Projekt München - gesund vor Ort

Ein Projekt zur Gesundheitsförderung in vier Stadtbezirken

Über das Projekt

foto projekt
Gesundheitsreferat

Die Gesundheit der Münchner Bürger*innen liegt der Landeshauptstadt am Herzen. Das Ziel des Projektes „München – gesund vor Ort“ ist es, die Möglichkeiten zu verbessern, um in unserer Stadt gesund leben zu können.

Da das in manchen Stadtbezirken leichter ist als in anderen, wurden vier Stadtbezirke ausgewählt, die von der Unterstützung besonders profitieren können. Bis Mitte 2023 werden mit Hilfe von Fachleuten und den Bürger*innen vor Ort neue Angebote und Maßnahmen zu gesunder Ernährung, Bewegung, psychischer Gesundheit und Suchtprävention entwickelt.

Folgende Stadtbezirke wurden ausgewählt:

  • Feldmoching-Hasenbergl
  • Moosach
  • Ramersdorf-Perlach
  • Trudering-Riem

Aktuelles: Veranstaltungen, Angebote und Termine Patientenberatung

Nachbarschaftstreff Ramersdorf Süd

Der Gesundheitsladen München e.V. bietet seit Februar 2020 in den vier Stadtteilen Hasenbergl, Moosach, Ramersdorf-Perlach und Riem persönliche Außensprechstunden im Viertel für die Bewohner*innen an.

Das Angebot wird durch das Gesundheitsreferat gefördert. Die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsladen München e.V. informieren, beraten und unterstützen kostenlos insbesondere bei Fragen zu:

  • Leistungen der Krankenkasse
  • Leistungen von Ärzten oder Krankenhäusern
  • Nicht-Versicherung
  • Orientierung im Gesundheitswesen
  • Privat zu zahlenden Leistungen (zum Beispiel Individuelle Gesundheitsleistungen)
  • Rechte als Patient*in
  • Sicherstellung der Versorgung von Menschen mit geringem Einkommen
  • Verdacht auf Behandlungsfehler
  • Zuzahlungen und Härtefallregelungen
  • Zahnärztliche Leistungen und Zuzahlungen (zum Beispiel bei Zahnersatz)

In der Messestadt Riem findet die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff Heinrich trifft Böll in der Heinrich-Böll-Str. 69 jeden vierten Dienstag im Monat von 10 bis 13 Uhr statt:

Aktuell noch keine neuen Termine verfügbar.

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Messestadt Riem), Tel.: 089 772565.

 

In Riem findet die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Familien- und Beratungszentrum Riem in der Mittbacher Straße 15 jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 bis 13 Uhr statt:

Die nächsten Termine sind:

13.12.2022 von 10 bis 13 Uhr

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Riem), Tel.: 089 772565.

 

In Neuperlach findet die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Stadtteilbüro Neuperlach am Gerhart-Hauptmann-Ring 56 jeden ersten Mittwoch im Monat von 15 bis 18 Uhr statt:

Die nächsten Termine sind:

7.12.2022 von 15 bis 18 Uhr

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Neuperlach), Tel.: 089 772565.

 

In Ramersdorf findet die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff in der Balanstraße 111 jeden zweiten Dienstag im Monat von 13 bis 16 Uhr statt:

Die nächsten Termine sind:

20.12.2022 von 13 bis 16 Uhr

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Ramersdorf), Tel.: 089 772565.

 

Im Hasenbergl findet die kostenfreie Beratung im GesundheitsTreff Hasenbergl und im Alten- und Service-Zentrum Hasenbergl (ASZ) statt. Eine Terminvereinbarung ist derzeit nicht erforderlich.

Im GesundheitsTreff Hasenbergl, Wintersteinstraße 14, findet die Beratung einmal im Monat am Freitag von 10 bis 13 Uhr statt.

Die nächsten Termine sind:       

9.12.2022 von 10 bis 13 Uhr    

 

Im ASZ Hasenbergl, Stanigplatz 8a, findet die Beratung einmal im Monat am Mittwoch von 10 bis 13 Uhr statt.

Die nächsten Termine sind:  

14.12.2022 von 10 bis 13 Uhr

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Lerchenau), Tel: 089-772565.

