Presseinformationen zum Baureferat

Pressestelle, Pressemitteilungen und Pressetermine des Baureferats

Pressestelle

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Melanie Zeitler
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher*innen des Baureferats

Christian Müller
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

Ines Klaric
Telefon: (089) 233 60012
Telefax: (089) 233 989 60012
presse.bau@muenchen.de

Pressesprecher der Münchner Stadtentwässerung

Mathias Wünsch
Telefon: (089) 233 62012
Telefax: (089) 233 62005
mathias.wuensch@muenchen.de

Roland Groß
Stellvertretender Pressesprecher
Telefon: (089) 233 62016
Telefax: (089) 233 62005
roland.gross@muenchen.de

Pressemitteilungen

(15. Dezember 2021) Der Stadtrat hat heute einstimmig das Projekt für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 von Laim nach Pasing genehmigt und der Ausführung für das Baulos 1 – dem Streckenabschnitt zwischen Laimer Platz und dem zukünftigen U-Bahnhof Willibaldstraße – zugestimmt. Somit kann das Baureferat mit den Arbeiten dort im Januar beginnen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt dazu: „Ich begrüße die positive Entscheidung des Stadtrates zum Baubeginn für die U5-Verlängerung nach Pasing sehr. Die Stadt nimmt dafür viel Geld in die Hand – das geht angesichts der pandemiebedingt angespannten Haushaltslage nur, weil nach der Zusage des Bundesverkehrsministeriums mit erheblichen Fördermitteln für das Projekt zu rechnen ist. Die Verkehrswende kann aber insgesamt nur gelingen, wenn die Kommunen von der neuen Bundesregierung auch die dringend erforderliche, verstärkte finanzielle Unterstützung für Projekte des öffentlichen Personennahverkehrs erhalten.“

Das Baureferat wurde im Februar 2020 vom Stadtrat beauftragt, die Ausschreibung der Bauleistungen für den Rohbau im Baulos 1 durchzuführen und dem Stadtrat das Ergebnis im Rahmen der Projektgenehmigung darzustellen. Grundlage dafür war der Vorschlag des Baureferates, zur Beschleunigung des Baubeginns parallel zu den beiden damals noch laufenden Planfeststellungsverfahren für die Abschnitte „Am Knie“ und „Pasing“ bereits Firmenangebote für den schon planfestgestellten Abschnitt „Willibaldstraße“ einzuholen.

Nach Meinung von Baureferentin Rosemarie Hingerl hat sich dieses Vorgehen bewährt: „Mit einem sehr erfolgreichen Ausschreibungsergebnis konnten wir jetzt dem Stadtrat termingerecht die Entscheidung für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 nach Pasing vorlegen. Es ist dem außerordentlichen Engagement unserer Mitarbeiter*innen zu verdanken, dass wir dies für ein solches Großprojekt trotz Coronakrise geschafft haben.“

Der Stadtrat hat heute außerdem beschlossen, dass das Baureferat die Ausschreibung der Bauleistungen für den Rohbau im Baulos 2 – dem Streckenabschnitt zwischen Willibaldstraße und Pasing mit den neuen Bahnhöfen Am Knie und Pasing – parallel zum Baubeginn von Los 1 durchführt. Die Ausführungsplanung für das Baulos 2 wird dafür, soweit erforderlich, vorgezogen. Um eine solch parallele und damit wiederum beschleunigte Bearbeitung der beiden Baulose umsetzen zu können, werden zehn zusätzliche Stellen im U-Bahnbau eingerichtet.

(6. Dezember) Schnee, Frost, Glätte: Haben Sie auch den Winter vor der Tür? Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.

Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden. Übrigens: Die Einsatzkräfte des städtischen Winterdienstes sowie die beauftragten Fremdfirmen werden regelmäßig in der ordnungsgemäßen Durchführung der Winterdienstarbeiten unterwiesen. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Geh- und Radwege nicht mit Schnee zugeräumt werden dürfen.

Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing. Innerhalb des Vollanschlussgebietes werden die Fahrbahnen, Geh- und Radwege, Plätze und Fußgängerzonen vom städtischen Winterdienst des Baureferates geräumt und gestreut. In diesem Gebiet fallen entsprechend Straßenreinigungsgebühren an.

Welche Straße gehört zum Vollanschlussgebiet?
Unter www.muenchen.de/winterdienst kann man die Straßenreinigungssatzung abrufen; sie enthält eine vollständige Liste der Straßen und Plätze, die vom Winterdienst der Stadt betreut werden. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Straße dort nicht aufgelistet ist beziehungsweise in die Reinigungsklasse „F“ fällt, sind Sie als Anlieger selbst wie oben beschrieben verantwortlich.

