sie ist sowohl für den Alltags- als auch für den Freizeitradverkehr von hoher Bedeutung. Pro Tag nutzen zirka 7.000 Radfahrende diese Strecke. Bisher ist die Radstrecke von der Rosenheimer Straße bis zum Kreuzplätzchen größtenteils durch einen Baumgraben getrennt. Deshalb sind sowohl die Rad- als auch die Fußwege im bisherigen Zustand sehr schmal. Der Komfort und die Sicherheit für Rad- und Fußverkehr steigen durch die nun beginnende Baumaßnahme deutlich.

Die Planungen zur Realisierung der Radentscheidsmaßnahme Zeppelinstraße haben das Baureferat und das Mobilitätsreferat der Öffentlichkeit vorgestellt sowie mit dem Bezirksausschuss Au-Haidhausen abgestimmt. Die drei für den Umbau nötigen Baumfällungen werden durch Ersatzpflanzungen kompensiert. Die Gesamtprojektkosten liegen bei 3,8 Millionen Euro. 

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen sind im Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats vom 7. November 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 10784) sowie im Beschluss zur künftigen Raumaufteilung der Zeppelinstraße des Mobilitätsausschusses des Stadtrats vom 28. September 2022 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 06100) zu finden. Rechte Visualisierung: winhard 3d

(26. Juni 2024) Bürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer haben am Dienstag den Sachstand und den Zeitplan zur Umstellung der Straßenbegleitgrüns-Mahd vorgestellt. Die Mahdumstellung wurde seit 2021 in einem Pilotprojekt im Stadtbezirk Schwabing-West und ab 2022 auch in Bogenhausen erprobt. Dadurch hat das Baureferat die notwendigen Erkenntnisse hinsichtlich der Pflege- und Mähmethoden, der ökologischen Wirksamkeit und der Kosten sammeln können. Das Straßenbegleitgrün umfasst in München rund 490 Hektar und wird als Teil der öffentlichen Verkehrsflächen vom Baureferat gepflegt.

Bürgermeister Dominik Krause sagt: „Der Erhalt von Naturflächen kann nicht nur Aufgabe ländlicher Regionen sein, auch in der Stadt müssen wir unseren Beitrag leisten. Die Umstellung der Mahd ist ein wichtiger Baustein, um die Artenvielfalt in München systematisch zu fördern. Weltweit sind inzwischen 40 Prozent aller Insektenarten vom Aussterben bedroht – mit Folgen für unsere Ernährungssicherheit. Die blühenden Straßenzüge sind auch ein Gewinn an Lebensqualität für die Münchnerinnen und Münchner: optisch, für die Luftqualität und fürs Klima in der Stadt.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die artenvielfaltswirksame Bewirtschaftung des Straßenbegleitgrüns ist eine Herausforderung. Es ist nicht damit getan, seltener zu mähen. Der richtige Mäh-Zeitpunkt ist ebenso wie die Art der Pflege relevant. Das heißt aber, dass unsere Expert*innen in der Abteilung Gartenbau jede Fläche einzeln betrachten und auf die jeweilige Situation angepasst bearbeiten müssen. Die Einführung des neuen Systems erfordert Ressourcen, auch finanziell. Aber der Aufwand lohnt sich. Mit dem neuen Mähkonzept schaffen wir blütenreiche Wiesenfläche, die als Habitate für Insekten und Kleinlebewesen dienen. Damit verbessern wir auch die Nahrungsgrundlage für Vögel und Fledermäuse sowie die Habitatvernetzung für Insekten und Kleinlebewesen. Mehr Grünvolumen heißt außerdem mehr Verdunstungsleistung, was das Kleinklima verbessert und eine kühlende Wirkung auf den immer häufiger stark aufgeheizten Stadtraum hat. Ein weiterer Aspekt ist die Begrünung von derzeit weitgehend vegetationsfreier, stark verschatteter Straßenbegleitgrünflächen. Und natürlich haben wir dabei immer im Blick, dass die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt.“

Das neue Mähkonzept reduziert die Mahd der bisher bis zu zwölfmal im Jahr gemähten Grünstreifen auf zweimal im Jahr. Es gibt nur mehr eine erste Mahd im Juli nach der Blüte und eine zweite Mahd im Oktober. Die Schnitthöhe wird auf acht bis zehn Zentimeter erhöht. Die Mahd erfolgt mit insektenschonenden Mähgeräten. Das Mähgut wird mindestens zwölf Stunden auf der Fläche belassen und anschließend abtransportiert und zum Beispiel über eine Kompostierung wiederverwertet. Diese neue Arbeitsweise mit Kleingeräten und viel Handarbeit ist wirtschaftlich aufwendiger. Die Umstellung ist auf bis zu 70 Prozent der Flächen ökologisch zielführend.

Die Evaluierung des Pilotprojekts in Schwabing-West und in Bogenhausen hat ergeben, dass sich auf über einem Drittel der Flächen das Artenreichtum erhöht hat. Der Kräuteranteil ist gestiegen. Tendenziell entwickeln sich besonnte Flächen bezüglich des Artenreichtums besser als verschattete Flächen. Aber auch in verschatteten, kaum bewachsenen Flächen hat sich die Vegetationsdeckung verbessert. Durch die Mahdumstellung sind Grünvernetzungen entstanden – auch in Bereichen, in denen öffentliche Grünflächen fehlen. Die Resonanz der Bürger*innen und Naturschutzverbände war positiv und es ergaben sich auch keine Probleme hinsichtlich der Verkehrssicherheit.