 

In Moosach findet die kostenfreie Beratung in Kooperation mit dem Stadtteilladen Moosach, Dachauer Str. 270b, jeweils am zweiten und vierten Dienstag im Monat von 14 bis 17 Uhr statt:                                                       

Die nächsten Termine sind:

13.12.2022 von 14 bis 17 Uhr     

In der Corona-bedingten Lockdown-Zeit können persönliche Beratungen leider nur im Ausnahmefall stattfinden. Sie erreichen den Berater an den jeweiligen Beratungstagen zu den angegebenen Zeiten unter folgender Telefonnummer: 089-18944886. Sie können auch gerne auf den Anrufbeantworter sprechen und Ihre Telefonnummer hinterlassen. Wir rufen zeitnah zurück.

Erreichbar sind die Berater*innen auch über mail@gl-m.de (Stichwort: Beratung Moosach), Tel: 089-772565.
Weitere Infos unter: www.gl-m.de

Alle Beratungen werden anonym und datengeschützt behandelt.

Linda Loibl - ZeitFrei

Unter dem Motto „HomeKitchen“ können ältere Kinder und Jugendliche in Ramersdorf-Perlach einmal wöchentlich auch digital etwas für ihr Wohlbefinden tun. Im Mittelpunkt der HomeKitchen steht das gemeinsame Kochen im Internet inklusive Bereitstellung der notwendigen Lebensmittel. Die Kinder und Jugendlichen sollen ebenso lernen, wie sich preiswertes und gesundes Essen verbinden lassen.

Bevor gekocht wird, können immer freitags ab 15 Uhr die Teilnehmer*innen aus dem Stadtbezirk nach telefonischer Anmeldung ihre Kochtüten mit dem Rezept der Woche, allen notwendigen Zutaten für vier Portionen sowie den entsprechenden Zugangsdaten für das Internet in den nahe gelegenen Freizeittreffs ZeitFrei, ComeIn, Kirchliches Jugendzentrum Neuperlach, ZAK, Jugendcafé Hochäckerstraße und Perlacher Herz kostenlos abholen. Ältere Kinder und Jugendliche aus anderen Stadteilen können ebenso teilnehmen und erhalten das Rezept und eine Einkaufsliste vorab. Auch wenn die meisten Teilnehmer*innen aus Ramersdorf-Perlach kommen, ist das Angebot für jeden und jede zugänglich. Nach dem Abholen der Kochtüten treffen sich die Jugendlichen und die pädagogischen Mitarbeiter*innen von 17 Uhr bis 19 Uhr digital zum gemeinsamen Kochen. Die Jugendlichen kochen dabei in der eigenen Küche für die ganze Familie und kommunizieren über die Plattform Jitsi miteinander.

Weitere Informationen, die Termine sowie Zugangsdaten erfahren Sie bei den Mitarbeiter*innen im ZeitFrei Kinder- und Jugendtreff unter 089 6704850 oder 0171 647692.

Ein neuer Schwerpunkt der HomeKitchen ist die klima- und umweltbewusste Ernährung. Hierfür erhalten die Jugendlichen Informationen über den ökologischen Fußabdruck und den CO2-Fußabdruck. Beispielsweise wird der CO2-Fußabdruck, der die Summe der Emissionen umfasst, die durch die Herstellung und Nutzung entstehen, in einigen Rezepten angezeigt. 

Die HomeKitchen wurde vom FAK Jugend im Stadtbezirk 16 initiiert. Das Angebot wird vom Projekt „München – gesund vor Ort“ des Gesundheitsreferats und dem BildungsLokal Neuperlach des Referates für Bildung und Sport, sowie dem Bezirksausschuss 16 Ramersdorf-Perlach finanziell unterstützt.

 

 

Fabrizio Giordano, Gesundheitsreferat

Nach dreimonatiger Schulung sind die Gesundheitslotsinnen in Riem und der Messestadt nun im Einsatz. Die Lotsinnen stehen vor allem jungen Frauen, Schwangeren und Müttern in den ersten Erziehungsjahren bei Fragen rund um das Thema Gesundheit kostenlos und unverbindlich zur Seite. 

Die insgesamt elf Gesundheitslotsinnen kennen sich im Stadtbezirk aus. Sie wissen über die gesundheitsbezogenen Einrichtungen Bescheid und können in bis zu 14 Sprachen, darunter Kroatisch, Englisch, Amharisch, Arabisch, Griechisch oder Yoruba beraten und in die zugehörigen Angebote und Einrichtungen vermitteln. Auch wenn nur eine Vertrauensperson benötigt wird, um in der Muttersprache über gesundheitsbezogene Themen zu sprechen, sind die Gesundheitslotsinnen als Ansprechpartnerinnen zur Stelle.

