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Presseinformationen zum Baureferat

Pressestelle, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Pressestelle des Baureferats

Melanie Zeitler
Ines Klaric
Christian Müller
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

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Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 62012
Telefax: (089) 233 62005
mathias.wuensch@muenchen.de

Steffen Graf
Stellvertretender Pressesprecher
Telefon: (089) 233 61892
Telefax: (089) 233 62005
presse.mse@muenchen.de

Pressemitteilungen

(23. Februar 2022) Der Stadtrat hat das Baureferat am 5. November 2019 beauftragt, für eine Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes ein Bürgerbeteiligungsverfahren durchzuführen und darauf aufbauend eine Konzeptstudie zu erarbeiten. Anschließend sind die Ergebnisse dem Stadtrat mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen zur Entscheidung vorzulegen. Baureferentin Rosemarie Hingerl bringt diese Beschlussvorlage am 8. März in den Bauausschuss ein und beantragt aufgrund der großen Zustimmung zu den Vorschlägen im Bürgerbeteiligungsverfahren den erforderlichen Planungsauftrag des Stadtrates für ein Bauprojekt zur Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes. Im Rahmen der konkreten Planung des Bauprojektes wird der Bezirksausschuss eingebunden und die weitere Bürgerbeteiligung abgestimmt.

Im Beteiligungsverfahren am 17. September 2021 diskutierten rund 200 Bürger*innen über die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Neugestaltung des Platzes. Die Bürger*innen plädierten allgemein für eine Entsiegelung und naturnah gestaltete Platzfläche mit erlebbarer Vegetation. Bei einer künftigen Neugestaltung sollen die Flächen, für die keine andere Nutzung vorgesehen ist, „der Natur zurückgegeben werden“. Viele Wünsche zur Art der Vegetation wurden geäußert – neben Schatten spendenden Bäumen (auch als optische Abschirmung und räumlicher Abschluss zur stark befahrenen Willy-Brandt-Allee) und heimischen Gehölzen sind essbare Pflanzen, heimische Wildpflanzen, Rosen- und Duftgärten und Staudenflächen, jedoch besonders oft bienenfreundliche Blumenwiesen genannt worden. Ebenso soll der Platz zukünftig mehr Sitz- und Liegeflächen aus Holz bieten. Neben dem bestehenden Wochenmarkt und anderen Nutzungsangeboten wurde eine dafür notwendige befestigte Teilfläche gewünscht. Das Thema „Spielen“ soll für kleinere Kinder berücksichtigt werden. Vielfach wurde ein für Kinder begeh- und bespielbarer Brunnen, der Wasser erlebbar macht, gefordert. Auch Sportangebote auf dem Willy-Brandt-Platz, zum Beispiel für Street- oder Basketball, wurden genannt. Die große Platzfläche soll durch die unterschiedlichen vorgeschlagenen Nutzungen, Funktionen und Pflanzungen zoniert werden.

Dazu sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich freue mich auf die Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes, für die das Baureferat jetzt das konkrete Bauprojekt vorbereiten kann. Der Platz, der fast doppelt so groß wie der Marienplatz ist, muss dringend grüner werden. Dazu haben die Bürger*innen vielfältige Ideen eingebracht, die sicher zu einer sehr schönen Neugestaltung führen! Es wird ein Platz entstehen, auf dem sich die Menschen gerne aufhalten, sich treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Gerade nach der langen Zeit der Corona-Einschränkungen ist das wichtiger denn je.“

(24. Februar 2022) Die städtischen Schul- und Kita-Bauprogramme werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Stadtrat beauftragte das Baureferat mit einer ganzen Reihe von Projekten, deren Bau in diesem Jahr beginnt. Im Jahr 2022 starten sechs Schulprojekte vom Neu- und Erweiterungsbau bis zur komplexen Generalinstandsetzung.

Mehr Raum entsteht für das Karlsgymnasium in Pasing, das eine zweizügige Erweiterung als Neubau neben dem denkmalgeschützten Altbau erhält. Die Eliteschule des Sports, das Gymnasium München-Nord in der Knorrstraße, wird durch einen neuen Anbau um zwei Züge und eine Sporthalleneinheit erweitert.

