Pressestelle des Baureferats

Presseservice, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Presseservice im Baureferat

Unsere Pressestelle beantwortet gerne Presseanfragen von Medienvertreter*innen.
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Mathias Wünsch
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Aktuelle Pressemitteilungen

Baureferat (Gartenbau)

(3. November 2026) In der Sendlinger Straße wächst die grüne Altstadt: Zwischen Hackenstraße und Färbergraben hat das Baureferat sieben neue Bäume gesetzt. Vier Platanen, zwei Ulmen und ein Schnurbaum bringen künftig Schatten, Kühlung und mehr Aufenthaltsqualität in die Fußgängerzone. Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer hat die Pflanzarbeiten gestern Nacht vor Ort begleitet.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer erklärt: „Jeder neue Baum in der dicht bebauten Innenstadt braucht sorgfältige Planung. Unter der Sendlinger Straße verlaufen viele Leitungen. Oberirdisch teilen sich Einkaufende, Besucher*innen und die Gastronomie den begrenzten Platz. Auch Lieferverkehr, Veranstaltungen und der Christkindlmarkt mussten beachtet werden. Dank dem guten Zusammenwirken aller Planungs- und Baubeteiligten schaffen wir unter diesen anspruchsvollen Bedingungen Raum für neues Grün. Die Bäume werden Schatten spenden und die stark versiegelte Straße an heißen Tagen kühlen. Damit investieren wir in eine lebenswerte Innenstadt, die auch für heißere Sommer gerüstet ist.“

Die Pflanzungen sind der erste Schritt des städtischen Gesamtkonzepts für rund 150 neue Baumstandorte in der Altstadt. Der Stadtrat hat das Baureferat im April 2024 beauftragt, weitere Baumpflanzungen in den Fußgängerzonen der Altstadt vertieft zu untersuchen. Ziel ist es, die Innenstadt besser auf heißere Sommer vorzubereiten und Orte zu schaffen, an denen Menschen gerne unterwegs sind und sich aufhalten. „Die neuen Bäume konnten auch dank zahlreicher Einzelspenden von Münchner Bürger*innen realisiert werden, die das Projekt im Rahmen der Aktion „Schatten Spenden“ unterstützt haben (www.schatten-spenden-muenchen.de).

Bei der Planung und Umsetzung musste das Baureferat (Tiefbau) zahlreiche Anforderungen berücksichtigen. Dazu gehören unterirdische Leitungen, Feuerwehrzufahrten, Lieferverkehr, Barrierefreiheit und Denkmalschutz. Auch Veranstaltungen, der München Marathon und der Aufbau des Christkindlmarkts wurden in den Bauablauf einbezogen. Gearbeitet wurde deshalb in kleinen Baufeldern, um die Einschränkungen für Geschäfte, Gastronomie und Passant*innen möglichst gering zu halten. Die Nutzung der Freischankflächen konnte während der Arbeiten weitestgehend berücksichtigt werden. Die Arbeiten haben am 31. August begonnen und werden voraussichtlich bis zum 12. November abgeschlossen.

Für die weitere Entwicklung der jungen Bäume sorgt die Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats. Sie übernimmt die Pflege und Bewässerung der Bäume, bis diese ein ausreichend großes Wurzelwerk gebildet haben, um sich zukünftig selbst zu versorgen.

Die Flächen rund um die Baumstämme, die sogenannten Baumscheiben, bekommen einen Pflasterbelag. Dadurch bleiben sie begehbar und sind vor den Belastungen durch schweren Lieferverkehr geschützt. Gleichzeitig bleibt rund um die Stämme ausreichend Platz für das Wachstum. Regenwasser kann weiterhin im Boden versickern, im Baumsubstrat gespeichert werden und den Bäumen zur Verfügung stehen.

Weitere Baumpflanzungen in der Altstadt folgen. Im nächsten Schritt sind ein Baum am Frauenplatz, fünf Bäume am Alten Peter und insgesamt zehn Bäume am Marienplatz und in der Dienerstraße geplant. Das Baureferat (Tiefbau) plant, im Frühjahr 2027 mit dem Aushub der Baumgruben zu beginnen. Die Bäume sollen zwischen November 2027 und März 2028 gesetzt werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats vom 30. April 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 11934) und unter muenchen.de/baeume.