Der Stadtrat hat nach dem positiv verlaufenden Pilotprojekt das Baureferat im März 2023 beauftragt, die Voraussetzungen für die stadtweite Umstellung der Mahd des Straßenbegleitgrüns zu schaffen. Im laufenden Jahr wurde die Mahd bereits auch in den Stadtbezirken Hadern und Aubing-Lochhausen umgestellt. 2025 soll in weiteren zehn Stadtbezirken umgestellt werden und im Jahr 2026 soll dann die zweimalige Mahd in allen Stadtbezirken eingeführt sein. Voraussetzung dafür ist, dass die bestehenden Verträge der Fachfirmen für Rasenmahd im Straßenbegleitgrün abgelaufen sind und bei der Neuausschreibung der zweischürigen Mahd ausreichend Fachfirmen wirtschaftlich finanzierbare Angebote einreichen.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen zum Mahdkonzept für das Straßenbegleitgrün finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 7. März 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 08657). Fotos von der Vorstellung der Mahd im Straßenbegleitgrün an der Cosimastraße im Stadtteil Bogenhausen mit Bürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sind bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de) erhältlich.
Bildrechte: Presseamt/Michael Nagy

(26. Juni 2024) Das Baureferat zeigt in der ersten Ausgabe der „QUIVID Review“ elf im Vorjahr realisierte Kunst-am-Bau-Projekte. Online ist er unter www.quivid.de/collection/review abrufbar.

Die Review dokumentiert die große Bandbreite der Kunstprojekte, die das Baureferat 2023 an städtischen Schulen, Kindertagesstätten und öffentlichen Plätzen in sieben Münchner Stadtbezirken geschaffen hat. Die von der städtischen Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum eingeladenen oder ausgewählten Künstler*innen haben ihre Werke eigens für den jeweiligen Ort und die Nutzer*innen erdacht. Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne Marie Ehbauer sagt: „Mit QUIVID fördert die Kunststadt München Künstler*innen sowie die städtische Baukultur. Die Kunst tritt in Dialog mit der Architektur, prägt den Charakter des Ortes entscheidend mit, wird Teil seiner Identität – und damit auch Teil von raum- und ortsbezogener Identität tausender Münchner*innen, angefangen bei den Jüngsten.“

Dabei arbeiten die von der Kunstkommission im Rahmen von QUIVID ausgewählten Künstler*innen mit ganz unterschiedlichen Medien. So entstehen zum Beispiel mit Keramikobjekten künstlerisch gestaltete Leitsysteme für Kita-Kinder, wie im Falle des Werkes „Obst & Gemüse“ der Berliner Künstlerin Nigin Beck. Andere schaffen mit ihren Lichtkunstwerken besondere Atmosphären, wie der Münchner Künstler Albert Hien mit seinem Kunstwerk „Carpe Diem“ im Turm des vom Baureferat generalsanierten und erweiterten Oskar-von-Miller-Gymnasiums und der in München lehrende Olaf Nicolai mit „Freiham illuminata // Luce del respiro“ in den Grünanlagen des Bildungscampus Freiham.

Stadtdirektor Florian Hochstätter, Leiter des Gartenbaus und von QUIVID im Baureferat sagt zum ersten Band der zukünftig jährlich erscheinenden Review: „Wichtig war uns, dass Künstler*innen in der Review auch selbst zu Wort kommen und Einblicke in den Entstehungsprozess ihrer Werke geben. Im Mittelteil der Publikation spricht Künstler Philipp Gufler im Interview über sein bereits 2021 für die Bezirkssportanlage Lerchenau umgesetztes Kunstwerk und seine künstlerische Praxis. Die israelische Künstlerin Ilit Azoulay zeichnet in einem zweiten Interview die Entstehung ihres Werks im Maximiliansgymnasium nach.“

Mit QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm der Landeshauptstadt München, realisiert das Baureferat im Zuge kommunaler Bauvorhaben zeitgenössische Kunstwerke im gesamten Stadtgebiet. Bis zu zwei Prozent der reinen Baukosten stehen dabei für die Kunst am Bau und im öffentlichen Raum zur Verfügung. Bei Neubauten von Kindergärten, Schulen, städtischen Verwaltungsgebäuden, Kulturbauten und U-Bahnhöfen, bei neuen Grünanlagen, Platzgestaltungen und in Einzelfällen auch bei Bauwerken der Stadtentwässerung werden Künstler*innen beteiligt.

(19. Juni 2024) Oberbürgermeister Dieter Reiter hat heute den neuen Trinkbrunnen am Harras eröffnet. Pünktlich zum Sommeranfang konnte das Baureferat, vertreten durch den Hauptabteilungsleiter Gartenbau, Florian Hochstätter, außerdem den bestehenden Zierbrunnen wieder in Betrieb nehmen. Er konnte im Jahr 2023 aufgrund technischer Probleme lediglich mit vermindertem Spritzbild betrieben werden und wurde jetzt vom Baureferat mit neuer Technik ausgerüstet.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Wir bauen die Anzahl der Trinkwasserbrunnen in München weiterhin stark aus. Mit dem neuen Trinkbrunnen hier am Harras betreiben wir nun insgesamt 77 Trinkwasserbrunnen an stark frequentierten Plätzen und in Grünanlagen in München. Geplant ist, diese Zahl zeitnah auf 90 zu erweitern. An allen Trinkbrunnen gibt es das hochwertige Münchner Trinkwasser kostenlos. Eine von zahlreichen Maßnahmen der Landeshauptstadt München zur Anpassung an das sich wandelnde Klima, die allen Bürger*innen zugute kommt.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Der Harras war bis zu seiner Neugestaltung durch das Baureferat in 2013 ein verkehrsdominierter Ort ohne Aufenthaltsqualität. Die ehemalige Tramwendeschleife als zentrale Platzfläche war insbesondere für Kinder und ältere Menschen kaum gefahrlos zu erreichen. Das hat sich zugunsten von mehr Aufenthaltsqualität grundlegend gewandelt. Neben den vielen Sitzgelegenheiten und den Bäumen gehört auch ein großer Brunnen zur zeitgemäßen Gestaltung. Dessen Technik war nun in die Jahre gekommen und wurde von unseren Spezialist*innen der Hauptabteilung Gartenbau grundlegend überholt. Der neue, zusätzliche Trinkbrunnen ist ein weiterer Baustein zur Stärkung der grün-blauen Infrastruktur.“

Hinweis für Redaktionen: Weitere Fotos von der Inbetriebnahme des Trinkwasserbrunnens und des Zierbrunnens sind bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de) erhältlich. 
Bildrechte: Presseamt/Michael Nagy

(17. Juni 2024) Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) empfiehlt Hauseigentümern, die Rückstausicherung der privaten Abwasserleitungen regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen. Aufgrund der sich häufenden Starkregenereignisse sind funktionsfähige Rückstausicherungen ein immer wichtigerer Schutz vor Kellerüberflutungen.
Rückstausicherungen sollten grundsätzlich gemäß Herstellerangaben regelmäßig von einem Fachunternehmen gewartet und falls erforderlich instandgesetzt oder erneuert werden.

