Kriminalstatistik 2025: Alter Botanische Garten deutlich sicherer
Der Alte Botanische Garten ist laut polizeilicher Kriminalstatistik deutlich sicherer. Die Taskforce Bahnhofsviertel sieht dies als Beleg für ihre intensive Arbeit.
Alter Botanische Garten deutlich sicherer
Das Polizeipräsidium München hat die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Straftaten in der Landeshauptstadt erneut gesunken. München bleibt damit die sicherste Großstadt Deutschlands. Ein Ort sticht in der Statistik besonders hervor: Im Bereich des Alten Botanischen Gartens ist die Zahl der Straftaten um 66 Prozent gesunken, von 1.284 auf 436. Die Taskforce Bahnhofsviertel unter Leitung des Kreisverwaltungsreferats sieht die Zahlen als Bestätigung für die intensive Arbeit, die die städtischen Referate und die Polizei in den vergangenen knapp zwei Jahren gemeinsam geleistet haben, um die Sicherheit und Sauberkeit vor Ort zu erhöhen.
Unter anderem hat das Baureferat Gehölze massiv zurückgeschnitten und die Beleuchtung verbessert. Der Park ist dadurch besser einsehbar. Außerdem wurden die Reinigungszyklen erhöht. Die Polizei hat eine Videoüberwachung installiert und führt regelmäßig gemeinsam mit dem Kommunaler Außendienst Schwerpunkteinsätze vor Ort durch. Bei allen Maßnahmen sind die Mitarbeiter*innen der sozialen Arbeit eingebunden. Die Landeshauptstadt München hat das Budget für Streetwork deutlich aufgestockt. Zur Belebung des Parks tragen neue Sportangebote bei. Im vergangenen Sommer wurden ein Fußballkleinspielfeld, ein Skatespot und eine Streetballanlage eröffnet, die insbesondere von Jugendlichen gut angenommen werden.
Inzwischen ist der Alte Botanische Garten ein Ort, an dem sich die Münchner*innen wieder gerne aufhalten. Die Taskforce hat ihren Schwerpunkt im vergangenen Herbst deshalb ins südliche Bahnhofsviertel verlegt, um die Sicherheit und Aufenthaltsqualität auch dort zu verbessern. Das bewährte Konzept, die Anlieger*innen in die Entscheidungen einzubinden, nehmen Stadt und Polizei aus dem Alten Botanischen Garten mit. In den vergangenen Monaten fanden bereits mehrere Ortstermine mit verschiedenen Gruppen statt.
Dominik Krause, 2. Bürgermeister: „München ist und bleibt mit Abstand die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Stadt arbeitet für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eng mit der Polizei zusammen, um dort schnell zu handeln, wo es Probleme gibt. Im Alten Botanischen Garten zum Beispiel haben wir Hand in Hand konkrete Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wie hohe Polizeipräsenz, Videoüberwachung oder Alkohol- und Waffenverbote. Aber wir kümmern uns auch um die Menschen! Um kranke Menschen – zum Beispiel mit Drogen-Streetwork. Um die Schülerinnen und Schüler des nahen Luisengymnasiums, die von neuen Sportstätten im Alten Botanischen Garten profitieren. Und wir haben den Park mit einem Kulturbiergarten neu belebt. Ich danke der Polizei und der Stadtverwaltung, die in der Taskforce Hauptbahnhof hervorragend und effizient zusammenarbeiten.“
Dr. Hanna Sammüller, Kreisverwaltungsreferentin: „Es ist eine Auszeichnung für die Taskforce, dass die Kriminalitätsstatistik ihre gute Arbeit so deutlich widerspiegelt. Der starke Rückgang der Straftaten in und um den Alten Botanischen Garten zeigt, dass wir gemeinsam die richtigen Maßnahmen ergriffen haben, um die Sicherheit zu erhöhen. Nun behalten wir genau im Blick, ob und wohin sich Situationen verlagern. Ich danke insbesondere der Polizei für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Thomas Hampel, Polizeipräsident: „Ich bin sehr stolz auf dieses gute Ergebnis bei der jährlichen Kriminalstatistik. Zum 50. Mal ist die Stadt München die sicherste Großstadt in Deutschland mit mehr als 200.000 Einwohnern. Dies ist ein großer Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Polizei, die sich jeden Tag mit hohem Engagement und großer Professionalität für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Unser Ziel ist, dass die Menschen nicht nur sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen. Wichtige Grundlage hierfür ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Meinen herzlichen Dank auch dafür!“