Die Kontaktaufnahme zu den Gesundheitslotsinnen erfolgt entweder per E-Mail an gesundheitsfoerderung.gsr@muenchen.de oder riemgl@donnamobile.org. Alternativ rufen Interessierte an unter der Nummer 0176/40700248. 

Der SVN hat zusammen mit "München - gesund vor Ort" und dem Bildungslokal Neuperlach ein Mädchenfußballteam mit einer weiblichen Trainerin aufgebaut.

Trainingszeiten:
Montag und Donnerstag: 18.15 Uhr bis 19.30 Uhr, Sportpark Fritz-Erler-Straße 3

Bei Interesse wenden Sie sich an den Jugendleiter Herrn Tobis: klaus.tobis@googlemail.com


Das Bildungslokal Neuperlach unterstützt bei Leistungen zu Bildung und Teilhabe, zum Beispiel kostenlose Vereinsmitgliedschaft oder Zuschüsse zu Sportkleidung: bildungslokal-np@muenchen.de
 

  • "Gesunder Schlaf im Alter" am 28.09.2022 um 14 Uhr, Sozialbürgerhaus Ramersdorf-Perlach
  • "Selbstfürsorge im Alter - Wie sorge ich gut für mich selbst?" am 10.10.2022 um 14 Uhr, Alten- und Servicezentrum Perlach
  • "Wege aus der Einsamkeit" am 26.10.2022 um 14 Uhr, Sozialbürgerhaus Ramersdorf-Perlach

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das PiA-Netzwerkmanagement im Alten- und Servicezentrum Perlach: pia16@caritasmuenchen.de

Am Freitag, 7. Oktober, findet der dritte Gesundheitstag „Gemeinsam fit im Hasenbergl“ als Kooperationsprojekt des Gesundheitsreferats und des Referats für Bildung und Sport an verschiedenen Standorten im Stadtviertel statt. Das Programm läuft von 14 bis 18 Uhr auf dem Vorplatz des Kulturzentrums 2411 an der Blodigstraße, auf dem Pfarrer-Steiner Platz und in der angrenzenden Parkanlage. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Eine bewusste Lebensführung mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und einem positiven Miteinander sind für die körperliche und seelische Gesundheit wichtig. Das Ziel unserer Angebote beim Gesundheitstag im Hasenbergl ist es, unterhaltsam aber auch mit dem nötigen Ernst – zum Beispiel beim Thema Herzinfarkt – Freude an einer gesunden Lebensweise zu wecken.“
Stadtschulrat Florian Kraus: „Ich freue mich, dass das Thema Gesundheitsbildung – auch dank der guten Kooperation mit dem Bildungslokal Hasenbergl – einen hohen Stellenwert im Quartier hat. Der jährlich stattfindende Gesundheitstag macht die Vielfalt der vorhandenen gesundheits- und bildungsbezogenen Angebote im Stadtteil sichtbar und trägt durch sein offenes und niederschwelliges Format zur besseren Vernetzung der Bürger*innen und der Einrichtungen bei.“
Dieses Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung auf der Herzgesundheit. Unter dem Motto „Alt und Jung von Herzen gesund“ erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Angebot, zum Beispiel ein medizinischer Check-up mit Blutdruck- und Sehtest, ein Gesundheitsquiz, Bewegungsparcours, Aktionen rund ums Fahrrad und ein Rollator-TÜV. Es steht ein kostenloser Rikscha-Service zur Verfügung, der in regelmäßigen Abständen zwischen den Angebotsständen hin- und herpendelt. Das Programm ist im Bildungslokal Hasenbergl, dem Nachbarschaftstreff und dem Gesundheitstreff erhältlich. Bei Regen wird der Gesundheitstag auf Freitag, 14. Oktober, verschoben.
Der Gesundheitstag wird im Rahmen des Projekts „München – gesund vor Ort“ vom Bildungslokal Hasenbergl und dem Gesundheitsmanagement Feldmoching-Hasenbergl organisiert. Kooperationspartner sind das Freizeitsport-Programm des Referats für Bildung und Sport und der Gesundheitstreff Hasenbergl des Gesundheitsreferats sowie sozial- und bildungsorientierte Einrichtungen im Stadtbezirk.