Besonders starke Regenfälle führen zu hohen Belastungen im Münchner Kanalnetz. Dann steigt das Wasser auch in den Anschlussleitungen und den privaten Abwasserleitungen an. Wenn die Kellerräume nicht ausreichend gegen Rückstau abgesichert sind oder bestehende Sicherungen nicht funktionieren, drohen Überschwemmungen. Hierbei ist zu beachten, dass auftretende Folgeschäden von den meisten Versicherungen nicht abgedeckt sind, wenn Rückstausicherungen fehlen oder nicht nach Herstellerangabe gewartet wurden.

Ausführliche Informationen zum Thema Rückstau und Rückstauschutz sind in einer Infobroschüre zusammengefasst, die bei der Münchner Stadtentwässerung (Friedenstraße 40, 81671 München) und in der Stadt-Information im Rathaus erhältlich ist. Die Broschüre zum Download und weitere Infos zum Thema Grundstücksentwässerung sind im Internet unter www.muenchen.de/mse abrufbar.

Für Fragen steht die MSE telefonisch unter 089/233-9 69 96 Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13 bis 15 Uhr zur Verfügung, zudem persönlich im Rahmen der Sprechzeiten Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr in der Friedenstraße 40, Haus 3, Infothek im Erdgeschoss, sowie per
E-Mail an 42.mse@muenchen.de.

(11. Juni 2024) Der Bauausschuss des Stadtrats hat heute das Baureferat beauftragt, den Maria-Nindl-Platz im Westen des Prinz-Eugen-Parks erstmalig herzustellen.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Der Maria-Nindl-Platz ist der Quartiersplatz des neuen Stadtquartiers im Prinz-Eugen-Park. Ebenso wie die bereits im vergangenen Jahr vom Baureferat fertiggestellten Freiflächen wird der neue Quartiersplatz sich absolut positiv auf die Lebensqualität im Viertel auswirken. Ein Highlight wird das spannend gestaltete Wasserspiel sein – und wenn sie ein entsprechendes Grünvolumen erreicht haben, auch die 39 neuen Klimabäume. Das gesamte Prinz-Eugen-Park-Areal ist geprägt durch seinen Baumbestand. Unsere neuen Bäume werden auf dem neuen Quartiersplatz die Aufenthaltsqualität steigern und das Kleinklima verbessern.“

Bereits Ende 2018 hatte das Baureferat bei einer Informations- und Bürgerbeteiligungsveranstaltung zur Gestaltung des zirka 4.000 Quadratmeter großen Quartiersplatzes Ideen und Anregungen gesammelt. Die Ergebnisse wurden im April 2023 bei einer weiteren Informationsveranstaltung mit den Bürger*innen diskutiert. Die mehrheitlich geäußerten Wünsche nach viel Grün und Bäumen, einem begehbaren Brunnen, einem besonderen Belag und einer für kleine Veranstaltungen und Märkte nutzbaren Fläche hat das Baureferat in der Entwurfsplanung berücksichtigt. Wegen des dabei mehrheitlich geäußerten Wunsches nach einem Wasserspiel hat das Baureferat hierzu einen Kunstwettbewerb im Rahmen von QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München, durchgeführt.

Der zentrale Anziehungspunkt des Platzes wird das künstlerisch gestaltete Wasserspiel „Salon der Gezeiten“ der Künstlerin Judith Albert, die als Siegerin aus dem Kunst-am-Bau-Wettbewerb hervorgegangen ist. Es setzt alle 15 Minuten eine aus Naturstein nachgebildete Chesterfieldsofa-Sitzgruppe 15 Zentimeter unter Wasser. Gekoppelt ist dieser Wasser-Rhythmus an das Licht eines stilisierten Mondes, der in Form einer Kugelleuchte über dem Wasserspiel zu schweben scheint. Außerdem pflanzt die Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat 39 unterschiedliche sogenannte Klimabäume – Baumarten, die besonders an die Bedürfnisse der Stadt und der Zukunft angepasst sind. Um baldmöglichst einen entsprechenden Raumeindruck zu erzeugen, werden bereits bis zu sieben Meter große Bäume gepflanzt. Sie stehen in großen, offenen Baumscheiben mit einer insektenfreundlichen, blühintensiven Stauden- und Gräsermischung. An den Rändern der Baumscheiben sind Sitzsteine vorgesehen. Neben dem informellen Angebot durch die Sitzsteine wird es an drei Stellen weitere Sitzgelegenheiten in Form von aneinandergereihten Bänken mit Rückenlehne geben.

Der Maria-Nindl-Platz ist vor allem ein Bereich für Fußgänger*innen. Die barrierefreie Führung für blinde und sehbehinderte Personen erfolgt über die innere Leitlinie entlang der Fassaden der umliegenden Gebäude. Der Quartiersplatz ist über die Cosimastraße im Westen, die Ruth-Drexel-Straße im Norden und die Eugen-Jochum-Straße im Osten erschlossen. Er ist eingerahmt von den Wohn- und Gewerbebebauungen im Süden sowie vom Bürger- und Kulturtreff, der momentan im Nordosten des Platzes errichtet wird. An den Bordsteinabsenkungen der Ruth-Drexel-Straße, der Eugen-Jochum-Straße und der Cosimastraße sind feste und nach Bedarf herausnehmbare Poller vorgesehen. Außerdem sind zirka 60 Fahrradständer geplant, die hauptsächlich an den Randbereichen des Platzes gruppiert werden.