Außerdem werden vier Realschulen erweitert und saniert: Die Helen-Keller-Realschule in Oberföhring und die Ludwig-Thoma-Realschule in Berg am Laim erhalten jeweils in Verbindung mit der Sanierung der benachbarten Bezirkssportanlagen eine Dreifachsporthalle. Beide Baumaßnahmen starten in einem ersten Bauabschnitt mit der Errichtung von Interimsquartieren für die Betriebsgebäude und Vereinsgaststätten der Bezirkssportanlagen. Die denkmalgeschützte Maria-Probst-Realschule am Gotzinger Platz in Sendling erhält einen Erweiterungsbau mit zwei Zügen, Mensa und einem Haus für Kinder. An der Erich-Kästner-Realschule im Hasenbergl beginnen die Abbrucharbeiten am alten Schulgebäude. Im Anschluss wird dort zunächst eine neue Sporthalle errichtet. Im 2. Bauabschnitt entsteht das neue vierzügige Schulgebäude anstelle der alten Sporthalle.

Im Bereich der Kindertagesstätten werden in der Albert-Camus- und der Annemarie-Renger-Straße in Freiham und in der Theodor-Fischer-Straße in Untermenzing drei Einrichtungen neu gebaut. Die Kitas in der Frundsbergstraße in Neuhausen und in der Quiddestraße in Neuperlach erhalten Ersatzneubauten.

Im Vorgriff der Bauarbeiten werden nun die betroffenen Flächen freigemacht und die Baustellen eingerichtet. Auf einigen Grundstücken müssen zunächst Bestandsbauten abgebrochen und vorhandener Bewuchs entfernt werden. Bereits bei der Planung jedes Projekts werden zum bestmöglichen Schutz des Baumbestandes maximal baumschonende Lösungen gewählt. Die Anzahl der betroffenen Bäume und Gehölze beschränkt sich deshalb auf das jeweils notwendige Mindestmaß. Es wird darüber hinaus geprüft, ob die Verpflanzung einzelner Bäume auf dem Grundstück oder in die angrenzenden öffentlichen Grünflächen möglich ist. Hierbei ist neben der Vitalität der Bäume auch die technische Machbarkeit einer Verpflanzung ausschlaggebend. Trotzdem konnten bei zwei großen Projekten Eingriffe in den Baumbestand nicht vermieden, aber durch sorgfältige Planung minimiert werden. Generell werden nach Abschluss der Bauarbeiten standortgerechte Bäume neu gepflanzt. Für die Erweiterung des Karlsgymnasiums müssen an der alten Sporthalle 34 Bäume gefällt werden. In der Avenariusstraße sind dafür bereits 20 Ersatzpflanzungen erfolgt, neun weitere Bäume können nach der Baumaßnahme zusätzlich neu gepflanzt werden. Im Zuge des Neubaus der Erich-Kästner-Realschule können 48 Bäume neu gepflanzt werden; leider müssen aber vorab 62 Bäume gefällt werden. Die Arbeiten erfolgen abgestimmt mit den Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde.

(25. Februar 2022) Seit bald 20 Jahren können die Münchner Bürger*innen bei der Aktion „Bei Anruf Licht!“ Störungen der Straßenbeleuchtung und Ampeln melden, die dann vom Baureferat innerhalb weniger Tage repariert werden. Im März 2002 ging das Servicetelefon erstmals in Betrieb. Baureferentin Rosemarie Hingerl hält die Aktion wegen der enormen Beteiligung für eine Erfolgsstory: „Wer an unserer Aktion ‚Bei Anruf Licht!‘ teilnimmt, trägt zur Sicherheit in der Stadt bei und erhält als Dankeschön für sein Engagement jährlich die Chance auf einen Gewinn. Die Gewinner*innen des Jubiläumsjahres dürfen sich auf eine feierliche Preisvergabe zum Jahresende freuen.“ Anlässlich des 20. Jubiläums beträgt die Gesamtsumme der Gewinne dieses Jahr 20.000 Euro.

Allein im Aktionsjahr 2021 gingen im Baureferat circa 10.000 Meldungen von Störungen an Straßenlampen und Ampelanlagen ein. Jede dieser Meldungen zählt dabei als Los. Die Gewinner*innen der Geldpreise 2021 in einer Gesamthöhe von 18.000 Euro wurden Ende 2021 schriftlich informiert.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Ich freue mich, dass die Aktion so gut ankommt und sich viele Bürger*innen bei uns melden und mithelfen unsere Stadt leuchten zu lassen. Das erhöht die Sicherheit, spart aber auch Kosten und Personaleinsätze - statt sechs Teams, die zuvor nachts unterwegs waren, um stadtweit Straßenlaternen und Ampeln zu kontrollieren, ist seit Einführung von „Bei Anruf Licht!“ nur noch ein Team unterwegs. Und das kommt auch der Umwelt zugute: Bereits im ersten Jahr nach Einführung entfielen 100.000 gefahrene Kilometer, die die städtischen Kontrollteams zuvor jährlich geleistet hatten. Vielen Dank an alle, die angerufen haben und an alle, die sich in Zukunft beteiligen!“