Weitere Informationen
Informationen zum Thema Winterdienst und Straßenreinigung gibt es im Internet unter www.muenchen.de/winterdienst . Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

(6. Dezember 2021) Das Baureferat führt Unterhaltsarbeiten an der Sohle des Hachinger Bachs in der Sebastian-Bauer-Straße zwischen Pfanzeltplatz und Fasangartenstraße durch. Durch den natürlichen Sedimenttransport haben sich dort in den letzten Jahren Sand und Kies abgelagert. Diese Ablagerungen müssen aus dem Bachbett entfernt werden, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Die Maßnahme wird ökologisch begleitet und ist mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Fischereiberechtigten sowie mit der Fischereifach- und der Wasserrechtsbehörde abgestimmt. Der zuständige Bezirksausschuss wurde informiert.

Die witterungsabhängigen Arbeiten werden bis voraussichtlich Ende Januar 2022 abschnittsweise durchgeführt. Dabei wird es im Bereich der Sebastian-Bauer-Straße in Richtung Süden an Werktagen zwischen 9.30 und 15.30 Uhr zu verkehrlichen Beeinträchtigungen kommen. Außerhalb der Arbeitszeiten sowie an Wochenenden und Feiertagen wird es keine Einschränkungen geben.

(26. November 2021) Das Baureferat hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet. Über 1.000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge stehen bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Streusplitt. Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben - jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können. Besonders nachts, außerhalb der Räum- und Streuzeiten zwischen 22 Uhr und 7 Uhr, sollte man darauf achten.

München gilt als die schneereichste Großstadt Deutschlands, vor allem wegen der Höhenlage der Stadt von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Das Baureferat bittet deshalb, sich rechtzeitig auf winterliche Verkehrsverhältnisse einzustellen, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten und insbesondere der Winterreifenpflicht nachzukommen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte wintertaugliche Schuhe tragen. Empfohlen wird, mehr Zeit einzuplanen, vorsichtig zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Um Räum- und Streudienste nicht zu behindern, ist es wichtig, Fahrzeuge möglichst nah am Fahrbahnrand zu parken und dabei Park- und Halteverbote zwingend zu beachten.

Vorausschauend und so lang wie nötig
In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um 2 Uhr morgens, bei Bedarf auch früher, damit gegen 7 Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzt, kommen allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt voran. Dann helfen Einsicht der Autofahrer und Erfahrung der Räumdienste gleichermaßen.

Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als der Gesetzgeber das vorschreibt; bei extremen Winterwetterverhältnissen sind nötigenfalls Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Auf prognostizierte kritische Wettersituationen kann sich der städtische Winterdienst bestmöglich und vorausschauend einstellen, da das Baureferat via Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen ist.

Hier räumt der städtische Winterdienst
Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege; Ausnahme sind die Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.

Oberste Priorität haben etwa 10.000 Fußgängerüberwege, 2.300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen (zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken sowie Bahnübergänge). Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.

Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, geht der Standard für den Winterdienst auf Radwegen weit über die rechtlichen Anforderungen hinaus. Auf allen Radverkehrsanlagen wird innerhalb von maximal drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls, ab einer Schneehöhe von drei Zentimetern, geräumt und gestreut. Aufgrund der hohen Bedeutung des Radverkehrs in München hat der Stadtrat weitere Maßnahmen zur Optimierung des Winterdiensts auf Radverkehrsanlagen beschlossen. So wurde ein Winterroutennetz mit verkürzten Umlaufzeiten von zwei Stunden eingeführt.

Fragen zum Winterdienst?
Detaillierte Auskunft zum städtischen Winterdienst und zum Winterdienst auf Radwegen gibt es unter www.muenchen.de/winterdienst . Dort informiert das Baureferat auch darüber, wer außerhalb des Vollanschlussgebietes für den Winterdienst auf den Gehwegen verantwortlich ist. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferats wenden.

(8. November 2021) Das Baureferat hat die vom Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg beschlossene Neugestaltung des Skateparks im Hirschgarten termingerecht abgeschlossen. Ab Ende Mai 2021 wurde die alte Anlage abgebaut.