Abhängig von der Baumaßnahme des Kultur- und Bürgertreffs beginnen die ersten vorbereitenden Arbeiten Ende 2024. Zu den ersten Maßnahmen zählt die Herstellung der Brunnenstube und deren Erschließung mit Strom und Wasser. Die Hauptbautätigkeit findet voraussichtlich ab 2025 statt, die Fertigstellung der Hauptmaßnahme erfolgt voraussichtlich bis Mitte 2026. Die genehmigten Projektkosten liegen bei 5,8 Millionen Euro.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen sind zu finden im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 11. Juni 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 13117). Weitere Visualisierungen sind bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de) erhältlich. 
Rechte Visualisierung: TERRA.NOVA Landschaftsarchitektur

(31. Mai 2024) Im Zusammenhang mit den künftigen Baumaßnahmen zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 vom Laimer Platz nach Pasing kommt es im Umgriff des Bahnhofs Pasing zu großräumigen Verkehrsumlegungen, die teils erhebliche Einschränkungen für den Straßenverkehr mit sich bringen. Um die Leistungsfähigkeit der Kreuzung Josef-Felder-Straße/Pippinger Straße unter den Bedingungen der geänderten Verkehrsführung so leistungsstark wie möglich zu halten, wurde die Kreuzung umgebaut und eine Mittelinsel ergänzt. Die wesentlichen Arbeiten sind abgeschlossen. Auf der Pippinger Straße in Richtung Süden stehen jetzt wieder zwei Links- und zwei Rechtsabbiegespuren zur Verfügung. Bis zum Ende der ersten Juniwoche führt das Baureferat noch ergänzende Arbeiten im Norden des Kreuzungsbereiches aus. Auf der Josef-Felder-Straße stehen danach im unmittelbaren Kreuzungsbereich wieder zwei Fahrspuren in Richtung Westen zur Verfügung.

Während der gesamten Bauzeit des neuen U-Bahnhofs Pasing wird es immer wieder zu wechselnden verkehrlichen Einschränkungen im Bereich der Nordumgehung Pasing (Josef-Felder-Straße und angrenzende Kreuzungsbereiche) kommen. Um den Verkehr in der Josef-Felder-Straße trotz U-Bahn-Baustelle aufrecht erhalten zu können, errichtet das Baureferat den neuen U-Bahnhof zunächst halbseitig. Das bedeutet, dass während der kürzlich gestarteten ersten Bauphase der Verkehr auf die Nordseite der Josef-Felder-Straße verlegt werden muss - mit je einer Fahrspur pro Richtung. In einer späteren Bauphase wird der Verkehr auf die Südhälfte verlegt, sodass die nördliche Hälfte des späteren U-Bahnhofs entstehen kann. 

Das Baureferat stimmt sich eng mit dem Mobilitätsreferat und den weiteren Beteiligten ab, um Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Fortlaufend aktualisierte Informationen zu dem Straßenverkehr betreffenden städtischen Baustellen stehen unter https://muenchenunterwegs.de/baustellenkarte zur Verfügung.
Detaillierte Informationen zum Bauablauf und dem neuen U-Bahnhof Pasing gibt es unter https://www.ubahnbau-muenchen.de/projekte/pasing

(28. Mai 2024) Die Arbeiten für die Vorhaltemaßnahme des künftigen U-Bahnhofs Freiham-Zentrum beginnen. Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Mobilitätsreferent Georg Dunkel haben heute dafür den Startschuss gegeben.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Die Verlängerung der U5 nach Pasing ist in vollem Gange, die Verlängerung bis nach Freiham folgt. Schon jetzt das Vorhaltebauwerk in Freiham auf der ‚grünen Wiese‘ zu bauen, vereinfacht die Abläufe. Das erspart der Stadtkasse erhebliche Mehrkosten und den zukünftigen Anwohner*innen Beeinträchtigungen, die Baustellen dieser Größe immer mit sich bringen. Durch die vorgezogene Maßnahme bedarf es später auch keiner aufwendigen Umlegung der Verkehrsführungen, etwa hinsichtlich des geplanten Autobahnzubringers. Vor allem aber ist die Maßnahme ein klares Bekenntnis der Landeshauptstadt zum U-Bahn-Bau und einem leistungsstarken ÖPNV.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt: „Freiham soll als autoreduziertes Quartier ein Leuchtturmprojekt für ganz München sein. Dafür wurde ein umfassendes Mobilitätskonzept entwickelt, das getragen ist vom Gedanken eines Stadtteils der kurzen Wege. Ein attraktives ÖPNV-Angebot bildet das Rückgrat der städtischen Mobilität und dieses Konzepts – die Verlängerung der U5, die die Bürger*innen künftig über Pasing bis in die Innenstadt bringt, ist dafür ein wichtiger Baustein. Es freut mich, dass wir heute gemeinsam den Startschuss dafür geben konnten.“

Im Januar 2019 hat der Stadtrat mit dem Beschluss „Weitere U-Bahn-Planung in der Landeshauptstadt München" den Ausbau des U-Bahn-Netzes in München beschlossen. Unter anderem wurde das Baureferat mit der Planung einer Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 West über den Verkehrsknoten Pasing bis Freiham beauftragt. Für die Verlängerung von Pasing nach Freiham hat das Baureferat eine Vorplanung erstellt. Das Ergebnis ist eine bevorzugte Trasse entlang der Zwischenhalte Westkreuz, Radolfzeller Straße und Riesenburgstraße. Am neuen U-Bahnhof Freiham-Zentrum sind Aufgänge am Quartierszentrum und entlang des Zubringers Richtung Bundesautobahn A99 geplant.

