Die Hälfte aller Münchner*innen hat Migrationshintergrund

Mit Stand Oktober 2025 hat München 805 644 Bürger*innen mit interkulturellen Wurzeln

07. Januar 2026

München ist Stadt der kulturellen Vielfalt

München ist und bleibt eine Stadt der kulturellen Vielfalt: In der bayerischen Landeshauptstadt leben Menschen aus 190 Ländern. Ende Oktober 2025 gab es in München insgesamt 805 644 deutsche und nichtdeutsche Hauptwohnsitzpersonen mit Migrationshintergrund. Dabei machen Deutsche mit Migrationshintergrund 19,4% und Nichtdeutsche 30,6% der Hauptwohnsitzbevölkerung aus.

In diesem Zusammenhang gab es 2024 bei den Einbürgerungen einen anhaltenden Aufwärtstrend: Insgesamt erhielten 6 747 Münchner*innen die deutsche Staatsangehörigkeit – das entspricht einem Anstieg um 310 Einbürgerungen bzw. 4,8 % gegenüber dem Vorjahr 2023. An der Spitze der Statistik standen Personen mit ursprünglich irakischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von türkischen und russischen Staatsangehörigen. Bei den letztgenannten fiel der Zuwachs mit einem Anstieg um 197,7 % gegenüber 2023 (2023: 172 Einbürgerungen, 2024: 512 Einbürgerungen) deutlich aus. Noch stärker war die Zunahme bei Einbürgerungen ägyptischer Staatsangehöriger: Während 2023 lediglich 60 Personen eingebürgert wurden, waren es 2024 bereits 203 Einbürgerungen – ein Plus von 238,3 %.

Politisch vertreten werden alle Bürger*innen mit interkulturellen Wurzeln vom Münchner Migrationsbeirat, der am 22. November 2026 seine nächsten Wahlen abhält.