Am Mittwoch, 16.11.2022, veranstaltet das Gesundheitsreferat von 9.30 bis 16 Uhr einen digitalen Fachtag zum Thema "Gesund vor Ort".

Die Bedeutung der Quartiersebene für die Gesundheit folgt der Erkenntnis, dass gesundheitliches Geschehen vor allem dort stattfindet, wo Menschen leben, wohnen, spielen, lernen oder arbeiten. In einem gesundheitsfördernden Quartier findet sich nicht nur ein ausreichendes medizinisches und therapeutisches Angebot, sondern es erfüllt auch hohe Ansprüche an das unmittelbare Lebensumfeld. Gesundheitsfördernde Quartiere sind so gestaltet, dass sich alle Bewohner*innen wohl- und von den dortigen Angeboten angesprochen fühlen: Orte der Ruhe und der Erholung, Platz für Bewegung und Sport sind dort ebenso zu finden wie ein öffentlicher Raum, der für alle Stadtteilbewohner*innen nutzbar ist. Speisepläne in den Einrichtungen von der Kinderkrippe bis zur Pflegeeinrichtung bieten ein gesundes und schmackhaftes Essen an, das auch bezahlbar sein muss. Bezahlbare oder kostenfreie Bildungs- und Mitmachangebote rund um das Thema Gesundheit unmittelbar vor der Haustür sind weitere Aspekte eines gesundheitsfördernden Quartiers. Gesundheitseinrichtungen sind interkulturell geöffnet, Barrieren, die einen Besuch aufgrund einer Behinderung oder mangelnder Sprachkenntnisse erschweren, sind abgebaut. Wir möchten beim Fachtag die Vielfalt der Gesundheitsförderung im Stadtteil zeigen, Kooperationen vor Ort stärken und Vernetzung weiterentwickeln und aufbauen.

Der Tag bietet mit einem Wechsel aus Fachvorträgen von Thomas Altgeld, Prof. Dr. Joachim Westenhöfer und Dr. Verena Lindacher sowie Workshops die Möglichkeit, sich dem Thema "Gesund vor Ort" auf verschiedenen Ebenen zu nähern, Wissen einzubringen, aus gemachten Erfahrungen zu lernen, die Zukunft mitzugestalten und sich zu vernetzen.

Der Fachtag wendet sich an Politik, Fachkräfte und Multiplikator*innen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziale Arbeit und Stadtentwicklung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Austausch!

Anmeldung: Bitte melden Sie sich hier  bis zum 7.11.2022 für den Fachtag und die Workshops an.

Bei Rückfragen oder Unterstützungsbedarf können Sie sich gerne unter gvo4.gsr@muenchen.de an uns wenden.

Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Schwerpunktprogramme

cppzone - stock.adobe.com

Darum geht’s:
In dem Projekt können ältere Kinder und Jugendliche in Feldmoching-Hasenbergl abwechslungsreiche Workshops besuchen, Erfahrungen sammeln und sich aktiv mit einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise auseinandersetzen. In interaktiven Workshops erhalten die Teilnehmer*innen Tipps und Infos, entwickeln gemeinsam Ideen, nehmen sich Zeit und erkunden den Stadtteil neu. Gleichzeitig werden alle Schwerpunkte des Workshops mit den Themen Medienkompetenz und Medienbewusstsein verknüpft.
Das Angebot richtet sich an interessierte Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Stadtteil. Die Teilnahme an den 3-4 stündigen Workshops ist kostenlos und die Durchführungen finden in Kleingruppen direkt vor Ort statt.

Das sind die Bausteine:
Respect yourself - Körper und Bewusstsein
Körperliche Veränderungen, Schmetterlinge im Bauch, Gefühlsachterbahn – Welche körperlichen Veränderungen gibt es und wie gehe ich damit um? In den Workshops werden Fragen rund um die Themen Sexualität, Gesundheit
und Körperbewusstsein beleuchtet und beantwortet.

Move ya - Abenteuer und Bewegung
Wie kann ich in brenzligen Situationen reagieren und mich selbst schützen?
Durch Selbstverteidigung sich selbst stärken und lernen für sich einzustehen. In den Workshops erfahren die Kinder und Jugendlichen welchen positiven Einfluss Bewegung auf den eigenen Körper hat.