Die Verlängerung der U-Bahnlinie U5 bis Freiham ist Teil eines umfassenden Verkehrskonzepts des Mobilitätsreferats, bei dem eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität der Bewohner*innen des Quartiers im Vordergrund steht. Neben dem Ausbau des ÖPNV-Angebots liegen Schwerpunkte auf dem Ausbau von attraktiven Aufenthaltsflächen und der Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr sowie der Angebote der Shared Mobility. Ergänzend sind auch die Bauherr*innen in Freiham dazu aufgefordert, Mobilitätsangebote auf Privatgrund umzusetzen. Zum Mobilitätskonzept gehören zudem gut erreichbare und platzsparende Kfz-Stellplatzanlagen im Quartier.
Für die Vorhaltemaßnahme Bahnhof besteht eine terminliche Abhängigkeit zu den im Norden angrenzenden geplanten Bauprojekten, für die mit einem Baubeginn ab 2027 zu rechnen ist. Damit diese Bauvorhaben beginnen können, muss der provisorische Autobahnzubringer, der aktuell teilweise auf den Flächen dieser Projekte liegt, in seine endgültige Lage über dem

U-Bahn-Bauwerk verlegt werden. Mit der Ausführungsgenehmigung hat der Stadtrat am 5. Dezember 2023 die Realisierung der Vorhaltemaßnahme U-Bahnhof Freiham-Zentrum mit Ausführungskosten in Höhe von 94,1 Millionen Euro genehmigt. Durch den Bau der Vorhaltemaßnahme wird verlorener Bauaufwand vermieden, zum Beispiel ein Eingriff in die noch fast neue Straßeninfrastruktur oder eine bestehende Oberflächengestaltung. Zudem verkürzt sich die Bauzeit für den zukünftigen U-Bahnhof Freiham-Zentrum.

Bauablauf
Der Bahnhof Freiham-Zentrum wird in der sogenannten Schlitzwand-Deckel-Bauweise hergestellt. Um einen Grundwasseraufstau zu vermeiden, errichtet das Baureferat in enger Abstimmung mit der Münchner Stadtentwässerung auf beiden Seiten des Bauwerkes sogenannte Düker zur Regulierung des Grundwasserstromes.

Der erste Bauabschnitt liegt im Bereich der Kreuzung Aubinger Allee / Grete-Weil-Straße. Um das Baufeld freizumachen, wurden seit Jahresbeginn vor allem Kanalleitungen umgelegt. Aktuell wird die Fernwärmeversorgung in der Grete-Weil-Straße versetzt. Danach beginnt das Baureferat mit den ersten Spezialtiefbauarbeiten am Ostkopf. Hier werden unter anderem die ersten Bohrpfähle erstellt. Danach wird die Dichtzelle am Ostkopf gebaut. Sie ist für die spätere Ausfahrt der Tunnelbohrmaschine erforderlich. Voraussichtlich im 4. Quartal 2024 wird mit den Schlitzwandarbeiten begonnen. Die Herstellung der Düker zur Grundwasserüberleitung wird ab 2025 stattfinden. Den ersten Bauwerksdeckel kann das Baureferat voraussichtlich im Jahr 2026 betonieren.

Neues Informationsangebot für den U-Bahn-Bau München
Wie die Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 und weitere U-Bahn-Projekte die Verkehrswende voranbringen, ist ab sofort auch auf der neuen Internetseite des Baureferates zum U-Bahn-Bau München unter www.ubahnbau-muenchen.de nachzulesen. Dort sind alle Projekte des Münchner U-Bahn-Baus beschrieben. Neben aktuellen Informationen zu den laufenden Projekten gibt es auch zahlreiche Hintergrundinformationen rund um den U-Bahn-Bau, wie etwa Planungen und der Bau einer U-Bahn-Linie ablaufen.

Hinweis für Redaktionen: Weitere Informationen finden Sie in den Stadtratsbeschlüssen „Weitere U-Bahn-Planung in der Landeshauptstadt München" vom 23. Januar 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 /V 12213) und „Verlängerung der U-Bahn-Linie 5-West von Pasing nach Freiham“ vom 5. Dezember 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 /V 11171). Fotos vom Pressetermin zum Baustart für das Vorhaltebauwerk am künftigen U-Bahnhof Freiham Zentrum mit Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Mobilitätsreferent Georg Dunkel vom 28. Mai 2024 erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).
Bildrechte: Leonhard Simon

(17. Mai 2024) Das Baureferat hat am Feldmochinger See einen neuen, vielfältig nutzbaren und naturnahen Spielplatz termingerecht errichtet. Der Spielplatz für Kinder bis zwölf Jahre wurde nach dem Vorbild des Spielplatzes am Fasaneriesee seit September 2023 gebaut. Der Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl hatte im Oktober 2022 den Projektauftrag erteilt.

Der neue Spielplatz liegt an der Nordwestseite des Feldmochinger Sees, direkt am Hauptweg. Die Lage am Badesee legte eine naturnahe Gestaltung nahe. Kleine Natursteinmauern, Baumstämme zum Klettern und Spielgeräte, überwiegend aus Holz, unterstreichen den natürlichen Charakter des Spielplatzes.

Die Spielfläche gliedert sich in drei unterschiedliche Bereiche. Eine zentral gelegene Rieselfläche mit Findlingen, die an eine Flusslandschaft erinnert, lädt vor allem kleinere Kinder zum Spielen ein und dient als Bindeglied zwischen den beiden anderen Spielbereichen im Sand. Östlich der zentralen Rieselfläche befindet sich ein Sandspielbereich für Kindergartenkinder mit einem rollstuhlanfahrbarem Sandspielgerät, einem Spielhaus, einer Nestschaukel und mehreren Wipptieren. Im westlichen Bereich liegt in leichter Hanglage ein anspruchsvoller Kletter- und Rutschenbereich für Schulkinder. Auf dem bestehenden Hügel gibt es einen Aussichtsturm mit Rutsche, welcher sowohl über eine Treppe als auch über einen, im lichten Weidendickicht gelegenen, Kletteraufstieg erreicht werden kann. Eine Doppelschaukel ergänzt das Spielangebot. Im unmittelbaren Umfeld des Spielplatzes gibt es zahlreiche Bänke, eine Tisch-Bank­Kombination und ein erhöhtes Holzdeck zum Picknicken und Sonnenliegen.

