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Kommission für Stadtgestaltung

Wenn in München etwas gebaut oder baulich verändert wird, das das Stadtbild erheblich beeinflusst, ist das oftmals ein Fall für die Kommission für Stadtgestaltung.

Aktuell: Nächste Sitzungen am 27. September

Die 294. Sitzung der Kommission für Stadtgestaltung am 27. September 2022 beginnt um 16 Uhr als öffentliche Präsenzveranstaltung im Hotel Andaz München Schwabinger Tor, Leopoldstr. 170, 80804 München, Tagungsraum Ballsaal im Erdgeschoss.

Interessierte können bei der Sitzung als Zuhörer*in teilnehmen. Anmeldung bitte mit vollständigem Namen bis zum 23.09.2022 per E-Mail an stadtgestaltungskommission@muenchen.de. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, wir bitten somit um baldige Anmeldung.“

Tagesordnung:

  1. Wiedervorlage aus Sitzung vom 10. Mai 2022
    Dachauer Str. 92
    Neubau Einzelhandel sowie Büro und Tiefgarage - VORBESCHEID

    Entwurfsverfasser: Herr Prof. Gierer, Bögl Gierer  Architekten GmbH
    Bauherr: Herr Georg Maier, München
  2. Wiedervorlage aus Sitzung vom 10. Mai 2022
    Rosenheimer Str. 139
    Umbau und Erweiterung eines Verwaltungsgebäudes zu einem Büro- und Geschäftsgebäude mit Tiefgarage und Gastronomie - VORBESCHEID

    Entwurfsverfasser: OS A Ochs Schmidhuber
    Bauherr: Art-Invest Gecko 3 GmbH & Co. KG
  3. Schumannstr. 1
    Aufstockung des best. Innenhofgebäudes mit 3 Wohnungen und Ladenerweiterung - VORBESCHEID

    Entwurfsverfasser: Muck Petzet Architekten GmbH
    Bauherr: Scarabeus Besitzgesellschaft mbH u. Co.KG
  4. Hörwarthstr. 1-5, Leopoldstr. 115-121
    Umbau und Aufstockung Bestand, Neubau von Wohngebäuden mit Tiefgarage und eines Büro- und Geschäftsgebäudes mit Tiefgarage - VORBESCHEID

    Entwurfsverfasser: kiessler architekten GmbH
    Bauherr: Erzbischöfliche Finanzkammer

Weitere Termine:

  • 15. November 2022
  • 24. Januar 2023

  • 14. März 2023

  • 9. Mai 2023

  • 11. Juli 2023

  • 26. September 2023

  • 21. November.2023

Die Kommission für Stadtgestaltung tagt alle zwei Monate. Um einen möglichst transparenten Qualitätsfindungsprozess zu gewährleisten, sind die Sitzungen öffentlich und finden in der Regel im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Pro Termin werden vier Projekte behandelt, jedes etwa 30 Minuten lang. Doch damit ist es nicht getan - Bauherr*in und Architekt*in werden auch danach von der Stadtverwaltung begleitet. Eine möglichst frühe Behandlung des jeweiligen Projekts in der Kommission ist wünschenswert, bei sehr bedeutsamen Vorhaben kommen Ortstermine oder Bemusterungen dazu.

Die Kommission

Gebäude im Werksviertel 2022
LHM

Die Kommission für Stadtgestaltung ist ein etabliertes Instrument zur Sicherung der Bauqualität in München. Das ehrenamtliche Gremium wurde in seiner jetzigen Form 1970 gegründet und zählt 27 Mitglieder. Neben dem Oberbürgermeister und der Stadtbaurätin setzt es sich aus weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, Fachleuten anderer Behörden, dem Heimatpfleger, Stadträtinnen und Stadträten sowie zehn freiberuflichen Architektinnen und Architekten zusammen. Letztere beruft der Stadtrat auf Vorschlag der Bayerischen Architektenkammer in die Kommission. Einige Architektinnen und Architekten kommen aus anderen Städten, was den „Blick von außen“ auf das Baugeschehen in München gewährleisten soll. Die Vertreterinnen und Vertreter der nichtstädtischen Behörden werden entsandt, die der Landeshauptstadt München sind qua ihres Amtes Mitglieder. In der Kommission treffen somit Fachleute mit verschiedenen beruflichen Hintergründen und Perspektiven aufeinander.