Peter Schinzler

(2. November 2026) Zwei Projekte des Baureferats (Gartenbau) wurden am 30. Oktober auf einer Festveranstaltung im Oskar von Miller Forum mit dem Bayerischen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der bereits zum vierten Mal vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla Bayern) vergeben wurde, würdigt herausragende Leistungen in der Landschaftsarchitektur in Bayern und zeichnet innovative, nachhaltige und zukunftsweisende Planungen aus.

Den Hauptpreis erhielt der Prinz-Eugen-Park in München, geplant von TERRA.NOVA Landschaftsarchitektur aus München und ClubL94 Landschaftsarchitekten aus Köln. Das Projekt überzeugt durch die beispielhafte Transformation eines ehemaligen Kasernenareals in einen identitätsstiftenden Freiraum, der Bestand, neue Nutzungen und ökologische Belange auf herausragende Weise miteinander verbindet.

Zudem wurde in der Kategorie Pflanzenverwendung und Biodiversität die Neugestaltung des Münchner Oskar-von-Miller-Rings, geplant von kübertlandschaftsarchitektur PartG mbB, mit einer Auszeichnung gewürdigt. Mit dem differenzierten Vegetationskonzept wirken die Freiräume als zusammenhängendes, ökologisch wirksames System, schaffen ein vielschichtiges Erscheinungsbild und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der urbanen Biodiversität.

Aus 46 nationalen und internationalen Einreichungen wählte eine fachkundige, international besetzte Jury unter Leitung von bdla-Vorstandsmitglied Nicole M. Meier in einer Vorauswahl die besten Arbeiten aus. Nach Projektbesichtigungen und einer zweiten Sichtungsrunde wurden die Preisträger*innen in einer festlichen Zeremonie im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Verwaltung sowie der Planungs- und Baubranche gewürdigt.

Nicolas Müller Landschaftsarchitektur

(30. Oktober 2026) Neue und modernisierte Grünflächen für München: Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat mit Beschlüssen zu öffentlichen Grünflächen das Baureferat (Gartenbau) mit der Aufwertung und dem Bau von öffentlichen Grünanlagen beauftragt. Im Einzelnen geht es um die Aufwertung der öffentlichen Grünfläche Kronepark in der Au, der öffentlichen Grünanlage an der Bingener-/Triebstraße in Moosach und das Herstellen der öffentlichen Grünflächen Hofmann Höfe in Obersendling sowie fünf weitere Einzelmaßnahmen.

Kronepark
Im Kronepark in der oberen Au soll die rund 1,9 Hektar große Grünfläche einladender gestaltet werden und den aktuellen Anforderungen an öffentliche Freiräume sowie der gestiegenen Bevölkerungszahl gerecht werden. Der Kronepark erhält eine umfassende Sanierung, die die historische Substanz bewahrt und gleichzeitig moderne, inklusive Freiraumangebote schafft. Das Planungskonzept berücksichtigt die naturräumlichen Gegebenheiten, den alten Baumbestand und die ursprüngliche Parkgestaltung. Im Fokus stehen ein barrierefreier, gender- und inklusionsgerechter Spielbereich für Kinder, ein vielfältiger Aktivbereich für sportliche Betätigungen, ruhige Aufenthaltsflächen sowie eine neue Toilettenanlage. Die Maßnahmen umfassen auch eine Modernisierung der Wege und Beleuchtung. Der Baubeginn mit vorbereitenden Maßnahmen wie dem Baumschutz und dem Errichten der Toilettenanlage ist für das Frühjahr 2028 geplant. Die genehmigten Projektkosten liegen bei 3,45 Millionen Euro. Diese werden mit Kompensationszahlungen aus dem Siedlungsprojekt an der Regerstraße finanziert. Zu Beginn der Planung Anfang 2024 hat das Baureferat (Gartenbau) ein mit dem Bezirksausschuss abgestimmtes Beteiligungsverfahren mit einer Schulklasse und drei Kindertagesstätten durchgeführt. Der Großteil der Wünsche und Anregungen der Kinder konnte in die Planung integriert werden.

