Corona: Aktuelle Regelung zum Schulbetrieb

Alle Informationen zu den derzeitigen Regelungen an den Münchner Schulen und zum aktuellen Schulbetrieb

25. Januar 2022

Schulbetrieb

Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)
Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)

Es findet grundsätzlich inzidenzunabhängig Präsenzunterricht ohne Mindestabstand von 1,5 Meter statt.

Aktuelle Regelungen

Lehrkräfte, sonstige an der Schule tätige Personen und schulfremde Personen dürfen die Schule nur betreten, wenn sie

  • nachweislich geimpft (ausgestellter Impfnachweis)
  • genesen (ausgefüllter Genesenennachweis) oder
  • getestet (ausgestellter Testnachweis) sind.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

Bis auf Weiteres gilt auch während des Unterrichts, sonstiger Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung sowie in Hort und Tagesheim Maskenpflicht. Diese Maskenpflicht besteht auch am Sitzplatz, auch wenn zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Schüler*innen gewahrt wird.

Die Maskenpflicht gilt 

  • in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 (Grundschulen sowie Grundschulstufe der Förderzentren) mit Alltags- oder Community-Maske und
  • ab der Jahrgangsstufe 5 mit OP-Maske.

Sie gilt in den genannten Zeiträumen für

  • alle geschlossenen Räume,
  • Begegnungsflächen im Schulgebäude (zum Beispiel Gänge und Treppenhäuser) und
  • die Räumlichkeiten der Mittagsbetreuung.

Im Außenbereich der Schule (zum Beispiel auf dem Pausenhof) muss keine Maske getragen werden.

Schüler*innen dürfen am Präsenzunterricht nur teilnehmen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben. Dies gilt auch für Schüler*innen, die geimpft oder genesen sind.

Ein negatives Testergebnis kann erbracht werden

  • durch einen Selbsttest, der unter Aufsicht in der Schule durchgeführt wird oder
  • durch einen PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde.

Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus.

Testverfahren

In den Grundschulen und Förderschulen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) durchgeführt. Ab voraussichtlich 7. März 2022 wird dieses Testverfahren („Lollitest“) auch in den Jahrgangsstufen 5 und 6 aller Schularten durchgeführt. Bis dahin wird wie bisher bei allen höheren Jahrgangsstufen an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt.

Für Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen gilt die 3G-Regel. Sie dürfen die Schule nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind und dies nachweisen können. Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen jeden Tag einen gültigen Testnachweis mit sich führen. Dieser Testnachweis darf beim Betreten der Schule nicht älter als 24 Stunden (Antigen-Schnelltest / unter Aufsicht durchgeführter Selbststest) beziehungsweise 48 Stunden (PCR-Test) sein. Sie können dreimal pro Woche in der Schule einen kostenfrei zur Verfügung gestellten Selbsttest vornehmen, der dort vor Dienstbeginn unter Aufsicht durchgeführt wird. Zur Durchführung des Selbsttests darf die Schule betreten werden.

Wann und wie müssen Schüler*innen in Isolation oder Quarantäne?

Schüler*innen müssen

  • für zehn Tage in Isolation, wenn sie positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Isolation kann nach sieben Tagen mit einem negativen Test (von medizinischer Fachkraft durchgeführter Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) beendet werden, wenn sie für mindestens 48 Stunden keine Symptome haben. Die Isolation endet mit Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt.
  • für zehn Tage in Quarantäne, wenn das Gesundheitsamt dies nach einem engen Kontakt zu einer infizierten Person anordnet. Die Quarantäne kann nach fünf Tagen mit einem negativen Test (Antigen-Schnelltest - von medizinischer Fachkraft durchgeführt - oder PCR-Test) beendet werden, wenn sie keine Symptome haben. Die Quarantäne endet mit Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 21. Januar 2022  und zum Thema Verkürzungsmöglichkeiten finden Sie Infos auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege  und des Gesundheitsamts .

Was passiert bei einem positiven Fall in der Klasse?

Wenn es einen positiven Fall in einer Klasse gibt, dann wird das Testregime automatisch und ohne weitere Anordnung durch das Gesundheitsamt intensiviert:

  • Schulen mit PCR-Pool-Test: zusätzlicher Selbsttest an Tag 5 nach dem letzten engen Kontakt. Wenn Tag 5 auf einen Feiertag fällt und am nächsten Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist, dann wird der Test am nachfolgenden Schultag nachgeholt.
  • Weiterführende und berufliche Schulen: täglich Selbsttests für die folgenden fünf Unterrichtstage

Das intensivierte Testregime schließt auch vollständig Geimpfte, Geboosterte und Genesene mit ein.

Wer entscheidet nach einem Infektionsfall in einer Klasse über eine Quarantäne?

Ob beziehungsweise für welche Mitschüler*innen eine Quarantäne notwendig ist, entscheidet immer das zuständige Gesundheitsamt. Betroffene werden direkt von dort informiert.

Bis zu einer möglichen Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt besuchen die übrigen Schüler*innen der Klasse weiter den Unterricht. Nach einem Infektionsfall wird sicherheitshalber die Häufigkeit der Testungen in der Klasse erhöht.

Wie entscheidet das Gesundheitsamt? Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht?

In Zusammenarbeit mit der Schule prüft das Gesundheitsamt die Situation in der Klasse. Unter Umständen kann auch auf Quarantäneanordnungen für enge Kontaktpersonen verzichtet werden – etwa, wenn Luftreiniger im Klassenzimmer für besonderen Schutz sorgen.

Allgemein gilt: Schüler*innen müssen nicht in Quarantäne, wenn sie

  • eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erhalten haben oder
  • doppelt geimpft (mindestens vor zwei Wochen, maximal vor drei Monaten) oder
  • kürzlich genesen (mindestens vor vier Wochen, maximal vor drei Monaten) oder
  • geimpft und genesen sind.

Details klärt das Gesundheitsamt mit den Betroffenen.

Im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche kann eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

Die Regelungen gelten entsprechend der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung . Sie richten sich nach dem aktuellen Rahmen-Hygieneplan für bayerische Schulen . Detaillierte Informationen finden Sie außerdem beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Bei Fragen zu Quarantäneregeln wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Gesundheitsreferat.

Geschlossene Schulen und Klassen

In Klassen, die wegen Infektionsfällen vom Gesundheitsamt geschlossen worden sind, kann kein Präsenzunterricht stattfinden. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen direkt an die jeweilige Schule.

Bitte entnehmen Sie die aktuellen Schließungen der unten eingefügten Liste. Sie ist nach Schulart und Adresse alphabetisch geordnet.

Die Liste kann aus organisatorischen Gründen nur einmal täglich aktualisiert werden, sodass Änderungen teilweise erst am Folgetag eingetragen werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Klasse oder Gruppe nicht aufgeführt wird. Aufgrund der vielen Schließungen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass sich trotz aller Bemühungen und Sorgfalt ein Fehler einschleicht. Wir sind dankbar für jeden Hinweis und beheben die fehlerhaften Angaben schnellstmöglich.

Anregungen und Tipps des Pädagogischen Instituts

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