Karl-Theodor-Straße

Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Rad- und Fußverkehr in der Karl-Theodor-Straße - Umsetzung zweiter Abschnitt zwischen Borschtallee und Bonner Platz

Visualisierung Karl-Theodor-Straße
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Visualisierung Karl-Theodor-Straße

Baustelleninformation

Nach dem Abschluss der Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der Karl-Theodor-Straße setzt das Baureferat (Tiefbau) den zweiten Abschnitt zwischen Borschtallee und Bonner Platz um. Wesentliches Ziel ist es, die Schulwegsicherheit zu erhöhen.

Details

Der Umbau schafft mehr Platz für den Fuß- und Radverkehr. Der Radweg hat künftig eine Breite von 2,30 Meter, zuzüglich eines Sicherheitstrennstreifens. Der Gehweg wird auf mindestens 2,60 Meter verbreitert. Eine Fahrspur für den Kfz-Verkehr in jede Richtung bleibt bestehen. Zwischen Borschtallee und Bonner Platz entstehen 98 Fahrradstellplätze und sechs Abstellplätze für Lastenräder. Die bestehenden Senkrecht- und Längsparkplätze werden zu Längsparkbuchten mit Platz für bis zu 45 Pkw umgewandelt.

Das Baureferat pflanzt im genannten Abschnitt 19 neue Bäume. Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle Angererstraße und der neuen Bushaltestelle Düsseldorfer Straße ermöglicht Personen mit Rollstuhl oder Rollator einen stufenlosen Einstieg in die Busse.

Oben im Bild: Visualisierung Karl-Theodor-Straße
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Bauablauf

Kartenausschnitt
Baureferat

Zwischen dem 26. Mai und 31. Juli bleibt jeweils eine Fahrspur in beide Richtungen für den Kfz-Verkehr offen. Um die Maßnahme schnellstmöglich abzuschließen, führt das Baureferat den Umbau ab den Sommerferien (ab 3. August) unter Sperre für den motorisierten Verkehr durch. Fahrzeuge werden abgeleitet.

Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle in beide Richtungen passieren. Die Buslinie 144 wird umgeleitet. Bitte beachten Sie die Hinweise der MVG.

Parken
Das Parken im Baustellenbereich ist während der Bauarbeiten nicht möglich. Bitte entfernen Sie fristgerecht geparkte Fahrzeuge, um kostenpflichtiges Abschleppen zu vermeiden.

Bauzeit

Die Straßenbaumaßnahme beginnt voraussichtlich am 26. Mai 2026 und endet voraussichtlich am 31. Mai 2027.

Der dritte Bauabschnitt zwischen Schleißheimer Straße und Brunnerstraße folgt Mitte 2027. Darüber informieren wir Sie gesondert vor Beginn der Baumaßnahmen.

Kontakt

Bei Fragen zur Baumaßnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Bauleitung vor Ort
Ingenieurbüro Schönenberg
Telefon: 0171 384 2740

Projektleitung
oberbauleitung.tiefbau@muenchen.de

Projektinformation

(28. Mai 2026) Nach dem Abschluss der Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der Karl-Theodor-Straße im Dezember 2025 setzt das Baureferat (Tiefbau) nun den zweiten Abschnitt zwischen Borschtallee und Bonner Platz um. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Davon profitieren besonders Kinder der Kindertageseinrichtungen im Bereich der Angererstraße, die rund 1.800 Schüler*innen des nahegelegenen Städtischen Willi-Graf-Gymnasiums, des Städtischen Sophie-Scholl-Gymnasiums und der Städtischen Ricarda-Huch-Realschule sowie Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt:Der Umbau schafft mehr Platz für den Fuß- und Radverkehr und erhöht so die Verkehrssicherheit, vor allem zugunsten der schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen. Der Radweg hat künftig eine Breite von 2,30 Metern, zuzüglich eines Sicherheitstrennstreifens. Der Gehweg wird auf mindestens 2,60 Meter verbreitert. Eine Fahrspur für den Kfz-Verkehr in jede Richtung bleibt bestehen.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt:Der Umbau sorgt mit breiten Gehwegen und besseren Querungsmöglichkeiten für mehr Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit für alle, die dort zu Fuß unterwegs sind – gerade auch für die vielen Kinder und Jugendlichen auf ihrem täglichen Weg in die Kita und zur Schule. Die Baumpflanzungen erhöhen die Aufenthaltsqualität. Senkrechtparkplätze werden in Längsparkplätze umgewandelt, um sicherere Parkvorgänge zu ermöglichen. Gleichzeitig wird, nach dem Umbau der Rheinstraße und dem ersten Bauabschnitt der Karl-Theodor-Straße, mit diesem zweiten Bauabschnitt ein weiterer Teil des Radverkehrsnetzes zwischen Leopoldstraße und Schleißheimer Straße optimiert. Damit werden wir dem veränderten Mobilitätsverhalten der Münchner*innen gerecht.