Take care - Gesundheit und Entspannung
Was stresst mich und was stärkt mich? Der Umgang mit Emotionen und die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins stehen im Vordergrund der Workshops. Die Teilnehmer*innen erhalten praktische Tipps, wie sie mit Herausforderungen im Alltag umgehen können.

Taste it - Kochen und Entdecken
Was versteckt sich in Lebensmitteln und gibt es gesundes Fast Food? Spielerisch und interaktiv setzt sich die Gruppe mit bewusster Ernährung auseinander und lernt, wie man günstige und gesunde Gerichte zubereiten kann. Dabei wird selbst gekocht, zubereitet, probiert und gemeinsam gegessen.

Das gibt’s on top:
Alle Teilnehmer*innen erhalten
• passende Giveaways und Begleitmaterialien zu den Inhalten der Workshops
• weiterführende Informationen und Kontaktdaten im Stadtteil
• ein offizielles Zertifikat als Teilnahmebestätigung
Darüber hinaus bieten wir zusätzliche Workshops und Informationen zu den genannten Themen für Fachkräfte, Eltern und Interessierte an. Bei Bedarf vermitteln wir an weiterführende Beratungsstellen.

Kontakt und weitere Informationen:

Lilalu Bildungs- und
Ferienprogramme:
Bernadette Hülsmann
Tel. 0800 / 000 60 18
handsup.lilalu@johanniter.de
@handsup4you


Gesundheitsmanagement:
„München – gesund vor Ort“ Christina Schub
gesundheitsfoerderung.gsr@muenchen.de
muenchen.de/gesund-vor-ort

In einer dreimonatigen Schulung werden Frauen aus Trudering-Riem zu „Gesundheitslotsinnen“ geschult. Während der Schulung erwerben die Teilnehmerinnen Wissen aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit und Suchtprävention. Außerdem gehören Medienkompetenz, Hygiene, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie das deutsche Gesundheitssystem zu den Schulungsinhalten. Darüber hinaus werden persönliche Kompetenzen wie ein selbstbewusstes Auftreten, die Kommunikationsfähigkeit und die interkulturelle Kompetenz gestärkt.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem sogenannten Stadtteilwissen: Die Teilnehmerinnen lernen die gesundheitsbezogenen Einrichtungen, Angebote und Ressourcen im Stadtbezirk kennen.

Die „Gesundheitslotsinnen“ sind nach erfolgreichem Abschluss der Schulung als vertrauensvolle Gesundheitsberaterinnen und -vermittlerinnen im Stadtteil tätig. Ihre Unterstützung richtet sich vor allem an junge Frauen, Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern. Im Sinne des Multiplikatorenansatzes geben sie ihr Wissen an Frauen in ihrem Wohnviertel weiter, führen in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort gesundheitsbezogene Angebote durch und vermitteln in Angebote.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Gesundheitslotsinnen-Ansatzes soll eine Anbindung an eine Einrichtung im Quartier, die mit dem Freiwilligenmanagement betraut ist, gelingen. Des Weiteren soll die Übertragbarkeit des Gesundheitslotsinnen-Ansatzes auf andere Stadtteile vorbereitet werden.

Mit dem Strukturaufbau und der Erprobung des Ansatzes ist Donna Mobile beauftragt.

Kontakt:

Stadtteilgesundheitsmanagement Trudering-Riem: gesundheitsfoerderung.gsr@muenchen.de

DONNA MOBILE AKA e.V.: riemgl@donnamobile.org

Im Stadtbezirk 10 wurde die Internetplattform „GO Moosach“ entwickelt. Die Bedarfserhebung zu Beginn des Vorhabens, besonders aber die Pandemie, haben gezeigt, dass durch digitale Angebote insbesondere Migrant*innen sehr gut erreicht werden können, da oftmals Hemmnisse bestehen, sich bestehenden Gruppen im Stadtteil anzuschließen – die Corona-Pandemie hat diese Erkenntnisse bestätigt. Die Plattform soll hier eine Brücke schlagen. Sie ist unter folgendem Link www.go-moosach.de verfügbar.