Der Spielplatz wurde inklusiv gestaltet. Durch unterschiedliche Materialien wird die haptische Wahrnehmung geschult. Das anfahrbare Sandspielgerät bietet einen unterfahrbaren Tisch mit Spielelementen wie einem Eimeraufzug. Die Nestschaukel ist direkt vom Weg aus erreichbar.

Der Fitnessparcours, der sich bisher auf der Fläche befand, wurde abgebaut und auf der gegenüberliegenden Seeseite wieder aufgestellt.

Hinweis für Redaktionen: Fotos vom neuen Spielplatz am Feldmochinger See gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de). Bildrechte: Peter Schinzler

(16. Mai 2024) Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer hat heute gemeinsam mit Mobilitätsreferent Georg Dunkel die neue Fuß- und Radwegbrücke über die Offenbachstraße nördlich der Bahntrasse in Pasing eröffnet. Der Bauausschuss des Stadtrats hatte 2021 die Realisierung des Projekts in Stahlbauweise beauftragt. Die genehmigten Projektkosten lagen bei fünf Millionen Euro.
Der Bau der Brücke wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit insgesamt rund 1,3 Mio. Euro aus dem Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt, sowie vom Freistaat Bayern ebenfalls mit insgesamt bis zu rund 1,3 Mio. Euro. 

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Die neue barrierefreie Brücke überspannt die Offenbachstraße stützenfrei über eine Länge von 22 Meter. Sie verbindet das Pasinger Zentrum mit den östlich der Offenbachstraße in den letzten Jahren entstandenen neuen Quartieren. Die Brücke ermöglicht den vielen neuen Bewohnerinnen und Bewohnern das sichere und schnelle Queren der vielbefahrenen Offenbachstraße. Darüber hinaus ist sie ein so anspruchsvolles wie auf Langlebigkeit ausgerichtetes Ingenieursbauwerk, das Münchens Brückenportfolio erweitert und bereichert.“ Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Die Brücke ist ein Meilenstein und ein echtes Plus für die Verkehrssicherheit. Sie schließt eine Lücke in der neuen Fahrradhauptroute vom Hauptbahnhof nach Pasing. Künftig können Radfahrer*innen südlich und nördlich der Bahngleise ohne Stopp über die Offenbachstraße fahren. Davon profitieren auch die vielen Schüler*innen, die hier täglich unterwegs sind.“

Die 2,70 Meter hohe Stahlbrüstung im Bereich des Radwegs schirmt die Brücke visuell und akustisch gegen die Bahnanlagen im Süden ab. Auf der nördlichen Seite im Bereich des Gehwegs ist das Geländer 1,30 Meter hoch. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt an jeder Stelle mindestens sechs Meter. Die Brücke ist eine integrale Rahmenkonstruktion, die durch das Einspannen des stählernen Überbaus in die beiden Widerlager die sonst notwendigen Verschleißbauteile einsparen konnte. Im westlichen Anschlussbereich in Richtung Bahnhof Pasing hat das Baureferat die Brücke an den übergeordneten Radweg parallel zur Bahnachse angebunden. Außerdem gibt es eine barrierefreie Wegeanbindung und eine Treppe von der Brücke an den nach Norden führenden Fuß- und Radweg zur Offenbachstraße. Im Osten hat das Baureferat die Brücke durch eine kompakte, bogenförmige Rampe barrierefrei an die Nimmerfallstraße angebunden. Zudem gibt es eine von der Brücke nach Norden führende barrierefreie Rampe und eine Treppe zur Offenbachstraße. In diesem Bereich konnte das Baureferat auch fünf neue Bäume pflanzen. Für die Beleuchtung von Brücke, Treppen und Wegeanbindungen sorgen zwei Lichtmasten an den Brückenenden. Sie leuchten alle relevanten Begegnungsbereiche sicher aus.

Die Brücke über die Offenbachstraße ist eine von mehreren Maßnahmen aus dem zugehörigen Verkehrskonzept zum Bebauungsplan im Bereich Paul-Gerhardt-Allee, welches das Mobilitätsreferat umsetzt. Neben der Brücke gehören dazu auch der Kreisverkehr in der Paul-Gerhardt-Allee, die Umgestaltung der Berdux- und der Peter-Anders-Straße, die Fuß- und Radwege in den Grünanlagen entlang der Bahnstrecke sowie der Bereich Pasing Nord mit der weiter zu planenden Neugestaltung des Straßenraums mit Fokus auf die nachhaltigen und flächeneffizienten Verkehrsmittel des Umweltverbunds.
Bereits 2021 hatte das Baureferat eine Fuß- und Radwegbrücke südlich der Bahntrasse errichtet, die die Promenade entlang des Pasinger Einkaufszentrums mit dem östlich gelegenen Wohnviertel verbindet.

Hinweis für Redaktionen: Fotos von der Eröffnung der neuen Fuß- und Radwegbrücke über die Offenbachstraße sind bei der Pressestelle des Baureferats per E-Mail an presse.bau@muenchen.de erhältlich. 
Bildrechte: Peter Schinzler

(2. Mai 2024) Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) hat ein langfristiges Konzept zum zukünftigen verfahrenstechnischen Optimierungs- und Anpassungsbedarf der Abwasserreinigungsprozesse in den Münchner Klärwerken Gut Großlappen und Gut Marienhof aufgestellt und am Dienstag dem Stadtentwässerungsausschuss des Münchner Stadtrats vorgelegt.

Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) ist für das sichere und zuverlässige Ableiten und Reinigen des anfallenden Abwassers aus München und den angeschlossenen Umlandgemeinden verantwortlich. Über das mehr als 2.400 Kilometer lange Münchner Kanalnetz gelangt das Abwasser in die beiden Klärwerke Gut Großlappen und Gut Marienhof.