Öffentliche Grünanlage Bingener- / Triebstraße
Die öffentliche Grünanlage an der Bingener-/ Triebstraße in Moosach wird aufgewertet und umgestaltet, um die Aufenthaltsqualität und Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen zu verbessern und der im Einzugsgebiet bestehenden Spielflächenunterversorgung entgegenzuwirken. Das Projekt umfasst neue inklusive Spielbereiche für Kinder mit Kletterangebot, verschiedenen Rutschen, Schaukeln, einer Seilbahn sowie einem Wasserspielbereich.

Für Jugendliche entsteht eine moderne Skateanlage sowie ein vielfältig nutzbarer Parkourbereich mit einem rollstuhlgerechten Trampolin. Tischtennisplatten runden das Sportangebot ab. Die Jugendspielbereiche werden beleuchtet, ein neu angelegter Erschließungsweg verbindet ringförmig alle Nutzungsbereiche, im Nordosten entsteht ein neuer Zugang. Den vorhandenen Baumbestand, der die Grünanlage rahmt, ergänzt das Baureferat um 26 neue Bäume. Zu Beginn der Planungsphase hat das Baureferat (Gartenbau) ein umfangreiches Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt, dessen Ergebnisse die Grundlagen der Planung bilden. Gefördert wird das Projekt mit einem Budget von 3,7 Millionen Euro durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“. Das Baureferat plant, die Bauarbeiten bis Ende 2029 abzuschließen.

Öffentliche Grünflächen Hofmann Höfe
In Obersendling entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der Siemens AG mit den Hofmann Höfen ein neues Quartier mit 1.500 Wohnungen. Die geplanten öffentlichen Grünflächen umfassen rund 1,5 Hektar und müssen von der Erschließungsträgerin finanziert und hergestellt werden. Die Planung wurde eng mit dem Baureferat (Gartenbau) abgestimmt. Im Zentrum des neuen Stadtquartiers entsteht ein vielseitig nutzbarer Quartiersplatz mit barrierefreien Sport- und Bewegungsangeboten, darunter eine Calisthenics-Anlage mit Fitnessgeräten. Eine begrünte Pergola sowie flexible Flächen für Veranstaltungen und Sport ergänzen das Angebot.

Die Grünflächen im Quartier sollen attraktive Spiellandschaften für Kinder bieten, darunter einen Wasserspielplatz, Kletter- und Schaukelmöglichkeiten sowie barrierefreie Spielgeräte. Für Schulkinder gibt es einen Kletterseilgarten und ein Rollstuhlkarussell.

Die westliche Fläche bildet einen naturnahen Übergang zum Siemenswäldchen mit neuen Wegen, naturnahen Aufenthaltsbereichen und artenreichen Saum- und Biodiversitätsflächen. Insgesamt wird der Baumbestand um rund 60 neue Bäume ergänzt. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten.

Weitere Projekte
Zusätzlich hat der Stadtrat die Mittel für den Neubau der öffentlichen Grünfläche „An der Seidlbreite“, die Gestaltung der ÖG4 – Westteil in den Grünflächen in Neufreimann, den Erstausbau von Jugend-, Sport- und Freizeitangeboten im Freihamer Park, den Bau einer neuen Grünanlage mit Spielplatz an der Stolzhofstraße sowie die Schaffung einer Biotopvernetzungszone im Kirschgelände bewilligt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Stadtratsbeschlüssen vom 27. Oktober 2026 (Sitzungsvorlagen Nr. 26-32 / V 01047, Nr. 26-32 / V 01222 und Nr. 26-32 / V 00674).

