Public Art München

Temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum.

Bridge Sprout
Atelier Bow-Wow, Foto: Christoph Knoch

Kunst im öffentlichen Raum

Die Stadt München investiert jährlich 1,5 Prozent ihrer Baukosten in Kunst. Die Hälfte des Budgets fließt in Quivid , dem Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München, das vom Baureferat betreut wird.

Die andere Hälfte wird projektbezogen für temporäre Kunst im öffentlichen Raum verwendet. Dieses Förderprogramm ist seit 2009 im Kulturreferat verankert. Jährlich erfolgen Ausschreibungen, die oft unter einem Themenschwerpunkt stehen. Initiativbewerbungen sind ebenfalls möglich.

Bis zu einem Budget von 15.000 Euro entscheidet das Kulturreferat über die Auswahl. Künstlerische Entwürfe mit einem Volumen von 15.000 bis zu 50.000 Euro juriert der Programmbeirat. Projekte über 50.000 Euro beschließt der Stadtrat auf Empfehlung des Programmbeirats.

Atelier Bow-Wow, Foto: Christoph Knoch

Aktuelles Billboard-Motiv

Motiv von Stefanie Unruh. 15. Dezember 2021 bis 14. Februar 2022.

„This land was made for you and me“ thematisiert die Entwicklung unseres Stadt- und Lebensraums sowie die damit einhergehenden sozialen Verwerfungen. Endlos in den Himmel wachsende Baustellenlandschaften in Grautönen: Kräne – Sinnbild für Prozess und Konstruktion – zeugen von Gentrifizierung und Verdichtung des Lebensraums.
Ein Schlafsack fliegt ins Universum – lebensnotwendiges Utensil unzähliger Wohnungsloser, verbunden mit häufig vergeblichen Träumen von einer besseren Welt.

„This land was made for you and me“, aus dem Song „This Land Is Your Land“ von Woody Guthrie, 1940

Stefanie Unruh, geboren in Hamburg, lebt und arbeitet in München.

Paul Hiller

Motive von Paul Hiller. 15. Februar bis Mitte April 2022.

„Please Scream Inside Your Heart“, so wird es aktuell in japanischen Vergnügungsparks empfohlen, wenn man eine Achterbahn betritt. Freude mit Vorsicht, Spaß trotz Gefahr; ein kontrollierter Adrenalinkick.
Mit diesem skurrilen Hinweis sollen wir nun das Billboard von Paul Hiller betrachten und dabei vielleicht insgeheim einen kleinen Schrei vor Angst tief in unser eigenes Herz lassen.

Die zwei Fotos - „Abyss“ und „Parachute“ - sind mit einer analogen 6x6 Kamera in Japan aufgenommen.

Paul Hiller, geboren 1984 in Görlitz, lebt und arbeitet in München.

Die Programme

Das fünf mal fünf Meter große Display auf dem Lenbachplatz wird mit etwa sechs Motiven pro Jahr bespielt.

  • Bewerbung laufend
  • formlose Bewerbung mit Bildmotiv und Kurzkonzept
  • keine Themenvorgabe
  • Münchner Künstler*innen

Jährliche Projektreihe mit einer thematischen Klammer. Fünf bis sechs Projekte werden mit einem Budget von jeweils bis zu 15.000 Euro realisiert.

  • Ausschreibung jährlich
  • thematische Ausschreibung (September / Oktober)
  • bis zu 15.000 Euro Förderung
  • Münchner Künstler*innen

Internationale und lokale Einzelprojekte bis zu 150.000 Euro Projektvolumen. Bewerbungen sind ganzjährig möglich.

  • Bewerbung laufend
  • formlose Bewerbung mit Konzept
  • keine Themenvorgabe
  • bis zu 150.000 Euro Förderung (Bewilligung bis 15.000 € durch das Kulturreferat, von 15.000 bis 50.000 € durch das Delegiertengremium, ab 50.000 € durch den Programmbeirat der Kunst im öffentlichen Raum)
  • außerdem unregelmäßige geladene Wettbewerbe zu großen internationalen Projekten sowie
  • unregelmäßige Vergabe der „Carte Blanche“ durch den Programmbeirat ohne Möglichkeit einer Eigenbewerbung

Internationale Großprojekte

  • Ausschreibung in der Regel alle fünf Jahre
  • Auslobung einer internationalen Kuration durch den Programmbeirat ohne Möglichkeit einer Eigenbewerbung

Kunstprojekte, die sich der Erinnerungskultur widmen. In der Regel dauerhafte Installationen.

  • Ausschreibung unregelmäßig
  • gesondertes Verfahren in Zusammenarbeit mit dem Bereich Stadtgeschichte des Kulturreferats

Programme – einige Beispiele

Dies ist eine Bildergalerie in einem Slider. Mit den Vor- und Zurück-Kontrollelementen kann navigiert werden. Bei Klick öffnet sich ein Modal-Dialog, um das vergrößerte Bild mit weiteren Informationen anzuzeigen.

Der Programmbeirat

Vorsitz

  • Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München, bzw. im Vertretungsfall eine Vertretung des Kulturreferats (mit Sitzungsvorsitz)

Vertretungen aus dem Stadtrat

  • Stadträtin Marion Lüttig (Fraktion Die Grünen - Rosa Liste)

  • Stadtrat Thomas Niederbühl (Fraktion Die Grünen - Rosa Liste)

  • Stadträtin Beatrix Burkhardt (Fraktion CSU)

  • Stadtrat Lars Mentrup (Fraktion SPD/Volt)

  • Stadträtin Sonja Haider (Fraktion ÖDP/FW)

Fachjury

  • Prof. Dr. Burcu Dogramaci (Professur mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU))

  • Julia Grosse (Assoziierte Kuratorin Gropius Bau, Berlin, Gründerin Contemporary And (C&), Berlin)

  • Prof. Regine Keller (Landschaftsarchitektin, Professorin für Landschaftsarchitektur und öffentlicher Raum, Technische Universität München (TUM))

  • Dr. Elke Krasny (freie Kuratorin, Wien)

  • Prof. Florian Matzner (Kurator, Professor an der Akademie der Bildenden Künste, Mün­chen)

  • Stephanie Weber (Kuratorin Städtische Galerie im Lenbachhaus, München)

  • eine Vertretung des Berufsverband Bildender Künstler*innen (BBK) München und Oberbayern e.V.

Ohne Stimmrecht

zwei Vertretungen aus dem Stadtrat als anwesende, stellvertretende Mitglieder

  • Stadträtin Ulrike Grimm (Fraktion CSU)
  • Stadträtin Julia Schönfeld-Knor (Fraktion SPD/Volt)

aus der Fachjury zwei anwesende, stellvertretende Mitglieder

  • María Inés Plaza Lazo (Kuratorin, Gründerin Arts of the Working Class, Gründerin Re­flektor M)

Mitglieder in beratender Funktion

  • Vertretungen aus den städtischen Referaten werden bei Bedarf geladen

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