Der Umbau sieht vor, dass zwischen Borschtallee und Bonner Platz 98 Fahrradstellplätze und sechs Abstellplätze für Lastenräder entstehen. Die bestehenden Senkrecht- und Längsparkplätze werden zu Längsparkbuchten mit Platz für bis zu 45 Pkw umgewandelt.

Auch die Aufenthaltsqualität verbessert sich: Das Baureferat pflanzt im genannten Abschnitt 19 neue Bäume. Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle Angererstraße und der neuen Bushaltestelle Düsseldorfer Straße ermöglicht Personen mit Rollstuhl oder Rollator einen stufenlosen Einstieg in die Busse.

Zwischen dem 26. Mai und 31. Juli bleibt jeweils eine Fahrspur in beide Richtungen für den Kfz-Verkehr offen. Um die Maßnahme schnellstmöglich abzuschließen, führt das Baureferat den Umbau ab den Sommerferien, also dem 3. August, unter Sperre für den motorisierten Verkehr durch. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle in beide Richtungen passieren. Die Buslinie 144 wird umgeleitet. Das Parken im Baustellenbereich ist während der Bauarbeiten nicht möglich.

Das Baureferat beendet die Arbeiten im 2. Bauabschnitt der Karl-Theodor-Straße voraussichtlich Ende Mai 2027. Der dritte Bauabschnitt zwischen Schleißheimer Straße und Brunnerstraße folgt Mitte 2027. Das Bundesministerium für Verkehr fördert den Radwegausbau aus Mitteln des „Sonderprogramms Stadt und Land“.

1. Bauabschnitt abgeschlossen

Karl-Theodor-Straße 1. Bauabschnitt
Baureferat
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Mobilitätsreferent Georg Dunkel bei der Eröffnung des 1. Bauabschnitts der Karl-Theodor-Straße

(19. Dezember 2025) Das Baureferat hat den Straßenumbau der Karl-Theodor-Straße im ersten Bauabschnitt zwischen Brunnerstraße und Borschtallee abgeschlossen. Die Planungen hat das Baureferat (Tiefbau) auf Basis des Konzepts des Mobilitätsreferats erarbeitet und in drei Monaten Bauzeit umgesetzt. Der Fußverkehr hat nun deutlich mehr Platz. Sicherere Querungsmöglichkeiten und eine klarere Trennung der Verkehrsarten stärken insbesondere die Schulwegsicherheit. Die bislang zu schmalen Radwege hat das Baureferat deutlich verbreitert, hinzu kommen neue Radabstellplätze. Bereits Ende November konnte das Baureferat den Umbau der Rheinstraße in der östlichen Verlängerung der Karl-Theodor-Straße früher als geplant abschließen.

Dazu sagt Bürgermeister Dominik Krause:Mit dem Umbau der Rheinstraße und des ersten Abschnitts der Karl-Theodor-Straße haben wir die Schulwegsicherheit für hunderte Kinder deutlich erhöht – ein Wunsch, der immer wieder von Eltern geäußert wurde. Auch der in München stark zunehmende Fußverkehr hat nun mehr Platz. Gleichzeitig haben wir bei der Planung darauf geachtet, dass ÖPNV und Autoverkehr weiterhin flüssig vorankommen und so wenig Parkplätze wie möglich entfallen. Etliche Gefahrenstellen für den Fuß- und Radverkehr entlang der wichtigen Hauptroute zwischen Schleißheimer Straße und Leopoldstraße sind nun beseitigt. Die Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Vision Zero in München.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer sagt:Bei der Karl-Theodor-Straße und bei der Rheinstraße liegen wir nicht nur voll im Zeitplan, wir liegen zum Teil deutlich davor. In der Karl-Theodor-Straße konnten wir unter Vollsperrung arbeiten. Das ist nicht selbstverständlich. Es ermöglicht aber ein deutlich schnelleres Vorankommen und reduziert in Summe Belastungen für die Anwohnende und Verkehrsteilnehmende. Auch in der Rheinstraße konnten wir den Umbau zugunsten der Verkehrssicherheit binnen weniger Monate abschließen. Davon profitieren zuvorderst viele Schulkinder und ihre Familien, von denen sich viele für eine gerechte Verteilung der Verkehrsflächen eingesetzt haben. Nicht zuletzt stärken zügig fertiggestellte Bauprojekte wie dieses das Vertrauen aller Münchner*innen in ihre Stadt.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt:Durch den Umbau der der Karl-Theodor-Straße im ersten Bauabschnitt zwischen Brunnerstraße und Borschtallee konnten wir bereits Konfliktstellen entschärfen und Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr sowie die Aufenthaltsqualität schaffen. Nun sind die Gehwege dort über drei Meter breit. Auf beiden Straßenseiten wurden neue, baulich getrennte Radwege mit einer Breite von 2,30 Meter zuzüglich eines Sicherheitstrennstreifens errichtet. Unsere Daten zeigen, dass auch mit nur einer Kfz-Spur pro Richtung ausreichende Kapazitäten für den Busverkehr und den motorisierten Individualverkehr vorhanden sein werden. Besonders freut mich, dass wir auch Verbesserungen beim Parken für die Anwohner*innen der angrenzenden Parklizenzgebiete erreichen konnten.