Die biologische Abwasserreinigung in beiden Klärwerken funktioniert auf Basis des Belebtschlammverfahrens, bei dem Mikroorganismen die gelösten Inhaltsstoffe aus dem Abwasser entfernen. Die Münchner Kläranlagen mit ihren drei Reinigungsstufen reduzieren neben Feststoffen auch gelöste Kohlenstoffverbindungen und Nährstoffe, so dass aktuell die rechtlich vorgeschriebenen Grenzwerte sicher eingehalten werden. In den Sommermonaten betreibt die MSE auf dem Klärwerk Gut Marienhof zusätzlich eine UV-Anlage zur Keimreduktion. Sie reinigt das Abwasser entsprechend der Anforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie für die Isar.

Damit die MSE auch künftig die Abwasserreinigung gemäß den gesetzlichen Anforderungen erfüllen kann, ist ein langfristiges Entwicklungskonzept mit dem Zeithorizont bis 2040 und eine Anpassung der Technik in den Klärwerken notwendig. Die MSE bewertet dafür die aktuelle verfahrenstechnische Situation vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung, der technischen Anforderungen und der Novellierung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie. In den Fokus rücken dabei die Verschärfung der Ablaufgrenzwerte für Stickstoff- und Phosphorverbindungen sowie die Spurenstoffelimination. Die für die künftigen Aufgaben notwendige neue Technik muss in die bestehende Verfahrenstechnik der Klärwerke eingebunden werden. Dabei sind auch die ökologischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Das Ziel ist es, modulare Lösungsansätze für diese komplexen Aufgaben zu entwickeln, damit München und die Region auch künftig von einer sicheren sowie effizienten Abwasserreinigung und letztlich einer sauberen Isar profitieren.

Eine konkrete Kostenangabe ist in diesem Konzeptstadium noch nicht möglich. Für die notwendige Weiterentwicklung der Verfahrenstechnik in den Klärwerken werden bei einem Zeithorizont bis 2040 voraussichtlich Investitionen in einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich anfallen. Die konkreten Kosten werden im Rahmen der sich anhand der spezifischen Bedarfsentwicklung ergebenden Einzelprojekte ermittelt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Stadtentwässerungsausschusses des Münchner Stadtrats vom 30. April 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 12817).

(30. April 2024) Das Baureferat gestaltet den Max-Joseph-Platz interimsmäßig neu. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat dafür nun die Projektgenehmigung erteilt.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt: „Der Max-Joseph-Platz ist in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Es war schlicht nicht zu vertreten, weitere zehn Jahre zu warten. Das von uns mit dem Landesdenkmalrat intensiv abgestimmte Interimskonzept trägt dem Max-Joseph-Platz nicht nur in seiner historischen und städtebaulichen Bedeutung Rechnung. Unsere Interimslösung macht zeitnah den Wunsch nach einem begrünten Platz im unmittelbaren Stadtzentrum wahr. Der benachbarte Marienhof als innerstädtische Grünfläche steht noch bis in die 2030er Jahre hinein als Baustelle der Allgemeinheit nicht zur Verfügung. Unsere Interimsgestaltung für den Max-Joseph-Platz ist eine Einladung an alle Menschen im Zentrum Münchens, sich auf ihm gerne auf- und innezuhalten. Um diesen eindrucksvollen Ort mit seiner faszinierenden historischen Architektur zeitnah wieder angemessen nutzen und genießen zu können. Unser Konzept sieht großzügige Flanierflächen vor und eine strahlenförmige Durchwegung des Platzes nach einer historischen Vorlage. Mein Dank gilt dem Landesdenkmalrat für seine Bereitschaft, diesen Gestaltungsvorschlag in seiner Form als Interim mitzutragen sowie dem Stadtrat dafür, dass wir noch in diesem Jahr mit den Arbeiten loslegen können.“

Die Pläne des Baureferats für die Interimsgestaltung des Max-Joseph-Platzes basieren auf einem historischen Plan aus dem Umfeld von Leo von Klenze, der den Platz Anfang des 19. Jahrhunderts erstmalig gestaltete. Im Sinne des historischen Planungskonzepts entsteht dort ein auf das Denkmal zulaufendes Wegesystem. Der derzeitige Bodenbelag des Rondells aus teils gelöstem und unwegsamem Isarkiesel baut das Baureferat aus. Ein Asphaltbelag mit beiger Kiesoberfläche befestigt die ganzjährig barrierefrei begehbaren Wege. Zwischen ihnen entstehen acht rund 170 Quadratmeter große Felder. Dort pflanzt das Baureferat Rasen, auf dem eine bewegliche Möblierung zum Verweilen einladen wird. Die insgesamt rund 1.400 Quadratmeter Rasenflächen mit ihren rund 300.000 Litern Substratvolumen verbessern durch die Retentions- und Verdunstungsleistung das Mikroklima.

Die Zufahrt zur Tiefgarage über den Platz fasst das Baureferat so eng wie möglich. Dazu wird die Fahrbahn so begrenzt, dass ein barrierefreies und verkehrssicheres Queren ermöglicht wird. Die bestehenden Gehbahnen können zu großzügigeren Flanier- und Aufenthaltsflächen als bisher erweitert werden. Die Entwässerung und Zufahrtsmöglichkeiten für die Rettungskräfte bleiben erhalten. Die verbreiterten Gehbahnen bekommen eine schattenspendende Bepflanzung in runden Gefäßen mit Sitzgelegenheiten. Die Pflanzgefäße sind beweglich und können durch die Landeshauptstadt flexibel arrangiert werden, den wechselnden Nutzungen und Veranstaltungsformaten auf der Platzfläche Rechnung tragend.

Die Bauarbeiten für das Projekt mit der genehmigten Kostenobergrenze von 3,9 Millionen Euro beginnen im September 2024. Das Baureferat plant die Fertigstellung der Maßnahme im Dezember 2025. Es ist mit verschiedenen Veranstalter*innen sowie dem Mobilitätsreferat und dem Referat für Arbeit und Wirtschaft bezüglich der geplanten Veranstaltungen, die regelmäßig auf dem Max-Joseph-Platz stattfinden, bereits in Abstimmung. Für die IAA im Jahr 2025 werden die Arbeiten unterbrochen.