In München gibt es rund 123.000 Straßenleuchten und 1.100 Ampelanlagen. Sie werden vom Baureferat regelmäßig gewartet. Dennoch ist es nicht vermeidbar, dass eine Leuchte oder Ampel ausfällt – dann können die Münchner Bürger*innen helfen und die Störung melden. Unter der Service-Telefonnummer 233-96222 oder per Meldeplattform Mach München Besser! https://machmuenchenbesser.de  ist dies an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich. Auch der an zahlreichen Lichtmasten angebrachte QR-Code führt per Handy-Scan zum Online-Formular.

Alle Informationen zur Aktion „Bei Anruf Licht!“ gibt es im Internet unter www.muenchen.de/baureferat

(4. April 2022) Das Baureferat hat die Aufwertung der Paul-Heyse-Unterführung abgeschlossen. Sie ist jetzt wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Oberbürgermeister Dieter Reiter begrüßt die Tunnelaufwertung: „Ich freue mich sehr, dass die Paul-Heyse-Unterführung sowohl optisch als auch akustisch optimiert wurde. Jetzt ist es vor allem für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen deutlich angenehmer und sicherer, diese wichtige Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Hackerbrücke zu nutzen.“

Vor der Aufwertung war der Zustand des 210 Meter langen Tunnels absolut unbefriedigend. Er wirkte baulich unattraktiv, dunkel und durch den starken Kfz-Verkehr sehr laut. Deshalb wurde er besonders von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen als äußerst unangenehm empfunden. Das Bauwerk der Paul-Heyse-Unterführung befindet sich bis auf die Fahrbahnen, Geh- und Radwege sowie die Beleuchtung im Eigentum der Deutschen Bahn AG (DB). Eine Beteiligung an der Aufwertung der Unterführung wurde jedoch stets abgelehnt. Auf Nachfrage hat die DB mitgeteilt, dass die Brücke sich in einem verkehrssicheren Zustand befindet und erst circa 2040 erneuert werden soll. Daraufhin hat das Baureferat ein Konzept zur Aufwertung entwickelt, dessen Umsetzung vom Stadtrat beschlossen wurde.

Baureferentin Rosemarie Hingerl sagt: „Um die Unterführung attraktiver und sicherer zu gestalten, haben wir in der Unterführung mit Lärm absorbierenden, hellen Metallpaneelen und integrierter LED-Beleuchtung einen wesentlich verbesserten Bereich für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geschaffen. Eine spezielle LED-Beleuchtung mit metallisch blauem Licht inszeniert die historische Stahlkonstruktion und verleiht so der Unterführung einen neuen Charakter.“

Die Wand- und Verkehrsflächen sind jetzt mit energieeffizienter LED-Technik optimal beleuchtet. Vor allem für den Fuß- und Radverkehr konnte der wahrnehmbare Schallpegel deutlich vermindert werden, vergleichbar in der Wahrnehmung mit einer Verkehrsreduzierung um bis zu 60 Prozent. Die Stahlkonstruktion aus genieteten Stahlstützen und Überzügen sowie deren interessante Verbindungsdetails entsprechen den anspruchsvollen Ingenieurbauwerken des frühen 20. Jahrhunderts und zeugen so von der Entstehungszeit. Durch die neue LED-Beleuchtung wird die Konstruktion nun plastisch erlebbar.