Die Kommission für Stadtgestaltung kann kein Baurecht aussprechen oder entziehen, sondern berät über die Gestaltung und gibt Empfehlungen für den Stadtrat und die mit dem Vorhaben befassten Behörden ab. Die Grundlagen sind in einem Statut geregelt, das der Stadtrat zuletzt 2019 neu beschlossen hat.

27 Mitglieder

Freiberufliche Architekt*innen

1. Prof. Ruth Berktold, Architektin, München
2. Peter Brückner, Architekt, Tirschenreuth
3. Prof. Piero Bruno, Architekt, Berlin
4. Daniel Fügenschuh, Architekt, Innsbruck
5. Prof. Regine Leibinger, Architektin, Berlin
6. Karin Loosen, Architektin, Hamburg
7. Verena Schmidt, Architektin, Berlin
8. Birgit Rapp, Architektin, Amsterdam
9. Prof. Dr. Michaela Wolf, Architektin, Brixen
10. Doris Grabner, Landschaftsarchitektin, Freising

Fachkundige Angehörige nichtstädtischer Behörden

11. Daniel Oden, Ltd. Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
12. Prof. Christian Schiebel, Ltd. Baudirektor, Regierung von Oberbayern
13. Christoph Sattler, Architekt, Bayerische Akademie der Schönen Künste
14. Prof. Mathias Pfeil, Architekt, Generalkonservator, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Vertreter*innen der Landeshauptstadt München

15. Dieter Reiter, Oberbürgermeister
16. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin
17. Dr. Jeanne-Marie Ehbauer, Baureferentin
18. Anton Biebl, Kulturreferent
19. Paul Bickelbacher, Stadtrat, Korreferent des Referats für Stadtplanung und Bauordnung
Vertreterin: Anna Hanusch
20. Tobias Ruff, Stadtrat, Korreferent des Baureferats
21. Julia Schönfeld-Knor, Stadträtin, Korreferentin des Kulturreferats
22. Christian Müller, Stadtrat, Verwaltungsbeirat der Hauptabteilung Stadtplanung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung
23. Veronika Mirlach, Stadträtin, Verwaltungsbeirätin der Lokalbaukommission im Referat für Stadtplanung und Bauordnung
24. Prof. Dr. Jörg Hoffmann, Stadtrat, Fraktion "FDP - BAYERNPARTEI"
25. Brigitte Wolf, Stadträtin, Fraktion "Die Linke - Die PARTEI"

Heimatpfleger

26. Bernhard Landbrecht, Architekt, Regierungsbaumeister, München
Vertreter: Dr. Hanns Michael Küpper, Architekt, München

Vertreterin des Naturschutzbeirats der Landeshauptstadt München

27. Ruth Birnstiel-Plagge, Landschaftsarchitektin, München
Vertreter: Werner Gruber, München

Stand: 2. Februar 2022

Die Projekte

Grundsätzlich kann jedes Vorhaben der Kommission vorgetragen werden, das von übergeordneter Bedeutung für die Stadtgestaltung ist. Ein Vorschlagsrecht haben der Oberbürgermeister, der Heimatpfleger, Stadträtinnen und Stadträte oder Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung. Ausgenommen sind Vorhaben, die Gegenstand von Wettbewerben waren. Sie können nur dann beraten werden, wenn es im Laufe des Planungsprozesses zu gravierenden Änderungen kommt. Viele Projekte, die in der Vergangenheit beraten wurden, zeichnen sich durch eine exponierte Lage aus.

Entscheidungsfindung

Ziel ist es, den projektverantwortlichen Personen eine Empfehlung über die weitere Bearbeitung zu geben. Für eine solche Empfehlung reicht eine einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Lässt sich kein Ergebnis erzielen, kann die Kommission ein anderes Verfahren vorschlagen, etwa ein Plangutachten oder einen Wettbewerb. Die Protokolle sind nichtöffentlich, können bei berechtigtem Interesse aber eingesehen werden.