Der bayerische Landesdenkmalrat, der Städtische Beraterkreis Barrierefreie Planung und Bauen, der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München, der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel, das Mobilitätsreferat, das Referat für Arbeit und Wirtschaft, das Kreisverwaltungsreferat, die Stadtkämmerei sowie das Referat für Stadtplanung und Bauordnung haben den Planungen zugestimmt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 30. April 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 12741).
Rechte Visualisierung: kübert Landschaftsarchitektur

(17. April 2024) Die Landeshauptstadt München (LHM) hat mit der Deutschen Bahn (DB) und dem Freistaat Bayern die notwendigen vertraglichen Vereinbarungen über das Vorhaltebauwerk am Hauptbahnhof für die U9 und einen Investitionskostenzuschuss für die 2. S-Bahn-Stammstrecke getroffen. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat heute in nichtöffentlicher Sitzung gemeinsam mit dem Mobilitätsausschuss und dem Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft vorberatend den Vereinbarungen zugestimmt.

Mit der Entscheidung des Stadtrats kann nun auch die rechtliche Grundlage für die konkrete Umsetzung der U9-Vorhaltemaßnahme am Hauptbahnhof geschaffen werden. Im November 2022 hatte der Stadtrat die Stadtwerke München und das Baureferat gebeten, in Abstimmung mit dem Mobilitätsreferat und der Stadtkämmerei die Verhandlungen über die Vereinbarungsentwürfe für die Planung, Ausführung sowie Finanzierung und Realisierung der Vorhaltemaßnahme fortzuführen. Außerdem sollten die Stadtwerke und das Baureferat die Vereinbarung über die Finanzierung der Zusammenhangsmaßnahmen mit der DB und dem Freistaat Bayern weiterverhandeln. Die Verhandlungen konnten mittlerweile abgeschlossen werden, so dass nun die Genehmigung des Stadtrats zum Abschluss der Vereinbarungen zur Finanzierung, Planung und Ausführung der U9 Vorhaltemaßnahme eingeholt werden kann.

Gleichzeitig mit dem Abschluss der U9-Vereinbarungen soll auch der mit Stadtratsbeschluss vom Oktober 2012 (Sitzungsvorlage Nr. 08-14 / V 10074) freigegebene Investitionskostenzuschuss der LHM für die 2. S-Bahn-Stammstrecke auf eine vertragliche Grundlage gestellt werden. Für den Abschluss der hierfür erforderlichen Vereinbarung wird mit heutigem Stadtratsbeschluss ebenfalls die Genehmigung eingeholt.

Der Beschluss und die Inhalte der Vereinbarungen unterliegen der Geheimhaltung, weil in den Vereinbarungen zwischen DB, Freistaat Bayern und LHM unter anderem Finanzierungsvereinbarungen abgestimmt wurden, auf deren Grundlage Ausschreibungen in wettbewerbsrechtlichen Verfahren erfolgen können.

Pressetermine

Bürgermeisterin Verena Dietl, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Stadtschulrat Florian Kraus sprechen Grußworte anlässlich des Festaktes zum fünfjährigen Jubiläum des Bildungscampus Freiham. Neben Aufführungen und Filmbeiträgen der Schulen sprechen die Schulleitungen Eva Wobido (Grundschule Freiham), Susanne Leogrande (Sonderpädagogisches Förderzentrum München-West), Judith Schneider (Staatliche Realschule Freiham), Thomas Schranner (Staatliches Gymnasium Freiham) und Dagmar Schewe (Städtische Berufsschule für Sozialwesen). Der Termin ist für Foto- und Videoaufnahmen geeignet.

Gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Gabriella Zaharias führt Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer im Rahmen der diesjährigen Architektouren durch die öffentliche Grünanlage an der Pühnstraße. Das Baureferat hat die Grünanlage, die als Klimapark konzipiert ist und für den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis nominiert wurde, 2023 fertiggestellt. Der Pühnpark als gestaltete Spiel- und Freizeitlandschaft erstreckt sich auf einer Fläche von 5,18 Hektar und besteht aus Naturräumen zum selbst Entdecken und Gestalten. Er wird als herausragendes landschaftsarchitektonisches Projekt bei den diesjährigen Architektouren berücksichtigt. Im Rahmen der Architektouren präsentiert die Bayerische Architektenkammer am 29. und 30. Juni im gesamten Freistaat 216 Projekte im öffentlichen und privaten Raum, darunter sechs, die das Baureferat der LHM realisiert hat. Der Termin ist für Fotograf*innen geeignet.

Bürgermeister Dominik Krause und Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer stellen Sachstand und Zeitplan zur Umstellung der Straßenbegleitgrün-Mahd vor. Stadtweit reduziert das Baureferat die Mahd von bis zu zwölfmal auf zweimal im Jahr. In diesem Jahr ist die Mahd zusätzlich zu den Stadtbezirken Schwabing-West und Bogenhausen auch in Hadern und Aubing-Lochhausen umgestellt worden.
Wegen der schwindenden Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen gewinnt die ökologische Aufwertung des Straßenbegleitgrüns eine immer größere Bedeutung. Häufigkeit, Zeitpunkt und die Art der Pflege beeinflussen diese Vielfalt. Die Umstellung der Mahd wirkt sich zudem stadtbildprägend aus.
Der Termin ist für Fotoaufnahmen geeignet.

Oberbürgermeister Dieter Reiter und Hauptabteilungsleiter Gartenbau im Baureferat Florian Hochstätter eröffnen den neuen Trinkwasserbrunnen am Harras. Außerdem wird der bestehende Zierbrunnen nach seiner Reparatur wieder in Betrieb genommen. 
Der Termin ist für Fotograf*innen geeignet.

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