„GO Moosach“ soll zunächst in fünf Sprachen (deutsch/ leichte Sprache, englisch, arabisch, türkisch, russisch) vielfältig und vor allem interaktiv zu Gesundheitsthemen und zur Gesundheitsförderung informieren und aktivieren. Neben (Gesundheits-)Akteur*innen aus dem Stadtbezirk Moosach, in denen das Projekt erstmalig umgesetzt wird, sollen sich Fachkräfte und Expert*innen stadtweit beteiligen. Sie halten Vorträge, führen Informationsveranstaltungen durch oder sind über Videokonferenzen zu Themen, wie zum Beispiel psychische Gesundheit oder Familiengesundheit, interaktiv ansprechbar. Weiter werden Gruppenangebote, Workshops oder kurze Filmbeiträge angeboten, die kurz- oder längerfristig zur Verfügung stehen werden. Die Seite wird um Angebote im Stadtbezirk ergänzt und mit „realen“ Aktivitäten im Stadtbezirk verknüpft: So ist beispielsweise denkbar, dass ein digitales Informationsangebot für Mütter zu gesunder Kinderernährung um ein gemeinsames Einkaufstraining zum Thema „Wie kaufe ich gesund und günstig ein“ in einem lokalen Supermarkt im Anschluss erweitert wird und Bewohner*innen zusammen bringt.

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. wurde für die Entwicklung der Internetseite „Gesund Online in Moosach“ als Auftragnehmer*in gewonnen.

Kontakt:

Stadtteilgesundheitsmanagement Moosach: gesundheitsfoerderung.gsr@muenchen.de

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.: msalman@ethnomed.com

Das Gesundheitsreferat wendet mit dem „Präventionsnetz im Alter – PiA“ im Stadtbezirk 16 den Ansatz der Präventionsketten für Kinder und Jugendliche aus der modernen Gesundheitsförderung erstmalig auf biographische Lebensumbrüche im hohen Alter an.

Lebensumbrüche wie der Eintritt in den Ruhestand, Verlust des/r Lebenspartners/Lebenspartnerin oder zunehmende Immobilität bergen ein hohes Risiko für soziale Isolation und Einsamkeit, da hier in der Regel ein Rückzug vom „Öffentlichen“ in das Private vollzogen wird. Die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie zeigen deutlich wie nie die gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit bei älteren Menschen auf.

Um alte Menschen an Lebensumbrüchen gut begleiten zu können, ist neben der Sensibilisierung der Fachwelt für diese Übergangsphasen, eine neue Qualität der Zusammenarbeit zentral. Bausteine hierfür sind:

  1. Schärfung der Netzwerkarbeit: Die Netzwerkkoordinator*innen setzen eine mehr-dimensionale Vernetzungs- und Arbeitsstruktur um, zum Beispiel halbjährliche Netzwerktreffen, aber auch moderierte Unterarbeitsgruppen.
  2. Transparenz und verbindliche Zusammenarbeit: Des Weiteren stimmen die teilnehmenden Einrichtungen Angebote ab, um beispielsweise Klient*innen effizient in passende Angebote zu vermitteln oder unterschiedliche Anbieter*innen zu integrieren, um Menschen an Übergängen besser zu erreichen. In Perlach ist zum Beispiel ein Pilot-Angebot in Vorbereitung, welches eine bessere Vernetzung von medizinischem und sozialem System im Stadtteil zum Ziel hat – die „Herzenssprechstunde“. Die Herzenssprechstunde ist eine Kooperation zwischen Arztpraxis und Einrichtungen der offenen Altenhilfe und findet im Setting Praxis statt. Das Bildungsangebot bietet einen besonderen Raum für das, was Menschen am Herzen liegt. In mehreren Treffen ermutigt sie, für die eigenen Herzensanliegen aktiv zu werden, lädt ein, mit Menschen in Kontakt zu kommen und gibt Impulse, sich für das, was Sinn macht zu engagieren. Ziel ist es, insbesondere Menschen an der Schwelle in den Ruhestand für ein freiwilliges Engagement zu gewinnen.
  3. Produktion: Durch die systematische Auseinandersetzung mit Lebensumbrüchen im Alter sollen neue Angebote entstehen bzw. bestehende so weiterentwickelt werden, dass sie alte Menschen an Lebensumbrüchen unterstützen beziehungsweise niedrigschwellige Teilhabemöglichkeiten schaffen.

PiA ist demnach ein Mehr an verbindlicher Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen in Ramersdorf-Perlach, wodurch Entlastungseffekte durch effizientere Vermittlung von Klient*innen und Transparenz über Angebote befördert werden. PiA bietet eine Chance, Senior*innen durch die im Stadtteil vorhandenen Ressourcen und Einrichtungen besser zu unterstützen und begleiten.