RED GmbH

(29. Oktober 2026) Die Stadt setzt ihre Bildungsbauoffensive trotz der angespannten Haushaltslage fort. Insgesamt rund 7,7 Milliarden Euro stehen weiterhin für die bereits beschlossenen Schulbauprogramme zur Verfügung. Für die laufenden Kitabauprogramme wurde das Gesamtbudget auf 288 Millionen Euro angepasst. Das hat der Stadtrat in einer gemeinsamen Sitzung des Bildungs- und des Bauausschusses gestern beschlossen. Das Referat für Bildung und Sport sowie das Baureferat informierten dabei über die bisherigen Fortschritte und die weiteren Planungen. Außerdem hat der Stadtrat sechs weitere Schulbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 88,5 Millionen Euro in das Mehrjahresinvestitionsprogramm 2026 bis 2030 aufgenommen:

  • einen Küchen- und Mensa-Pavillon an der Grundschule Bad-Soden-Straße
  • einen Küchen- und Mensa-Pavillon an der Grundschule Droste-Hülshoff- Straße
  • einen Küchen- und Mensa-Pavillon an der Grundschule Gänselieselstraße
  • einen Küchen- und Mensa-Pavillon an der Grundschule Josef-Hagn-Straße
  • einen Pavillon an der Grundschule Hirschbergstraße
  • einen Pavillon für den Schulcampus an der Peslmüllerstraße

Die Münchner Bildungsbauoffensive verfolgt weiterhin das Ziel, ausreichend moderne und gut ausgestattete Schulen und Kitas bereitzustellen. Eine leistungsfähige Bildungsinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe. Im Rahmen der vom Stadtrat bislang beschlossenen sechs Schulbauprogramme mit insgesamt 110 Projekten – darunter auch Generalinstandsetzungen bestehender Schulen – entstehen rund 59.000 Schulplätze, 195 Sporthalleneinheiten, 13 Schwimmhallen-
einheiten und 176 Kita-Gruppen.

Die Bilanz zeigt, wie weit die Bildungsbauoffensive bereits vorangekommen ist: Allein zum Schuljahresbeginn 2026/27 wurden 22 Schul-, Kita- und Sportbauprojekte fertiggestellt. Insgesamt konnten bisher 65 Schulbauprojekte in Betrieb genommen werden. Weitere 17 Maßnahmen befinden sich im Bau, 12 haben bereits einen Projektauftrag oder eine Projektgenehmigung erhalten und 16 Projekte befinden sich in der Vorplanung. Auch beim Bau von Kindertageseinrichtungen geht es voran: 85 Projekte wurden bereits abgeschlossen, neun sind im Bau oder in der Planung und drei weitere Projekte befinden sich in der Vorplanung.

Neue Bedarfe, knappe Mittel & steigende Bau- und Unterhaltskosten
Auch in den kommenden Jahren benötigt München zusätzliche Schul- und Kitaplätze. Gründe dafür sind der seit dem Schuljahr 2026/27 schrittweise geltende Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung für Kinder im Grundschulalter, neue Wohngebiete und das prognostizierte Bevölkerungswachstum. Um den weiteren Ausbau vorzubereiten, hat der Stadtrat aktuell für 84 Projekte erste Planungsschritte genehmigt. Gleichzeitig steht die Stadt vor großen Herausforderungen: eine angespannte Haushaltssituation, drastisch gestiegene Bau- und Energiekosten sowie ein weiterhin anhaltender Fachkräftemangel in der Baubranche. Seit 2020 mussten immer wieder Bauprojekte verschoben oder im Umfang reduziert werden, um den Haushalt zu entlasten. Die Stadt prüft daher kontinuierlich, welche Kostenreduzierungen möglich sind. Damit beschäftigten sich die AG Wirtschaftlichkeit und der Interfraktionelle Arbeitskreis Schul- und Kitabau (IFAK).

