Corona: Betreuung in Kita und Kindertagespflege

Alle Informationen zu den derzeitigen Regelungen an den Münchner Kindertageseinrichtungen und der Kindertagepflege.

05. Mai 2022

Kitabetrieb

Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)
Darstellung Corona-Virus (Quelle: Shutterstock, Inc.)

In allen städtischen Kindertageseinrichtungen gilt derzeit Regelbetrieb. Die Kinder werden in der Regel im Rahmen der gebuchten Betreuungszeiten betreut. Die Kindertageseinrichtungen können wieder mit offenen (teiloffenen) Konzepten arbeiten. Die Kinder müssen nicht mehr in festen Gruppen betreut werden. 

Aktuelle Regelungen

Die 2G- und 3G-Regel entfallen für Kindern, Eltern und Beschäftigte.

Testpflicht

Ab 1. Mai 2022 endet auch die Testnachweispflicht für alle Kinder und Beschäftigten im Bereich der Kindertagesbetreuung. Gleichzeitig enden auch das Selbsttestangebot durch den Freistaat Bayern und die Angebotspflicht der Träger. Das heißt, ab dem 1. Mai 2022 werden keine neuen Berechtigungsscheine zur Verfügung gestellt. Ausgegebene Berechtigungsscheine können nicht mehr eingelöst werden.

Es besteht keine grundsätzliche Maskenpflicht für Beschäftigte. Ob eine Maskenpflicht in der jeweilige Einrichtung besteht, richtet sich nach dem Arbeitsschutzrecht des Bundes. Es handelt sich dabei um eine eigenverantwortliche Entscheidung der Einrichtungsträger als Arbeitgeber.

Die Maskenpflicht für (Schul-)Kinder im gesamten Bereich der Kindertagesbetreuung entfallen.

Für Eltern und andere externe Personen besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Eine Maskenpflicht kann für Eltern nur noch im Rahmen des Hausrechts durch den Einrichtungsträger oder die Einrichtungsleitung vorgesehen werden.

In städtischen Einrichtungen sollen Beschäftigte, Eltern und Externe auf Begegnungs- und Gemeinschaftsflächen (zum Beispiel Flure, Aufzüge, Toiletten...) eine (FFP-2) Maske tragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Kinder dürften aktuell nicht in der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn

  • eine SARS-CoV-2-Infektion besteht oder
  • ein SARS-CoV-2-Nachweis ohne Symptomatik vorliegt oder
  • sie einen reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starken
    Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall und andere schwere Symptome aufweisen.

Bei leichten, neu auftretenden Erkältungs- oder respiratorischen Symptomen sollten die Eltern nach
Möglichkeit, das Kind vor Besuch der Einrichtung testen.

Wenn Kinder ein positives Ergebnis eines Selbsttest haben, dann dürfen sie die Kita nicht besuchen. Bitte informieren Sie in diesem Fall unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt und die Einrichtungsleitung, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Dies gilt auch für positiv getestete Beschäftigte.

Dauer der Isolation

Positiv getestete Kinder und Beschäftigte müssen sich in Isolation begeben. Diese endet

  1. nach Ablauf von fünf Tagen nach dem ersten positiven Testergebnis, wenn seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht oder
  2. spätestens nach Ablauf von zehn Tagen (unabhängig von Symptomen).

Ein negativer Testnachweis ist zur Beendigung in beiden Fällen nicht erforderlich. Nach der Isolation sollten Beschäftigte in geschlossenen Räumen für weitere fünf Tage eine FFP2-Maske tragen.

Auch wenn ein Kind positiv getestet ist, können die übrigen Kinder die Einrichtung weiter besuchen. Es gibt keine Quarantäne für Kontaktpersonen und daher auch keine Gruppenschließungen mehr.

Veranstaltungen können stattfinden. Beim Planen der Veranstaltung sollte darauf geachtet werden, dass die Besucher ausreichend Abstand halten können. Nach Möglichkeit sollten die Feste vorrangig im Freigelände stattfinden.

FAQs zum Kitabesuch

Sie haben Fragen zum Kitabetrieb und Infektionsschutz an den Kitas? Dann finden Sie alle wichtigen Informationen auf der FAQ-Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.