Nach Vorwegmaßnahmen im Jahr 2020 wurden die Arbeiten seit Anfang 2021 durchgeführt. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen der Hauptverkehrsstraße mit maßgebender Verbindungsfunktion in Nord-/Süd-Richtung möglichst gering zu halten, wurde in mehreren Bauphasen und -abschnitten gearbeitet. So musste nur einmal kurzzeitig eine Einbahnregelung für den Kfz-Verkehr eingerichtet werden. Während der gesamten Bauzeit konnte der Fuß- und Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen aufrechterhalten werden. Zunächst verlegten die Stadtwerke eine Gas‑, Fernkälte- und 110 kV-Stromleitung in der Weströhre. Anschließend sanierte das Baureferat die Fahrbahnen, erneuerte die Beleuchtung und montierte die Wandverkleidung. Mit den Straßenmarkierungsarbeiten konnte die Baumaßnahme nun abgeschlossen werden. Geringfügige Restarbeiten der Stadtwerke werden noch im April durchgeführt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 28. November 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 08709). Fotos der aufgewerteten Paul-Heyse-Unterführung erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(13. Mai 2022) Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) nimmt mit dem Projekt „Klimaverbund Klärwerke“ am Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und des Deutschen Instituts für Urbanistik teil. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Kommunen ausgezeichnet, die erfolgreiche, wirkungsvolle und innovative Klimaschutzprojekte umsetzen. Der Klimaverbund der MSE vernetzt verschiedene Formen der Energieproduktion intelligent miteinander. Er ist eine vorbildliche Maßnahme zur Minderung des Ressourcen-bzw. Energieverbrauchs.

Bürgermeisterin Katrin Habenschaden sagt: „Mit dem Klimaverbund Klärwerke setzt die Münchner Stadtentwässerung Maßstäbe beim Klima- und Umweltschutz – und das über die Stadtgrenzen hinaus. Das Projekt zeigt beispielhaft, welch große Anstrengungen in der Verwaltung unternommen werden, um den CO2-Ausstoß in München sukzessive zu reduzieren. Unser Ziel ist eine klimaneutrale Stadt, die ihrer globalen Verantwortung gerecht wird, indem sie lokal handelt.“

Allein der Jahresertrag der Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Klärwerks Gut Marienhof mit 16.400 Modulen liegt bei ca. 4,1 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Mit dieser Energiemenge könnten mehr als 1.000 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Einsparung an CO2 beträgt dabei 2.460 Tonnen im Jahr. „Ziel der Anlage ist es aber den Betrieb unserer Klärwerke weitgehend klimaneutral aus eigenen Ressourcen zu gewährleisten“, sagt der Werkleiter der MSE Bernd Fuchs. „Außerdem werden wir dadurch als kritische Infrastruktur in der Daseinsvorsorge unabhängiger von externen Einflüssen.“ Da der Strombedarf im größten Münchner Klärwerk Gut Großlappen höher ist als im zweiten Klärwerk Gut Marienhof, wird der erzeugte Solarstrom über eine 13 Kilometer lange unterirdische Stromleitung zum Klärwerk Gut Großlappen geleitet. Der Bau der eigenen Trasse ist die wirtschaftlichste Version. Mit einer Kapazität von rund 2 Millionen Einwohnerwerten ist das Klärwerk Gut Großlappen das größte Klärwerk Bayerns. Rund 50 Millionen Kilowattstunden im Jahr werden für die Reinigung des Abwassers und die Aufbereitung des Klärschlamms verbraucht. Das Klärwerk ist somit einer der größten kommunalen Stromverbraucher.

Bereits seit vielen Jahren wird die im Abwasser enthaltene Biomasse zur Energieerzeugung genutzt. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm wird in den Faulbehältern aufbereitet. Das dabei entstehende Faulgas wird über Blockheizkraftwerke in Strom und Wärme umgewandelt. Durch die zusätzliche Versorgung mit Solarstrom können künftig im Klärwerk Gut Großlappen mehr als 80 Prozent, im Klärwerk Gut Marienhof über 90 Prozent des Strombedarfs durch selbst erzeugten Strom klimaneutral gedeckt werden.

Die MSE plant bereits den weiteren Ausbau des Klimaverbundes sowie der Photovoltaik unter Berücksichtigung von Strom- und Klärgasspeichern. Mittelfristiges Ziel ist die komplett autarke Eigenversorgung beider Klärwerke mit regenerativen Energien.

(18. Mai 2022) Das Baureferat lädt am Dienstag, 24. Mai, von 15 bis 19 Uhr alle Anwohner*innen zur Bürgerbeteiligung für die Umgestaltung der Grünfläche im Norden des Ravensburger Rings ein. Zusätzlich bietet eine Spielaktion auf der Grünfläche an diesem Tag ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm für Familien und Kinder bis circa zwölf Jahre.

