Hochschulstatistik

Rekord zum Start des Wintersemesters 2022/23 mit 140 857 immatrikulierten Studierenden

11. Januar 2024

140 857 immatrikulierte Studierende im Wintersemester 2022/23

An den 22 Münchner Hochschulen haben sich im Wintersemester 2022/23, den endgültigen Meldungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik zufolge, insgesamt 140 857 Studierende eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester ist dies ein geringes Plus von 0,4 Prozent.

51 574 besuchten die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), das entsprach 36,6 Prozent der Münchner Studierendenschaft. Den höchsten Anteil an der LMU mit 30,7 Prozent bildeten die Studierenden mit Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (15 855), gefolgt von 12 697 mit Geisteswissenschaften (24,6 Prozent) und von 9 638 mit Mathematik/Naturwissenschaften (18,7 Prozent).

An der Technischen Universität waren mit 25 288 der insgesamt 48 349 Studierenden über die Hälfte (52,3 Prozent) in einem Studiengang der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften eingeschrieben. Einen hohen Zuwachs gegenüber dem Wintersemester 2021/22 verzeichnete die Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften. 8 241 Studierenden waren dort registriert. Das entsprach einem Plus von 6,5 Prozent. Weitere 6 692 bzw. 13,8 Prozent waren für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften immatrikuliert. Das waren 154 bzw. 2,2 Prozent weniger als im vorangegangenen Wintersemester.

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften München verzeichnete einen leichten Rückgang. 18 107 Studierende, das sind 85 Studierende bzw. 0,5 Prozent weniger als noch im Wintersemester 2021/22, besuchten diese Hochschule. Von ihnen studierten 10 889 Ingenieurwissenschaften (60,1 Prozent) und 5 839 Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (32,2 Prozent).

22 398 Studierende (15,9 Prozent) hatten sich zum ersten Mal in den Münchner Hochschulen eingeschrieben, das ist ein Plus von 0,6 Prozent (132) gegenüber dem Wintersemester 2021/22. Unter den Erstimmatrikulierten waren 10 866 Frauen (48,5 Prozent). 34,6 Prozent aller Erstimmatrikulierten waren nichtdeutsch (7 755), was einem Minus von 187 Studierenden bzw. 2,4 Prozent gegenüber dem WS 2021/22 entsprach.

27 206 Abschlussprüfungen wurden im Prüfungsjahr 2022 erfolgreich bestanden. Das waren 883 bzw. 3,1 Prozent Abschlüsse weniger als im vorangegangenen Prüfungsjahr.