Umbau Giesinger Berg

Für mehr Sicherheit stellt das Baureferat am Giesinger Berg neue Radwege her und gestaltet die Kreuzung Martin-Luther- / Silberhorn- / Ichostraße neu.

Giesinger Berg
formstadt architekten
Visualisierung Giesinger Berg

Projektinformation

(13.03.2026) Das Baureferat beginnt mit dem Umbau des Straßenraums Am Giesinger Berg sowie der Kreuzung zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Lutherkirche. Das Mobilitätsreferat hat die neue Raumaufteilung erarbeitet, diese in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und mit den Bezirksausschüssen sowie Initiativen abgestimmt. Auf dieser Grundlage hat das Baureferat (Tiefbau) die Maßnahme detailliert geplant und setzt sie nun um. Ziel des Umbaus des Straßenraums Am Giesinger Berg ist es, die Verkehrssicherheit vor Ort zu verbessern – insbesondere für die Schulkinder der unmittelbar an den Kreuzungsbereich angrenzenden Grund- und Mittelschule an der Ichostraße sowie für den Fahrradverkehr auf dieser wichtigen Verbindungsroute zu Innenstadt und Isarradweg. Bisher gibt es keine Möglichkeit für den Fußverkehr, die Kreuzung oberirdisch sicher und barrierefrei zu queren. Die bestehende Unterführung genügt den Anforderungen der Barrierefreiheit nicht. Auch für Radfahrende gab es keine dem wachsenden Radverkehrsaufkommen und Mobilitätsverhalten angemessene Infrastruktur.

Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer:Mit dem Umbau schaffen wir nun erstmals an allen vier Kreuzungsarmen sichere, ampelgeregelte Querungen für den Fuß- und Radverkehr. Wer die bisherige Kreuzungssituation kennt, der weiß, dass sie nicht nur für die Schüler*innen, sondern auch für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen, mit Kinderwägen oder Fahrradanhängern absolut ungenügend war. Auch wenn der Anteil des motorisierten Individualverkehrs gegenüber dem Fuß- und Radverkehr sowie dem ÖPNV abgenommen hat, bleiben die Kreuzung und der Giesinger Berg Teil wichtiger MIV-Achsen und Busrouten. Dem tragen wir baulich und planerisch Rechnung, indem alle Verkehrsbeziehung während der Bauzeit bis auf wenige Wochen grundsätzlich bestehen bleiben.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel:Mit dem Umbau werden wichtige Verbesserungen für die Verkehrssicherheit an dieser Kreuzung erreicht: Der Verkehr wird nun auf allen vier Straßen mit Ampeln geregelt. Alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, können die Straße ebenerdig und sicher queren. Gerade für die vielen Kinder und Jugendlichen, die dort rund um die Schulen dort unterwegs sind, ist dieser Umbau in meinen Augen besonders sinnvoll.

Rad- und Gehwege werden künftig baulich voneinander getrennt geführt. So entstehen am Giesinger Berg beidseitig neu angelegte Radwege. Das Baureferat (Tiefbau) schafft künftig nach dem Konzept des Mobilitätsreferats am Fuß des Giesinger Bergs eine zusätzliche gesicherte Querungsmöglichkeit auf Höhe der Hebenstreitstraße für den Radverkehr. Eine Fahrspur für Autos führt bergab. Zwei Fahrspuren bleiben bergauf erhalten, um den Busverkehr leistungsfähig zu halten. Die Radwege werden mit Sicherheitsabständen entsprechend den aktuellen Planungsstandards ausgestattet. Auch sichere Linksabbiegemöglichkeiten für Radfahrende sind vorgesehen. Die neue Planung des Straßenraums schafft erstmals eine oberirdische, barrierefreie Querungsmöglichkeit an der zentralen Kreuzung. In der Plattnerstraße und an der Ecke Martin-Luther-/Silberhornstraße pflanzt das Baureferat jeweils einen neuen Baum. Die Planungen berücksichtigen die Belange des Brandschutzes, die Anforderungen des öffentlichen Nahverkehrs mit den Buslinien 58 und 68 sowie den Denkmal- und Landschaftsschutz am Isarhang.