Das Baureferat wurde vom Münchner Stadtrat mit Beschluss „Sanierungsgebiet 'Neuaubing-Westkreuz' Zwischenbericht“ beauftragt, die Vorplanung für die Aufwertung der öffentlichen Grünfläche am Ravensburger Ring unter Beteiligung der Nutzer*innen zu erarbeiten. Die Grünfläche im Norden des Ravensburger Rings soll umgestaltet werden und zukünftig für alle Alters- und Nutzergruppen Angebote für Spiel, Aufenthalt und Erholung bieten. Die Fachleute des Baureferats werden die Bürgerbeteiligung zusammen mit Vertreterinnen des beauftragten Landschaftsarchitekturbüros betreuen. Das Stadtteilmanagement der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) unterstützt dabei. Die Ideen und Anregungen werden diskutiert, ausgewertet und für die weitere Planung aufgenommen. Sie bilden die Grundlage für den Vorentwurf, der in einer weiteren Veranstaltung präsentiert und den Anwohner*innen zur Diskussion gestellt wird.

Das Projekt wird mit Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert sowie von der Landeshauptstadt München kofinanziert.

(23. Mai 2022) Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist jetzt, nach den Eisheiligen, nicht mehr aufzuhalten. Morgen beginnt der städtische Gartenbau damit, die Blumenkästen auf den Rathausbalkonen anzubringen. Wegen der sehr positiven Resonanz ist erneut die gleiche bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen wie in den letzten Jahren vorgesehen. Den ganzen Sommer hindurch zieren dann Buntnesseln, Zauberschnee, Prachtkerzen, Löwenmäulchen, Leberbalsam, Mehlsalbei, Basilikum und Zinnien sowie Zweizahn, Fächerblume und Süßkartoffel das Rathaus. Insgesamt wurden dafür über tausend Pflanzen in die 111 Blumenkästen gesetzt.

Anfang Juni ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die bereitstehenden Gefäße einzusetzen. Mitte Mai wurde bereits begonnen, die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer umzustellen. Auch hierbei wird an die Insektenfreundlichkeit gedacht. Voraussichtlich in zwei bis drei Wochen ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, von gärtnerischer Seite erfüllt.

Bestens vorbereitet setzt das Baureferat alle Jahre zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights in der Stadt. In den Kulturgärtnereien des Baureferats, werden jedes Jahr aufs Neue Kompositionen aus zahlreichen verschiedenen Pflanzen entwickelt. In diesem Jahr blühen die Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln erneut in überraschenden Farbkombinationen. Es werden beispielsweise die Beete um den Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten in intensiven Orangetönen, ergänzt mit blauviolett und weiß, bepflanzt. Der Karolinenplatz wird in einem Kontrast aus gelb und weiß zu violettblau erblühen. Der Odeonsplatz um das Reiterdenkmal von König Ludwig I. wird in einem Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet.

Zahlen Sommerblumen 2022:

  • Anzahl der Pflanzen: circa 165.000 Pflanzen
  • Anzahl der „Mobilen Gefäße“: circa 610 Gefäße an 43 Standorten
  • Flächen der „Wechselflor-Beete“: circa 3.800 m² an 26 Standorten

(24. Mai 2022) Das Baureferat lädt am Donnerstag, 2. Juni, von 16 bis 19 Uhr alle Anwohner*innen zur Bürgerbeteiligung für die Neugestaltung des Platzes an der Barer/Ecke Nordendstraße ein. Die Veranstaltung findet auf der Platzfläche zwischen den beiden Straßen statt und wird auch bei Regen unter zwei Pavillons stattfinden. Für sie wird der kurze Straßenabschnitt der Neureutherstraße zwischen Barer und Nordendstraße gesperrt.

Das Baureferat wurde vom Münchner Stadtrat mit Beschluss „Fünf Plätze attraktiv neu gestalten“ beauftragt, für die Neugestaltung des circa 2.000 m² großen Bereichs in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss eine Bürgerbeteiligung durchzuführen und eine Konzeptstudie zu erarbeiten. Die dreieckige Fläche ist von der Barer Straße im Westen, von der Nordendstraße im Osten und der Neureutherstraße im Süden eingefasst. Die Nutzbarkeit der von einer Hecke umgebenen Grünfläche mit altem Baumbestand ist durch die Barrierewirkung der umliegenden Fahrbahnen und Parkplätze stark eingeschränkt. Durch die Umgestaltung soll die Aufenthaltsqualität an diesem Ort in der Maxvorstadt verbessert werden.

