Karriere für Jurist*innen (w/m/d) – Alles was Recht ist.

Die knapp 320 Jurist*innen der Stadt München sind nicht nur mit Fragen des Öffentlichen Rechts, sondern auch mit Fällen des Privatrechts betraut.

Vielfalt für Juristinnen und Juristen

Jurist

Wir suchen Menschen, die bereit sind, sich dem heutigen Verständnis von Dienstleistungen und Bürgerorientierung zu stellen, zum Gemeinwohl beizutragen, sich engagiert für ihre Ziele einzusetzen. Sie sollten die Fähigkeit besitzen, vernetzt zu denken sowie Verhandlungsgeschick, Überzeugungskraft und Konfliktfähigkeit besitzen.

In ihrer täglichen Arbeit sind die knapp 320 Jurist*innen bei der Stadt München nicht nur mit Fragen aus allen Bereichen des Öffentlichen Rechts, sondern auch mit verschiedensten Fällen des Privatrechts betraut.

Wir bieten Ihnen

  • Verbeamtung in A13
  • Beförderung nach A14
  • Entwicklung bis B4 möglich

Wodurch qualifizieren Sie sich für den Einstieg als Jurist*in bei der Landeshauptstadt München?
Wir erwarten 7,5 Punkte oder eine Platzziffer im ersten Drittel der erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im zweiten juristischen Staatsexamen. In Ausnahmefällen kann bei einem mit mindestens der Note "vollbefriedigend" abgelegten ersten juristischen Staatsexamen davon abgewichen werden.

Statements von unseren Juristinnen und Juristen

Statement von Stephan Westermaier, Leiter der Rechtsabteilung im Personal- und Organisationsreferat:

Ich begann nach meinen beiden juristischen Staatsexamen in Bonn und München im Mai 2001 meine berufliche Laufbahn in der Rechtsabteilung des Personal- und Organisationsreferats der Stadt München. Dort befasste ich mich mit juristischen Fragestellungen aus allen Bereichen des Dienst- und Arbeitsrechts. Ich vertrat die Stadt München in personalrechtlichen Angelegenheiten vor Gericht. Auch das Europarecht spielte unter dem Gesichtspunkt der europäischen Arbeitszeitrichtlinie eine wichtige Rolle in meinem Arbeitsalltag. Zudem beteiligte ich mich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen am Aufbau der städtischen Antikorruptionsstelle. Wir entwickelten in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München stadtweite Konzepte für Korruptionsprävention, die in den verschiedenen Referaten umgesetzt wurden. Von Anfang an begeisterten mich die Vielfalt der Aufgaben und die Möglichkeit, die Stadtpolitik mitzugestalten.

Nach drei Jahren wechselte ich in das Büro der Referatsleitung des Personal- und Organisationsreferats als persönlicher Mitarbeiter des Referenten Dr. Thomas Böhle. Dabei handelt es sich um eine Schnittstellen- und Koordinierungsfunktion: Die zentralen Themen aller Abteilungen des Referats mit mehr als 700 Beschäftigten gehen in der Regel vor Befassung des Referenten zunächst über den Tisch des persönlichen Mitarbeiters. Dazu gehören auch die Angelegenheiten des Stadtrats, die das Referat betreffen. Ich stimmte die Themen nicht nur unter juristischen, sondern auch unter verfahrensökonomischen und wirtschaftlichen Aspekten ab.

So gewann ich einen umfassenden, spannenden Einblick in das große Spektrum der Aufgaben des Personal- und Organisationsreferats. Außerdem lernte ich den Alltag von Führungskräften der obersten Managementebene kennen.

Dabei wuchs auch mein Interesse, selbst Führungsverantwortung zu übernehmen. Deswegen nahm ich an einem 1 1/2-tägigen Assessment-Center zur Potenzialerkennung teil. Ich qualifizierte mich zur Teilnahme am städtischen Kurs für Nachwuchsführungskräfte. In dieser über einjährigen, von der Stadt München konzipierten und finanzierten Kursreihe, besuchte ich zahlreiche Seminare in und außerhalb Münchens. Ich befasste mich mit Führungsthemen, wie Projektmanagement, Moderation und Konfliktfähigkeit. Gleichzeitig vernetzte ich mich mit vielen zukünftigen Führungskräften anderer Referate. Diese Kontakte bieten nützliche Chancen zur kollegialen Beratung im Führungsalltag.