Die Anstrengungen zeigen dabei Wirkung: Durch getroffene Einsparmaßnahmen, Gewinne bei Vergabeverfahren sowie Erfolge bei der Projektabwicklung etwa durch Nachverhandlungen liegen die aktuellen Kosten der laufenden Schulbauprojekte um rund 180 Millionen Euro unter dem genehmigten Finanzvolumen. Zudem helfen verdichtete Bauweisen und systematische Mehrfachnutzungen sowie energieeffiziente Gebäudehüllen und der Einsatz nachhaltiger Baumaterialien dabei, die Kosten langfristig zu senken. Neben dem Neubau sorgt eine Vielzahl älterer Bestandsbauten für Herausforderungen. Die Landeshauptstadt München ist mittlerweile für den Bauunterhalt von 2.000 Schul- und Kitagebäuden verantwortlich. Die meisten der Gebäude, für die Untersuchungen und erste Planungsschritte beauftragt wurden, stammen aus den Jahren 1950 bis 1970. Vor allem die Gebäudetechnik kommt hier an das Ende ihres Lebenszyklus. Trotz der notwendigen Einsparungen konnten 2025 und 2026 im Bauunterhalt viele Maßnahmen geplant oder begonnen werden. Dazu gehören bauliche Anpassungen für die Ganztagsbetreuung, die Sanierung von Fachlehrsälen, die Umsetzung von Frisch-Misch-Küchen in Kitas sowie Baumaßnahmen, die der Inklusion zugutekommen, wie zum Beispiel Verbesserungen der Raumakustik und der Barrierefreiheit.

Bürgermeisterin Verena Dietl: „Gerade in finanziell schwierigen Zeiten zeigt sich, welche Prioritäten eine Stadt setzt. Für uns ist klar: Wir dürfen bei Schulen und Kitas nicht an der Zukunft unserer Kinder sparen. München hat mit seiner Bildungsbauoffensive enorm viel erreicht und schafft weiterhin die Voraussetzungen dafür, dass Kinder gut lernen und gleiche Chancen bekommen – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Wohnort. Diesen Weg gehen wir weiter: mit gezielten Investitionen, wirtschaftlichem Bauen und dem klaren Anspruch, unsere Bildungsinfrastruktur zukunftsfest zu machen.“

Stadtschulrat Florian Kraus: „Mit der Bildungsbauoffensive schaffen wir moderne Lernorte, die den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden. Gerade beim Ausbau des Ganztags brauchen wir Schulen, in denen Lernen, Betreuung und gemeinsames Leben gut miteinander verbunden sind. Unser Münchner Lernhauskonzept bietet dafür die ideale Grundlage. Gleichzeitig achten wir darauf, vorhandene Räume bestmöglich zu nutzen und neue Schulen wirtschaftlich zu bauen. So verbinden wir hohe pädagogische Qualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Mitteln unserer Stadt.“

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Es ist unsere Verantwortung, den Bildungsbau kosten-, klima- und ressourcenverantwortlich zu gestalten. Die Weichen dafür stellen wir in der frühen Phase der Projektentwicklung. Wir entwickeln die Schulbauprogramme im Sinne der Bauwende kontinuierlich weiter und nutzen zugleich wo immer möglich sich bietende Synergieeffekte – nicht zuletzt, um Anforderungen an zukunftsverantwortliches Bauen und Konsolidierung gerecht zu werden. Dabei spielt auch eine Rolle, dass wir weiterhin alles daransetzen, Fördermöglichkeiten umfassend auszuschöpfen.“

Michael Nagy / Presseamt
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Andreas Roloff, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer, Bürgermeisterin Mona Fuchs und der stellvertretende Referent für Klima- und Umweltschutz Boris Schwartz vor der Röthlinde.

(15. Oktober 2026) Die Röthlinde am östlichen Ende der Nederlinger Straße in Moosach hat die offizielle Auszeichnung als Nationalerbe-Baum Deutschlands erhalten. Damit gehört sie zu den 100 bedeutendsten Bäumen Deutschlands.

Bürgermeisterin Mona Fuchs, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und der stellvertretende Referent für Klima- und Umweltschutz, Boris Schwartz, haben am Mittwoch, den 14. Oktober, die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feier vom Initiator und Leiter des Kuratoriums Nationalerbe-Baum der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e.V., Prof. Dr. Andreas Roloff, entgegengenommen.

Die Röthlinde ist eine geschätzt 450 Jahre alte Winter-Linde und als Naturdenkmal durch das Bundesnaturschutzgesetz unter Schutz gestellt. Ihr Name erinnert an den Landschaftsmaler Philipp Röth, der sie als sein Lieblingsmotiv bereits 1880 auf einem Bild verewigte. Schon damals war die Linde ein mächtig groß gewachsener Baum.