Den Anwohner*innen werden mit einer vorab von einem beauftragten Landschaftsarchitekturbüro erstellten und mit dem Bezirksausschuss abgestimmten Standortanalyse die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für eine Neugestaltung des Platzes vorgestellt. In einer Diskussion mit den Fachleuten des Baureferates und Vertreter*innen des Landschaftsarchitekturbüros werden die Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft gesammelt. Anhand der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wird eine Konzeptstudie erarbeitet. Diese wird dem Stadtrat zusammen mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen zur Beschlussfassung vorgelegt.

(1. Juli 2022) Am Donnerstag, den 30. Juni 2022 ist die automatische Hydraulik am Wehr des Ländkanals, unweit vom Einlauf aus dem Isarwerkkanal, wegen eines defekten Ventils ausgefallen. Deshalb wurde zu viel Wasser in den Ländkanal geleitet, was zur Überschwemmung einer Liegewiese im Naturbad Maria Einsiedel und am Golfplatz geführt hat.

Das Wehr wurde unverzüglich in den Handbetrieb genommen und dauerhaft besetzt, so dass der Wasserzulauf sich schnell normalisiert hat. Der Floßbetrieb konnte dennoch sicher durchgeführt werden, die Überschwemmungen wurden unverzüglich abgepumpt.

Am Freitag morgen konnte die Anlage repariert und wieder in den Automatikbetrieb übergeben werden. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Anlage auch am Wochenende zudem besetzt.

(1. Juli 2021) Das Baureferat hat in der öffentlichen Grünanlage Burgkmairwiese zwischen Burgkmair- und Hans-Thonauer-Straße in Laim eine neue Bewegungsinsel fertiggestellt. Bürgermeisterin Verena Dietl hat die Anlage heute gemeinsam mit Andreas Herrmann, Abteilungsleiter Planung und Neubau der Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat, Mehmet Dogangün, Leiter der AOK-Geschäftstelle Pasing und Max Zöller, Bewegungsfachkraft AOK Direktion München offiziell eröffnet.

Bei dem neuen Fitnessangebot handelt es sich um eine sogenannte Calisthenics-Anlage, die auf einer circa 150 Quadratmeter großen Freifläche entstanden ist. Bürgermeisterin Verena Dietl sagt: „Mit der neuen Anlage in Laim gibt es in der Stadt nun schon 37 Calisthenics- und Fitness-Anlagen. Drei sind aktuell im Bau und werden noch in diesem Jahr fertig, drei weitere sind bereits in der Planung. Ich freue mich, dass wir ein solch großes Angebot an Fitnessanlagen an der frischen Luft haben. Die Anlagen ermöglichen effektives Training und sind sehr beliebt.“

Der Bau der neuen Anlage startete im Frühjahr 2021 und wurde vom Bezirksausschuss Laim mit 15.000 Euro, sowie der Fritz und Thekla Funke-Stiftung mit 75.000 Euro unterstützt. Die AOK-Direktion München stand dem Projekt mit ihrem Know-how aus der Erfahrung mit der AOK-Bewegungsinsel im Olympiapark zur Seite. Der Bezirksausschuss Laim hat der Projektplanung für die Anlage im April 2020 zugestimmt.

Die neue Anlage stellt eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Angebots in der öffentlichen Grünanlage Burgkmairwiese dar. In der circa 28.000 Quadratmeter großen Grünfläche gibt es bereits einen Spielbereich, einen Jugendunterstand, mehrere Kletterfelsen sowie zwei Tischtennisplatten. Mit der Calisthenics-Anlage wurde das Freizeitangebot in dem kleinen Park für weitere Altersgruppen erweitert.

Die vielfältig nutzbare neue Anlage zum Training von Kraft und Koordination bietet Reckstangen, Leitern und Klimmzugstangen in unterschiedlichen Höhen. Der Untergrund der Sportanlage wurde aus einem pflegeleichten Kunststofffallschutzbelag hergestellt. Um die Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern, wurden zwischen der Kompaktanlage und dem Weg zwei Sitzgelegenheiten ergänzt.

