Schulplanung im Münchner Nordwesten

In den Stadtbezirken Pasing-Obermenzing, Aubing-Lochhausen-Langwied und Allach-Untermenzing müssen neue Schulen gebaut und bestehende erweitert werden.

Aktuelles

Lageplan Schulen und Feuerwehr
LHM

Die Schulplanung im Münchner Nordwesten muss an die steigenden Schüler*innenzahlen angepasst werden. Vor allem am Campus Pfarrer-Grimm-Straße in Allach besteht Handlungsbedarf. Ziel ist es, auch künftig eine ausreichende und pädagogisch anspruchsvolle Schulversorgung zu gewährleisten. Die bei einer Informationsveranstaltung im Sommer 2021 vorgestellten Pläne wurden inzwischen überarbeitet. So soll das städtische Louise-Schroeder-Gymnasium an seinem Standort an der Pfarrer-Grimm-Straße verbleiben.

Im Zuge früherer Planungen hatte die Landeshauptstadt München bereits diverse Standorte untersucht und war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Freiflächen an der nur wenige hundert Meter entfernten Prof.-Eichmann-Straße für eine dauerhafte Unterbringung von Schulen geeignet und damit eine Erweiterung der aktuell an der Pfarrer-Grimm-Straße gelegenen Schulen möglich wäre.

Auch die bereits beschlossene neue Feuerwache für den Münchner Westen kann im Interesse kurzer Einsatzwege dort untergebracht werden.

Die Vereinssportanlagen des SV Untermenzing sollen auf jeden Fall erhalten werden. Zudem kann im Zuge dieser Planung der sogenannte Grünzug M endlich umgesetzt werden, der die Erholungsflächen rund um die Würm miteinander vernetzen könnte und auch den Menschen vor Ort ein neues Freiflächenangebot bereitstellt.

Am 30. Mai 2022 wurden die aktuellen Planungen bei einer digitalen Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Präsentation können Sie hier downloaden.

Zitat Bürgermeisterin Verena Dietl

3. Bürgermeisterin Verena Dietl
3. Bürgermeisterin Verena Dietl

„Wir wollen beste Lernbedingungen für unsere Münchner Schüler*innen, und wir brauchen Platz für neue Klassen. An der Pfarrer-Grimm-Straße ist das nicht mehr möglich - dort ist zu wenig Platz, um auf die wachsenden Schüler*innenzahlen reagieren zu können. Ein Umzug einer der Schulen - entweder der Grund- oder der Realschule - in einen attraktiven Neubau wäre deshalb die ideale Lösung. Dabei achten wir auf Umwelt- und Klimaschutz, aber auch auf die Bedürfnisse der Nachbarschaft.“

Hintergrund

Die Zahl der Schüler*innen in den westlichen Stadtbezirken wächst weiter an. Neue Klassen, teilweise auch in komplett neuen Schulen, sind erforderlich. Am Dreilingsweg sowie in Karlsfeld sollen neue Gymnasien entstehen, vier weitere Gymnasien müssen erweitert werden (Louise-Schroeder-Gymnasium, Karlsgymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Elsa-Brändström-Gymnasium). Zusätzlich werden Flächen für Sport, den Regionalen Grünzug sowie eine neue Feuerwache benötigt – es bedarf also einer sorgfältigen Planung, um möglichst allen Bedürfnissen gerecht werden. Diese Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen.

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