München unterstützt World Triathlon Cup 2027 und 2028
Der Münchner Stadtrat befürwortet den World Triathlon Cup 2027 und 2028 im Olympiapark und eine Förderung von bis zu 220.000 Euro pro Jahr.
World Triathlon Cup soll im Olympiapark stattfinden
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat die Bewerbung der Deutschen Triathlon Union (DTU) um die Ausrichtung des World Triathlon Cups in den Jahren 2027 und 2028 befürwortet. Zugleich stimmte er einer Förderung von bis zu 220.000 Euro pro Jahr zu.
Der World Triathlon Cup soll jeweils an einem Wochenende Anfang September im Olympiapark stattfinden. Geplant sind Rennen über die olympische Kurzdistanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen. Erwartet werden rund 200 Profiathletinnen aus etwa 18 Nationen. Beim Jedermann-Triathlon sollen außerdem 2.500 bis 4.500 breitensportorientierte Athletinnen teilnehmen.
Internationale Spitzenleistungen und Sport für alle
Mit dem World Triathlon Cup positioniert sich München erneut in einer olympischen Sportart und sammelt weitere Erfahrung bei der Organisation internationaler Sportgroßereignisse. Nach den Veranstaltungen 2027 und 2028 soll auf Grundlage einer Evaluation über eine mögliche Fortführung oder eine Bewerbung für die höherrangige World Triathlon Championship Series entschieden werden.
„München ist Sportstadt Nummer 1 in Deutschland – vom Breiten- und Vereinssport bis zu internationalen Großereignissen. Der World Triathlon Cup passt hervorragend nach München und zu unserem Anspruch, vorhandene Sportstätten nachhaltig zu nutzen, Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern und unsere Stadt international als weltoffene und sportbegeisterte Stadt sichtbar zu machen. Auch für unsere Olympiabewerbung ist das ein starkes Signal. Ich danke der Sportverwaltung sehr und würde mich freuen, wenn mit dem World Triathlon Cup ein weiteres, sehr beliebtes und zum Mitmachen einladendes Sportevent nach München kommt.“
„Der World Triathlon Cup verbindet internationale Spitzenleistungen mit Angeboten für alle. Der Mix aus Profirennen, Jedermann-Formaten, Nachwuchsförderung und Kooperationen mit Schulen und Vereinen kann weit über das Veranstaltungswochenende hinauswirken. Für die Münchner Sportlandschaft ist das eine große Chance.“
Vorhandene Infrastruktur nachhaltig nutzen
Die Veranstaltung wurde anhand der Leitlinie für Sportgroßereignisse der Landeshauptstadt München geprüft und erreichte fast 90 Prozent der maximal möglichen Punktzahl. Positiv bewertet wurden insbesondere die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur im Olympiapark, die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie bewährte Nachhaltigkeitsansätze aus den European Championships 2022. Auch das Potenzial für den Breiten-, Nachwuchs- und Leistungssport floss in die Bewertung ein.
Darüber hinaus wird ein wirtschaftlicher Mehrwert erwartet. Der Veranstalter rechnet mit rund 4.000 Übernachtungsgästen pro Veranstaltungswochenende. Zusammen mit Tagesgästen, Athletinnen und Medienvertreterinnen wird ein touristisch bedingter Mehrumsatz von rund 1,9 Millionen Euro pro Jahr erwartet.