Hinweis für Redaktionen: Fotos von der Eröffnung der Calisthenics-Anlage gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(14. Juli 2022) Das Baureferat hat am Jakobsplatz, im Bereich zwischen Synagoge und Stadtmuseum, eine Sitzbank in den Farben des Regenbogens aufgestellt. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sie heute gemeinsam mit Florian Hochstätter, Hauptabteilungsleiter Gartenbau im Baureferat, der Vorsitzenden des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel Andrea Stadler-Bachmaier, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch und Thomas Michel, Vorstand des GOC, der queeren Sektion des Deutschen Alpenvereins, präsentiert. Die Sitzbank in den Farben des Regenbogens steht für die LGBTIQ*-Community und ist ein deutlich sichtbares, farbenfrohes und sympathisches Signal in die Stadtgesellschaft, dass Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung wichtige Anliegen der Stadt München sind.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mit der Aufstellung der Regenbogenbank am Sankt-Jakobs-Platz, also direkt im Herzen Münchens, bekennt sich die Stadt einmal mehr zu Ihrer LGBTIQ-Community. Die Bank ist ein weiteres sichtbares Symbol dafür, dass München Akzeptanz und Weltoffenheit lebt – nicht nur in der Pride Week, sondern das ganze Jahr über. Ich bedanke mich bei der Sektion GOC des Deutschen Alpenvereins für die Initiative und die Finanzierung.“

Dank der Initiative und Finanzierung durch den GOC wird diese erste Bank am Sankt-Jakobs-Platz sowie in den nächsten Wochen zwei weitere Bänke am Stephansplatz und an der Aussichtsplattform im Luitpoldpark durch das Baureferat aufgestellt. Alle tragen als Widmung das Leitbild des GOC „Für Vielfalt, Akzeptanz und Offenheit“.

Hinweis für Redaktionen: Fotos von der Aufstellung der ersten Sitzbank in den Farben des Regenbogens am Sankt-Jakobs-Platz vom 14. Juli 2022 erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(1. August 2022) Das Baureferat saniert die Wege im Westpark. Dabei werden bis Mai 2023 die bestehenden Asphalt-, Schotter und Pflasterwege überarbeitet und in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt. Während der Arbeiten werden die vorhandenen Wegeverbindungen abschnittsweise gesperrt, Ausweichrouten ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort. Der Bezirksausschuss wurde über die Maßnahme informiert.
 

Pressetermine

(14. April 2022) Die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und Florian Hochstätter, Hauptabteilungsleiter Gartenbau im Baureferat, eröffnen die diesjährige Brunnensaison mit dem neu errichteten Brunnenkunstwerk am Bauhausplatz. Das Baureferat hat den Bauhausplatz im Oktober 2021 fertiggestellt.

Zur Gestaltung des Bauhausplatzes wurden Teams aus Landschaftsarchitekt*innen und Künstler*innen zu einem zweistufigen Planungsworkshop eingeladen. Vorab fand in enger Abstimmung mit dem Bezirksausschuss 12 Schwabing-Freimann eine Bürgerbeteiligung statt, um den Bedürfnissen der Bewohner*innen sowie den Anlieger*innen vor Ort gerecht zu werden. Der international renommierte Künstler Prof. Olaf Metzel und Peter Kühn von Burger Kühn Landschaftsarchitekten, beide aus München, haben diesen Planungsworkshop gewonnen und werden ebenfalls anwesend sein.

Der ausgewählte Entwurf sieht das Motiv „Sitzbank“ als zentrales Element des Bauhausplatzes vor. Durch die Stapelung von Sitzbänken erwächst im mittleren Bereich eine zirka sieben Meter hohe, turmartige Brunnenskulptur. Vom oberen Bereich der Skulptur fließt aus zahlreichen Banklatten Wasser. Einzelne Latten der Sitzbänke und der zur Brunnenskulptur gestapelten Bänke dienen als Leuchtkörper und erzeugen somit eine besondere nächtliche Atmosphäre.

(14. Juli 2022) Oberbürgermeister Dieter Reiter präsentiert gemeinsam mit Florian Hochstätter, Hauptabteilungsleiter Gartenbau im Baureferat, der Vorsitzenden des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel Andrea Stadler-Bachmaier, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch und Thomas Michel, Vorstand des Gay Outdoor Club (GOC) des Deutschen Alpenvereins, die erste Sitzbank in den Farben des Regenbogens, die in München aufgestellt wird. Die Sitzbank in den Farben, die für die LGBTIQ*-Community stehen, wurden vom DAV gespendet und sind ein farbenfrohes Signal in die Stadtgesellschaft, dass Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung ein wichtiges Anliegen der Stadt München sind. Zwei weitere Bänke in den Regenbogen-Farben werden am Stephansplatz und auf der Aussichtsplattform im Luitpoldpark aufgestellt.

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