Mit der Ausweisung als Nationalerbe-Baum unterstützt das Kuratorium Nationalerbe-Baum das Baureferat (Gartenbau) künftig finanziell bei der regelmäßigen Kontrolle, Pflege und Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen. Die Geldmittel stellt dabei die Eva Mayr-Stihl-Stiftung zur Verfügung.

Dazu sagt Bürgermeisterin Mona Fuchs: „Bäume sind so viel mehr als ein Teil unserer Landschaft. Sie spenden Schatten, verbessern das Klima und bieten Lebensraum für unzählige Tiere. Vor allem aber prägen alte Bäume einen Ort und machen ihn besonders. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir die Röthlinde mit den nun möglichen Pflegemaßnahmen erhalten. Ich wünsche mir, dass dieser beeindruckende Baum noch viele Generationen überdauert und Menschen auch in Zukunft an diesem besonderen Ort erfreut.“

(1. Oktober 2026) Der Bauausschuss des Stadtrats hat das Baureferat beauftragt, 30.000 weitere städtischen Leuchten auf LED-Technik umzustellen. Da die konventionellen Leuchtmittel, insbesondere Natriumdampf- und Metalldampfhochdrucklampen, aufgrund ihres Quecksilbergehalts ab 2027 nicht mehr auf dem europäischen Markt produziert oder in die EU eingeführt werden dürfen, ist die Umrüstung auf LED-Technik zwingend erforderlich.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Die Umstellung auf LED-Technik bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Wir reduzieren den Energieverbrauch um mindestens 50 Prozent und verringen die CO2-Emissionen signifikant. Da wir die Beleuchtung zielgerichteter auf die Verkehrsflächen lenken, sinken wir dadurch unerwünschte Lichtimmissionen für angrenzende Wohnungen und naturnahe Räume, was insbesondere Anwohner*innen und nachtaktiven Tieren zugutekommt. In den Bereichen der Straßen, Wege und Grünanalgen hat das Baureferat bereits 24.000 Leuchten auf LED-Technik umgestellt, was einer Energie- und Energiekosteneinsparung einer Leistung von 2.400 MWh jährlich entspricht. Die längere Lebensdauer der LED-Leuchten reduziert auch die Wartungskosten und den Aufwand für den Austausch defekter Lampen.“

Die 30.000 betroffenen Straßenleuchten des nun beschlossenen dritten LED-Austauschprogramms beinhalten 20.000 mastgebundene Leuchten, die überwiegend an den Hauptverkehrsstraßen stehen. Die 10.000 weiteren Seilhängeleuchten, wie sie zum Beispiel in weiten Teilen der Maxvorstadt zu finden sind, beleuchten vor allem bei Straßen mit engen Platzverhältnissen.

Die sich deutlich vor Ablauf der Lebensdauer amortisierende Investition in LED-Technik im Zuge des dritten Austauschprogramms von insgesamt 26,6 Millionen Euro führt dauerhaft zu einer deutlichen Reduzierung der Energiekosten.