Die Ausgestaltung des neuen Skateparks, vor allem die Auswahl und Anordnung der Hindernisse, ist einzigartig im Angebot der bestehenden Skateparks in München. Die Anlage ist in freien „Lines“ befahrbar („kreuz und quer“) und hat einen Aufenthaltsbereich mit Sitzfläche. Charakteristisch ist die Ortbetonbauweise mit besonders ausgeformten Hindernissen. Durch eine niedrige Bauhöhe fügt sich der neu gestaltete Skatepark sensibel in das Gartendenkmal Hirschgarten ein.

Im Planungsprozess zur Neugestaltung des Skateparks wurde vom Baureferat der Verein Skateboarding München e.V. als Vertreter der Nutzer*innen intensiv eingebunden, um das in dieser Gruppe vorhandene Fachwissen in die Planung einfließen lassen zu können und eine hohe Akzeptanz zu erreichen. Die Planungen wurden mit dem Bezirksausschuss und der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Die Größe (500 Quadratmeter) und die Lage der Skateanlage wurden nicht verändert. Die vorhandene Skateanlage war aufgrund ihrer Bauweise und des Zustandes veraltet und schlecht nutzbar. Sie ist in den 1990er Jahren in Asphaltbauweise und mit Fertigteilrampen aus Beton errichtet worden.

Da die neben der Skateanlage liegende Sommerstockbahn nicht mehr in Benutzung ist und es im Hirschgarten noch weitere Sommerstockbahnen gibt, wurde im Zuge der Sanierung der Skateanlage auch der im Parkpflegewerk vorgesehene Rückbau dieser Sommerstockbahn umgesetzt. Dadurch ist die Fläche dauerhaft entsiegelt.

Hinweis für Redaktionen: Aktuelle Fotos vom Skatepark im Hirschgarten gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(12. Oktober 2021) Auf Grundlage der vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmenbündel zur Beschleunigung des Buslinienverkehrs setzt das Baureferat diese von Mobilitätsreferat, Baureferat und SWM/MVG geplanten Verbesserungen für den öffentlichen Busverkehr um. Konkret werden in Straßenabschnitten Busspuren markiert, damit Busse im Berufsverkehr ungehindert fahren können. An anderen Stellen werden Ampelanlagen optimiert oder Halteverbote eingerichtet, weil die Straßen so schmal sind, dass sie nicht in zwei Richtungen gleichzeitig befahren werden können. In der Regel profitieren von den Maßnahmen mehrere Buslinien gleichzeitig.

Aktuell wurde eine neue Busspur in der Ampfingstraße in Berg am Laim eingerichtet. Bereits im Juli wurde auch am Luise-Kiesselbach-Platz in Fahrtrichtung Norden zusätzlich zu den vorhandenen beiden Fahrspuren eine Busspur abmarkiert. Außerdem sind in den letzten Monaten Busspuren in der Wendl-Dietrich-Straße in Neuhausen, in der Dietlindenstraße in Schwabing und in der Allacher Straße in Moosach entstanden. Am 28. Juli 2021 hat der Stadtrat mit der Vorlage des Mobilitätsreferats weitere Busspuren beschlossen. Zurzeit wird die Markierung einer Busspur für die Grillparzerstraße zwischen Prinzregentenplatz und Einsteinstraße in südlicher Fahrtrichtung, sowie für die Einsteinstraße vor dem Knoten Einstein-/Truderinger Straße in Fahrtrichtung Vogelweideplatz vorbereitet. Beide Maßnahmen sollen – abhängig von der Witterung – noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Außerdem werden vom Mobilitätsreferat Ampelschaltungen angepasst, um die Linienbusse zu beschleunigen. In den vergangenen Monaten sind die Ampelschaltungen an den Kreuzungen Wendl-Dietrich-Straße/Rotkreuzplatz, Rosenheimer Straße/Autobahn A8 und Garmischer Straße/Luise-Kiesselbach-Platz optimiert worden. Am 28. Juli 2021 hat der Stadtrat darüber hinaus die Anpassung der Ampel Falkenstraße/Mariahilfplatz und – als Verkehrsversuch – der Ampel Isartal-/Lagerhausstraße beschlossen. Diese werden baldmöglichst umgesetzt. Noch in diesem Jahr treibt das Mobilitätsreferat das Thema weiter voran und legt dem Stadtrat weitere elf Maßnahmen vor, um die Buslinien in der Stadt zu beschleunigen. Die Projekte sollen ab 2022 umgesetzt werden.

