Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine – www.muenchen.de/ukraine

Quartierbezogene Bewohnerarbeit

Räume und Angebote für Bürger*innen in Münchner Wohnanlagen.

Räume und Angebote für nachbarschaftliches Miteinander

Quartierbezogene Bewohnerarbeit

Nachbarschaftstreff - was ist das?

Die Stadt München stellt im Stadtgebiet Räume für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Hier können Ihre eigenen Ideen und Wünsche Gestalt annehmen. Sie können Nachbarinnen und Nachbarn treffen, gemeinsam handwerken, feiern und Verbesserungen anstoßen und und und....

Was bietet ein Nachbarschaftstreff?

  • Nachbarschaftsnetzwerke
  • Unterstützung, wenn Sie selbst ein Angebot durchführen möchten
  • Räume für Veranstaltungen und Feste
  • Gestaltung des Wohnumfelds
  • Angebote für alle Altersgruppen
  • Erstberatung und Weitervermittlung in allen Fragen rund um Wohnen, Arbeit, Freizeit

Nachbarschaftstreffs in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft

Seit vielen Jahren werden Nachbarschaftstreffs in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft geschaffen. Welche Ziele verfolgen die Partner Wohnungswirtschaft und Sozialreferat dabei, welche Problemfelder sind noch zu bearbeiten? Die Broschüre Nachbarschaftstreffs – ein gemeinsamer Weg des Sozialreferats mit der Wohnungswirtschaft fasst die Ergebnisse zusammen. Erscheinungszeitpunkt Oktober 2011

10 Jahre Quartierbezogene Bewohnerarbeit

Am 16.10.2008 fand im Kulturhaus Milbertshofen der Fachtag "10 Jahre Quartierbezogene Bewohnerarbeit" statt. Hier trafen sich Fachöffentlichkeit, Ehrenamtliche und Wohnungswirtschaft. Es wurden die Erfolge aus 10 Jahren quartierbezogener Bewohnerarbeit dargestellt und Ideen und Vorstellungen gesammelt, wie die Arbeit in den Münchner Nachbarschaftstreffs weiterentwickelt werden kann. Die Broschüre „10 Jahre Quartierbezogene Bewohnerarbeit – Erfolge-Bestandsaufnahme-Zukunftsperspektiven“ berichtet über den Fachtag.

Handbuch für die interkulturelle quartierbezogene Bewohnerarbeit in München

Was gibt es alles zu beachten, wenn man sich in einem Nachbarschaftstreff engagiert oder ein Sommerfest organisieren möchte? Was kann man tun, um auch Menschen aus anderen Kulturen anzusprechen und zum Mitmachen einzuladen? Viele Anregungen und Checklisten sind im Handbuch für die interkulturelle quartierbezogene Bewohnerarbeit in München zusammengefasst.

Wirkungsanaly­se

Die starke Zuwanderung und das rasche Bevölkerungswachstum haben erhebliche Auswir­kungen auf die Stadtgesellschaft. Menschen unterschiedlichster Her­kunft und Nationalität le­ben in unmittel­barer Nähe zusam­men. Dies verändert auch gewachsene Strukturen in den Wohnquartieren. Funktionierende Nach­barschaften, die Menschen eine Integration in ihrem Wohnviertel erleich­tern und Ausgrenzungen vermeiden, sind wichtiger denn je für ein friedli­ches Zusammenleben. Nachbarschaftstreffs leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass dies gelingt.

Wie ist das Konzept der Nachbarschaftstreffs? Wie wird es umgesetzt und welche Wirkungen erzielt dieses Angebot? Um das herauszufin­den, hat das Sozialreferat 2013 die Hochschule München beauftragt, eine Wir­kungsanalyse zum Produkt „Quartierbezogene Bewohnerarbeit – Nachbarschaftstreffs“ durch­zuführen.

Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Nachbarschaftstreffs haben nachweisbar positive Wir­kungen in verschiedenen Bereichen. Sie bieten Informationsmöglichkeiten über all das, was im Viertel los ist. Sie fördern die Kommu­nikation, ermöglichen soziale Kontakte und gesellschaftli­che Teilhabe – gerade auch für Personen­gruppen, die sonst nur schwer Zugang dazu finden würden. Die Bereitschaft, sich für das unmittel­bare Wohnumfeld und das Zusammenleben im Viertel zu engagieren, wird ebenfalls positiv beein­flusst. Es entsteht ein solidarisches Miteinan­der, das Menschen aller Al­tersgruppen und unter­schiedlichster Herkunft verbindet. Die positive Sichtweise der gesell­schaftlichen Wirkungen wird auch von den Wohnungsbaugesellschaften geteilt. Sie sind wich­tige Partner, da sie kostenfrei oder kostengünstig die Räume für Nachbar­schaftstreffs zur Verfü­gung stellen. Die Studie gibt auch konkrete Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung dieses An­gebots. Einer der zentralen Punkte ist dabei die perso­nelle und finanzielle Ausstat­tung, um das ehrenamtliche Engagement nachhaltig begleiten und si­chern zu können. Die detaillierten Ergebnisse der Wirkungsanalyse finden Sie hier.

Die Durchführung dieser Wirkungsanalyse basiert auf einem Auftrag des Stadtrat aus dem Jahr 2009. Das Sozialreferat sollte demnach seine Produkte einer Wirkungsanaly­se zu unter­ziehen. Dies sollte nicht flächendeckend, sondern über eine gezielte Auswahl erfol­gen. Neben dem Projekt „Wirkungsorientierte Steuerung in den Hilfen zur Erziehung“ (2010 - 2014) wurde mit der vorlie­genden Wir­kungsanalyse „Quartierbezogene Bewohnerarbeit – Nachbarschafts­treffs“ 2013 ein weiteres Pro­jekt abgeschlossen, das ebenfalls 2010 startete. Im Rahmen die­ser Stu­die wurde neben der zentralen Frage der Wirkungen dieses Angebots auch das Kon­zept evalu­iert und bewertet sowie Erkennt­nisse für eine künftig stärker wirkungs­orientierte Steuerung herausgearbeitet. Der Themenbe­reich „Wirt­schaftlichkeit und soziale Rendite“ wur­de ebenfalls näher beleuchtet, da Investitionen in die so­ziale Infrastruktur auch Wertschöpfun­gen auf gesell­schaftlicher Ebene generieren. Der Sozialauss­chuss des Münch­ner Stadtrats hat die Ergebnis­se der Wirkungsanalyse positiv zur Kennt­nis ge­nommen und das Sozialreferat in seiner Be­schlussvorlage vom 05.12.2013 beauftragt, die Er­kenntnisse auf andere geeignete Produkte zu übertragen.