Durch den Umbau der Karl-Theodor-Straße ist auch die Fläche des Straßenbegleitgrüns zwischen Luitpoldpark und Karl-Theodor-Straße gewachsen. Beidseitig konnte das Baureferat in der Breite jeweils einen Meter Fläche entsiegeln. Die Bepflanzung dieser Bereiche erfolgt im Frühjahr. Die Markierungsarbeiten, mit Ausnahme des Schutzstreifens auf dem Radweg und der Piktogramme der Lastenradabstellplätze, sind abgeschlossen. Aufgrund der Materialeigenschaften für das vorgesehene Markierungsmaterial des Radweges werden höhere Temperaturen benötigt. Deshalb können diese Arbeiten erst im Frühjahr bei passenden Witterungsverhältnissen erfolgen.

Um für die neue Verkehrsaufteilung Platz hinzuzugewinnen, hat das Baureferat die bisherigen Senkrecht-Parkplätze in Längsparkplätze (nun auf beiden Straßenseiten) zugunsten eines Sicheren Ein- und Ausparkens für insgesamt bis zu 59 Kfz umgewandelt. Die bisher keinem der angrenzenden Lizenzgebiete zugeordneten Parkplätze an der Nordseite der Karl-Theodor-Straße sowie die an der Südseite neu entstehenden Parkplätze werden in die Parkraumbewirtschaftung der anliegenden Lizenzgebiete aufgenommen und kommen damit dem Parkraumbedarf der Bewohner*innen zugute.

Zwischen Brunnerstraße und Borschtallee hat das Baureferat an den Querungsbereichen, etwa zwischen Bayern- und Luitpoldpark, großzügigere Aufstellflächen für Fußgänger*innen mit verbesserten Sichtbeziehungen sowie Platz für 74 Fahrradabstellplätze und 12 Abstellplätze für Lastenräder geschaffen.

Ausblick

Das Baureferat führt den Umbau der Karl-Theodor-Straße zwischen Schleißheimer Straße und Bonner Platz in mehreren Bauabschnitten durch. Die nächsten Bauabschnitte zwischen Borschtallee und Belgradstraße sowie zwischen Brunner- und Ackermannstraße kann das Baureferat (Tiefbau) voraussichtlich ab Juni 2026 angehen. Zwischen März und Ende Mai fungiert die Karl-Theodor-Straße als wichtige Ableitungsroute während einer Tramgleissanierung im Bereich des Nordbads durch die Münchner Verkehrsgesellschaft.

Das Baureferat wird im weiteren Verlauf die Bushaltestellen „Ackermannstraße“ auf die westliche Seite der Kreuzung Ackermann-/Schleißheimer/Karl-Theodor-Straße verlegen und barrierefrei ausbauen. Auch die Bushaltestelle „Angererstraße“ wird beidseitig barrierefrei. Der Umbau südseitig ist bereits erfolgt. Im weiteren Verlauf der Karl-Theodor-Straße kommt zudem östlich der Kreuzung Belgradstraße eine neue barrierefreie Haltestelle hinzu.

Gemäß den Planungen bleiben 131 der aktuell 191 Parkplätze nach Abschluss der Gesamtmaßnahme erhalten. Die Haltesituation für den Lieferverkehr verbessert sich durch eine künftige Parkbuchtbreite von bis zu 2,20 Metern und ausgewiesene Lieferzonen.

Die vom Stadtrat genehmigten Projektkosten liegen bei 9,5 Millionen Euro, mit einer anteiligen bereits zugesagten Fördersumme von mehr als 2 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm des Bundes „Stadt und Land“. Der Bezirksausschuss Schwabing-West, der Städtische Beraterkreis für Barrierefreies Planen und Bauen sowie der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München haben den Plänen zugestimmt.