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Oktoberfest 2022

Das größte Volksfest der Welt findet nach zwei Pandemie-bedingten Ausfällen nach 2019 in gewohnter Weise wieder statt

14. September 2022

Das 186. Oktoberfest des Jahres 2019 im Rückblick

Endlich, nach zwei Jahren Pause startet am Samstag, den 17. September das 187. Oktoberfest. Wenn alles wie vorgesehen abläuft, wird Oberbürgermeister Dieter Reiter um zwölf Uhr im Schottenhammelzelt das erste Wiesnfass anzapfen und die diesjährige Wiesn für eröffnet erklären.
Wie bereits bekanntgegeben wurde, wird der Preis für eine Maß Bier zwischen 12,60 und 13,80 Euro liegen. Und damit im Vergleich zu 2019 deutlich steigen. Damals kostete eine Maß Bier in einem der 14 Festzelte durchschnittlich 11,71 Euro.
Das letzte Oktoberfest im Jahr 2019 wurde von 6,3 Millionen Gästen besucht, was einer durchschnittlichen täglichen Besucher*innenzahl von etwa 394 000 entspricht. Es wurden 78 502 Hektoliter Bier getrunken und 434 998 Brathendl verzehrt. Der Bierkonsum lag ähnlich hoch wie im Jahr 2018 mit 78 705 Hektoliter, aber niedriger als 2011. Damals tranken 6,9 Millionen Festgäste 79 225 Hektoliter Bier. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2011 mit 1,14 Liter allerdings niedriger als 2019 mit 1,25 Liter.

513 Betriebe auf dem Oktoberfestgelände sorgten sowohl für das leibliche Wohl als auch für andere Vergnügen der Festbesucherinnen und -besucher. Es gab 96 Gastronomiebetriebe und 196 Marktstände, an denen Lebensmittel verkauft wurden. Scherzartikel, Andenken, Tabakwaren, Vogelpfeiferl und ähnliches wurden an 66 Verkaufsbuden angeboten. An 60 Ständen konnte man seine Schießkünste oder seine Geschicklichkeit beim Werfen, Angeln und anderen Spielen unter Beweis stellen. Das reinste Fahrvergnügen, ob Achterbahn, Geisterbahn, Riesenrad, Schaukel, Kettenflieger oder Rundfahrgeschäft, boten 45 Schaustellbetriebe an. Für Kinder gab es neben zwölf Kinderfahrgeschäften zwei Schaukeln, eine Reitbahn und ein Kasperltheater.

Auch hinter den Kulissen, und für die Feiernden meist unbemerkt gab es einiges zu tun. So wurden insgesamt 1 620 Tonnen Müll entsorgt, darunter 579 Tonnen Speisereste und Knochen. Der Stromverbrauch lag mit 2 873 000 Kilowattstunden etwas unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre mit 2 945 600 Kilowattstunden.

Polizei, Feuerwehr und der Sanitätsdienst Aicher hatten wie immer viel zu tun. So wurde die Polizei zu 2 000 Einsätzen gerufen. Der Rettungsdienst der Feuerwehr musste 3 027-mal ausrücken. 6 900 Personen wurden vom Sanitätsdienst behandelt, darunter waren 3 300 ärztliche Versorgungen. In den anderen Fällen reichten kleinere Hilfeleistungen, wie Pflaster oder Kopfschmerztabletten.