Nach Abschluss der Kursreihe bewarb ich mich Ende 2007 erfolgreich als stellvertretender Abteilungsleiter im Bereich Personalentwicklung. In der Abteilung arbeiten über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Führungskraft bringe ich mich hier maßgeblich bei der Weiterentwicklung und Einführung neuer Instrumente im innovativen Bereich des Personalmanagements ein. Seit Januar 2018 durfte ich die verantwortungsvolle Aufgabe der Leitung der Rechtsabteilung des POR übernehmen.

Fragt mich jemand, ob ich wieder zur Stadtverwaltung München gehen würde, meine Antwort wäre ja – es macht Spaß für die Stadt zu arbeiten, in der ich gerne lebe.

Statement von Dr. Kerstin Geis, Juristin im Baureferat:

Nach der Ablegung meiner beiden juristischen Staatsexamen in München begann ich meine berufliche Laufbahn zunächst in einer auf das private Baurecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei. Insgesamt war ich dort 4 ½ Jahre als Rechtsanwältin tätig und promovierte zwei Jahre lang berufsbegleitend zu einem Thema im privaten Baurecht.

Mit der Zeit erkannte ich allerdings, dass die Kanzlei mit ihrer starren Partner-Struktur mir nicht die erhofften Entwicklungsmöglichkeiten, weder auf persönlicher noch fachlicher Ebene, bieten konnte. Daher erwuchs in mir der Wunsch, künftig in einer größeren Organisationsstruktur tätig zu sein.

Dass ich mich bei der Landeshauptstadt München, und nicht etwa einem privatwirtschaftlichen Unternehmen bewarb, lag vor allem daran, dass ich mir aufgrund der Vielzahl der Referate und rechtlichen Themen zum einen eine abwechslungsreiche Tätigkeit erhoffte, zum anderen die Chance sah, mich nach den Jahren der sehr spezialisierten anwaltlichen Tätigkeit rechtlich wieder „breiter aufstellen“ zu können und auch im Öffentlichen Recht tätig zu sein. Hinzu kam, dass es mich reizte, als Teil der Verwaltung an der Förderung des Gemeinwohls meiner Heimatstadt aktiv mitwirken zu können.

Nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren bin ich nun seit Februar 2011 im Baureferat der Landeshauptstadt tätig. Meine Tätigkeit umfasst alle Aspekte der In-House-Beratung der technischen Hauptabteilungen, so u.a. die Gestaltung und Verhandlung von Verträgen und sonstigen rechtlichen Vereinbarungen, die projektbegleitende Beratung bei Bauvorhaben, die (auch forensische) Betreuung von Verwaltungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht und das Halten interner Fortbildungen für die technischen Hauptabteilungen.

Meine Erwartungen an die Tätigkeit bei der Landeshauptstadt haben sich mehr als erfüllt; ich habe viel Freude an den „kurzen Wegen“ und der produktiven Zusammenarbeit mit den technischen Fachleuten im Haus, mein vielfältiger Aufgabenbereich erstreckt sich vom privaten Baurecht hin zu zahlreichen öffentlich-rechtlichen Bereichen, wie etwa dem Planfeststellungs-, dem Kreuzungs- und dem Straßen- und Wegerecht. Hinzu kommt, dass die Landeshauptstadt ihren Mitarbeitern zahlreiche attraktive Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, gerade auch im Bereich der Personalführung, bietet und man sich so zukünftig auch für Führungspositionen qualifizieren kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Wechsel von der Anwaltschaft nicht bereut habe und sehr gerne für die Landeshauptstadt München tätig bin.

„Die richtige Seite vertreten“

Videointerview mit Alex­an­der Stumpf, Ju­rist im Kreisverwaltungs­re­fe­rat

Aktuelle Stellenausschreibungen

Aktuell haben wir wieder mehrere Stellen für Jurist*innen (w/m/d) in Voll- und Teilzeit zu besetzen. Unsere Stellenausschreibung finden Sie hier . Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne Frau Rosenmüller (Tel. 089 / 233 - 3 06 19) und Frau Moser (Tel. 089 / 233 – 6 40 51) von der Abteilung POR-2/12 SC Recruiting im Personal- und Organisationsreferat zur Verfügung. Schriftliche Anfragen senden Sie bitte an recht@muenchen.de .

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