Der Stadtrat hat die Maßnahme beschlossen. Die bewilligten Projektkosten belaufen sich auf 4,87 Millionen Euro. Die Errichtung der neuen Radwege am Giesinger Berg wird mit 616.455 Euro aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Ende 2026. Restarbeiten folgen bis Frühjahr 2027.

Oben im Bild: Visualisierung Giesinger Berg
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Baustelleninformation

(17.07.2026) Das Baureferat baut seit März den Straßenraum am Giesinger Berg um und gestaltet die Kreuzung Martin-Luther- / Silberhorn- / Ichostraße so um, dass Fußgänger*innen queren können und der hochfrequente Fahrradverkehr sicher geführt wird. Damit die Maßnahme im Zeitplan bleibt und die Arbeiten schneller vorankommen, sind wie bereits angekündigt ab Montag, 20. Juli, Sperrungen für den motorisierten Verkehr vorgesehen. Zunächst wird der Anschluss der Silberhornstraße am Kreuzungsbereich für den Kfz-Verkehr gesperrt. Von Montag, 3. August, bis Montag, 14. September, folgt dann die Sperrung des gesamten Umbaubereichs vom Kolumbusplatz auf Höhe der Plattnerstraße bis zum Kreuzungsbereich Martin-Luther- / Silberhorn- / Ichostraße. Die Arbeiten werden damit bewusst in der verkehrsärmeren Ferienzeit gebündelt. So kann das Baureferat größere Bauabschnitte zusammenhängend herstellen und die Dauer der Einschränkungen insgesamt begrenzen. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen können den Baustellenbereich während der Sperrungen weiterhin passieren. Der Busverkehr der Linien 58 und 68 wird umgeleitet. Hinweistafeln informieren rechtzeitig über die Ableitungen.

Für Anlieger*innen bleiben Zufahrtsmöglichkeiten bestehen: Die Martin-Luther-Straße ist bis kurz vor das Baufeld befahrbar. Dort richtet das Baureferat Wendemöglichkeiten ein. Die Kistler- und die Silberhornstraße sind über die Tegernseer Landstraße erreichbar. Die Ichostraße ist bis kurz vor das Baufeld befahrbar. Die Zufahrt zur Heilig-Kreuz-Kirche bleibt frei. Die Ausfahrt erfolgt über die Aignerstraße. Dafür wird die Einbahnregelung dort während der Sperre angepasst.

Mit dem Umbau verbessert die Stadt die Verkehrssicherheit am Giesinger Berg deutlich. Bisher gibt es dort keine Möglichkeit für den Fußverkehr, die Kreuzung oberirdisch sicher und barrierefrei zu queren. Die bestehende Unterführung genügt den Anforderungen der Barrierefreiheit nicht. Auch für Radfahrende gab es keine dem wachsenden Radverkehrsaufkommen und Mobilitätsverhalten angemessene Infrastruktur. Nun entstehen beidseitig bauliche Radwege. Das Mobilitätsreferat hat die neue Raumaufteilung erarbeitet, diese in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und mit den Bezirksausschüssen sowie Initiativen abgestimmt. Auf dieser Grundlage hat das Baureferat (Tiefbau) die Maßnahme detailliert geplant. Ziel des Umbaus ist es, die Verkehrssicherheit vor Ort zu verbessern – insbesondere für die Schulkinder der unmittelbar an den Kreuzungsbereich angrenzenden Grund- und Mittelschule an der Ichostraße sowie für den Fahrradverkehr auf dieser wichtigen Verbindungsroute in Richtung Innenstadt und Isar.

Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Ende 2026. Kleinere Restarbeiten folgen bis Frühjahr 2027. Aktuelle Baustelleninformationen gibt es unter