Als weitere Optimierung verbessert das Baureferat laufend den Ein- und Ausstieg an Bushaltestellen. Ziel ist der stadtweite barrierefreie Ausbau aller Bushaltestellen. Dazu hat der Stadtrat das Baureferat aufgrund der gesetzlichen Vorgabe für die vollständige Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr beauftragt. Insgesamt sind bereits 381 der Münchner Bushaltestellen ganz oder teilweise barrierefrei. In diesem Sommer wurden die Haltestellen Ridlerstraße in der Schwanthalerhöhe und Diakon-Kerolt-Weg an der Ottobrunner Straße in Ramersdorf-Perlach fertiggestellt. Ebenso sind die Haltestellen Marienstern in der Aidenbachstraße in Obersendling, Winzererstraße in der Maxvorstadt und Jakob-Kaiser-Straße in Neuperlach umgebaut worden. Noch in diesem Jahr beginnt der Umbau von drei weiteren Haltestellen. Durch den Umbau wird das Ein- und Aussteigen für Personen mit Gehbehinderung, Rollatoren oder Rollstühlen, aber auch für Familien mit Kinderwägen sowie für Blinde und stark sehbehinderte Menschen deutlich erleichtert. Auch die Wartebereiche und angrenzende Radwege werden nach Möglichkeit optimiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Hinweis für Redaktionen: Aktuelle Fotos zu Optimierungen für den öffentlichen Busverkehr gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(8. September 2021) Das Baureferat saniert den bestehenden Fuß- und Radweg General-Kalb-Weg im 350 m langen Abschnitt nördlich der Cincinattistraße im Bezirk Obergiesing-Fasangarten. Auf Wunsch des Städtischen Beraterkreises barrierefreies Planen und Bauen ist eine separate Führung des Fußverkehrs auf einem Gehweg mit 1,80 Meter Breite und des Radverkehrs auf einem Zweirichtungs-Radweg mit 2,70 Meter Breite vorgesehen. Aufgrund der Lage mit beidseitig schützenswertem Baumbestand ist eine Verbreiterung über 4,50 Meter hinaus nicht möglich. Der Fuß- und Radweg wird asphaltiert und mit einem taktil erfassbaren Betoneinfassstein getrennt sowie beidseitig eingefasst. Im Bereich der Bestandsbäume werden statt Einfasssteinen Kleinsteinzeilen eingebaut, um die Eingriffe in den Wurzelraum zu minimieren. Zudem erfolgt bei unvermeidbaren Eingriffen im Wurzelbereich der Bäume eine ökologische Baubegleitung durch eine Fachfirma, um Schädigungen des Baumbestandes auszuschließen. Die Arbeiten werden voraussichtlich im November abgeschlossen.

Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und wurde vom zuständigen Bezirksausschuss des Stadtbezirks 17 Obergiesing-Fasangarten in seiner Sitzung am 19. Januar 2021 einstimmig so beschlossen.

(23. August 2021) Das Baureferat schließt in diesem Sommer trotz der Pandemie und der dadurch angespannten Haushaltslage der Landeshauptstadt München die Arbeiten für 13 Projekte aus dem Schul- und Kitabauprogramm ab.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Ich freue mich sehr, dass es dem Baureferat auch dieses Jahr gelingt, die vielen Neu- und Erweiterungsbauten zum Schulstart diesen Jahres fertigzustellen. Die Münchner Schulbauoffensive ist das größte Bildungsprogramm Deutschlands. Die Stadt stellt in der größten pandemiebedingten Krise unter Beweis, dass diese wichtigen Investitionen für Kinder und Jugendliche fortgesetzt werden. Mit diesen Projekten werden die besten Voraussetzungen für die schulische Entwicklung der Münchner Kinder geschaffen.“

Baureferentin Rosemarie Hingerl sagt: „Der Endspurt der Baumaßnahmen ist diesmal extrem schwierig. Der Ablauf der Baustellen war in den vergangenen Monaten geprägt von pandemie-bedingten Herausforderungen. So kam es immer wieder bei Materiallieferungen zu starken Verspätungen und auch der Personaleinsatz wurde durch die wechselnden Ein- und Ausreisebedingungen und Personalausfälle in den Firmen wesentlich erschwert. Ich freue mich daher besonders, dass die Projekte trotzdem gemäß Planung im September fertiggestellt werden können“.

