MünchenBudget: Gemeinsam Stadt gestalten
Das Beteiligungsprojekt MünchenBudget geht 2026 in die zweite Runde. Bis 1. Mai werden Vorschläge und Ideen gesucht!
Bürger*innen bringen Ideen ein und entscheiden, was umgesetzt wird
Zweite Runde: Eine Million Euro für das MünchenBudget 2026
Über 1.000 Vorschläge haben die Teilnehmer*innen im ersten Jahr des MünchenBudgets eingereicht. Von neuen Sportanlagen über Baumpflanzungen bis hin zu Aktionstagen und Kulturveranstaltungen war alles dabei. Aus dieser Vielzahl der Vorschläge haben die Münchnerinnen und Münchner ihre zehn Lieblingsideen gewählt, für die die Stadt nun jeweils 100.000 Euro aufwendet, um sie umzusetzen. Auch in diesem Jahr stellt die Stadt wieder insgesamt eine Million Euro zur Verfügung, damit die Bürgerinnen und Bürger selbst mit ihren Ideen die Stadt mitgestalten können.
Zum Abschluss der ersten MünchenBudget-Runde übergab Oberbürgermeister Dieter Reiter den zehn Gewinner*innen feierlich die Urkunden. Mit 1.329 Stimmen etwa gewann der Wunsch einer Bürgerin, mehr Bäume in der Stadt zu haben, den 1. Platz. Mit den Mitteln können nun in der Karlstraße drei Bäume gepflanzt werden. Der Großteil der Kosten wird auf die Herstellung der großen Baumgruben verwendet. Sie werden mit einer speziellen Erde gefüllt, um die Bäume auch in der trockenen Sommerperiode gut mit Wasser zu versorgen.
Ebenfalls entstehen werden Wildblumenwiesen auf 7,5 Hektar Grünstreifen in verschiedenen Stadtbezirken (Platz 2) und auf weiteren 1,2 Hektar Grünstreifen in der Maxvorstadt (Platz 7), drei bis sechs Wasserbänke, die dauerhaft eingerichtet werden (Platz 3), und ein kostenloser Trinkwasser- Brunnen, dessen Betrieb mindestens zehn Jahre möglich ist (Platz 5 und Platz 10). Außerdem wird die Stadt an Kreuzungen die Bordsteine für Fahrradwege absenken (Platz 4), eine öffentliche Tanzfläche bauen (Platz 6), 80 Mülleimer in Grünanlagen aufstellen (Platz 8) sowie vier bis fünf Defibrillatoren für bis zu vier Jahren installieren und betreiben können (Platz 9).
Weitere Infos zu den Gewinnerideen sowie der aktuelle Stand der Umsetzung sind auf der Projektseite unter unser.muenchen.de/muenchenbudget2025 zu finden.
Und auch heuer sind wieder alle Münchner*innen gefragt, was die Stadt in ihren Augen lebenswerter macht. Bis 1. Mai läuft die erste Phase des MünchenBudgets 2026, in der Ideen für die nächste Runde eingereicht werden können.
OB Dieter Reiter
Liebe Münchnerinnen und Münchner,
ob ein öffentliches Tanzparkett, mehr Grün für die Stadt oder ein neuer Volleyballplatz: Beim ersten MünchenBudget 2025 wurden über 1.000 Ideen für München eingereicht. Ich bin begeistert von der Kreativität und Innovation, die in unserer Stadt stecken!
Darum stellt die Landeshauptstadt München auch im Jahr 2026 wieder eine Million Euro für Ihre Ideen zur Verfügung. Ich lade Sie herzlich ein, beim MünchenBudget 2026 teilzunehmen.
Auf der Online-Plattform unser.muenchen.de können Sie Ihre Vorschläge für unsere Stadt einreichen. Bringen Sie eigene Vorschläge ein, diskutieren Sie mit und wählen Sie Ihre Favoriten aus.
München ist eine lebendige Metropole, die von der Vielfalt und dem Ideenreichtum ihrer Menschen lebt. Daher ist es unser Ziel, diese Vielfalt durch das MünchenBudget zu fördern. Nutzen Sie diese Gelegenheit und helfen Sie, München noch lebenswerter zu machen! Gestalten wir gemeinsam unsere Stadt!
Ihr Oberbürgermeister
Dieter Reiter
MünchenBudget 2026: So läuft‘s ab
Bis 1. Mai läuft die erste Phase, in der neue Ideen eingereicht werden können
Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht das München-Budget nun in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr können die Münchner*innen wieder ihre Ideen einreichen, um die Stadt noch lebenswerter zu machen. Dafür stellt die Stadt erneut insgesamt eine Million Euro zur Verfügung, damit die besten Anregungen auch umgesetzt werden können.
Das MünchenBudget besteht aus fünf Phasen.
Phase 1
Bis 1. Mai läuft die erste Phase: Jetzt können Interessierte ihre Ideen auf der Online-Plattform unser.muenchen.de/muenchenbudget2026 einstellen. Kinder und Jugendliche unter 14 können mit ihren Erziehungsberechtigten oder anderen gesetzlichen Vertreter*innen teilnehmen. Vorschläge können auch per Post eingereicht werden: Landeshauptstadt München, Direktorium, D-I-SG3-2, Stichwort "MünchenBudget", Marienplatz 8, 80331 München.
Die Ideen müssen bestimmte Kriterien erfüllen: Der Vorschlag liegt im Zuständigkeitsbereich der Stadt, ist mit einem Budget von 100.000 Euro umsetzbar, bietet einen Mehrwert für die gesamte Stadt, beschreibt ein konkretes und realisierbares Projekt, das nicht bereits 2025 eingereicht wurde, ist ökologisch nachhaltig und sozial gerecht. Details zu den Vorgaben sind unter unser.muenchen.de zu finden.
Die Verwaltung prüft alle eingegangenen Ideen und vermerkt auf der Plattform, ob sie den Kriterien entsprechen oder nicht. Alle Ideen können dort auch kommentiert werden. Ein reger Austausch, Hinweise und Tipps sind erwünscht.
Phase 2
In der zweiten Phase, die vom 1. bis 14. Juni geht, können alle Münchner*innen ihre Stimmen zu den Vorschlägen abgeben.
Phase 3
Die 20 Vorschläge mit den meisten Stimmen kommen in die dritte Phase: Vom 15. Juni bis 15. Oktober prüft die jeweils zuständige Fachverwaltung die Ideen auf ihre Machbarkeit. Für jede umsetzbare Idee wird eine Kostenschätzung erarbeitet. Die Informationen werden dann auf der Beteiligungsplattform veröffentlicht.
Phase 4
In der vierten Phase, die von 16. Oktober bis 1. November geht, können alle Münchner*innen aus den geprüften Vorschlägen ihre Favoriten wählen. Diejenigen, die die meisten Stimmen bekommen, werden von der Stadtverwaltung umgesetzt. Insgesamt dürfen sie das Budget von einer Million Euro nicht überschreiten.
Phase 5
In der fünften Phase schließlich werden die Gewinner*innen bekannt gegeben.
Unter unser.muenchen.de/muenchenbudget2026 sind alle Detailinfos und die neuen Ideen zu finden. Für Fragen steht die Fachstelle für Öffentlichkeitsbeteiligung und Partizipation gerne per E-Mail an budget@muenchen.de zur Verfügung.
Die Stadt informiert
„Die Stadt informiert" erscheint in der Regel dienstags in der Süddeutschen Zeitung und im Münchner Merkur. Dieser Beitrag ist vom 27. Januar 2026.