Stand der ersten beiden Austauschprogramme
Die Münchner Straßenbeleuchtung umfasst insgesamt 100.000 Leuchtpunkte. Für 70.000 dieser Lichtpunkte existieren bereits zwei LED-Umstellungsprogramme. Das erste Programm konzentriert sich auf die Umrüstung von 48.000 sogenannten Langfeldleuchten, die überwiegend Anliegerstraßen beleuchten. Die Umsetzungsrate des Programms liegt bereits bei 45 Prozent (Stand Juli 2026).
Das zweite Programm umfasst die Umrüstung von 20.000 Gehweg- und Platzleuchten, die hauptsächlich mit Kompaktleuchtstofflampen betrieben werden sowie die Einführung einer sensorbasierten adaptiven Beleuchtung in den Grünanlagen. Diese innovative Technologie ermöglicht eine Anpassung der Lichtintensität an die Präsenz von Fußgänger*innen und Radfahrenden. Dies führt zu einer weiteren Energieeinsparung und reduziert auch die Lichtimmissionen für Flora und Fauna. Besonders in Grünanlagen verringert sich dadurch die Belastung für nachtaktive Tiere wie Fledermäuse oder Nachtfalter, was einen positiven Beitrag zur biologischen Vielfalt in der Stadt leistet. Die Umsetzungsrate des Programms liegt aktuell bei 6 Prozent (Stand Juli 2026).
Bis 2025 hat das Baureferat die Straßentunnel des Mittleren Rings mit ihren insgesamt knapp 20.000 Leuchten vollständig auf LED-Technik umgestellt. Die bestehenden Leuchtengehäuse blieben in einem ressourcenschonenden Ansatz erhalten, indem ihre Einsätze durch moderne LED-Einsätze ersetzt wurden. Auch bei den Straßenunterführungen ist bereits ein Großteil auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Es verbleiben noch 80 Unterführungen, die aktuell für eine Umstellung überplant werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats vom 15. September 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 26-32 / V 01049).

(30. September 2026) Der Münchner Stadtrat hat das Baureferat beauftragt, die nächsten Planungsschritte für das Koordinierte Bauwerkserhaltungsprogramm Brücken voranzutreiben. Ziel ist es, die Erhaltung und Modernisierung der städtischen Brückeninfrastruktur nachhaltig sicherzustellen.

Die Maßnahmen sind erforderlich, um die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit sowie Nachhaltigkeit der Brücken zu gewährleisten. Aufgrund vertiefter Bauwerksuntersuchungen besteht dringender Sanierungs- bzw. Erneuerungsbedarf bei mehreren Bauwerken, insbesondere bei der Donnersbergerbrücke, der Hängebrücke über der Schenkendorfstraße, der Thalkirchner Brücke und der Hackerbrücke.

Das Baureferat arbeitet in enger Abstimmung mit dem Mobilitätsreferat sowie weiteren Fachreferaten und den beteiligten Behörden, um die Maßnahmen effizient und termingerecht umzusetzen. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Brücken langfristig zu sichern, Ressourcen zu schonen und die städtische Infrastruktur zukunftsfähig zu machen.

Für das Projekt „Neubau der Donnersbergerbrücke“ wurde das Baureferat beauftragt, ein Konzept für einen interdisziplinären Planungswettbewerb gemäß der „Richtlinie für Planungswettbewerbe“ mit externer Verfahrensbetreuung in Abstimmung mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung und dem Mobilitätsreferat sowie im Benehmen mit weiteren zuständigen Referaten zu erarbeiten und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen. Bereits am Tag der IBA-Projektideen am 2. Dezember 2025, veranstaltet von der IBA-M GmbH, hat das Projekt „Neubau der Donnersbergerbrücke“ aufgrund der inhaltlichen Exzellenz und seiner regionalen Relevanz den IBA-Projektkandidatenstatus erhalten.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Stadtrats vom 30. September 2026 (Sitzungsvorlage Nr. 26-32 / V 00457) sowie im Beschluss „Koordiniertes Bauwerkserhaltungsprogramm Brücken“ vom 5. Dezember 2023 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 09740).

Aktuelle Pressetermine im November 2026

Mittwoch, 11. November 2026, 18 Uhr,
Halle Technisches Rathaus, Friedenstraße 40

Horst Schiller, Hauptabteilungsleiter Tiefbau im Baureferat, empfängt in Vertretung von Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer Bürger*innen, die an der Aktion „Bei Anruf Licht!" teilgenommen haben und überreicht die Hauptpreise aus der Verlosung.

„Bei Anruf Licht!“ gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Bei der Aktion geht es um die Meldung von Störungen bei Straßenlampen und Ampelanlagen. Innerhalb weniger Tage nach der Meldung sorgt das Baureferat wieder für einen reibungslosen Betrieb. Als Dankeschön für dieses bürgerschaftliche Engagement hat das Baureferat Geldpreise im Wert von insgesamt 18.000 Euro sowie zahlreiche Sachpreise verlost. Der Termin ist für Fotografen geeignet.

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