Allein im Bereich Schulbau sind dies acht Neu- und Erweiterungsbauten. Es handelt sich dabei um die neuen Erweiterungsgebäude für das Asam-Gymnasium in der Schlierseestraße sowie für die Grundschule Amphionpark in der Welzenbachstraße, die neue Realschule in der Aschauer Straße, die Grund- und Mittelschule Bernaysstraße sowie die Grundschulen Hermine-von-Parish-, Emmy-Noether-, Von-der-Pfordten- und Haager Straße im Werksviertel. Diese Schulen sind alle nach dem Münchner Lernhauskonzept des Referats für Bildung und Sport gestaltet. Sie bieten Platz für sechs Realschulzüge, fünf Mittelschulzüge und 22 Grundschulzüge. Insgesamt sind das etwa 154 Klassen für bis zu 4.000 Schüler*innen. In den Schulen sind zehn Kindertagesstätten integriert.
Hinzu kommen auf den Schulstandorten 17 neue Sporthalleneinheiten und eine Schwimmhalle, die zeitgleich oder etwas zeitversetzt realisiert werden.

Um den hohen Bedarf umsetzen zu können, werden die Grundstücke aufs Äußerste ausgereizt. Gleichzeitig sind die weiteren planungsrechtlichen Rahmenbedingungen mit meist wertvollem Baumbestand und Lärmschutzanforderungen durch viel befahrene Straßen in Einklang zu bringen. So erfordern innerstädtische Lagen eine kompakte Bauweise mit immer mehr Nutzungen auf den Dächern mit Sport- und Pausenflächen.
Im Asam-Gymnasium z.B. werden sowohl ein Allwetterplatz als auch ein Teil der Pausenfläche auf der Sporthalle genutzt. In der Haager Straße im Werksviertel sind Sporthalle und Schule übereinander gestapelt.

Trotz der Größe der Schulstandorte wird durch die baulich gut organisierte innere Gebäude-struktur und den in sich abgeschlossenen Lernhäusern eine schülerfreundliche Atmosphäre geschaffen, die durch die Materialwahl im Inneren mit vorwiegend Holz und warmen Farben unterstützt wird. In der Grund- und Mittelschule Bernaysstraße wird mit dem reizvollen Farbenspiel innen wie außen die Größe der beiden Schulen kleinteilig gegliedert.
Außerdem werden attraktive Pausenhof-, Spiel- und Aufenthaltsbereiche geschaffen, die durch Baumpflanzungen und vielfältige Grünbereiche geprägt sind.
Einen besonderen Beitrag zur räumlichen Gestaltung bietet Quivid, das Kunst-am-Bau-Programm des Baureferats. In der Grundschule der Emmy-Noether-Straße auf dem Gelände der ehemaligen städtischen Zentralwäscherei wird z.B. die Dachauer Straße durch die künstlerisch gestaltete Schallschutzwand gefasst. Dadurch entstehen lärmgeschützte Spiel- und Aufenthaltsbereiche mit hoher Qualität für die Schüler*innen.

Auf allen diesen Neubauten wurden Dachbegrünungen und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 450 kWp errichtet. Damit können jährlich circa 350 Tonnen CO2 eingespart werden.

Neben den Neubauten werden am beruflichen Schulzentrum Bergsonstraße und in der Toni-Pfülf-Straße für die Mittelschule Eduard-Spranger-Straße zwei Schulpavillonanlagen mit insgesamt 25 Klassenräumen und mehreren Fachlehrsälen errichtet. An beiden Standorten werden im Sinne des Klimaschutzes die dauerhaften Pavillons in Holzbau mit Fassadenbegrünung realisiert.

Im Bereich Kitabau wurden im 1. Halbjahr 2021 mit den Einrichtungen Kidlerplatz, Bäcker- und Engelbertstraße bereits drei Maßnahmen fertig.

Hinweis für Redaktionen: Aktuelle Fotos von ausgewählten, bereits fertiggestellten Projekten im Schul-, und Kitabau gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

(29. Juli 2021) Das Baureferat hat die Aufwertungsmaßnahmen am Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz in Obergiesing abgeschlossen. Seit dem Frühjahr 2020 wurden die beiden Grünflächen mit einer Gesamtfläche von 1,9 Hektar saniert und neu gestaltet . Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hatte dafür im November 2019 die Ausführungsgenehmigung erteilt. Das Projekt liegt im Bereich des Sanierungsgebiets „Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße“ und wird mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert.

Die Grünflächen sollten für alle Bevölkerungsgruppen besser nutzbar gestaltet und die Ausstattung der Anlage grundlegend erneuert werden. Grundlage für die Planungen waren die Anregungen aus einer vorangegangenen Bürgerbeteiligung, des Bezirksausschusses Obergiesing-Fasangarten sowie der örtlichen Koordinierungsgruppe Soziale Stadt. Die Planungen wurden mit dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz sowie der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen der Architektenkammer Bayern abgestimmt.

