"Meine Solidarität gilt der LGBTIQ*-Community"
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat OB Dominik Krause in einem Schreiben an Berlins Regierenden Bürgermeister seine Anteilnahme bekundet.
Schreiben an Berlins Regierenden Bürgermeister
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat Oberbürgermeister Dominik Krause in einem Schreiben an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner seine Anteilnahme und Solidarität mit der LGBTIQ*-Community bekundet:
„Der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat mich entsetzt und tief betroffen gemacht. Dieser Anschlag richtet sich gegen die LGBTIQ*-Community und gegen unsere demokratische Gesellschaft. Er trifft jene Menschen, die ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung leben und all jene, die für Gleichberechtigung und Akzeptanz auf die Straße gegangen sind.
Als Oberbürgermeister spreche ich der Familie und den Freund*innen der Getöteten, den an Körper und Seele Verletzten sowie allen direkt oder indirekt Betroffenen im Namen der Landeshauptstadt München meine aufrichtige Anteilnahme und tiefes Mitgefühl aus. Meine Gedanken sind bei Ihnen.
Dieser Anschlag zeigt, wie wichtig es ist, dass wir täglich – jede*r in seinem Bereich – aktiv unsere demokratische Errungenschaft verteidigen. Dazu gehören das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, der Schutz von Minderheiten und das Demonstrationsrecht. All dies wurde durch den Anschlag vom Wochenende angegriffen. Unser aller Aufgabe ist es, unsere offene Gesellschaft zur verteidigen.
Meine Solidarität gilt der LGBTIQ* Community. Zum Zeichen dieser Solidarität habe ich die Beflaggung des Marienplatzes mit Regenbogenflaggen angeordnet. Außerdem werden viele Münchner*innen heute Abend zum Zeichen ihrer Anteilnahme auf dem Marienplatz zu einer Mahnwache zusammenkommen und unsere freiheitliche und friedliche Gesellschaft für alle sichtbar machen.“