Im Rahmen der Weiterentwicklung von PiA soll eine digitale Anwendung aufgebaut werden, die Transparenz und effiziente Zusammenarbeit der Facheinrichtungen unterstützt. Des Weiteren soll die Übertragbarkeit des PiA-Ansatzes auf andere Stadtteile vorbereitet werden.

Mit dem Strukturaufbau und der Erprobung der Präventionsnetzes ist das Caritas Alten- und Servicezentrum Perlach beauftragt.

Kontakt:

Stadtteilgesundheitsmanagement Ramersdorf-Perlach: gesundheitsfoerderung.gsr@muenchen.de

PiA-Netzwerkmanagement im Alten- und Servicezentrum Perlach: pia16@caritasmuenchen.de

 

GesundheitsTreffs

Am 13.05.2022 wurde der GesundheitsTreff Hasenbergl nach rund zwei Jahren Pause von Frau Bürgermeisterin Verena Dietl und Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek wiedereröffnet. Seit 40 Jahren war die Gesundheitsberatung im Hasenbergl ein fester Bestandteil im Stadtviertel. Nach dem Abschluss der Sanierung- und Modernisierungsarbeiten gibt es jetzt den Neustart unter neuem Namen, zukünftig als "GesundheitsTreff".

Das Gesundheitsreferat schafft mit den GesundheitsTreffs Stadtteilgesundheitszentren als zentrale Anlaufpunkte rund um das Thema Gesundheit. Im GesundheitsTreff Hasenbergl steht täglich ein interdisziplinäres Team für alle Fragen rund um die eigene Gesundheit und das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

Nachfolgend der Flyer des GesundheitsTreffs Hasenbergl zum Download: 

Flyer GesundheitsTreff Hasenbergl

Gesundheitswegweiser

Der Online-Gesundheitswegweiser für Fachkräfte und für Bewohner*innen der Stadtviertel Moosach, Feldmoching-Hasenbergl, Ramersdorf-Perlach und Trudering-Riem ist ab sofort verwendbar: Seit Oktober 2021 gibt er einen weitaus besseren Überblick über die gesundheitsbezogenen Versorgungseinrichtungen und Dienstleister in ihren Stadtteilen liefern als bisher.

Das hatten sich alle Teilnehmer*innen einer Bedarfserhebung im Zuge des Projekts „München – gesund vor Ort“ so gewünscht.

Damit der Wegweiser möglichst vollständig ist, haben Mitarbeiter*innen von „MAGs – Münchner Aktionswerkstatt Gesundheit“ relevante Praxen und Dienstleister in allen vier Projektgebieten aufgesucht, um Daten für eine Eintragung in den Online-Gesundheitswegweiser zu erfassen. Trotz der Corona-Pandemie war der Rücklauf gut, die Informationen werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Das Projekt „München - Gesund vor Ort“, das Ausgangspunkt für die Erstellung des Wegweisers ist, wird vom Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München noch bis Juni 2023 umgesetzt und von der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse im Rahmen der Projektförderung „Gesunde Kommune“ gefördert. Der Gesundheitswegweiser wird in Zusammenarbeit mit MAGs erstellt.

Mit dem neuen Online-Gesundheitswegweiser werden Adressen und Zusatzinformationen von gesundheitsbezogenen Einrichtungen für jeden Stadtteil zusammengestellt. Neben den Adressen von Ärzten, Praxen und Beratungsstellen werden auch Fachgeschäfte und Dienstleister aufgenommen, die für Alle einen gesundheitlichen Mehrwert bieten, beispielsweise in Form von Fremdsprachenkenntnissen, barrierefreiem Zugang, Still- und/oder Wickelmöglichkeiten, Hausbesuchen, Fahr- und Bringdiensten oder Kinderbetreuung. Gelistet werden aber auch soziale Einrichtungen mit offenen, regelmäßigen gesundheitsförderlichen Angeboten wie Gedächtnistraining oder Gymnastik. Für Bewohner*innen ohne Internetzugang sollen zudem Anlaufstellen vor Ort gewonnen werden.