Um die Eingriffe in den wertvollen Baumbestand möglichst schonend vorzunehmen, wurde ein Baumgutachter beauftragt, die Bäume hinsichtlich der Erhaltenswürdigkeit und Verkehrssicherheit zu untersuchen. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass fünf Bäume wegen Bruchgefahr verkehrsgefährdend sind oder bereits abgestorben waren. Sie wurden, unabhängig vom Bauprojekt, entfernt. Um wieder offene Wiesen- und Rasenflächen zu schaffen, mussten die Strauchbestände reduziert werden. Die Bestandsbäume konnten weitestgehend erhalten bleiben und wurden soweit erforderlich aufgeastet, damit wieder mehr Licht in die Grünanlage fällt und die Flächen unter den Baumkronen genutzt werden können. Artenreiche Blumen- und Langgraswiesen wurden angelegt, um die Grünflächen ökologisch aufzuwerten.

Am Scharfreiterplatz führt nun ein flach geneigter, 110 Meter langer, befestigter und beleuchteter Grünanlagenweg barrierefrei von der Fußgängerunterführung unter der Chiemgaustraße hinauf. Das angrenzende Gelände wurde terrassiert und durch Sitzmauern abgefangen. Diese gruppieren sich zu attraktiven Treffpunkten und Aufenthaltsplätzen. An Wegekreuzungen und -abzweigungen weitet sich der Weg zu Sitzplätzen auf, so dass sich verschiedenartige Treffpunkte und Aufenthaltsorte an ihm entlang reihen. Auf diese Weise ist nicht nur ein Durchgangsweg, sondern gleichermaßen ein vielfältig belebter öffentlicher Raum entstanden. Der Kreuzungsbereich mit der Scharfreiterstraße und der Bereich am südlichen Ende an der Stadelheimer Straße sind mit Bänken, Sitzmauern, Holzdecks, Tischtennisplatten und schattenspendender Pergola sowie verschiedenen Staudenbeeten ausgestattet.

Am Hohenschwangauplatz wurde der bestehende Spielplatz neu gestaltet und erweitert. Die alte Stützmauer zur Straße wurde durch eine neue ersetzt und fortgeführt, so dass der Spielplatz gut geschützt ist und Kinder nicht auf die Straße laufen können. Es gibt für Kinder unterschiedlicher Altersstufen attraktive Bewegungs- und Spielangebote. Für kleinere Kinder ist ein eigener Sand- und Wasserspielbereich entstanden. So können die Kinder im Sommer nach Herzenslust mit Sand und Wasser spielen.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 28. Juni 2016 und und 5. November 2019 (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V 05403 und 14-20 / V 16863).
Aktuelle Fotos vom Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

Pressetermine

(27. Februar 2020) „Das städtische Grün wächst – Eine blühende Bilanz“ lautet der Titel der Ausstellung des Baureferates, die vom 27. Februar bis 27. März in der Halle des Technischen Rathaus gezeigt wird. Oberbürgermeister Dieter Reiter und Baureferentin Rosemarie Hingerl gaben beim Pressetermin einen Überblick über die erfolgreichen Anstrengungen des städtischen Gartenbaus in den letzten zehn Jahren. Florian Hochstätter, Hauptabteilungsleiter Gartenbau, führte durch die Ausstellung mit vielen Beispielen in Bild und Text. Gegliedert in vier Themenbereiche wird dargestellt, wie das städtische Grün sowohl quantitativ wie qualitativ wächst. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet.

Pressemappe

(24. Februar 2020) Oberbürgermeister Dieter Reiter und Hauptabteilungsleiter Tiefbau im Baureferat Horst Schiller, in Vertretung von Baureferentin Rosemarie Hingerl, stellten die neuen städtischen Abfallbehälter mit integriertem Aschenbecher vor. Diese werden in Kürze in einem ersten Schritt an 168 U-Bahnabgängen installiert.

(22. November 2019) Jetzt geht es los: Die U5 wächst nach Westen. Oberbürgermeister Dieter Reiter und Baureferentin Rosemarie Hingerl haben den Startschuss zur ersten Baumaßnahme für die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 vom Laimer Platz nach Pasing gegeben. Im ersten Schritt verlegen die Stadtwerke München ein 110 Kilovolt Starkstromkabel, das bislang unter der Gotthardstraße im Bereich des geplanten U-Bahn-Tunnels liegt.