KVR gewinnt ABH Award für Digitalisierung
Der Preis identifiziert Vorreiter-Behörden in Deutschland und Österreich und macht erfolgreiche Praxisbeispiele im Bereich der Fachkräftezuwanderung sichtbar.
Wissenschaftliche Befragung von Expert*innen
Das Kreisverwaltungsreferat hat den ABH Award in der Kategorie Digitalisierung gewonnen. Der Preis identifiziert Vorreiter-Behörden in Deutschland und Österreich und macht besonders erfolgreiche Praxisbeispiele im Bereich der Fachkräftezuwanderung sichtbar. Er soll den Austausch und Wissenstransfer zwischen Verwaltung, Unternehmen und internationalen Fachkräften fördern und zu einer positiven Willkommenskultur beitragen. „Die Auszeichnung […] würdigt vor allem die Bereitschaft, bestehende Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Praxis anzupassen“, heißt es in der Laudatio. Vergeben wird der ABH Award von der ICUnet.Group und Prof. Dr. Janina Klein, Assistant Professor for Organizational Change an der Vrije Universiteit Amsterdam.
Für die wissenschaftliche Erhebung wurden Menschen mit unmittelbarer Praxiserfahrung im Umgang mit Ausländerbehörden befragt. Hierzu zählten insbesondere Global-Mobility- und Relocation-Consultants, HR-Verantwortliche sowie internationale Fachkräfte, Expats und ehemalige Expats. Ziel war es, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und ein möglichst praxisnahes Bild zu gewinnen. Positiv nahmen die Teilnehmenden in München insbesondere die Einführung digitaler Antragsmöglichkeiten und die fortlaufende Weiterentwicklung des Online-Portals wahr.
Entgegengenommen haben den Preis Vertreter*innen des KVR im Rahmen eines gemeinsamen Austausches mit Expert*innen von BMW, der Schwarz-Gruppe, Henkel, RWE, Volkswagen, OMV, Siemens, Evonik und Sanofi bei der Allianz.
Dr. Hanna Sammüller, Kreisverwaltungsreferentin: „Der Preis ist eine tolle Belohnung für die vielen Mühen, die wir in die Digitalisierung unserer Services gesteckt haben. Vielen Dank an alle Mitarbeitenden, die zu dieser Auszeichnung beigetragen haben. Dass unsere Arbeit von Wirtschaft und Wissenschaft gesehen und geschätzt wird, bestätigt uns darin, in den kommenden Monaten und Jahren viele weitere große und kleine Digitalisierungsmaßnahmen umzusetzen. Um das Antragsaufkommen bei den Bürger*innendienstleistungen zu bewältigen, sind wir aber darauf angewiesen, dass unsere Kund*innen die Online-Services noch intensiver nutzen.“
Dr. Laura Dornheim, IT-Referentin: „In einer Zeit, in der Digitalisierung eine zentrale Rolle für eine bürgernahe Verwaltung spielt, ist dieser Preis eine Bestätigung unseres Engagements, wichtige Services unkompliziert und barrierefreie zugänglich zu machen – gerade auch für Neu-Münchner*innen. Die Auszeichnung würdigt nicht nur die herausragende Arbeit unseres Teams bei der Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungen, sie ist auch Ansporn, unsere digitalen Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Stadt München als eine offene, moderne und inklusive Stadt weiter zu stärken.“