Schauen Sie rein: htttps://gesund-in-muenchen.de

Weitere Informationen zu den Aufnahmemöglichkeiten für Ärzt*innen, Apotheken und anderen Gesundheitsdienstleistern in den Projektstadtteilen erteilt Meike Schmidt (MAGs) per Mail m.schmidt@mags-muenchen.de oder telefonisch unter 089 53295654.

Durchführung von Fachkräfteinterviews

Im Rahmen des Projekts wurde eine Bedarfserhebung durchgeführt. Im Zuge dessen wurden Interviews mit den vor Ort tätigen Fachkräften geführt.

Ziel: Ziel der Interviews war es, anhand der professionellen Erfahrungen und Sichtweisen der Fachkräfte vor Ort Aussagen zur gesundheitsbezogenen Angebotsstruktur sowie zu gesundheitlichen Bedarfen und Potentialen im jeweiligen Quartier zu erfassen. Außerdem sollten die Gesundheitsmanagerinnen, die erst seit wenigen Monaten ihre Tätigkeit in den jeweiligen Stadtvierteln aufgenommen hatten, durch die Interviews im Quartier bekannt werden und sich mit den relevanten Akteuren vernetzen. Dazu wurde ein forschungspragmatischer Ansatz gewählt, der sich an qualitativer Sozialforschung anlehnt, aber auch dem Vernetzungsanspruch gerecht wurde.

Rekrutierung: Zuständig für die Rekrutierung und Durchführung der Interviews waren die Gesundheitsmanagerinnen der vier ausgewählten Stadtbezirke Feldmoching-Hasenbergl, Moosach, Ramersdorf-Perlach und Trudering-Riem. Die Institutionen / Einrichtungen, in welchen in den vier ausgewählten Bezirken Interviews stattfanden, lassen sich dem sozialen Bereich, dem Bildungsbereich und dem Gesundheitsbereich zuordnen. 

Durchführung: Im Herbst 2018 wurden durch die Gesundheitsmanagerinnen des Gesundheitsreferats insgesamt 69 Fachkräfteinterviews durchgeführt.

Die Fachkräfteinterviews wurden anhand eines strukturierten Leitfadens durchgeführt. Dieser kann hier abgerufen werden.

Ziele von „München – gesund vor Ort“

Das Bild zeigt die Wasserbar beim Gesundheitstag im Hasenbergl.
Gesundheitsreferat

Das Ziel des Projektes „München – gesund vor Ort“ ist es, den Bürger*innen die wichtigen Themen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit und Suchtprävention besser zugänglich zu machen. Dafür werden spezielle Angebote entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner*innen orientieren.

Die Ausrichtung und Zielsetzung des Projekts „München – gesund vor Ort“ folgt den nationalen Gesundheitszielen „Gesund aufwachsen – Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung“ und „Gesund älter werden“.

Hilfe für benachteiligte Gruppen:
Man weiß heute, dass Armut und soziale Benachteiligung körperlich und seelisch krank machen können. Verschiedene Faktoren sind hierfür von Bedeutung, z. B. der Bildungsstand, das Einkommen, das Wohnumfeld, das soziale Umfeld und gesundheitliche Belastungen, beispielsweise am Arbeitsplatz. Auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten mit belastenden Lebensumständen umzugehen, sind nicht bei jedem gleich gut vorhanden. Gezielte Unterstützung, wie sie das Projekt „München – gesund vor Ort“ anstrebt, kann deutliche Verbesserungen für den Einzelnen bringen. Die Angebote werden sich daher besonders an Bürger*innen richten, die bislang wenig Zugang zu gesundheitsförderlichen Angeboten finden konnten.

Bedarfe und Bedürfnisse der Bürger*innen:
Die Angebote sollen die Bedarfe und Bedürfnisse der Bürger*innen möglichst lebensnah abbilden. Dafür werden einerseits Expert*innen nach den vorhandenen Themenschwerpunkten und Problembereichen befragt. Andererseits werden die Bewohner*innen im Sinne eines partizipativen Ansatzes ebenfalls eingebunden, um anhand der Vorschläge, Wünsche und Erfahrungen passgenaue Angebote entwickeln zu können. 

Projektförderung

Das Bild zeigt das Logo der Gesundheitskasse AOK Bayern.
AOK Bayern

Das Projekt wird vom Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München zwischen Juli 2018 und Juni 2023 umgesetzt und von der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse im Rahmen der Projektförderung „Gesunde Kommune“ nach §20a SGB V gefördert.

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